Woltersdorf – Dreihundert Wohnungen sollen es werden


Text aus einen im Internet veröffentlichten Schreiben der Gemeinde Woltersdorf an das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Berlin-Brandenburg vom 15. Dezember 2016. Nun wissen wir, weshalb die Gemeinde mit einer unvorstellbaren Geschwindigkeit Bauvorhaben, wie die Seniorenresidenz oder das Hospiz durchpeitscht. Die Zeit drängt, denn es kann passieren, das solche Monumentalverschandelungen ab Ende 2018 nicht mehr möglich sind.

Noch sind acht Bebauungspläne in Arbeit, davon Sechs, bei denen die Gemeinde irgendwelchen Investoren behilflich sein darf. Bis zu 300 Wohneinheiten wollen sie aus dem Boden stampfen. Woltersdorf wird nach der Ära Decker / Marsand nicht mehr das Woltersdorf sein, das wir jetzt noch kennen.

Wer möchte kann bei mir das ganze Dokument anfordern: info at bernd-wohlers.de

  1. der Verstärker

    Moin Moin…

    Die Kreisgebietsreform ist fatal für jede kleine Ortschaft. Es würde immer erst der Ort bevorzugt werden der die Oberhand hat. Das heißt beispielsweise, wenn es um Gelder vom Land gehen würde.
    Alle Förderungen wären unzureichend. Ob Kita, Schulen, öffentliche Vereine sowie Bauten, etc.
    Die würden nämlich nur noch Anteilmäßig bedient werden. Der Sportverein müsste wahrscheinlich auf mindestens 50% seiner, ich glaub 52.000€ waren es oder?, Vereinsförderung verzichten.
    Der Feuerwehr würde bis auf 3 Fahrzeuge alles genommen werden, da Erkner als Hauptwache gelten würde.

    Da wäre mir ehrlich gesagt der Wohnungsbau lieber. Ein idyllisches Woltersdorf gibts doch eh schon kaum noch.

  2. John Wayne Fan

    <>

    Technisch gesehen müsste Woltersdorf dann in Erkner eingemeindet werden und Woltersdorf würde als Gemeinde aufhören zu existieren > Erkner, Ortsteil Woltersdorf mit Ortsvorsteher und Ortsbeirat.

    So wie ich die Reform verstehe, geht es jedoch darum, Woltersdorf als Gemeinde zu erhalten, nur mit oder ohne eigene Verwaltung, das ist die Frage. Es ist also keine Gebietsreform angestrebt (Auflösung von Gemeinden) sondern nur eine Verwaltungsreform (Zusammenführung von Ämtern), so steht es glaube ich, auch im Koalitionsvertrag.

