Weinbergkids, Sondersitzung der GV – Teil 2

Sebastian Meskes (Die Linke/Grüne) fragte, wie der Verwaltung so etwas passieren konnte. Weiter wollte er wissen, wann die Bauarbeiten ausgeführt werden sollen, welche Alternativen es gibt. Hannes Langen erklärte, das bei allen anderen Einrichtungen die Baugenehmigung vorliegt. Über die Verantwortlichkeit sollte in einer nichtöffentlichen Sitzung gesprochen werden. (Anmerkung: Haltet mal schön den unmündigen Bürger fern)

Wilfrid v. Aswegen (UW) fand, dass es nicht wichtig sei, wer die Verantwortung dafür trage, sondern dass die Garderoben aus dem Fluchtweg verschwinden. Weiter wollte er wissen, wie die 400 TE Bausumme zusammenkommen, die so nebenbei genannten wurden. (Anmerkung: Finanzexperte?) Siegfried Wendt erklärte, dass das nur der Wert des Gebäudes sei, keine Bausumme. Wie hoch nachher die Umbaukosten werden, das könne er zu diesem Zeitpunkt noch nicht beziffern. (Anmerkung: Ich finde das schon wichtig, Nieten müssen aussortiert werden oder soll so etwas noch einmal passieren können?).

Der Bürgermeister konnte es nicht lassen, er bemerkte, dass ja genau dieser Punkt – Information und Diskussion über die Beauftragung von Gutachterleistungen für die Schul- und Kitabedarfsplanung – an die Fachausschüsse überwiesen wurde, statt in der vorherigen GV zu beschließen. (Anmerkung: Es geht auch nicht anders, wenn der Bürgermeister so gearbeitet hätte, wie er soll, dann gäbe es keine Eile. Dr. Vogel stehen Sie doch einmal zu dem, was Sie falsch machten!).

Michael Hauke (UW) fragte, ob dieses Gutachten etwas mit dem langfristigen Baugutachten zu tun habe? Hannes Langen versuchte die Frage zu beantworten und meinte, dass im Moment nur der jetzige Zustand gesichert werden könne mehr nicht. Jelle Kuiper (Die Linke/Grüne) wollte wissen, ob die Baumaßnahmen während des laufenden Betriebes durchgeführt werden. Er findet es gut, dass man mit einem blauen Auge davonkomme.

Dr. Bronsert versuchte abzuwürgen und meinte, dass über solche grundsätzlichen Fragen hier keine Diskussion zu führen sei. Es geht hier nicht um blaue Augen oder Straßen und Häuser. Bestimmt wurden Fehler gemacht, aber die 25 TE sollten zur Verfügung gestellt werden. Anschließend wollte er wissen, wie die 25 TE sich aufteilen, das war aber bereits ein Viertelstündchen zuvor erklärt worden.

Stefan Bley (CDU/SPD) wollte wissen, welche Arbeiten bis Ende Juli durchgeführt werden. Hannes Langen sagte, dass nur die vorgeschriebenen Sofortmaßnahmen, wie Container aufstellen, die Tür zur Küche wieder einhängen, Hausalarmanlage usw. durchgeführt würden.

Jens Mehlitz (WBF) fand alles nur furchtbar, dass so etwas überhaupt passieren konnte, und fragte den Bürgermeister, ob er eine Urlaubssperre für diesen Zeitraum ausgesprochen habe. Gleichzeitig wollte er noch wissen, warum keine Brandverhütungsschau in den Jahren davor stattgefunden habe. Hannes Langen meinte, dass alle zwei bis drei Jahre eine Schau in den einzelnen Gebäuden stattfinde, die Kita Weinbergstraße wohl vergessen wurde. An den Brandschauen nehmen der Gebäudemanager, Herr Ohlrich und der Gemeindebrandmeister, Herr Utecht teil. Bei der letzten Begehung der Kita Weinbergkids war Herr Utecht verhindert.

