Sozialausschuss Februar 2017 – Teil 2; Kitaessen – Sommerfest

Punkt 7. Betriebskosten – Kindertagesstätten/Diskussion zum OVG-Urteil BB v. 13.09.2016
Jenny Loponen erklärte die Hintergründe zu dem OVG-Urteil. In dem Urteil ginge es um die gesetzliche Begrenzung des Zuschusses des Mittagsessens in den Kitas. Das Urteil werfe aber mehr Fragen auf, wie, welche Kostenkompositionen zur Herstellung eines Mittagessens kommen zum Tragen. Es werden dort nur die Rohmaterialien erwähnt, die sich aus Grundstoffen, Energie sowie Be- und Entsorgungskosten zusammensetzen. Nur diese sind umlagefähig, Personalkosten dagegen sind unentgeltliche Leistungen, die ja auch im Privathaushalt durch die Eltern fiktiv anfallen.

Der Städte- und Gemeindebund moniere aber, dass es vonseiten des Gerichtes keine klare Abgrenzung zwischen berücksichtigungsfähigen und nicht berücksichtigungsfähigen Kostenbestandteilen gebe. Der Caterer stelle auf dieser Grundlage seine Auflistung her, die als Kalkulationsgrundlage genommen wird, bei der aber die durch Großmengenabnahme erzielten Effizienzgewinne gegenüber einem Privathaushalt nicht berücksichtigt werden. Das ist dann die Grundlage für das neue Essensgeld. Keiner ist damit glücklich, da dadurch erhöhte Kosten in Form von Zuschüssen auf die Gemeinde zukommen. Hier ein Beispiel. Wenn der Preis des Mittagessens den durchschnittlich errechneten Preis der ersparten Eigenaufwendungen (wenn das Kind zu Haus essen würde) übersteigt, muss der Differenzbetrag vom Träger der Kita geleistet werden. Das würde also so aussehen. Wenn das Mittagessen 3,50 Euro kosten würde, aber der errechnete durchschnittliche Preis nur 2,50 Euro ergibt, muss die Differenz von 1,00 Euro der Träger übernehmen, sprich im Endeffekt die Gemeinde.

Holger Dymke fragte nach ob Handlungsbedarf bestünde und Siegfried Bronsert wollte wissen, ob Eltern Rückforderungen stellen können. Stefan Grams murmelte dazu, dass das nicht an die große Glocke gehangen werden sollte.

Jenny Loponen sprach von starker haushalterischer Auswirkung für die Gemeinden, die durch dieses Urteil entstehen werden. Deshalb strebt der Städte- und Gemeindebund eine Änderung des Gesetzestextes in Anlehnung an den § 113 des Brandenburgischen Schulgesetztes an. Da das Oberverwaltungsgericht keine Revision beim Bundesverwaltungsgericht zugelassen habe, ist eine Änderung des § 17 Abs. 1 des Kitagesetzes unumgänglich.

Punkt 8. Kitabedarfsplanung – Information und Diskussion zur Bedarfserfassung weiterer Kitaplätze
Jenny Loponen hat sich einmal mit den Bedarfszahlen von Kita und Schulkindern, die in dem aus dem Jahr 2014 stammenden Gutachten der Brandenburgischen Stadterneuerungsgesellschaft mbH (BSG) befasst. Das Gutachten zeigt die Unterversorgung an Kitaplätzen auf. Es gibt einen minimal- und einen maximalen Versorgungswert, der z.B. im Jahr 2017 aussagt, das in der Maximalvariante 175 und in der Minimalvariante 135 Plätze fehlen würden. Bei dieser Kalkulation wurde nicht berücksichtigt, dass die Kita Weinbergskids um 30 Plätze erweitert wird und die AWO-Kita „Kinderparadies“ eine Erweiterung um 30 Plätze plant, sodass unterm Strich ein Mehrbedarf von maximal 60 Plätzen besteht.

Das Jahr 2018 weist noch einmal eine Erhöhung des Bedarfes aus, aber dann geht es kontinuierlich abwärts, sodass im Jahr 2024 im minimalen Bereich 75 und im maximalen Bereich 121 Plätze fehlen. Das Jahr 2018 wird als Zenit beschrieben, das ergebe sich aus der Statistik über alle Kinder von 0 bis 12 Jahren, in der auch die Weg- und Zuzüge berücksichtigt wurden.

Jenny Loponen legte dar, dass z.B. die Hortplätze bisher nie komplett belegt wurden. Ebenfalls bestünde in den Woltersdorfer Kitas eine Auslastung um die 89 Prozent. Es wird eine 95prozentige Auslastung angestrebt. Zurzeit gehen 103 Kinder aus Woltersdorf in anderen Gemeinden in die Kita – Fremdbetreuung. Umgekehrt gebe es in Woltersdorf 32 Fremdkinder. Für diese Fremdbetreuung muss Woltersdorf an andere Gemeinde für das Jahr 2014 einen Betrag von 112 TE zahlen, für 2015 beträgt die Zahlung 140 TE und im Jahr 2016 gibt es eine Steigerung auf 185 TE.

