Schlagwort-Archive: Waldernte

Bauausschuss Februar 2017 – Teil 6; Kahlschlag Schnieber Im Krähenwinkel

Punkt 9: Bebauungsplan „Stolp Nordost“ – Vorstellung und Diskussion des Entwicklungskonzepts

Vorsitzender Bauausschuss

Jelle Kuiper stellte fest, dass die ganze Tagesordnung wahrscheinlich in der heutigen Sitzung nicht mehr zu schaffen wäre.

Kerstin Marsand kam nun auf den Bebauungsplan „Stolp-Nordost“ zu sprechen, der die Gemeinde schon länger verfolgen würde. Für zwei Flächen gab es schon einen Aufstellungsbeschluss, einen Vorentwurf und Bürgerbeteiligung. Wolfram Schnieber als Vertreter einiger Grundstückseigentümer wäre nun wieder an die Gemeinde herangetreten. Es wurde ein neues Entwicklungskonzept erstellt, das Wolfram Schnieber nun vorstellen möchte.

Wolfram Schnieber meinte, da es eine neue Bürgermeisterin und eine neue Bauamtsleiterin und neue Gemeindevertreter gebe, wolle er sein Projekt noch einmal präsentieren. Im letzten Herbst habe er sich deshalb in der Verwaltung mit Margitta Decker und Kerstin Marsand getroffen und dann gemeinsam die Resettaste für einen Neustart gedrückt.

Der juristische Part von Schniebers Projekt werde von RA Frank Reitzig übernommen.
Wolfram Schnieber fand es nicht gut, dass immer wieder auf dem Thema Kahlschlag in diesem Zusammenhang herumgeritten wird.

Im März 2013 gab es lediglich eine Waldernte, die in Abstimmung mit der Gemeinde und dem Forst vorgenommen wurde. Das Flurstück 660 und auch die Biotope wären nicht davon berührt gewesen. Auch sind wertvolle Bäume stehen geblieben.
(Anmerkung: Wo?)
Er fragte nach den Wünschen und Bedenken, die die Gemeinde hätte, um dieses Projekt weiter zu führen und gab damit das Wort an Frank Reitzig ab.

Vorstellung: Sein Name sei Frank Reitzig, er ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht in Berlin und beschäftigt sich ausschließlich mit Bauplanungs- und Umweltrecht. Er ist Mitglied in der Akademie für Raumforschung und Landesplanung und macht Vorlesungen zum Baurecht an der Schule für Wirtschaft und Baurecht. Gleichzeitig ist er Ausschussvorsitzender in der Nachbargemeinde Petershagen/Eggersdorf.

Dann kam er auf den eigentlichen Zweck zu sprechen. Die rechtliche Ausgangslage dieses Bauvorhabens wäre der FLNP, in dem das Gebiet Stolper Weg/Kiesweg als Wohnbaufläche ausgewiesen wird. Es gab damals im Jahr 2013 vom Bauausschuss den Auftrag eine Nutzung vorzustellen. Es gab dann eine längere Planungspause.
(Anmerkung: von 2013 bis 2017)
Er fuhr fort, da nun der Bauausschuss, die Gemeindevertreter, die Bauamtsleiterin und die Bürgermeisterin alle neu wären, deshalb auch ein neuer Anlauf. Es gibt dafür noch kein Entwicklungskonzept?
(Anmerkung: Er meint wohl die Kahlschlag-Flächen im Krähenwinkel). Weiterlesen

Historie Schnieber, Venture 2000, Waldernte, Stolper- Kiesweg. Das tut weh!

Geschäftsführer Herr Schnieber von Venture 2000 samt Verwaltung und Gemeindevertetung der Gemeinde Woltersdorf. Eine eher bedrückende Historie des politischen Versagens im Bereich Stolper- und Kiesweg.

Am Dienstag, dem 21. Februar 2017 wird ein weiteres Kapitel der unseligen Geschichte des Bebauungsplans „Stolp Nordost“ im Bauauaschuss von Woltersdorf geschrieben.
Auszüge aus diversen Artikeln zum Geschehem um das Gebiet Stolp Nordost. Wer es genau wissen möchte, die Links führen Sie zum ganzen Artikel.

Kahlschlag im Krähenwinkel
Kahlschlag im Krähenwinkel Heute früh ging es los, im 18.000 qm großen Wäldchen an der Grenzstraße wurden Kiefern gefällt. „600 Stück schaffe er an einem guten Tag“, meinte der Maschinist und strahlte, „und heute war ein guter Tag“. Drei Tage lang soll der Harvester dort im Krähenwinkel wüten, eine kahle Mondlandschaft hinterlassend.
Der einzige, der sich freut wird wohl der Eigner des Wäldchens sein – Venture 2000, Geschäftsführer Herr Schnieber.

In Woltersdorf ist Holzauktion
In Woltersdorf ist Holzauktion. Bäume werden, auf Deubel komm raus, gefällt. Ist einst die letzte Biene mit Pestiziden ins Jenseits befördert, der letzte Baum gefällt, dann erst merken wir – von Geld allein wird der Mensch nicht satt.

