Sozialausschuss April 2017; Der Sportverein fordert viel Geld

Teil 1

Auf Antrag der Tagesordnungspunkt 8 vor den Punkt 7 gesetzt.

Punkt 4. Bericht der Amtsleiterin und Anfragen
Jenny Loponen’s Bericht fiel kurz aus. Bei der Kita Weinbergkids lege der U3-Erweiterungsbau im Zeitplan. Die Beseitigung des Havarieschadens im Haus der kleinen Strolche dauerte noch an. Für das Sommerfest 2017 auf der Maiwiese konnte die Eventservicefirma „Reich Event“ als Ausrichter gewonnen werden.
Der Jugendsozialarbeiter Markus Wendt nahm seine Arbeit ab 1. Januar auf. Er wird sich heute vorstellen.

Die Freiwillige Feuerwehr war im 1. Quartal auf zahlreichen Weiterbildungslehrgängen in Eisenhüttenstadt wie Atemschutz Gerätetrainer oder Sprechfunker im digitalen Bereich. Als weitere Lehrgänge stehen Fahrsicherheitstraining für Maschinisten, ein Grundlehrgang für Drehleitermaschinisten an.

In der 18 KW soll die Seestraße zur Einbahnstraße umgeschildert werden und eine bessere Beschilderung an der Schleuse wurde in die Wege geleitet.

Siegfried Bronsert fragte nach einer Betriebserlaubnis der Christlichen Kita. Jenny Loponen erklärte, dass die Verwaltung, in Zusammenarbeit mit dem Insolvenzverwalter, in Verhandlung mit dem möglichen neuen Träger steht.

Silke Schindler fragte den Stand des Schulerweiterungsbaus ab. Margitta Decker wies darauf hin, dass noch Angebote nachgefordert wurden und diese erst ausgewertet werden müssen.

Punkt 5. Vorstellung und Bericht des Jugendsozialarbeiters der Gemeinde Woltersdorf
Markus Wendt stellte sich kurz vor: Ich bin 27 Jahre alt, ledig, studierte bis 2013 an der Fachhochschule in Potsdam. Ich wohne seit März in Woltersdorf, wo ich mich gut eingelebt habe.
Dann stellte er mit einem wohl nicht ganz billigen Image-Video seinen Tätigkeiten wie gemeinsames Grillen, Fahrradtour, Anstreichen von Wänden und Metallgitter, Kickerspiel, Billard, Fußball und gemeinsames Kochen vor. Das gemeinsame, regelmäßige Kochen stärke die Gemeinsamkeit und fördere eine gesunde Ernährung. Die Sportangebote möchte er weiter ausbauen. Das gilt auch für den Kontakt zu den Schulen und Jugendlichen.

Monika Kilian und auch Dirk Hemmerling fragten, welche Jugendlichen wie erreicht werden und wie das Angebot bisher angenommen wurde.
Bisher, so Markus Wendt, reise er außerhalb der Öffnungszeiten in Woltersdorf umher, einmal um zu hören was im Ort und in den Schulen so passiert und um zu den Jugendlichen Kontakt aufzunehmen und sich als Ansprechpartnern bei Problemen anzubieten. Bisher würden zwischen 15 bis 20 Jugendliche, mal mehr mal weniger, das Angebot nutzen.

Michael Hauke wollte wissen, da die OASE nur an drei Tagen für ein paar Stunden geöffnet wäre, was er in der Restzeit so mache. Markus Wendt antwortete, dass er an Sitzungen in Erkner und Woltersdorf teilnehme und in die Schulen gehe, Vor- und Nachbereitungsarbeiten durchführe, zusätzliche Tage für Kochen nutzen und Kreativprojekten wie Tonstudio, Film und Theater anbiete. Es ginge ihm weiter darum, dass die OASE ein Heim für die Jugendliche werde und das Vertrauen zu den Jugendlichen aufgebaut werde. Für die Jugendlichen stehe er als Ansprechpartner zwei Tage in der Woche, Montag und Freitag von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr, in der OASE zur Verfügung.

Auf Nachfrage, ob ein Jugendbeirat eingerichtet werden sollte, meinte Markus Wendt, dass bei den Jugendlichen kaum politisches Interesse bestehen würde. Die Hauptschwerpunkte wären Sport und Kreativität.

Punkt 6. Antrag des SV 1919 Woltersdorf auf Sonderförderung
Jenny Loponen kam auf den Antrag des SV 1919, auf eine Sonderförderung zu sprechen. Bei der Summe nandelt es sich um 8.158,83 Euro.
(Anmerkung: Das entspricht exakt der Summe, um die die Vereinsförderung 2017 für den Sportverein gekürzt wurde)
Formell, so Jenny Loponen, bestünde kein Anspruch mehr, da über die Vereinsförderung 2017 bereits entschieden wurde, auch müsse die Notwendigkeit geprüft werden. Es gebe zwischen dem 1. und dem 2. Antrag ein paar Unstimmigkeiten, die der Klärung bedürfen. Vom SV 1919 wurden zusätzlich, sehr kurzfristig, noch ein paar neue Zahlen als Tischvorlage eingereicht, die noch überprüft werden. Da tauchen plötzlich andere Zahlen im Einnahme- und Ausgabebereich auf, woher kommen sie, deshalb sah sich Jenny Loponen außerstande, das innerhalb einer Stunde zu prüfen. Steffen Niedersätz betonte, dass es ihm auch so ginge.