Der Landkreis Oder-Spree hat für den Zeitraum 2014 bis 2018 einen Bedarf von 109 Plätzen errechnet. Davon müssen die bereits geschaffenen/geplanten 60 Plätze abgezogen werden, sodass unterm Strich noch ein Bedarf von 49 Plätzen bliebe. Die Gemeinde ist da großzügiger und prognostiziert einen Bedarf von 74 Plätzen.
(Anmerkung: Sehr großzügig, wo doch die Zahlen rückläufig sind, auch in Woltersdorf, wie die BSG so treffend feststellte. Dort heiß es nämlich „Trotz der gegenüber dem Landesvergleich deutlich positiveren Geburtenzahlen, wird es Woltersdorf nicht gelingen, die Elterngeneration zu ersetzen, denn diese würde durchschnittlich 2,13 lebendgeborene Kinder je Frau bedingen. In Woltersdorf, so sagt die BSG, ist langfristig mit einer Abnahme der Bevölkerung zu rechnen.“).

Sebastian Meskes bemerkte nur dazu, dass die Fremdbetreuung seiner Kinder in Schöneiche wesentlich billiger gewesen sei als in Woltersdorf. Er müsse nun einen vierstelligen Betrag im Jahr mehr aufbringen.

Dirk Hemmerling schlug vor, doch bei Erschließung von Neubaugebieten durch Fremdinvestoren ein kleines Geschenk in Form eine Kita anzuregen.
(Anmerkung: Investoren wollen, völlig legitim, Gewinne machen und nicht Pate der Gemeindekasse werden. Selbst, wenn die Gemeinde eine Kita geschenkt bekommt, bleiben die stattlichen Betriebskosten bei der Gemeinde hängen. Wer schenkt uns dann noch eine Grundschule oder Schulerweiterung, denn die werden wir brauchen? Wer schafft die für die Erweiterung notwendige Infrastruktur heran, Geschäfte aller Art, Ärzte, Nahverkehr, Straßenreinigung, Winterdienst, zusätzliche Mitarbeiter in der Verwaltung. Es wird sehr teuer für Woltersdorf. Das heißt die Gemeinde wird versuchen an die Einkommen ihrer Einwohner zu kommen. Abgesehen davon, die Einwohner, die hier leben, wollten in einem Dorf mit Dorfcharakter leben und nicht in einer Vorstadtbetonwüste).

Monika Kilian wies auch noch darauf hin, dass die freie Schule einen Anbau für Hortkinder plane. Gleichzeitig machte sie aber auch darauf aufmerksam, dass bei aller Planung das Problem des Personals nicht aus dem Auge verloren gehen dürfte. Es gebe kaum qualifiziertes Personal, sodass selbst wenn es mehr Kita/Hortplätze gebe, diese aufgrund des Personalproblems nicht voll ausgelastet werden können.

Es gab noch eine kurze Debatte darüber, ab welcher Kinderanzahl eine Kita wirtschaftlich wäre. Die Meinungen gingen darüber auseinander. Das BSG-Gutachten geht von 90 Kindern aus. Jenny Loponen meint auch kleiner Kitas wären wirtschaftlich.
(Anmerkung: Was ich bezweifeln möchte. Frau Loponen soll uns einmal eine Kalkulation aufzeigen, die mit den Annahmen des BSG-Gutachten vergleichbar sind).

Punkt 9. Notwendigkeit einer Kitafinanzierungsrichtline oder eines ausführlichen Betreibervertrages
Jenny Loponen meinte, dass eine Kitafinanzierungsrichtlinie Sinn macht, wenn mit freien Trägern zusammengearbeitet wird. Diese Richtlinie hilft, Streitigkeiten bei den Bewirtschaftungskosten auszumerzen. Der § 4 Abs. 2 KitaBKNV (Kindertagesstätten- Betriebskosten- und Nachweisverordnung) besagt, dass die Gemeinden das Zahlungsverfahren der Zuschüsse selber festlegen könne. Das werde dann in einem Betreibervertrag geregelt.

Da es in Woltersdorf nur zwei freie Träger gibt, fand Jenny Loponen wäre so eine Richtlinie überflüssig. Außerdem fallen einige Kosten schon jetzt direkt an die Gemeinde, da teilweise die Liegenschaften Eigentum der Gemeinde sind und andere durch die Gemeinde angemietet wurden. Die Kosten für Heizung, Wasser-und Abwasser, Energie, Müllabfuhr, Schornsteinreinigung, Betrieb von Personen- und Lastenaufzügen und die Instandhaltungskosten trage ebenfalls die Gemeinde. Das alles muss nicht mehr geregelt werden, der Rest regelt dann ein klassischer Betreibervertrag. Sie schlägt deshalb vor, den Betreibervertrag zu aktualisieren.

