Artikel-Schlagworte: „Woltersdorf“

Vortrag von Harald Rabe

Mittwoch, September 1st, 2010 von Bernd

Harald Rabe erzählt, wie er von der Stasi gegriffen und eingesperrt wurde. Seine dann folgenden Erfahrungen mit der Firma möchte er uns am 18. November 2010, ab 19:30 Uhr in der St. Michael Kirche näher bringen.

Am 5. November 1986 wird er von einem Greiftrupp der Stasi verhaftet,
der Tag zählt seitdem zu einem der schwersten in seinem Leben. Er soll sich herabwürdigend über die DDR ausgelassen haben. Neun Monate blieb er in Untersuchungshaft, während der Zeit wird der Tatvorwurf verschärft, nun war ’s staatsfeindliche Hetze und Aufwiegelung.

An ihm, seiner Familie und Kollegen zeigt der Apparat, wie er reagiert, wenn er jemanden zum Schweigen bringen möchte. Harald Rabe hat über die schwere Zeit ein Buch mit dem Titel “Schießen Sie doch vorbei!” geschrieben, das er uns in der Rezension ebenfalls vorstellen möchte.

In den Alpen erfroren

Dienstag, August 31st, 2010 von Bernd

Eine Frau aus Woltersdorf ist in der Nacht zum Dienstag in den Alpen erfroren. Die BZ berichtet darüber: zum Artikel

Stasi Vortrag in St. Michael

Sonntag, August 29th, 2010 von Angelika

Wie kommen Sie nur auf die Idee, ein Spitzel zu sein? Nein, wir vom Ministerium für Staatssicherheit tun uns niemals mit Spitzeln zusammen. Wir arbeiten immer nur mit ehrlichen Menschen, niemals mit Lügnern und Denunzianten. So beantwortete ein Stasi Offizier die Frage eines neu angeworbenen Informellen Mitarbeiters (IM): Nun bin ich wohl ein Spitzel? Die Antwort zeigt deutlich das verquastete Weltbild derjenigen, die für den einst weltweit größten Geheimdienst alles und jeden bespitzelten.

In der gutbesuchten Woltersdorfer St. Michael Kirche (weiterlesen…)

Tag des offenen Denkmals

Donnerstag, August 26th, 2010 von Bernd

Fidus-Denkmal Es gibt ihn bundesweit, den Tag des offenen Denkmals. Wenn jedes Jahr am zweiten Sonntag im September viele historische Bauten und Stätten, die sonst nicht zugänglich sind, ihre Türen öffnen, dann sind wir aufgefordert zu Streifzügen in die Vergangenheit. Das noch vorhandene fühlen, sehen, berühren, antworten geben, das ist das Ziel des Tages.

An diesem Tag, dem 12. September 2010, könnte, wenn sie denn wollte, die Gemeinde Woltersdorf sich ihrer Denkmäler besinnen. (weiterlesen…)

Kassensturz

Dienstag, August 24th, 2010 von Bernd

Wolfgang Höhne hat im Frühjahr die Wahl verloren, der neue Bürgermeister heißt Dr. Rainer Vogel von den Grünen. Er tat uns vor allem Bürgerfreundlichkeit, Offenheit der Verwaltung, eine neue Webseite und ein lesbares Gemeindeblatt versprechen. Der Bürgermeister ist jetzt gute 100 Tage im Amt, das weckt meine Neugierde, was hat er erreicht unser Dr. Vogel, was ist aus seinen Visionen geworden? Mehr Bürgerfreundlichkeit, mehr Offenheit, ich hab sie gesucht und nicht gefunden. Eine neue Webseite, ebenfalls Fehlanzeige, ein besseres Gemeindeblatt, da müssen wir warten, bis eines erscheint.

Der Mangel an Offenheit betrifft auch die Schulden der Gemeinde, manches erfährt der Interessierte im öffentlichen Teil der Gemeindeausschüsse, vieles erfährt der Bürger nicht, es wird im nichtöffentlichen Teil abgehandelt. So bleibts beim Raten, na dann raten wir doch einmal. (weiterlesen…)

Maerker

Donnerstag, August 19th, 2010 von Bernd

Maerker ist eine Internetseite, die auf Initiative des Innenministeriums Brandenburg entstanden ist. Maerker bietet die Möglichkeit, sich direkt an seine Kommune zu wenden und umgekehrt durch die Gemeinde über den Stand der Bearbeitung unterrichtet zu werden. Wie Maerker funktioniert hat Andreas Heinitz in seinem Artikel: Maerker, eine gute Idee beschrieben.