  3. Alte Woltersdorferin

    Na wie toll im Tollhaus ! Irgend ein herzloser Landvoigt, der sich als bauernschlauer Herzog aufgeplustert hat, mag da wieder mal seine alten großrömischen Sympathie-Eroberungs-Spielkarten aus der Schublade geholt haben. Und drohte „seinen“ Schein-, Anders- und Nichtwählern:
    > Entweder ihr schafft in kurzer Zeit mehr Abgabenpflichtige und Steuerzahler pro Landquadratmeter herbei oder ihr werdet von uns wieder mal zwangsverheiratet – egal ob ihr solo bleiben wollt, egal ob euch die Braut/der Bräutigam passen oder nicht, egal ob ihr mangels Nachwuchses noch eine dritte oder sechste Ehe eingehen müsstet. Unsere „Flüchtlinge“ und andersgläubigen Zuwanderer mit Migrationshintergrund machen uns ja vor, dass das bis zu sechs Ehen auch ganz gut mit der Verwaltung und Versorgung klappt: Die Starken die Schwachen tragen und mit durchfüttern, alle sind Tag und Nacht gleichberechtigt, nur freitags ist Ruhetag, das sagt ja schon der Name. Da werden dann Kräfte gesammelt und dem Herrn gedankt. Warum soll’s also nicht auch wieder mal mit einer Gemeindefusion klappen ? Keine Sorge, ihr behaltet den Sonntag als Freitag, schließlich hatten wir bei der dt.-dt. Überrumplungsvereinigung euch auch kulanterweise die nostalgischen Sand- und Ampelmännchen gelassen.
    Na, Reformen kennt ihr aber schon von anderen, rückwärts formierten Reformationen, mit großer Angstmacherei vor einer bevorstehenden Zukunft am Abgrund in die Höllenfahrt. Ist ja nichts Neues für euch unpolitischen, konsumorientierten, medienverblödeten Steuerzahlern. Und das mal hopp, hopp mit großen Wanderschuhen oder Reisekoffern und ohne Nachzudenken, bevor uns ReGierungsparteien die letzten sog. „demokratischen“ Wahlen unsere herrliche Allmacht sichern oder die wahre Demokratie uns auf das zurückstuft, was wir ursprünglich mal waren, bauernschlaue DDR-Revoluzzer.
    [siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Demos%5D
    Ihr habt nur die Schein-Wahl, vorläufig (ähm, sagen wir mal) 10.001 Einwohner pro Dorfgemeinde auf Wald- Wiesen und Ackerland bis spät. 2019 zu verteilen. Oder, wenn nicht, dann bekommt ihr Fördergeldstreichung, Steuererhöhungen, Pro-Kopf-Wohnraumlimitierung, Zwangseinquartierungen, Vertreibung der Ureinwohner, Zwangsenteignung, Errichtung von antisozialen Produktionsstättenlagern mit globaler Planwirtschaft … Das kommt den Älteren ja noch mit Grauen bekannt vor. Ich sage mal vorläufig, denn aufgrund der hohen Mortalitätsrate (hihi, dank unserer Gesundheitsindustrie), schwächelnden Geburtsrate (hihi, dank unserer asozialen Politik und Umweltverseuchung) und Jugendabwanderung (mangels Erwerbsmöglichkeit), müsstet ihr mit dem Ansiedeln schon mal laufend nachliefern. Haha, andere Länder haben auch schöne Frauen. Und eine gelegentliche Genpoolauffrischung tut ja allen muslimischen Inzestvölkern auch mal gut, wie es unsere Multikulti-Politiker feststellten. Das Stärkere setzt sich beim Überlebenskampf durch, sagten schon die historischen Darwinistenfans. Und dazu ist uns jedes linke Politmittel, jede Medienlüge, jeder Volksbetrug nur recht. Also, entscheidet euch diesmal (ohne Diskussion beim Haustürgeschäft oder langen Volksreden auf dem Marktplatz) für eine Massenansiedlung oder doch endlich für eine unlösliche Gemeindefusion, weil wir euch keine andere Wahlvariante anbieten !
    Nun habt euch mal nicht so widerspenstig, früher hat die sozialistische Zentralverwaltung nach bolschewistischem Vorbild ja auch geklappt. Und da gabs nicht mal arbeitserleichternde PC oder strahlende Telekommunikation, keine modernen Transportmittel, kaum Benzin und Bananen, alles war knapp und zugeteilt. … Ihr ward zu keiner Zeit mitregierend, nicht selbstbestimmend, nicht frei. Hattet keine Demokratie, weder in der dt. demokratischen Rep., noch als vereinigte DDR-BRD-GmbH-Firma (mit Steuernummer). Ihr habt unseren schlauen Reden und Medien geglaubt und unserem Rechtssystem vertraut, habt immer brav der jeweils herrschenden Obrigkeit gehorcht. Also, warum wollt ihr Verwirrten jetzt keine grenzenlosen Reise-Freiheiten mehr wie 1989/1990, keine experimentierenden dt.-dt. und europäischen Massenvereinigungen für eine globale Ausbeuterherrschaft, die es doch nur „gut“ mit sich meint, wollt keine globalweite, einheitliche Multikulti-Welt mehr – häh ?
    Mal himmlisch vogelfrei, mal bürokratisch verwaltet, ihr müsst euch endlich mal entscheiden, welchen Auf- und Abschwung ihr ins erträumte Paradies nehmen wollt. Von einem Schweben in eine schleichende NWO-Diktatur haben w i r von der linken SPD aber nie gesprochen. Das wäre pure Verschwörungstheorie. 😉 < (Ende seiner unausgesprochenen Gedanken)

    Ich will seiner Weltanschauung mal mit meinen Gedanken entgegnen: Alles im Universum und auch auf Erden hat seine natürlichen und göttlichen Grenzen, selbst die erträglichen/erduldeten Übergänge und Übergangszeiten, die Toleranzen ! Doch meine Toleranz endet da, wo die Intoleranz des Anderen beginnt. Das sind gesellschaftliche, biologische, physikalische, chemische und göttliche Naturgesetze.