Dirk Hemmerling warf ein, dass so eine Kitafinanzierungsrichtline auch für Woltersdorf Vorteile habe, es müsse nur dort geändert werden und nicht der Betreibervertrag. Bei wiederkehrenden Sachen wie Personalkosten usw. müsse nur an einer Stelle geändert werden.

Punkt 10. Information zum Stand des Ausschreibungsverfahrens Sommerfest 2017/Diskussion über Alternativen
Ein tolles Thema. Hatten wir bereits im Hauptausschuss. Jenny Loponen berichtete, das es eine Ausschreibung für das Sommerfest 2017 gab, die bis zum 31. Januar 2017 lief, trotz mehrerer Interessenten aber keinen Erfolg brachte. Es gab Anfragen der Interessenten ob Eintritt genommen werden kann und nach Zuschüssen der Gemeinde, dies wurde alles von ihr mit Nein beantwortet. Die Einnahme von Spenden als Grundlage war allen zu unsicher.
(Anmerkung: Was sind das für Möchtegern-Unternehmer, die eine Unternehmung durchführen wollen, aber Angst vor dem unternehmerischen Risiko haben und deshalb vorher vom Kunden die Zusicherung einer Bürgschaft für einen Gewinnbetrag X verlangen. Ein solider Unternehmer pfeift auf solche Minus-Geschäfte).

Deshalb habe man sich innerhalb der Verwaltung ein paar Gedanken gemacht. Die erste Variante, die Gemeinde richtet das Sommerfest aus, aber dafür können keine 4.000 bis 5.000 Euro vom Haushalt abgezapft werden. Als zweite Variante könnte die Maiwiese einem Ausrichter angeboten werden, der dort gegen Eintritt ein kleines Fest über zwei Tage ausrichtet. Die dritte Variante wäre, dass die Gastronomie an der Schleuse sich zusammenschließt und ein Schleusenfest organisiert.

Die Varianten 2 und 3 wurden nun in Angriff genommen. Die Maiwiese wurde ausgeschrieben und ein Ausrichter habe Interesse bekundet und will in der kommenden Woche sein Konzept vorlegen. Seine Kalkulation sah vor, dass kein Eintritt genommen werden soll.
Bei den Gesprächen mit den Gastronomen an der Schleuse gebe es zwei Zusagen.

Steffen Niedersätz hatte die zündende Idee. Es sollen doch beide Orte, die Maiwiese von dem Ausrichter und Schleuse von den Gastronomen bespielt werden.
(Anmerkung: Einen sichereren Weg in die Pleite für beide Gruppen kann ich nirgends entdecken. Schon bei nur einem Anbieter, bibbert der vor dem Minus-Gewinn und nun das Magere auf Zwei verteilt. Einige Gemeindevertreter haben das Kaufmännische im Blut).

Jenny Loponen wies darauf hin, dass die Ausrichter ihr Geld mit Getränken und Würstchen verdienen würden. Da holt sich doch keiner die Konkurrenz ins Haus.

Jutta Herrmann jubilierte, da bei der GWG dafür Geld eingestellt wurde, wäre das sehr schön für die Maiwiese. Der Kämmerer belehrte sie eines Besseren. Im Werkvertrag stehe, dass das Geld für kulturelle Veranstaltungen gedacht sei, nicht für die Maiwiese. Jutta Herrmann maulte nun und verlangte, dass für das Sommerfest von der Gemeinde eine Ausfallbürgschaft übernommen werde, das wäre auch in anderen Gemeinden so üblich.

Michael Hauke wollte wissen, wer der Interessent wäre und hört, dass es sich um einen Herrn Reich handeln würde. Dann stellte er noch die Frage, was passiere, wenn dieser Interessent auch abspringen würde. Könnte dann die Sport – und Freizeitanlage das Fest ausrichten. Gerd Tauschek verneinte dies, da bisse sich die Katze in den Schwanz, da die Sport- und Freizeitanlagen Sondervermögen der Gemeinde sind und diese dann dafür Geld zur Verfügung stellen müsste.

Stefan Grams fand, dass der Weg über die Gastronomie das Fest noch zu retten gut wäre, ansonsten würde es wohl dieses Jahr kein Sommerfest geben. Holger Dymke regte an, sich jetzt schon um Ausrichter für 2018 zu kümmern.

Dirk Hemmerling warf ein, dass bis in die 90ziger Jahre das Sommerfest immer mit Eintritt stattfand. Das hat super geklappt.

Teil 2/2

  1. U. B.

    Hallo petruschka, Eintritt zum Sommerfest gab es schon, und zwar in den 90iger Jahren. Um auf die Maiwiese zu kommen, musste man 1,- DM oder 2,- DM bezahlen. Genau weiß ich es auch nicht mehr.
    Wenn das Sommerfest wieder stattfinden sollte, dann bitte doch wieder auf auf der Maiwiese. Im Schleusenbereich fand ich das überhaupt nicht gut.

