Schlagwort-Archive: Schleuse

Sozialausschuss Februar 2017 – Teil 1; Parkplatzsorgen an der Schleuse

Nach einem bisschen Kosmetik am Protokoll der letzten Sitzung konnte es losgehen.

Punkt 4. Bericht der Amtsleiterin und Anfragen
Jenny Loponen berichtete über den sozialen Bereich. Bei der Kita Weinbergkids konnte es losgehen, die Bodenplatte für den Erweiterungsbau zu gießen. Im Haus der Kleinen Strolche war mal wieder ein Heizungsrohr leck, die Reparatur wird ca. 3 Monate dauern, 46 Kinder finden solange Unterschlupf im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr. Weiterlesen

2te Bauausschuss im Nov. 16 – Teil 2; Schleusenstaße – Straßenbahn

schleusenstrasse
Teil 2 vom Punkt 4 Schleusenstraße

Herr Bernau (Woltersdorfer Straßenbahn) konnte diese Aussagen, da er das Gutachten gelesen habe, nur bestätigen. Gleichzeitig verwies er darauf, wenn heute beschlossen wird, die Gemeinde baut nicht mit, ist dies der erste Alleinbau der Straßenbahn in Woltersdorf. Zur Gleisentwässerung führte er noch aus, dass das Regelwerk aussagen würde, dass alle 100 Meter Gleis eine Schienenentwässerung zu bauen wäre, also das für die 750 Meter maximal 6 bis 7 Entwässerungskästen zwischen die Schienen gebaut werden müssten. Das wäre der Stand der Technik. Weiterlesen

Bremst Barrierefreiheit Bauvorhaben Schleusenstraße?

Bremst Barrierefreiheit Bauvorhaben Schleusenstraße?

Sehr geehrter Damen und Herren,

im MOZ-Artikel am 17.11.2016 auf Seite 11 ist zu lesen:

Herausforderung Barrierefreiheit, EU setzt klare Vorgaben.“

Diese gelten auch für die Woltersdorfer Straßenbahn GmbH.

„Was den Zeitplan zur Umsetzung der Barrierefreiheit angeht, bin ich total fassungslos.“

(Zitat der Geschäftsführerin der WS GmbH, Monika Viktor)

Selbst bei Bereitstellung der finanziellen Mittel könnte die Umsetzung der Barrierefreiheit bis 2022 nicht gewährleistet werden, schätzt Frau Viktor ein.

„Der Kreis hat einen Planungsauftrag. Er muss sagen, was wir machen sollen, ob unsere Straßenbahn als Alleinstellungsmerkmal erhalten bleiben soll, ob es Ausnahmen von der Barrierefreiheit gibt und so weiter.“
(Zitat der Geschäftsführerin der WS GmbH, Monika Viktor)

Verschiedene Szenarien wurden von ihr im o. g. Artikel angesprochen:

Kauf oder Sonderanfertigung neuer Fahrzeuge für die Woltersdorfer Straßenbahn GmbH

    Umbau des Betriebshofes

Das sind enorme Investitionsvorhaben!

Die Komplexität der Aufgabenstellung aufgrund der o. g. EU-Forderung verlangt unseres Erachtens ein generelles Überdenken der z. Zt. diskutierten Baumaßnahmen in der Schleusenstraße – auch unter dem Aspekt der Gestaltung des Schleusengebietes als touristisches Zentrum.

Eine komplexe Lösung unter Berücksichtigung aller historischen, musealen und gestalterischen Aspekte im Schleusenbereich muss gefunden werden.

Lassen Sie uns gemeinsam über die nächsten 100 Jahre der Woltersdorfer Straßenbahn nachdenken und nicht übereilt Maßnahmen mit kurzlebigem Charakter beschließen.

Wir sind jederzeit bereit, unsere Ideen einzubringen und in den entsprechenden Gremien mitzuarbeiten.

Zu kurz gedacht, bedeutet oft mehrmals Geld auszugeben.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Rüdiger Pflanz     gez. Elke Leetz

Der Alte Krug, ein Rückblick

alter-krug2Das heutige Grundstück, auf dem der „Alte Krug“ steht, wurde 1910 in einer Karte vom Dorf Woltersdorf erwähnt. Es war damals das Grundstück Nummer 6 gegenüber der Kirche (erbaut 1555) und der „Alten Schule“(erbaut 1715). Interessant war die weitere Eintragung zum Grundstück. Dort steht, dass der „Alte Krug“ 1642 von Andreas Petrich, Krüger genannt, erbaut wurde. Der nächste Krüger war Martin Petrich der den „Alten Krug seinem Sohn Michel Petrich vererbte. Dieser starb 1737, kurz danach 1742 auch seine Frau. Aufgrund der Bewertung der Erbschaft, gibt es aus dieser Zeit eine sehr detaillierte Aufstellung, wie es im und um den „Alten Krug“ bestellt war.