    Und ich meine mal, zwischen Plan a und Plan b, gäbe es auch noch Plan c.
    Plan a): wäre eine überstürzte, voreilige (!) Massenansiedlung.
    Welche
    – den Gemeindefrieden zerstört,
    – einem natürlichen Bevölkerungswachstum wie normaler Weise es in Generationsabstandszeiten geschah, entgegenwirkt,
    – somit die familiären Ur-Lebensformen einer solidarischen Dorf-Gemeinschaft verhindert,
    – die Dorfbewohner nicht vereinigt, sondern in Konkurrenz, Neid, Missgunst und Streitigkeiten gegeneinander aufbringt oder
    – sie sich als ewig Fremde mit Rückzug und Isolation von der Gemeinschaft ausschließen. (siehe auch Deutschland und EU)

    Plan b): wären Zwangsfusionen.
    Mit
    – Abgabe der Finanzhoheit
    – ungewollter Unterordnung der kleineren Gemeinden unter die größeren Gemeinden, (weil die Großen dann mit mehr Abgeordneten bevorzugt ihre Interessen vertreten und auf ihrem sicheren Territorium ihr Hausrecht genießen.)
    – Veränderungen von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen, (weil die Lobbyisten der Immobilienmakler, Planungsbüros und Baubranchen dann ihre finanziellen Interessen besser vertreten können.)
    – mentaler Bürgerferne zum unbekannten Verwaltungsangestellten, (man sich dann nur noch als Aktenvorgang einer Verwaltungsangelegenheit behandelt fühlt.)
    – zweckmäßiger Vereinheitlichung aller Anordnungen und unpersönlicher Gleichmacherei, (zur Verwaltungs- und Arbeitserleichterung)
    – individueller Freiheits- und Selbstbestimmungseinschränkung, (weil alle Bürger "gleichberechtigt" über einen finanziellen Kamm geschoren werden.)
    – lokaler Bürgerferne zur Verwaltung (weil eine Anfahrt und stundenlanger Wartezeit in überfüllten Wartesälen nicht jedem Bürger mehr möglich ist.)
    – Abschaffung von Traditionen (wie Gratulationen älterer Bürger, Ehrung ihrer ehrenamtlichen Verdienste, Denkmalpflege, Sommerfeste auf der Maiwiese und andere kulturelle dt. Veranstaltungen)
    – neuer Lobbyisten-Einfluss, (auf Auftragsvergabe und bei Preisbildung)
    – größere unkontrollierte Geldverschwendung, (je größer die Großgemeinde, desto unübersichtlicher die Finanzen für den Bürger)
    – größere Allmacht von wenigen Politikern, (weil sie mit Zunahme der Einwohner sich immer weiter von den einzelnen Bürgern entfernen, letztendlich aus arbeitszeitlicher Beschränkten nur noch eine Herde von anonymen Bevölkerungsschafen hüten können.)
    – Abschaffung von Bürgerversammlungen (weil man nicht mehr alle Bürger großer Gemeinden in einen Saal hinein bekommt.)
    – Ausschluss von Bürgermitsprachen und Meidung von demokratischer Mitbestimmung (weil es zu viele Bürger unterschiedlicher Lebensweise sind, die eine eigene Meinung haben.)