Daniel Lohse (CDU/SPD) stellte fest, dass durch die Umnutzung des Gebäudes der Rückweg zur Schulnutzung erschwert wird. Außerdem regte er an, statt über Container über brandschutzgeprüfte Garderobenschränke nachzudenken, die in den Fluchtwegen stehen könnten. Hannes Langen verwarf die Idee mit der Begründung, dass das Bauordnungsamt das bereits abgelehnte. Die Rückkehr zum Schulgebäude sei weiter offen. Dann meinet er süffisant, dass die heutige Gemeindevertretung jetzt die Entscheidung zur Umwidmung, die 2008 nicht getroffen wurde, nachhole. (Anmerkung: falsch Herr Langen und Sie wissen es. Im Jahr 2008 wurde einzig die Doppelnutzung als Schule/Hort genehmigt. Die Umwidmung zur Kita wurde erst im Jahr 2011 von Ihnen und Dr. Vogel versäumt, als die Schule auszog und sie beide still und leise eine Kita einrichteten).

Michael Hauke (UW) regte an, die paar Garderobenhaken doch in die Kitaräume zu verlegen, dann wäre das Problem doch gelöst. Hannes Langen widersprach dem, denn dann gingen pädagogische Flächen verloren und das würde bedeuten, es können weniger Kinder betreut werden.

Wilfried v. Aswegen (UW) stellte fest, dass diese Arbeiten sowieso hätten gemacht werden müssen, die Kosten dafür wurden im Jahr 2008 schon eingespart. (Anmerkung: Falsch, erst im Juli 2011 wurde das nötig. Sie sollten die Unterlagen richtig lesen und nicht bedingungslos den falschen Ausführungen von Herrn Langen folgen).

Sebastian Meskes (Die Linke/Grüne) reichte es, er wollte abstimmen lassen, damit die Eltern mit ihren Kindern nach Haue gehen könnten. (Der Saal brach in schallendes Gelächter aus). Die Diskussion ging weiter. Der Bürgermeister stellte nun fest, dass ein Antrag gestellt wurde, über den abzustimmen sei. Dem widersprach WBF-Vogel, die Abstimmung ist unterbrochen worden, in dem weiter diskutiert wurde.

Jelle Kuiper (Die Linke/Grüne) ergriff nun ebenfalls dass Wort, wurde aber brüsk vom Vorsitzenden Dr. Bronsert unterbrochen: „Schluss, wir kommen jetzt zur Abstimmung“. (Die Zuschauer und Abgeordneten konnten sich ein weiteres Gelächter nicht verkneifen. Bronsert muss wohl wieder absent gewesen sein). In der folgenden Abstimmung wurde der Antrag auf Beendigung der Diskussion abgelehnt.

Stefan Bley (CDU/SPD) wollte wissen, falls der Zeitplan bis zum 31. Juli nicht klappt, ob es einen Plan B gebe. Dies verneinte Hannes Langen.

Der Vorsitzende las nun den Beschluss, die 25 TE freizugeben, vor. Dem wurde zugestimmt.

  1. Minerva McGonagall

    Das kommt davon, wenn Leute an der Macht sind (z.B. die Grün_innen und ihre Mischpoke), die vom Rechtsstaat nichts halten. Wo das endet kann man auch im von einer Grün_in regierten Kreuzberg sehen: an Recht und Gesetz vorbei werden für Einzelne rechtsfreie Räume geschaffen, für die mit der Demolierung und Zerstörung von Gebäuden und öffentlichen Freiflächen natürlich die „solidarische“ Gemeinschaft zahlen muss.
    Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren nenn das die Grün_innen.
    So gilt zweierlei Recht unter den Grün_innen, man muss das im Blick auf Woltersdorf diskriminierend oder vielleicht doch auch faschistoid nennen, im Blick auf Kreuzberg handelt es sich um Rassismus, denn als in Deutschland geborene könnten wir nicht einfach einen Park besetzen, zerstören und (ungetrennten!!!) Müll hinterlassen oder einfach eine Schule besetzen, um darin zu kampieren.
    Diese Sonderrechte werden nur von den Grün_innen Auserwählten eingeräumt.

