WhatsApp – nein danke!

WhatsApp, ein kleines Programm, für kurze Mitteilungen und versenden von Bildern, Videos und Tondateien mit Smartphones. Es ist fast kostenlos, mit knapp einen Euro Jahresgebühr ist man dabei. Jetzt hat Jan Koum, Chef von WhatsApp sein Programm und ganz wichtig, die Datenbank mit den Daten von 450 Millionen Kunden für 19 Millionen Dollar oder 14 Millionen Euro an Facebook verkauft. (Berichtigung: Die Millionen Dollar und Euro sind Milliarden)

Meine Daten lagerten auch in der Datenbank von WhatsApp und die wollte ich der Datenkrake nicht überlassen, obwohl ich auch ein Konto bei Facebook habe. Das App einfach löschen nützt nichts, die Daten bleiben dann in der Datenbank. Wer WhatsApp gründlich entfernen will, muss zuerst sein Konto, zu finden unter Einstellungen, löschen. Im zweiten Schritt ist das App zu deinstallieren und als dritter und letzter Schritt, sollte der jetzt leere Ordner WhatsApp aus dem System gelöscht werden. Hierbei hilft ein Programmmanager, den es kostenlos in großer Auswahl gibt.

Auf dem Markt findet sich reichlich Ersatz für WhatsApp. Ich wollte einen Messenger mit Ende zu Ende Verschlüsselung, welche besonders sicher sein soll. Es gibt da Threeema mit Sitz in der Schweiz, das schützt vielleicht vor das NSA, Threema kostet unter zwei Euro. MyEnigma versichert, wir können keine Nutzerdaten lesen. Telegram hat seinen Sitz in Berlin und weiteren Städten im Ausland, das Programm arbeitet mit einer Cloud, so können auch Desktop Rechner mitmachen. Wickr erlaubt festzulegen, wann eine Nachricht gelöscht wird. Hier geht es darum, keine Spuren zu hinterlassen. Besonders empfohlen wird TextSecure, das Programm ist Open Source, damit kann die Sicherheit der Verschlüsselung nachgeprüft werden. TextSecure gibt es aber nur für Android.

Der Umsteiger muss jetzt nur noch seinen Freundeskreis etc. überreden, von WhatsApp auf seinen Wunschkandidaten umzusteigen.

  1. Bernd

    Liebe Renate,
    ich freue mich wieder von Dir ein Lebenszeichen zu erhalten. Der HD ist im Krankenhaus in Greifswald an der Ostsee. Nichts schlimmes. Ich hoffe Dir und der Freiberuflerei geht es bestens.
    Herzlichen Gruß
    Bernd

  2. Renate

    So’n App brauche ich nicht. Ich brauche auch keine anderen, die meine Daten zu Geld machen und mir nichts davon abgeben.
    Liebe Grüße an dich und den HD vom Ammersee
    Renate

  3. Bernd

    Könntest Du dir vielleicht noch andere Gründe vorstellen, weshalb einem Facebook, Google, Amazon etc. zum Halse raushängen? Einer wäre vielleicht der, ich möchte nicht als Bilanzmasse gehandelt werden. Datenschutz kann ich mir sowieso nicht leisten, viel zu aufwendig und fast nicht realisierbar.

  4. Anon

    Lächerlich! Eine App mit eklatanten Sicherheitsmängeln jetzt mit dieser Begründung zu verschmähen. Die Unterhaltungen unter WhatsApp konnte quasi jeder mitlesen. Da sollte man sich doch fragen was die größere Gefahr ist: Ob eine Firma meine Daten hat oder ein Haufen Computerhacker die ich nichtmal kenne mit einem Computer… Die Datenschutz-Hysterie hat wieder zugeschlagen.

  5. Bernd

    Stimmt, danke für die Berichtigung. Ich kann mir den gewaltigen Batzen auch nicht vorstellen.
    Gruß Bernd

  6. Achim

    Hallo Bernd,
    da sind Dir ein paar Nullen „durchgerutscht“…
    Es waren 19 MILLIARDEN Dollar!!
    Zugegeben, beide Beträge liegen weit jenseits meiner Vorstellungskraft…

    Viele Grüße,
    Achim

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