    Es kämen also durch Zwangsfusionen, Ansiedlung und Zuwanderung aber auch weitere Missachtung und Rücksichtslosigkeiten gegen die Rechte der Alteinwohner, Missbrauch oder Zweckentfremdung ihrer Errungenschaften, Vermischung der örtlichen Eigenarten. Die baulichen Schönheiten werden den hässlich-modernem Baustil, zweckmäßigen Reihen- und Hochhäusern weichen, wenn die Immobilien ihre Eigentümer wechseln (müssen). Die kleinen familien-ernährenden Handwerks-, Handels- und Gewerbetriebe werden den konkurrierenden neu angesiedelten Zulieferer-Produktionsstätten, Supermärkten und Dienstleistungsketten weichen müssen.
    (Unser bunter Psycho-BM war da kein verirrter Zugvogel, er war vermutlich ein gelegtes Kuckucksei, das nicht nur mit seinem einflussreichen langen Hannes am Gemeinde-PC tiefe Grundstücksakten-Einsicht in die möglichst besten Futterplätze für seine Vogelschar genommen hatte, sondern auch aufgrund seiner ärgerlichen, dilettantischen Gemeindepolitik den Wunsch anderer Zugvögel nach Gemeindefusion als Politikerwechsel und Gebietsvergrößerung geweckt hatte. Naja, die kamen vielleicht auch aus den Großstädten oder Weiten einer wüsten Landschaft.)
    Die örtlichen Besonderheiten, wie unsere Wanderwege, kostenloser Nutzung unserer Badestellen, gespendeten Wald- und Uferbänke, unsere örtlichen Glaubens- und Vereinstätigkeiten, unsere Heimatstube unser Aussichtsturm und unsere einzigartige Liebesquelle werden dann nicht mehr in u n s e r e r Verantwortung sein, weil die Anderen aufgrund ihrer Überzahl an Nichtwoltersdorfern, über Nutzung, Veränderung, Abriss, Erhalt, Ortscharakter, Kultur und Baustil bestimmen werden. Nicht zu vergessen, die unbeeinflussbare Fremdbestimmung der Luft- und Gewässernutzung mit Zunahme von Verschmutzung, Lärm- und Geruchsbelästigung durch Bebauung und zunehmender Verkleinerung der Grundstücke, die Landschaftsveränderung und Naturbeschädigung durch Abholzung und Straßenneubau, Reduzierung von Artenvielfalt an Fauna und Flora und: zunehmender Bevölkerungsaustausch von reich nach arm, von jung nach alt, von mächtig nach machtlos.

    Plan c): wäre,
    die aktive Ablehnung und passive Verweigerung, nämlich, alle Ungerechtigkeiten, Lügen, betrügerischen und erpresserischen Forderungen einer Minderheit, allen Unsinn weiterhin auf unseren Schultern mitzutragen und auch nicht mehr mit unseren starken Armen und klugen Köpfen tatkräftig zu unterstützen ! (Die Kanzlerin sitzt die gesellschaftlichen Veränderungsbestrebungen instinktiv abwartend aus, weil ihr in Erinnerung aus der Christenlehre ist, was mit dem bibl. Jesus geschah, als er sich gegen die Pharisäermacht und röm. Besatzungsherrscher auflehnte. Sie ist ja kein göttlicher Engel, sie heißt nur so täuschend ähnlich.)
    Auch die anderen Politiker sind alle keine anhimmelswerten Götter, sie sind keine fehlerfreien Wesen, sondern haben anerzogene Charaktereigenschaften, die sie befähigen, im Wettkampf um die nahrhaftesten Futterstellen die besten Plätze einzunehmen. Und so mancher ist über seine eigenen Führungsschwächen schon gestolpert, musste wegen Haltlosigkeit sein Plätzchen räumen und auch der Dritte dieser Genießer-Genossen wird, als herzogliches Wojewódskind, auch nicht dauerhaft gegen den Volkswillen der Brandenburgischen Gemeinden auf seinem Voigtplatz schalten und walten können. 😉

    Fazit: "Es wird alles nicht so heiß gegessen, wie gekocht wird.", sagt ein Volkssprichwort. Wir, das Gemeindevolk, wollen, dass unsere Volksvertreter keine unbedachten Entscheidungen treffen oder voreilig leichtsinnige Verträge abschließen, schon gar nicht gegen unseren Volkswillen. So sagen wir vorerst zur Anfrage einer Gemeindefusion ein klares "NEIN !" Sagen gegen eine unnatürliche Massenansiedlungspolitik, verbunden mit einer Vertreibung unserer eigenen Nachfahren ein entschiedenes "NEIN !" Und warten erst mal alle demnächst anstehenden Wahlen ab. Bestimmt dreht der Wind sich wieder mal. Und, ich will mal in spiegelbildlicher Volksweisheit den weltbekannten Ausspruch Gorbatschows ("Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben") nennen: Wer voreilig an die verlockenden Futterkessel stürmt, der endet auch als erstes Brandopfer im Suppentopf. 😉

  4. John Wayne Fan

    >>Diese Betrachtungen lassen sich endlos fortsetzen! Nun überzeuge mich einer vom Gegenteil!!!<<

    Das ist, glaube ich, gar nicht erforderlich, da es sich um einen Äpfel-Birnen vergleich handelt.