  2. petruschka

    Hallo miteinander, ich kann mich nicht an Eintritt erinnern. Wann soll das gewesen sein. Die Macher des Sommerfestes wurden durch Höhne, Pieper, Kilian und Konsorten vom Bürgerf. vertrieben. Herzlichen Glückwunsch im nachhinein.

  3. Listiger Lektor

    „Hallo, „Listiger Lektor“, ich möchte mal mit anderen Worten etwas ausführlicher kommentieren, da ich vermute, dass Sie mich hier falsch verstanden haben.“

    Vielen Dank, Alte Woltersdorferin!
    
“1. Habe ich der Anmerkung dieses Artikels entgegnet, dass ich der Frau Luponen dahingehend Recht gebe, als sie sagte, dass sich auch kleinere Kitas „rechnen“.“

    Ich bezog mich bei meinem Kommentar ebenfalls auf Bernds Anmerkung im Text. Aus meiner Sicht reichen dazu aber nicht 250 Euro Elternbeiträge pro Kind und Monat, um wirtschaftlich zu arbeiten, da braucht es schon einiger Subventionen.
    
“a) Weil sie heutzutage immer durch den Zugewinn durch Einsparungen (wegen Fehlzeiten und/oder Differenzen zwischen theoretischer und praktischer Verbrauchskalkulationen) nach kaufmännischen Berechnungsgrundlagen geführt werden. (Soziale Vorwände sind nur scheinbar, also nicht tatsächlich.)“

    Wie ich schon schrieb, bin ich der Meinung, dass sich Fehlzeiten der Kinder nur marginal auf die Gesamtkosten auswirken. Entscheidender sind die unabhängig von Anwesenheit anfallenden Kosten wie Miete und Betriebskosten und natürlich das Gehalt der Erzieherinnen. Diese sind ja angestellt und keine freien Unternehmerinnen, warum sollten diese ein Risiko für Verdienstausfall bei kranken Kindern tragen?
    
“b) Geführt werden im Gegensatz zu früher, wo es nach dem Preis-Leistungsprinzip (mit Abrechnung nach tatsächlichen Anwesenheitsstunden, Kosten und tatsächlichem Verbrauch) auch schon mal in ungünstigen Falle im Plus-Minus-Null enden könnte.“

    Es ist auch eine Leistung, ein Angebot vorzuhalten. Beim Mitagessen kann man die Leistung abbestellen, die Erzieherinnen bei Unterbelegung ohne Bezahlung nach Hause zu schicken, klingt für mich höchst unsozial. (Nein, das haben Sie nicht gefordert.)
    
“c) Die tatsächlich sozialen Kindergärten zu DDR-Zeiten Sie vermutlich nicht mehr kennen gelernt haben. Die wurden mit allem Luxus aus dem Staatshaushalt finanziert. Wir Eltern trugen lediglich einen pauschalen Geldanteil fürs Mittagessen pro anwesender Woche. Leisteten allerdings auch in den Erzieherinnen-Pausen freiwillige Mittagsruheaufsicht oder machten je nach Bedarf notwendige Reparatur-, Maler- und Gartenarbeiten. Leisteten somit freiwillig unseren gesellschaftlichen Anteil, weil der Staat uns einen Kindergartenplatz finanzierte. “

    Habe ich schon noch miterlebt 🙂 Aus meiner begrenzten heutigen Kita-Erfahrung kann ich nur sagen, dass sich die Eltern nach wie vor freiwillig engagieren, wenn vielleicht auch nicht bei der Mittagsruhenaufsicht. Die Kinder ab 3 schlafen bei uns in der Kita auch nicht mehr.

    „2. Habe ich im Gegensatz zu Ihnen keine Wertschätzung getroffen, ob ich das nun richtig oder angenehm finde oder nicht, wie Sie, der sie sich vermutlich gleich persönlich berührt fühlen, dass ich einen Elternbeitrag nach Elterneinkommen mit bspw. von 250,- € zuzügl. Mittagessensgeld pro Kita-Kind, nannte. “

    Nein, hab mich da überhaupt nicht persönlich berührt gefühlt. Warum sollte ich? Ist doch eine vernünftige Annahme.

    Im übrigen kann ich doch im Kommentar eine persönliche Wertschätzung abgeben, ich dachte, dazu wäre die Kommentarfunktion da. Ich versuche meine Wertschätzung subjektiv zu formulieren, da ich nicht im Besitz der absoluten Wahrheit bin.