Sebastian Meskes empfand es als sehr witzig, dass Stefan Richter aus beruflichen Gründen nicht anwesend sein kann. So können die aufkommenden Fragen nicht beantwortet werden. Er sieht es genauso wie die Amtsleiterin, dass die Vereinsförderung 2017 abgeschlossen sei.

Dirk Hemmerling sah es mit zwei Augen. Er empfand die ganzen Anträge als zusammengewurschtelt und in eine Exceltabelle gestopft und nicht als ordentliche Buchhaltung.
(Anmerkung:Es war bei immer so, es wird immer so bleiben. Schließlich hat die Gemeindevertretung noch nie, niemals, auch bei ganz abstrusen Vorlagen auch nur gezuckt. Richter und seine Mannen konnten sich immer an einem warmen Euroregen laben).

Michael Hauke und Ulf Brümmel versuchten den Zahlensalat mehr oder weniger zu erklären. In ihren Augen würde die Vereinsförderung als Hallenmiete 1:1 an den Eigenbetrieb weitergereicht und der Verein müsse alles andere selber oder aus Spenden bezahlen. Die Gemeinde habe eine soziale Verantwortung. Die Argumente kamen aber nicht so richtig an. Ulf Brümmel erklärte dann noch, dass der Vorstand des SV 1919 einstimmig beschlossen habe, wenn es keine Sonderförderung gebe, den Sportbetrieb aus Kostengründen für einen Monat einzustellen. Angedacht wäre der August. Steffen Niedersätz empfand das als unfair gegenüber den Mitgliedern, die für das ganze Jahr den Beitrag bezahlt hätten. Worauf Ulf Brümmel brummelt, dass das so beschlossen wurde.
(Anmerkung: Entweder ihr zahlt wie immer oder wir ziehen andere Saiten auf, tja wie nennt man so etwas nur?).

Stefan Grams bat sogar darum, dass die beiden Herrn doch ihre rosarote SV 1919 Brille absetzen mögen, denn das vorgelegte Zahlenwerk sei absolut nicht schlüssig. Da wird in 2016 ein Gewinn von 2.600 Euro erwirtschaftet, obwohl auch da schon die Vereinsförderung von 56 TE auf 50 TE gekürzt wurde.

Michael Hauke betonte noch einmal, dass es hier um soziale Verantwortung gehe und wenn nicht gefördert würde, der SV 1919 eben einen Monat den Sportbetrieb einstellt.
Oliver Mehlitz schlug, sit einer halben Stunde erstmalig in Amt und Würden, eine Sondersitzung vor, damit Herr Richter dann daran teilnehmen könnte.
(Anmerkung: Kein Jens, nein ein Oliver. Kein Schreibfehler, der Familiennachwuchs stürmt nun das Woltersdorfer Bürgerforum oder darf man sagen den Familienbetrieb Melitz-Forum).

Das reichte der Bürgermeisterin wohl, sie erklärte, dass ein Vertrag zwischen Sportverein und Eigenbetrieb bestehe, da könne nicht so einfach mal eben ein Monat geschlossen werden und dann wieder munter weiter gemacht. Es müsste in diesem Falle der Vertrag zum Ende Juni gekündigt und dann ein neuer Vertrag im September ausgehandelt werden. Das wäre korrekt, und bis dahin würde dann abgerechnet. Eine Sondersitzung für Stefan Richter, lehnte Margitta Decker ab. Stefan Grams ergänzte noch, wenn der Verein kündige, müsse alles aufgerechnet werden und dabei käme vom Ergebnis her fast das Gleiche heraus, als wenn er bezahlt hätte.
(Anmerkung: Peinlich für den Sportverein, dass die Bürgermeisterin den Vereins-“Gemeinde“ -vertretern die allerersten Grundzüge des Vertragsrechts langsam vorbeten musste).

Es ging noch eine Weile hin und her ob die Schulen oder der Sportverein der größere Nutzer der Sportstätten wäre. Sebastian Meskes beendete die ulkige Züge annehmende Debatte mit dem Antrag, dass im Moment kein Beschluss gefasst wird.
Dem wurde erleichtert zugestimmt.
Teil 1/?