    Durch die Reform verlieren wir "nur" die Verwaltung.

    Unsere politischen Entscheidungsträger – Bürgermeister und Gemeinderat – bleiben uns aber erhalten.

    Kurz – der Kopf bleibt, aber es gibt keine Glieder mehr. Deren Part würde dann die Verwaltung in Erkner übernehmen und dafür auch die entsprechenden Mittel erhalten, die sonst Woltersdorf bekommen hätte.

    1. Bernds Journal

      Unsere politischen Entscheidungsträger – Bürgermeister und Gemeinderat – bleiben uns aber erhalten.

      Ich gehe davon aus, das die Gemeindevertreter nur noch den Status von Beiräten haben werden und der/die Bürgermeister abgeschafft werden. Ansonten wäre eine Reform überflüssig.

  5. Peter Müller

    Die Überlegung, was passieren würde, wenn Woltersdorf in Erkner eingemeindet werden würde, wäre schon interessant. Verständlich, dass sich unser Wasserkopf mit aller Kraft dagegen wehrt. Was genau sollte für uns Woltersdorfer schlechter werden? Der größte Posten im Haushaltsplan würde wegfallen, über 2 Millionen für sinnvolle Aufgaben! Der Radweg nach Erkner wäre lange fertig! Wie oft geht ein Woltersdorfer in seinem Leben persönlich aufs Gemeindeamt um eine Angelegenheit zu klären, manche nicht ein einziges Mal! Hat nicht der letzte Bürgermeister die Mehrzweckhalle so lange aufgehalten, bis sie doppelt so teuer und nur noch eine Turnhalle wurde? Was wurde denn nun für uns Woltersdorfer bisher erreicht? Sinnlose Diskussionen über Ertelwerft und Stasigelände, beide weg. Springeberg bleibt eine Müllhalde. Der Wald an der Grenzstr. ist für immer verschwunden und wird garantiert bebaut. Jahrelange peinliche Diskussion über den Gemeindesteg am Flakensee. Straßenbau wurde vernachlässigt und jetzt nach Jahren, auf Kosten der Bürger, angefangen. Überlegungen, in welchen Bereichen sich die Steuern erhöhen lassen sind an der Tagesordnung. Das Sommerfest droht für immer zu verschwinden. Diese Betrachtungen lassen sich endlos fortsetzen! Nun überzeuge mich einer vom Gegenteil!!!

    1. Bernds Journal

      Einziger Trost, die Bürger von Woltersdorf konnten frei wägen und wählen. Die Mehrheit hat gewählt, immer wieder Nieten. Das Wahlverhalten vermittelt den Eindruck, sie, die Bürger, fürchten sich vor intelligenten Bewerbern, als können sie nur Mittelmässigkeit ertragen. So folgt auf einen Schaumschläger unweigerlich ein neuer Schaumschläger, mit nichts dahinter als Gier nach Macht.

  6. U. B.

    Lieber Bernd, ich habe weder Herrn Vogel noch Frau Decker gewählt, aber trotzdem Hoffnung gehabt, dass Frau Decker es ehrlich meint.
    Ich bin aber enttäuscht für alle, die sie gewählt haben. Ganz so, wie Sie es ausdrücken, dass man selber Schuld ist, wenn verkehrt gewählt wird, würde ich nicht so sehen.
    Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

  7. U. B.

    Das Ganze erinnert mich sehr an die schriftliche Information von Frau Decker an die Anlieger der Schleusenstr., der Bauausschuss habe ungeheuerliches vor, indem die Anlieger erheblich zur Kasse gebeten werden sollen. Das war noch vor der Wahl, wo wir dankbar waren, hier würde sich Jemand für uns einsetzen.
    Und nach der Wahl: Der Beschluss mit sehr hohen Kosten für die Anlieger wurde durchgesetzt, ohne auf die großen Sorgen der Anlieger Rücksicht zu nehmen und so eine Baumaßnahme überhaupt nicht erforderlich ist.
    Wozu braucht Woltersdorf 300 Wohnungen? Es ist doch schon reichlich bebaut.
    Es ist schon sehr enttäuschend, wie mit den Bürgern umgegangen wird.