  2. Maron

    Ich finde es unglaublich, dass behauptet wird, dass der ehemalige Bürgermeister daran schuld sei, die Änderung der Nutzung nicht beantragt zu haben. Mag sein, dass nicht jeder mit Herrn Höhne konnte, aber zu seiner Zeit war durch die Doppelnutzung Schule/Hort noch alles in Ordnung. Erst der neue Bürgermeister, Dr. Vogel und sein Amtsleiter Langen, haben die Schule/Hort-Nutzung verändert und daraus eine reine Kita gemacht. Herr v. Aswegen, sie sollten über solche Behauptungen, die sie da in den Raum stellen, einmal kräftig nachdenken.

    1. Bernd

      Askell Kutzke hat sich beim BM für die tollen Möglichkeiten der Akteneinsicht bedankt. So habe er sich Gemeindearbeit vorgestellt. Die konnten sich also vorab informieren und haben dann wenig bis gar nichts rübergebracht. Im Gegenteil haben sie noch die falschen Töne, die Langen anschlug, nachgepfiffen.

      Schön, das Kutzke sich für die Möglichkeit der Akteneinsicht bedankt. Uns Bürgern wird sie trotz gesetzlicher Grundlage verweigert. Das ist Kutzke & Co keine Silbe wert, UW hat seine Ernte eingefahren, der Rest von Woltersdorf geht ihnen wohl am A… vorbei. Dabei haben die Tag und Nacht von Offenheit und Transparenz gesäuselt. Alles vergessen, bis zur nächsten Wahl.

  3. Bernd

    Ich erreiche schon einen großen Teil von Woltersdorf. Die Crux ist, die Wahrheit ist schwer zu verkaufen, ihr glaubt man nicht, sie klingt oft zu unwahrscheinlich. Die Lüge hat es da sehr viel leichter, sie wird leicht gesprochen und noch leichter geglaubt. Als Beispiel mag die Lüge von UW dienen, dass der Bürgermeister nicht im Mitteilungsblatt veröffentlichen durfte. Diese Lüge hat dazu beigetragen, das UW die Wahl gewonnen hat.
    http://www.bernds-journal.de/img/besucher.pdf

  4. Thomas Schoelzel

    Ich kann nur empfehlen, die hier genannten Fakten ( 2008 vs 2011) zusammenzufassen und als Poster in den öffentlichen Gebäuden aus zu hängen. Hier im Blog ist wohl die Erreichbarkeit der betroffenen Bürger und BM Vogel-noch- Mitläufer zu gering! Der hat und wird wohl nie Ahnung von dem haben, wofür er wohl mal gewählt wurde, Verantwortung trägt und letztlich bezahlt wird! Einzig klever, er kommt damit ( noch ?) durch! Unglaublich…

  5. Minerva McGonagall

    Eine Ansammlung von Spitzenkräft_innen, die Bürger_innenmeister_innenkumpelin_innen.
    Das ist eben das Ergebnis, wenn ein Herr Langen von dem was er tut keine Ahnung hat,
    wenn ein/e Bürger_innenmeister_in sich seit 4 Jahren hartnäckig weigert,
    (von den Steuerzahlern und Woltersdorfern dennoch bezahlte) Verwaltungsfortbildungen zu besuchen, wenn Leute wie „Projektmanager“ von Aswegen oder Medienheini Hauke zu faul sind, sich in die Materie einzuarbeiten…
    BM Vogel_in hat den Sachverhalt selbst nicht verstanden und bemüht sich auch nicht darum, vermutlich fühlt er sich einfach zu Höherem berufen……….. Kinder, Kita, Schule sind ihm ohnedies zuwider.
    Es ekelt ihn förmlich an, sich mit dieser Thematik zu befassen.
    Kinder sind für ihn und seine Grün_innen immer nur interessant, wenn sie ideologisch als „künftige Generationen“ benutzt ( und missbraucht) werden können.
    Ach ja, war da nicht auch was mit der Pädophilie bei den Grün_innen??????????

    Und mit der Präsenz von Opi Bronsert scheint es auch nicht zum Besten bestellt zu sein.
    Die CDU wusste schon, warum sie den verwirrten alten Mann nicht auf ihrer Liste haben wollte.
    Im Grunde genommen könnte Opi Bronsert ein gutes Fürsorge-Objekt für den Seniorenbeirat abgeben, so aber wird die Gemeindevertretung zur Pflegeeinrichtung.

    M.

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