    „Ich weiß ja nicht, ob Sie aus einer parteitreuen Affinität der grünen, linken, asozialen, antidemokratischen Robin-Hood-Ideologie so denken, “

    … ich bin in meinem Denken Partei-unabhängig …

    „dass man nicht etwa nach erbrachter Leistung und aufgeschlüsselten Betriebskosten der Kitas, “

    … wie schon oben erläutert, auch das Vorhalten eines Angebots ist eine Leistung, …

    „sondern die erwerbstätigen Eltern (bspw. ein Paar eines selbständigen Familiengewerbes, mit guten und schlechteren Ertragsjahren, hohen Geschäfts- und Hauskrediten, ehrlichen Steuerabgaben, hohen Sozialbeiträgen, privater Altersvorsorge, … und 4 Kindern – von Kita bis Gymnasium) allein nur aufgrund ihres Einkommens, zu ihren Steuerabgaben auch noch einen weiteren Pauschalbeitrag fürs Gemeinwohl erbringen müsste, damit auch die anderen Eltern sich den Luxus eines Kitaplatzes leisten können, die aus welchen (von mir jetzt wertungsfreien) Gründen auch immer, weniger Erwerbseinkommen oder Sozialhilfe erhalten ???“

    Zugegeben, hier weiß ich nicht, was genau Sie sagen wollen. Deshalb nur so viel als Antwort, hoffentlich einigermaßen passend: der Elternbeitrag deckt bei weitem nicht die Kosten ab. Schauen Sie mal in die Schweiz, wie hoch dort die Kosten für die Eltern pro Unterbringungstag sind (in Relation zum Durchschnittseinkommen natürlich). In Deutschland werden die Kitaplätze stark subventioniert, in manchen Bundesländern die Gebühren den Eltern sogar komplett erlassen. Letzten Endes zahlen wir als Gesellschaft die Kitagebühren, so wie auch die Kinder später Ihren Kindern die Plätze mitfinanzieren. In Woltersdorf staffeln sich die Elternbeiträge nach dem Nettoeinkommen der Eltern. Ob unsere Gebührensatzung gerecht ist, darüber lässt sich trefflich streiten.
    
“Ich empfinde einen spürbaren Unterschied, ob immer nur allein der fleißige Bürger, ob alle einer kleiner Dorfgemeinde mit begrenzten Geldmitteln oder ob ein steuereinnehmender Staat die sozialen Lasten pro Staatsbürger trägt bzw. gleichmäßig verteilt.“

    Wie schon geschrieben, der Großteil der Kosten kommt vom „Staat“, die Eltern werden nach Leistungsfähigkeit zu einem vergleichsweise kleinen Teil beteiligt.

    „3.) Wenn andere Gemeinden zur eigenen Versorgung noch freie Kita-Kapazitäten haben und aus Kostendeckungsgründen Kinder aus anderen Gemeinden mit aufnehmen, sollten wir Woltersdorfer doch froh sein, dass wir diese Sorge dadurch nicht haben. “

    Zwei Aspekte dazu: Erstens ist es für Familien mit kleinen Kindern nicht angenehm, wenn die Kinder zunächst noch auswärts „abgeliefert“ werden müssen, weil alle Kitas im Ort voll sind und man nur ein paar Meter laufen müsste. Auch für die Kinder ist das schade, ergeben sich so doch weniger Freundschaften im Wohnumkreis.
    Zweitens ist es auch für Woltersdorf (als Gemeinde) nicht unbedingt ein wirtschaftlicher Erfolg. Das Geld, was wir an andere Gemeinden abgeben müssen, fehlt im Haushalt, abzüglich natürlich der Kosten für die Kita im Ort. Denke, dass ist insgesamt eher ein Negativgeschäft.

    „(Statt wie einige Abgeordnete oftmals denken: Was der „weitsichtige“ Nachbar hat, müssen wir unbedingt auch haben ! Siehe Sportanlage, mehr Einwohner, dichtere Bebauung, breitere Straßen und mehr Parkplätze, mehr strahlende Mobilfunktürme, größere Schulen, noch größere Verwaltung, weniger wilde Natur, noch weniger Bäume, kaum noch wilde Tiere und Vögel …)“

    Die Anlage von Kita-Plätzen ist kein Luxus, den sich unsere Abgeordneten leisten. Das zählt zu den pflichtigen Selbstverwaltungsaufgaben einer Gemeinde! Und da hat die Gemeinde in den letzten Jahren wirklich kein Ruhmesblatt abgegeben.

    Das ist auch was ich an anderer Stelle meinte, wieder einmal wird von zu vorsichtigen Annahmen ausgegangen, das Ergebnis sieht man in den Fehlplätzen. Und darin auch noch eine Glanzleistung unserer Gemeinde zu sehen, wie Sie das anscheinend tun, halte ich für verkehrt. Wir sprechen uns in 5 Jahren, wenn garantiert immer noch Kitaplätze fehlen werden.
    
“Stattdessen wittern andere Missgünstige oder superclevere Geschäftstüchtige eine entgangene Geschäftsidee, mit den zusätzlichen Kita-Anschaffungen, auch diesen erhofften Zugewinn abschöpfen zu können. Koste es erst mal den Bürgern, was es wolle. Auch die Rundum-Unterhaltungskosten könnten den Steuerzahlern egal sein, wenn es um die Kinder (nein, nicht mehr um die eigenen, aber) noch ihrer kleinen Gemeinde gehe.“

    Nochmal, die Schaffung von ausreichend vielen Kitaplätzen ist originäre Aufgabe der Gemeinde, das hat mit irgendwelchen herbei fantasierten Bereicherungsabsichten überhaupt nichts zu tun.
    