    1. Bernds Journal

      Diese Bürger sind Frau Decker in Scharen hinterhergerannt, genau so wie sie an Heilsbringer Vogels Lippen hingen. Wer Versprechungen glaubt, die nicht erfüllbar sind, siehe Schleusenstraße und Krokodilsbucht, der hat selber schuld. Wer sich nie für seine Gemeinde und ihre Politiker interessiert und sie realistisch betrachtet, wird niemals vernünftig wägen und wählen.

  8. John Wayne Fan

    >>Welchen Vorteil zieht die Gemeinde dadraus?<<

    Selbsterhaltungstrieb der Verwaltung?

    Momentan ist Woltersdorf eine "amtsfreie" Gemeinde, dh. wir haben eine eigene Gemeindeverwaltung. Im Gegensatz dazu gibt es "amtsangehörige Gemeinden", also mehrere Gemeinden haben eine gemeinsame Verwaltung.

    2019 soll es eine Verwaltungstrukturreform in Brandenburg geben, nur noch Gemeinden mit mindestens 10.000 Einwohnern sollen eine eigene Gemeindeverwaltung behalten, kleinere Gemeinden zu/mit Größeren zusammengelegt werden. Da Woltersdorf dazu noch etwa 1.000 EW fehlen, werden wir wohl den Status als amtsfreie Gemeinde verlierten und keine eigene Verwaltung mehr haben. Die sitzt dann in Erkner oder Schöneiche, je nachdem, wem wir zugeschlagen werden würden.

    Anzunehmender Weise hat das zur Folge, dass weniger Personal in der Verwaltung gebraucht würde, der Bürger jedoch längere Wege hat, wir also nach Schöneiche oder Erkner fahren müssen, um unsere Anliegen zu klären. Eventuell gibt es ja noch ein Bürgeramt in Woltersdorf.

    Erwähnenswert ist vielleicht noch, der Bürgermeister eine amtsangehörigen Gemeinde macht das ehrenamtlich, der einer amtsfreien Gemeinde ist Beamter auf Zeit. Auf die Größe des Gemeinderates hat das mW keine Auswirkung, die richtet sich nach der Einwohnerzahl.

    Ich sehe das kritisch. Auf der einen Seite wäre es natürlich fein, wenn man nur einen kurzen Weg zum Rathaus hätte um seine Anliegen zu klären. Auf der anderen Seite verschwinden die letzten freien Plätze aus Woltersdorf.

    Und wo man hier 300 dem dörflichen Umfeld angepasste Wohnungen bauen möchte, dass bleibt mir schleierhaft.

    1. Bernd Journal

      Lieber Fan, mir ist jede Reform lieb, die uns Profis bringt. Die bisherigen Provinz-Regierungen sind nur Machtgeil ohne Sinn für die Bevölkerung. Also laßt uns aufbrechen zu neuen Ufern .

    2. Listiger Lektor

      Die Gemeindegebietsreform halte ich ebenfalls für einen nachvollziehbare Erklärung, weshalb weitere Wohnungen in Woltersdorf gebaut werden sollen. Neben dem Eigeninteresse der Verwaltung an einer amtsfreien Gemeinde höre ich aber auch von Vielen, dass sie nicht aus Erkner oder Schöneiche fremdbestimmt werden wollen, jedenfalls die Unabhängigkeit behalten wollen. (Gilt nicht nur lokal, sondern auf jeder politischen Ebene.) Von daher handelt die Gemeindeverwaltung wahrscheinlich sogar im Interesse vieler Woltersdorfer.
      Kann nur empfehlen, mit den Gemeindevertretern ins Gespräch zu kommen über die geplanten Vorhaben. Eventuell werden dann die Absichten und Erwartungen klarer, lassen sich Entscheidungsprozesse besser verstehen oder sogar beeinflussen.
      Dass der dörfliche Charakter für die Gemeinde (Verwaltung und GV) keine wirklich große Rolle spielt, sieht man ja am Vorhaben am Berliner Platz. Am Ende hat das aber auch keinen Bürger wirklich gejuckt, wie man an der Zahl der Stellungnahmen zur B-Planänderung sehen konnte.