Das Maerker Online Beschwerdeportal wird auch von Rüdersdorf genutzt und ist inzwischen bei seinen Bürgern sehr beliebt. Beim diesjährigen eGovernment Wettbewerb gehört Rüdersdorf mit zu den Finalisten. Ob es in Rüdersdorf zum ersten Platz reichte, ist noch nicht bekannt.

Bei Maerker fällt mir wieder einmal Woltersdorf ein, da hat es ja einen Wechsel des Bürgermeisters gegeben und der Neue hat versprochen, alles wird bürgerfreundlicher als beim alten Schulzen. Ein Versprechen, das zu halten ja nicht allzu schwer fallen dürfte. Maerker wäre für den Start in die Bürgerfreundlichkeit eine gute Idee, deshalb möchte ich es Dr. Vogel und seinen Mannen wärmstens empfehlen.

Was ist mit dem Delta Gelände?

Donnerstag, August 12th, 2010 von Bernd

Da wo in Woltersdorf das Fidus-Denkmal steht, dort an der Schleusenstraße beginnt das Delta Gelände. Auf dem Gelände werkeln an die 20 Firmen, bieten mangigfaltige Serviceleistungen für die Woltersdorfer und füllen nebenbei noch das Konto der Gemeinde. Das Delta Areal gehörte bis zum Beginn des Dritten Reichs jüdischen Eigentümern und wurde nach der Wende von der IBV in einer Zwangsversteigerung für die Erbengemeinschaft erworben. Auf dem Gelände ist Ordnung eingekehrt, Schutt und Müll und eine Brandruine wurden weggeschafft, ein neuer Zaun und neue Tore wurden errichtet. Mit ruhigen Gewissen kann man sagen, es macht sich – das Delta Gelände. Die Gemeinde sollte helfen und alles unternehmen, um weitere Handwerksfirmen für einen Start auf dem Gewerbegebiet zu gewinnen. (weiterlesen…)

Vortrag Stasi in Woltersdorf

Montag, August 2nd, 2010 von Bernd

Termin: Vortrag “Stasi-Struktur und Stasi-Aktivitäten zum Ende der SED-Herrschaft in Woltersdorf und der Region” am Freitag, den 27. August 2010 um 19:00 Uhr in der St. Michael Kirche.

Das letzte Denkmal

Sonntag, August 1st, 2010 von Bernd

Fidus-Denkmal

Sag Fremder, in Sparta, dass du uns hier liegen sahst, während wir den heiligen Gesetzen der Heimat gehorchten. Cicero hat die antike Grabinschrift übersetzt, die für Leonidas und einige Spartaner verfasst wurde, die 480 v.Chr. beim Versuch, eine persische Streitmacht an den Thermopylen aufzuhalten, ihr Leben verloren. Seit Jahrtausenden ehren ausnahmslos alle Völker ihre in Kriegen Gefallenen, bis auf ein kleines Dorf in Brandenburg, einem wohlhabenden Ort, der für seine Gefallenen keinen Groschen übrig hat, von Ehre für die Toten kann erst recht keine Rede sein.

Auf der Suche nach der Gedenstätte für die Woltersdorfer, (weiterlesen…)

Noch ein Denkmal

Samstag, Juli 31st, 2010 von Bernd

Nicht weit entfernt vom VdN Denkmal, finden wir am Thälmannplatz ein weiteres kommunistisches Denkmal. Vor und hinter dem Obelisken sind Gräber für 36 sowjetische Kriegsgefangene und 13 Zivilpersonen, vermutlich polnische Zwangsarbeiter angelegt. An dem Ehrenmal befinden sich zwei Tafeln mit Text in kyrillischer Schrift. Nach 1945, die ruhmsüchtige Rote Armee hatte ganz Osteuropa besetzt, entstanden überall Ehrenmale die an ihre Taten erinnern sollen, während Amerikaner, Engländer und Franzosen darauf verzichteten, sich im besetzten Deutschland durch solche Stachel im Fleisch der Besiegten zu verewigen. (weiterlesen…)