“Den Kita-Gewinn bekommen aber nur die Planungsbüros mit ihren Baufirmen, die Kita-Betreiber und die entlohnten Erzieherinnen.“

    Und natürlich die Familien in Form einer Kinderbetreuung im Ort, meinen Sie nicht? Aber mir scheint schon aus anderen Ihrer Beiträge, Sie haben eine herzliche Abneigung gegen Planungsbüros oder wirtschaftliche Unternehmen allgemein (?), und projizieren dies auf nahezu jeden Sachverhalt.
    
“Und sollte voraussichtlich weniger Kita-Bedarf anfallen, bleiben nur die auf ihren Kosten bis zum Abriss sitzen, die so großzügig falsch kalkuliert haben, weil sie den illusorischen Prophezeiungen der bezahlten „Statistikern“ auf den Leim gegangen sind. Nämlich wir, die Steuerzahler.“

    Wir sprechen uns in ein paar Jahren. Woltersdorf und Bevölkerungsschwund, bzw. weniger Kinder. Wer’s glaubt…

    „4.) Sie fragen mit einem Mundtotschlagargument: „Warum wird die fehlende Weitsicht und Investitionsscheu auf dem Rücken der Familien ausgetragen, mal abgesehen davon, dass die Zahlungen an andere Gemeinden allen Woltersdorfern fehlen“. – ???“

    So sehe ich es eben und dass darunter vor allem die Familien leiden. Jeder kann da seine eigene Meinung haben, wollte niemanden mundtot machen. Schade, dass Sie es so verstanden.
    
“Ich will auf Ihre Provokation mal sachlich antworten: Weil die kluge, sparsame Hausfrau mit schärferer Weitsicht lieber das kleinere Übel wählt. Weil ein Übel ja in dieser schnelllebigen Zeit, mit sich anbahnenden gesellschaftlichen Veränderungen nur vorübergehend ist, als mit Investitionsübermut die Rücken ganzer Generationen mit nicht überschaubaren Kosten dauerhaft belasten will. Weil es noch vernünftige, bodenständige Menschen gibt, die mit ihrem Naturkundewissen nicht an grenzenloses Wachstum glauben. Weil es noch verantwortungsbewusste Menschen gibt, die nicht übermütig einer „Nach-mir-die-Sintflut“-Ideologie verfallen sind.“

    Hab ich zu allem oben schon geschrieben. Ohne an grenzenloses Wachstum zu glauben, erwarte ich doch, dass die Einwohnerzahl Woltersdorfs in den nächsten Jahren weiter steigen wird. Wenn Ihnen das unplausibel erscheint, ok, schauen wir mal, wer Recht behält 😉 Wobei ich nichts über das Wünschenswerte daran sage, einfach nur eine Erwartung und dass wieder Kitaplätze fehlen werden, wenn jetzt nichts getan wird. Wie schon in den letzten Jahren, zu spät und zu wenig.

  4. Matthias R.

    Aus Facebook zu dem Artikel übernommen

    Herrlich. Eine Kita als Geschenk eines Investors. Von Korruption hat auch in der Woltersdorfer Gemeindevertretung noch kaum einer was gehört, oder? Ich empfehle da Schulungen, das kann helfen und direkt noch eine für das Thema Mitwirkungsverbote und Interessenskonflikte.

  5. Listiger Lektor

    Danke Bernd!

    „Für Fremdbetreuung. Woltersdorf zahlte an andere Gemeinden für das Jahr 2014 einen Betrag von 112 TE, für 2015 beträgt die Zahlung 140 TE und im Jahr 2016 gibt es eine Steigerung auf 185 TE.“

    Ist Dir auch bekannt, ob das die Zuzahlungen durch die Gemeinde zusätzlich zu den Elternbeiträgen sind? Ca. 1.850 EUR pro Jahr und Kind, das außerhalb Woltersdorfs betreut sind, scheint mir wenig. In der Größenordnung hätte ich allein die Elternbeiträge pro Kind erwartet.

  6. Alte Woltersdorferin

    Zu Punkt 8:
    Die Wirtschaftlichkeit von Kitas ist heutzutage immer gegeben, wenn die Eltern für einen Kitaplatz bspw. monatlich ca. 250,- € zuzüglich Essengeld das ganze Jahr über bezahlen müssen. Und das nun auch während der Nichtanwesenheit aus Gründen von Krankheit, Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winter-Schulferien (mit Erzieherurlaub), Familienurlaubsreisen außerhalb der Ferien, Feiertagen, Großelternbesuchstagen, Arztterminen, usw. Och, da kommen bei so ’ner Mumps-, Masern-, Röteln-, Scharlach- oder Grippewelle (wie zur Zeit), ob nun mit oder ohne Impfungen, schon allerhand Fehlzeiten zusammen, die sich in der Wirtschaftlichkeit der Kitas zu Buche schlagen. Da muss man Frau J. Loponen schon richtig verstehen, wenn sie meint, dass auch kleinere Kitas wirtschaftlich wären. Sie rechnen ja heutzutage die begehrten Kitaplätze nicht mehr wie früher nach Anwesenheitsstunden ab, sondern pro Kind, pro Jahr, nach Elterneinkommen.