    1. Bernds Journal

      Sechs von Investoren betriebene Bebauungsplanänderungen. Mir sind bekannt: Ertel-Werft, TLG-Gelände, Hospiz in der Schleusenstraße, Senioren“residenz“ am Berliner Platz, kleiner Naturerlebnisgarten mit viel Fläche für Wohnhäuser, der sechste könnte der Alte Krug sein, da fehlen mir Infos. Ist ja alles geheim im tranparenten Woltersdorf

  9. blitzmaerker

    300 Wohneinheiten – oh ha, – ade Wdorf.
    na „grenzenloses“ Wachstum ist ja ein gesellschaftlich akzeptiertes und gewünschtes Unding.
    nur: dumm, wer glaubt dass ginge.

  10. Alte Woltersdorferin

    Die einstmals umjubelte Frau Bauingenieurin Decker von der Ortsgruppe mit dem irreführenden Namen „Unser Woltersdorf“ sei an ihr Wahlversprechen erinnert, als Bürger-Meisterin alles zum Wohle für uns Woltersdorfer Bürger tun zu wollen und Schaden von uns hier lebenden Bürger, Tiere und Natur abzuwenden. Jawohl, für uns Heimat- und naturverbundenen Woltersdorfer, die mit ihren Familien und Haustieren hier, auf dem Lande halbwegs gesund und lange leben wollen.

    Wenn ihr unser Woltersdorf nicht bebaut genug ist, dann möge Sie doch wieder zurück in die Großstadt Norddeutschlands ziehen, da wo sie das Plattenhochhausbauen fürs Menschenmassenwohnen von der Pike auf gelernt hatte. Auch Nordafrika kann nach Kriegsende viele Entwicklungshelfer an Architekten und Bauingenieuren gebrauchen, ihre zerstörten Städte wieder aufzubauen. Wir würden sie ebenso wenig wie Herrn Zugvogel, ihrem Vorgänger aus einer Großstadt Süddeutschlands, nicht vermissen. Die hungerleidenden Immobilienmakler, die in jedem Käseblatt flächendeckend annoncierend nach „Arbeit“ suchen, hätten dort auch reichlich zu tun, denn die Wüste ist groß !

    Aber, sich erst in unser ländliches Woltersdorf ansiedeln, weil es ja hier so schön sei, um dann mit scheußlichen Baulichkeiten die Naturzerstörung mit Hilfe der Bauamtsleiter- und Bürgermeister-Vorgänger fortzusetzen. Und jetzt auch noch zum wiederholten Male den Flächennutzungsplan verändern zu wollen, damit sich unser aller Wohn- und Lebensqualität noch mehr verschlechtert ?
    – Statt den lebensnotwendigen Sauerstoff, das Chlorophyll, die Bäume, Sträucher, Pflanzen, Natur, Vögel und Tiere gratis zu erhalten,
    – finanzieren wir noch mehr Kinderkrippen, noch mehr Kindergärten, noch mehr Schulgebäude, noch mehr Lehr- und Betreuungspersonal,
    – würde noch mehr Mutterboden vernichtet,
    – Boden versiegelt für noch mehr Zufahrtstraßen und Parkplätze,
    – ärgern uns über weit schallenden Bau- und Motoren-Lärm, die Nachbarn über Grill- und Lagerfeuer-Gestank,
    – steigt der Bedarf an Supermärkten und Einkaufshallen, Alters- und Siechenheime für die verdrängten Einheimischen, und auch an Mobilfunktürmen mit hochfrequenter Strahlung zur Förderung von Krebserkrankungen,
    – und müssten wir noch mehr Verwaltungspersonal unterhalten.
    Und warum ? Damit diese Nutznießer ihre Gehaltserhöhungen (und Pensionen) aufgrund der gestiegenen Bevölkerungszahl von unseren Steuerabgaben sich erhöhen können ?

    Ich stelle immer wieder fest, dass diese verantwortlichen GemeindeverwalterInnen, wie auch einige von uns Woltersdorfern vertrauensblind gewählten Abgeordneten eine Lobbyisten-Politik zugunsten von Immobilienmaklern, Architekten, Gutachtern, fremden Baufirmen und potentiellen Ansiedlern, Schulkindern anderer Gemeinden, nichtgeborenen Krippenkindern und fremden Touristen betreiben, aber absolut nichts (!) für uns, die bereits hier leben und wohnen, auf dass sich unsere Lebensqualität nicht noch weiter verschlechtert, tun.

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