Woltersdorftag 2015


Er sah gut besucht aus, der Woltersdorftag. Überall standen Gruppen und Grüppchen herum. Es schien ein gut angenommenes Fest zu sein. Die Bilder sagen deutlich etwas anderes. Sei’s drum, es hat geregnet, das hat bestimmt viele Besucher abgehalten. Die überschaubare Anzahl der Zuschauer kann aber auch mit dem sich seit Jahren ständig wiederholenden Programm zu tun haben.

Wenige Marktstände, darunter die Feuerwehr, verloren sich auf dem großen Areal in und um das Straßenbahndepot. Das Seifenkistenrennen wurde dieses Jahr nicht von dem bisherigen Berliner Verein veranstaltet. Einige wenige dieser Rennkisten und einige wenige Kinder hatten dort ihren Spaß. Woltersdorfs Unternehmer waren sehr spärlich zu sehen.

Dabei wurde der Woltersdorftag einst ins Leben gerufen, damit sich die hier ansässigen Firmen den Besuchern präsentieren können. Im ersten Jahr war es auch so. Viele Unternehmen von nah und fern kamen. Damals gab ’s viel zu sehen und es wurde ausgelassen gefeiert. Die Firmen sind fast alle verschwunden, jedes Jahr sehe ich weniger Firmenstände. Die Stimmung war lau. Na ja, bei dem Wetter und dann noch nicht mal was los. Wer bleibt da in Feierlaune? Vielleicht wird’s Zeit den Woltersdorftag zu begraben oder zu reanimieren, dann aber richtig. Dass lieber Führer des Mittelstandsvereins, Wilhelm Diener und Christoph Albert, Präsident des Erkneraner – Woltersdorfer Karnevalverein war nicht SPITZE!

  1. Martin Gensert

    Ich fand zumindest die Mittagszeit interessant. Plötzlich tauchte ein altes
    Salonboot auf einem Anhänger auf. Es entpuppte sich als neues Eigentum von Helge Schneider.
    Der Eigentümer der Bootsmanufaktur in Schöneweide brachte es auf dem Trailer mit und präsentierte es den überraschten Besuchern.
    http://www.bootsmanufaktur.com/bootsmarkt/verkauft/engelbrecht-stahl-salonboot-rosa

    Dabei stellte sich heraus, dass der Eigentümer dieser Bootsmanufaktur auch der neue Eigentümer der Ertelwerft ist. Diese soll in spätestens 2 Jahren die neue Heimat der Bootsmanufaktur sein.

  2. Bernds Journal

    Das Wirken des Führers des Mittelstandsvereins und seiner Vereinsgenossen in Woltersdorf sehe ich eher als Imageschaden für die Gesamtheit der Mittelstandsvereine an. Für Woltersdorf ist es m. E. sowieso schädlich.

  3. Friedrich

    Schon recht albern, wie erwachsene Männer versuchen eine Straßenbahn zu ziehen. Soll das Programm gar lustig sein?
    Der Unterhaltungswert derartiger Aktionen ist doch recht gering. Kein Wunder, dass da niemand kommt.

  4. Etienne

    Scheiß Sommerfest, scheiß Woltersdorftag, scheiß Wirken des EWG Obernarren in Erkner und immer die gleichen Nieten, die meinen sie schaukeln alles zum eignen Besten. Für die Nullen werden dann noch Straßen abgesperrt. Sollen die Vorbeifahrenden den Mist nicht sehen.

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