    1. Listiger Lektor

      Unsere Kinder werden in einer (Berliner) Einrichtung mit weniger als 30 Kindern (U3 bis Vorschule) betreut. Trägt sich auch. Allerdings sicher nicht von unseren 250 EUR Elternbeitrag im Monat. Ich finde das im übrigen ganz ok, nicht nach tatsächlicher Anwesenheit zu zahlen, da die Miete und Löhne unabhängig von Krankheiten oder anderen Abwesenheitsgründen von Kindern bezahlt werden müssen.

      Wie hoch die Ausgaben für die Betreuung von Woltersdorfer Kindern in Nachbargemeinden (einschl. Berlin) sind, das würde mich schon mal interessieren.

    2. Bernds Journal

      Für Fremdbetreuung. Woltersdorf zahlte an andere Gemeinden für das Jahr 2014 einen Betrag von 112 TE, für 2015 beträgt die Zahlung 140 TE und im Jahr 2016 gibt es eine Steigerung auf 185 TE.

  7. Jan

    Ein sehr guter Gedanke von Herrn Hemmerling. Warum sollen die Investoren nicht die Kita bezahlen als Gegenleistung dafür, dass die Abgeordneten den Bebauungsplan abnicken.
    Dann wird aus dem grossen Geschäft immer noch ein gutes Geschäft.

    1. Karl

      und all das andere, wie Schule zahlt die Gemeinde. Was kostet so eine Schule als Pflichtausgabe – ab 3 Millionen aufwärts, eher um die 7 Millionen. Woher nehmen und nicht stehlen.

  8. Listiger Lektor

    Die Prognosen der benötigten Kitaplätze und Schlussfolgerungen daraus kommen mir bekannt vor.

    Niemand konnte sich vor Jahren vorstellen, dass Familien mit Kindern aus der Großstadt ins Dorf ziehen, entsprechend sahen die Prognosen aus.

    So hat die Gemeinde den benötigten Ausbau der Kitaplätze verzögert mit der logischen Folge, dass – wie zu lesen ist – mehr als 100 Woltersdorfer Kinder für viel Geld in Berlin oder Nachbargemeinden betreut werden müssen.

    Warum möchte man den gleichen Fehler Jahr für Jahr wiederholen? Warum wird die fehlende Weitsicht und Investitionsscheu auf dem Rücken der Familien ausgetragen, mal abgesehen davon, dass die Zahlungen an andere Gemeinden allen Woltersdorfern fehlen.

    1. Alte Woltersdorferin

      Hallo, „Listiger Lektor“, ich möchte mal mit anderen Worten etwas ausführlicher kommentieren, da ich vermute, dass Sie mich hier falsch verstanden haben.
      1. Habe ich der Anmerkung dieses Artikels entgegnet, dass ich der Frau Luponen dahingehend Recht gebe, als sie sagte, dass sich auch kleinere Kitas „rechnen“.
      a) Weil sie heutzutage immer durch den Zugewinn durch Einsparungen (wegen Fehlzeiten und/oder Differenzen zwischen theoretischer und praktischer Verbrauchskalkulationen) nach kaufmännischen Berechnungsgrundlagen geführt werden. (Soziale Vorwände sind nur scheinbar, also nicht tatsächlich.)
      b) Geführt werden im Gegensatz zu früher, wo es nach dem Preis-Leistungsprinzip (mit Abrechnung nach tatsächlichen Anwesenheitsstunden, Kosten und tatsächlichem Verbrauch) auch schon mal in ungünstigen Falle im Plus-Minus-Null enden könnte.
      c) Die tatsächlich sozialen Kindergärten zu DDR-Zeiten Sie vermutlich nicht mehr kennen gelernt haben. Die wurden mit allem Luxus aus dem Staatshaushalt finanziert. Wir Eltern trugen lediglich einen pauschalen Geldanteil fürs Mittagessen pro anwesender Woche. Leisteten allerdings auch in den Erzieherinnen-Pausen freiwillige Mittagsruheaufsicht oder machten je nach Bedarf notwendige Reparatur-, Maler- und Gartenarbeiten. Leisteten somit freiwillig unseren gesellschaftlichen Anteil, weil der Staat uns einen Kindergartenplatz finanzierte.

      2. Habe ich im Gegensatz zu Ihnen keine Wertschätzung getroffen, ob ich das nun richtig oder angenehm finde oder nicht, wie Sie, der sie sich vermutlich gleich persönlich berührt fühlen, dass ich einen Elternbeitrag nach Elterneinkommen mit bspw. von 250,- € zuzügl. Mittagessensgeld pro Kita-Kind, nannte.