Um in den Keller zu kommen, musste eine Falltür im Flur geöffnete und eine steile Treppe hinabgestiegen werden. Das ist bis heute noch so. Der Keller selber ist 10 Fuß breit und 10 Fuß lang und 8 Fuß hoch. Die Kellerdecke ist als Bogen gewölbt. Das Ganze ist fensterlos und eine schwere, schmale und niedrige Tür führt in den nächsten Raum. So wird es in der Chronik beschrieben. Von diesen massiven Gewölben gab es acht. Ob sie heute noch alle existieren, kann ich nicht beurteilen. Da unten war es zu dunkel. Weiterlesen

Trockene Schleusenkammer in Woltersdorf

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Die Schleuse in Woltersdorf wird überholt. Das Wasser ist abgelassen, erstmals konnte ich den Grund der Schleuse sehen.
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Die Schleuse ist für den Schiffsverkehr vom 17. Oktober bis 1. November 22016 gesperrt. Davon ist auch die Bootsschleppe betroffen.
Die regulären Öffnungszeiten sind von Montag bis Donnerstag 8:30 bis 17:30 Uhr
Freitag bis Sonntag 9:30 bis 18:30 Uhr
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Sozialausschuss 09. 2016 – Teil 2; Ein mageres Angebot

Punkt 5. Mitgliedschaft im Tourismusverband Seenland Oder-Spree

Ellen Rußig Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Seenland Oder-Spree stellte den Verband vor. Dieser besteht seit 1998. Er umfasst im Moment 30 Mitglieder, unzer anderem die Landkreise Oder-Spree und Märkisch-Oderland, auch die Stadt Frankfurt Oder ist dabei.

Für die Ausrichtung des Seenlandes Oder-Spree gebe es ein Zielsystem Weiterlesen

Gemeindevertretung Teil 4 – Juni 2016; Erst war sie’s dann war sie’s nicht mehr

Punkt 12. Bebauungsplan „Woltersdorfer Schleuse“
Punkt 12.1. Beschlussvorlage Aufstellung eines Bebauungsplans „Woltersdorfer Schleuse“

Margitta Decker erklärte, dass sich eine Arbeitsgruppe Schleusenplan (Anmerkung: wird im weiteren Verlauf näher beleuchtet) aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern und Fraktionen gebildet hat, um die Umsetzung der Sanierungsziele herauszuarbeiten und zu entwickeln. In der Vergangenheit wurden an der Woltersdorfer Schleuse Bauvorhaben umgesetzt, die nicht dem Sanierungsziel entsprachen, dem Erhalt der städtebaulichen Struktur des gewachsenen Ortskerns um die Schleuse. Weiterlesen

Sommerfest 2016 in Woltersdorf

Die Sommerfeste der letzten Jahre, genauer, seit sie nicht mehr auf der Maiwiese gefeiert werden, sondern im fließenden Straßenverkehr an der Schleuse stattfinden, litten und leiden schwer unter Besuchermangel. Woran der rasante Rückgang an Besuchern, außer dem ungünstigen Veranstaltungsort lag, darüber könnte ich hier erfolgreich spekulieren. Solche Rückschau wird von Einigen ungern gesehen, also lassen wir’s diesmal.

Bilder eines Besuchers vom Samstag


Dieses Jahr wollten die Schildbürger der Pleite ein Schnippchen schlagen und setzten das Sommerfest für den Juni an, einen und einen halben Monat früher als sonst üblich. Weiterlesen

Bauausschuss Teil 3 – Juni 2016; Veränderungssperre an der Schleuse

Punkt 6. Bebauungsplan „Naturerlebnisgarten“
Kerstin Marsand fragte nach ob es Rederecht für den Planer und Eigentümer geben könnte, da beide anwesend wären. Dem wurde zugestimmt.

Es gab nun eine kurze Einführung zu dem Stand der Dinge. Am 10.12.2015 gab es einen Aufstellungsbeschluss und einen Vorentwurf für einen städtebaulichen Vertrag. Die Planungshoheit sollte bei der Gemeinde bleiben, damit auf dem Grundstück nur dass geschehe, was die Gemeinde beschließt. Des Weiteren soll die Öffentlichkeit frühzeitig mit eingebunden werden. Ebenfalls der Umweltschutz, da es sich bei dem Gebiet teilweise um eine alte Müllkippe handele. Weiterlesen

Bauausschuss Teil 1 – Juni 2016, Verschwendung beim Bau Stolpbrücke

Karl-Heinz Ponsel eröffnete anstelle des verhinderten Edgar Gutjahr die Sitzung.

Punkt 4. Bericht der Amtsleiterin und Anfragen
Kerstin Marsand berichtete aus ihrem Amtsbereich und beantwortete zuerst offene Fragen aus dem letzten Bauausschuss. Eine Frage bezog sich auf die steuerliche Absetzbarkeit von Erschließungskosten. Dazu gibt es zwei sich widersprechende Urteile. Die zweite offene Frage betraf den Flächenutzungsplan für das Gelände ehemalige Ertelwerft und ehemalige TLG-Gelände an der Rüdersdorfer Straße. Laut Flächennutzungsplan ist das TLG-Gelände als Sondergebiet für Freizeit und Erholung ausgewiesen. In Paragraf 1 Absatz1 Nr.4 der Baunutzungsordnung steht, was laut Flächennutzungsplan erfolgen kann. Der Investor hat bereits im Bauamt vorgesprochen und auch schon einmal seine Ideen in einer Sitzung der Öffentlichkeit vorgestellt.
Bei dem Nachbargrundstück (Ertelwerft) bestanden Differenzen ob das Grundstück Innen- oder Außenbereich ist. Es liegt im Außenbereich und da müsste der Flächennutzungsplan geändert werden. Weiterlesen