Bauausschuss Teil 1 Januar 2013
Im Bereich Kiesweg/Sandweg, wo der Eigentümer die Venture 2000 Geschäftsführer Herr Schnieber Bäume fällt, Waldernte genannt, Weiterlesen

Waldernte – Springeberg

Der Weg der Gemeinde, der seit dem Winter durch gefällte Bäume nicht passierbar war, wird wieder zugänglich gemacht. Die Anwohner stehen da und schauen ungläubig auf ihr verschandeltes Umfeld. Im Bauausschuss erzählte der mögliche Investor, wie froh doch die Anwohner sind, dass endlich etwas passiert. Das bestätigtigten die Anwohner so nicht. Sie hofften, dass die beim Brand zerstörten Hütten verschwinden, nicht aber der Wald, wie es geschehen ist. Weiterlesen

Investor möchte von Gemeinde Empfehlungsschreiben

Freibrief oder Empfehlungsschreiben, der eine nennt es so, der andere so. Heute um 19:00 Uhr tagt die Gemeindevertretung, in Punkt 11 geht es um die Zukunft von Springeberg einem Ortsteil von Woltersdorf. Der Investor Cesa Investment vertreten durch Achaz von Oerzten hofft auf ein Empfehlungsschreiben oder wie ich es nenne Freibrief. Guter Hoffnung ist er, wurde sein Ansinnen vom Bürgermeister und seinem zu ihm passenden Koalitionär, Edgar Gutjahr mit dem üblichen, manchmal schon peinlichen Wohlwollen aufgenommen. Es geht um viel: Weiterlesen

Bauausschuss Teil 2 – März 2014

Punkt 5. Information und Diskussion Projektgebiet Woltersdorf „Am Springeberg“

Edgar Gutjahr erklärte, dass Vertreter der Investmentfirma und des Grundstückseigentümers anwesend sind. Er fragte nach, ob Interesse bestünde, einen Vortrag von etwa fünf bis sechs Minuten über das Projekt Springeberg zu hören. Hannes Langen ergänzte, dass bisher nur ein Antrag auf Eröffnung eines Bebauungsplanverfahrens vorliegt, der aber im Moment aus Sicht der Verwaltung nicht genehmigungsfähig ist. Für die Realisierung eines solchen Vorhabens muss zuerst Baurecht geschaffen werden. (Anmerkung: das Gebiet ist im aktuellen Flächennutzungsplan als Landschaftsschutzgebiet mit Sondergenehmigung für ein Hotel ausgewiesen)

Herr v. Oertzen von der Cesa-Investment GmbH & Co. KG erhielt nun Rederecht. Hier seine geraffte Rede: Er liebe es, exclusive Grundstücke auszusuchen. Weiterlesen

Bauausschuss: Springeberg und Bauersee

Heute tagt der Bauausschuss. Zu Springeberg, es wurde weiter gefällt. Die Bäume liegen jetzt kreuz und quer vom Flakensee bis zur Rüdersdorfer Straße. Wie ich schon bei der gewaltigen Baumfällaktion auf dem TLG-Gelände bemerkte, bin ich überzeugt, noch nie wurden in Woltersdorf soviel Grünflächen vernichtet, soviel Bäume gefällt, wie in der Ära des Bürgermeisters Dr. Vogel von den Grünen.

Heute Abend möchte der Bürgermeister Nägel mit Köpfen machen. Weiterlesen

Abholzaktion auf dem TLG-Gelände


Von vorn an der Rüdersdorfer Straße bis hinten an den Kalksee, liegen fast alle Bäume flach. Nicht der Sturm kippte die Bäume, es waren Kettensägen. Nun ist das Gelände vorbereitet, um darauf vielleicht ein Feriendorf, eine Marina, Luxus-Eigentumswohnungen oder altersgerechtes Wohnen für Betuchte zu bauen. Es gibt bestimmt noch viele andere Verwendungszwecke für das schöne Gelände. Mancher leckt sich die Lippen danach. Weiterlesen

Waldernte oder Bauland schaffen?

Springeberg
In Springeberg wüteten Kettensägen. Ein Baum nach dem anderen stürzte ächsend zu Boden. Da liegen die Baumriesen kreuz und quer verstreut, selbst der Fußgängerweg am See ist nicht mehr benutzbar. Wieviel es sind, schwer zu schätzen, 50 oder 100, es ist nicht zu erkennen. Ist es eine Baumernte oder will der Besitzer klare Verhältnisse schaffen, bis jetzt sind die Beweggründe nicht bekannt. Eins ist jedenfalls jetzt schon sicher, die großen Verlierer werden die Reiher sein. In dem Wald, der sich von Erkner bis Woltersdorf am Flakensee hinzieht, gibt es riesige Reiherkolonien. Weiterlesen

In Woltersdorf ist Holzauktion

In Woltersdorf ist Holzauktion. Bäume werden, auf Deubel komm raus, gefällt. Ist einst die letzte Biene mit Pestiziden ins Jenseits befördert, der letzte Baum gefällt, dann erst merken wir – von Geld allein wird der Mensch nicht satt.
Eigentümer Venture 2000, Geschäftsführer Herr Schnieber.

Schönes Wochenende wünscht
Bernds-Journal

Hauptausschuss März 2013

Auf Antrag von Matthias Schultz wurde die Tagesordnung um einen Punkt erweitert. Punkt 11 befasst sich nun mit der Waldrodung am Stolper Weg.

Punkt 4; Über den Bericht des Bürgermeisters können wir nur berichten. Frank Müller Brys fragte nach dem Wappen, warum erst in zwei Jahren. So habe er es in der MOZ gelesen. Vogel: Nein, nicht zwei Jahre, aber man muss ja auch nicht das kostenlose, häßliche Ding nehmen. (Anmerkung: Unser Vogel sagt ja von sich, er sei auch Grafiker. Sein Talent als Designer hat er in der „Alten Schule“ unter Beweis gestellt. Seine. wie ich ahne, exhorbitanten Fähigkeiten als Archtitekt wurden sichtbar als er die Sanierungspläne der „Alten Schule“ mit französischen Fenstern aufwertete Weiterlesen