      Ich weiß ja nicht, ob Sie aus einer parteitreuen Affinität der grünen, linken, asozialen, antidemokratischen Robin-Hood-Ideologie so denken, dass man nicht etwa nach erbrachter Leistung und aufgeschlüsselten Betriebskosten der Kitas, sondern die erwerbstätigen Eltern (bspw. ein Paar eines selbständigen Familiengewerbes, mit guten und schlechteren Ertragsjahren, hohen Geschäfts- und Hauskrediten, ehrlichen Steuerabgaben, hohen Sozialbeiträgen, privater Altersvorsorge, … und 4 Kindern – von Kita bis Gymnasium) allein nur aufgrund ihres Einkommens, zu ihren Steuerabgaben auch noch einen weiteren Pauschalbeitrag fürs Gemeinwohl erbringen müsste, damit auch die anderen Eltern sich den Luxus eines Kitaplatzes leisten können, die aus welchen (von mir jetzt wertungsfreien) Gründen auch immer, weniger Erwerbseinkommen oder Sozialhilfe erhalten ???
      Ich empfinde einen spürbaren Unterschied, ob immer nur allein der fleißige Bürger, ob alle einer kleiner Dorfgemeinde mit begrenzten Geldmitteln oder ob ein steuereinnehmender Staat die sozialen Lasten pro Staatsbürger trägt bzw. gleichmäßig verteilt.

      3.) Wenn andere Gemeinden zur eigenen Versorgung noch freie Kita-Kapazitäten haben und aus Kostendeckungsgründen Kinder aus anderen Gemeinden mit aufnehmen, sollten wir Woltersdorfer doch froh sein, dass wir diese Sorge dadurch nicht haben. (Statt wie einige Abgeordnete oftmals denken: Was der „weitsichtige“ Nachbar hat, müssen wir unbedingt auch haben ! Siehe Sportanlage, mehr Einwohner, dichtere Bebauung, breitere Straßen und mehr Parkplätze, mehr strahlende Mobilfunktürme, größere Schulen, noch größere Verwaltung, weniger wilde Natur, noch weniger Bäume, kaum noch wilde Tiere und Vögel …)
      Stattdessen wittern andere Missgünstige oder superclevere Geschäftstüchtige eine entgangene Geschäftsidee, mit den zusätzlichen Kita-Anschaffungen, auch diesen erhofften Zugewinn abschöpfen zu können. Koste es erst mal den Bürgern, was es wolle. Auch die Rundum-Unterhaltungskosten könnten den Steuerzahlern egal sein, wenn es um die Kinder (nein, nicht mehr um die eigenen, aber) noch ihrer kleinen Gemeinde gehe.
      Den Kita-Gewinn bekommen aber nur die Planungsbüros mit ihren Baufirmen, die Kita-Betreiber und die entlohnten Erzieherinnen.
      Und sollte voraussichtlich weniger Kita-Bedarf anfallen, bleiben nur die auf ihren Kosten bis zum Abriss sitzen, die so großzügig falsch kalkuliert haben, weil sie den illusorischen Prophezeiungen der bezahlten „Statistikern“ auf den Leim gegangen sind. Nämlich wir, die Steuerzahler.

      4.) Sie fragen mit einem Mundtotschlagargument: „Warum wird die fehlende Weitsicht und Investitionsscheu auf dem Rücken der Familien ausgetragen, mal abgesehen davon, dass die Zahlungen an andere Gemeinden allen Woltersdorfern fehlen“. – ???
      Ich will auf Ihre Provokation mal sachlich antworten: Weil die kluge, sparsame Hausfrau mit schärferer Weitsicht lieber das kleinere Übel wählt. Weil ein Übel ja in dieser schnelllebigen Zeit, mit sich anbahnenden gesellschaftlichen Veränderungen nur vorübergehend ist, als mit Investitionsübermut die Rücken ganzer Generationen mit nicht überschaubaren Kosten dauerhaft belasten will. Weil es noch vernünftige, bodenständige Menschen gibt, die mit ihrem Naturkundewissen nicht an grenzenloses Wachstum glauben. Weil es noch verantwortungsbewusste Menschen gibt, die nicht übermütig einer „Nach-mir-die-Sintflut“-Ideologie verfallen sind.

  9. der Verstärker

    Moin Moin….

    Ein Dorffest sollte nicht zwangsläufig mit Eintrittsgeldern finanziert werden. Ein wenig Risiko sollte ein Unternehmer schon tragen.
    Dennoch bin ich der Meinung, das man in diesem Falle eine Ausnahme machen könnte. Kinder bis 14 Jahren und Menschen mit Behinderung freier Eintritt, alle anderen 2 Euronen. Die tun keinem weh…

    Wenn der Ausrichter das Fest hervorragend gestaltet, und die Zustimmung danach positiv ausfällt, könnte man ja für 2018 nochmals drüber nachdenken.

    Ich persönlich würde mich freuen, wenn man endlich wieder unsere schöne Maiwiese belebt. Denn sein wir mal ehrlich, solchen Ort für Feste und Feiern findet man leider immer seltener…

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