εὕρηκ – es ist geschafft

Zehn Jahre Bernds Jourrnal
Mit Heureka, es ist geschafft, ging heute vor zehn Jahren, am 31. Oktober 2008 Bernds-Journal.de als Blog ins Net. Zwei Gründe waren es, die mich damals antrieben, ersten wollte ich die Technik von Blogs kennenlernen und zweitens war ich ziemlich sauer auf die hiesige Medienlandschaft. Es war die MOZ, die sich nicht genierte einen Leserbrief von mir so zu entstellen, das ich ihn kaum wiedererkannte.

Die MOZ und ihr unheimlicher Umgang mit Leserbriefen


Leserbriefe an Zeitungen schreiben? Wozu? Deine Meinung kannst Du auch hier veröffentlichen, wozu sind Blogs denn sonst da. So fing es an. Noch recht unpolitisch mit allem was mich damals grade so interessierte.

Das änderte sich mit der Woltersdorfer Bürgermeisterwahl 2010 gründlich. Bürgermeister war Wolfgang Höhne. Ich konnte es mir nicht verkneifen, da ein wenig mitzumischen. Zu der Zeit total unbedarft und von Journalismus keinen Schimmer. Na ja, wenn ich meine Schreibe von damals ansehe fallen mir noch heute die Haare aus.
Dann stieg auf der Kommentarseite ein Kämpfer für Höhne in den Ring, der mich noch heute gefressen hat. Stefan Grams giftete in einem Kommentar, wenn ich schon über Politik schreibe, dann soll ich auch zu den Sitzungen gehen. Da hatte er recht und so ist die Mannschaft dieses Blogs seit Höhnes Abgesang als Bürgermeister ein recht unbequemer Kommentator der Woltersdorfer Politik.
Wir haben über die recht haarigen Zeit der Bürgermeisterschaft von Rainer Vogel berichtet, der der Gemeinde den großartigen Gefallen tat und vorzeitig in Rente ging. Wir berichten seit der letzten Wahl über Bürgermeisterin Margitta Deckers Regiment im Rathaus. Wir sind der Überzeugung es ging mit jeder Bürgermeisterwahl stetig abwärts mit der politischen Kultur in Woltersdorf. Es macht keine Freude mehr, das Niveau in den Sitzungen sinkt immer schneller und was da nachrückt ist mehr als gewöhnungsbedürftig.

Mal sehen, wie es nach dem Mai 2019 weitergeht.

2 thoughts on “εὕρηκ – es ist geschafft

  1. U. B.

    Hallo Bernd, ich bin froh, dass es das Bernd Journal gibt und Sie den Mut hatten, vor 10 Jahren das Journal zu gründen.
    Durch die Berichterstattung über die Sitzungen der Gemeindevertretung, Ausschüsse und andere Aktivitäten erfährt man viel Neues, was man sonst vielleicht so nicht erfahren würde.
    Aber auch interessante Beiträge erscheinen im Journal, wie über das Sommerfest, Fidus-Denkmal, Bekanntmachungen über angekündigte Veranstaltungen, um nur einiges zu nennen.
    Ich gratuliere herzlichst zum 10-jährigen Bestehen des Journals, zum Durchhaltevermögen und das es noch lange so bleibt.

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