  1. Listiger Lektor

    Lieber Bernd,
    hat der Sportverein nicht mal versucht, zusätzliche Einnahmen durch einen Ausschankwagen außerhalb der Öffnungszeiten des Bistros zu generieren (z.B. bei Jugendspielen)? Was ist denn daraus geworden? Ansonsten kann ich es nachvollziehen, wenn vom SV nicht mit letzter Konsequenz (höhere Mitgliedsbeiträge etc.) versucht wird, die Einnahmen zu erhöhen, wenn das nur zu einer geringeren Förderung im nächsten Jahr führt. Dieses ganze Förderkonstrukt ist kontraproduktiv.

    Im Übrigen leistet jeder Verein, bei dem Trainer und Trainerinnen Woche für Woche und bei Wettkämpfen für Kinder und Jugendliche da sind in erheblichem Maße „Eigenleistung“. Das sei mal mit der Förderung des Jugendsozialarbeiters in der Oase, der 15-20 Jugendliche erreicht, verglichen. Im SV sind wieviele Kinder organisiert bei welcher „Förderung“? Nichts gegen den Sozialarbeiter, aber mal die Verhältnismäßigkeit beachten.

    1. Bernds Journal

      Was aus dem Ausschankwagen wurde ist mir nicht bekannt. Ich würde ihn gerne verbannen, er ist eine Konkurrenz für das Bistro. Diese Konkurrenz gefördert von der Gemeinde gegen den eigenen Eigenbetrieb erscheint mir unsinnig.
      Allgemein hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass das Fördersystem, so wie es heute ist, nicht mehr zu halten ist. Es werden neue Wege gesucht und bestimmt auch gefunden.
      M.E. will niemand die Verdienste der Ehrenamtlichen in Zweifel ziehen, eher ist das Gegenteil der Fall.
      Dennoch ist einer kleinen Funktionärskaste auf die Finger zuschauen, hier beim Sportverein insbesondere wegen der frechen Art eine, wie im Finanzausschus in anderen Worten erklärt wurde, undurchschaubare -kreative- Buchhaltung mit, ich würde sagen Androhungen, durchzusetzen. Hier geschehen in der Form: Wenn ihr nicht macht was wir wollen, dann machen wir eben den Laden zeitweise dicht. Der Sportverein braucht einen neuen Vorstand oder der Alte muss in Buchhaltung und geschäftlicher Benimmse geschult werden.

    2. Listiger Lektor

      Ich stimme der Bewertung, wie sich der Sportverein bei der Beantragung der „Fördermittel“ aufgestellt hat, im Wesentlichen zu. Grund wird sicher sein, dass die jetzige Erkenntnis Vieler, dass dieses Förderkonstrukt unsinnig ist, beim Vorstand schon von Beginn an da war. Deshalb wäre ich nicht so kritisch dem Vorstand gegenüber, zumal dort auch keine Finanz- oder Öffentlichkeitsarbeit-Fachleute tätig sind.

      Im Übrigen finde ich merkwürdig, mit welcher Vehemenz auf einer Verbesserung der Wirtschaftlichkeit des Vereins gedrungen wird und wieviel weniger beim Eigenbetrieb hingeschaut wird. Letztendlich ist es exakt der gleiche Haushaltsposten.

    3. Bernds Journal

      Es fällt mir schwer einen wirtschaftlichen Aufschwung beim Eigenbetrieb zu erwarten. Er wird wohl immer ein defizitärer Betrieb bleiben. Das sehe ich aber als politisch gewollt und dann ist es eben so.

    4. Listiger Lektor

      Kann ich mir nicht vorstellen, dass ein defizitärer Betrieb politisch gewollt ist. Als Außenstehender sehe ich das Grundproblem eher in einer Trennung der Verantwortung für Einnahmen und Ausgaben. Die Bewirtschaftung und die Nutzung der Sportanlagen gehören für mich in eine Hand. Ich gehe davon aus, dass die Mitglieder im SV durchaus zu Eigenleistungen bei der Bewirtschaftung bereit wären und zu einem deutlich kostengünstigerem Betrieb als derzeit in der Lage wären und zudem neue Einnahmequellen erschließen würden (siehe Bistro-Öffnungszeiten im Winter). Ich gehe davon aus, dass weder der Eigenbetrieb noch der SV von der Gemeinde bezuschusst werden müsste. Beispiele für die Übertragung der Bewirtschaftung kommunaler Sportanlagen gibt es genügend, gerade in Zeiten knapper öffentlicher Kassen. Woltersdorf wäre da keine Ausnahme.

    5. Bernds Journal

      Zitat: „Kann ich mir nicht vorstellen, dass ein defizitärer Betrieb politisch gewollt ist.“

      Siehe Nahverkehrsbetriebe, ganz nah, die BVG. Der Betrieb musste immer subventioniert werden, damit die Ticketkosten, politisch gewollt, im Keller blieben.
      Woltersdorf hat seinen einzigen gewinnbringenden Betrieb, den kommunalen Küchenbetrieb, dicht gemacht, mit der irren Begründung, die Gemeinde dürfe keine Gewinne machen.
      Tja, wenn es so ist, dann macht mal weiter, wir sind voll im Trend.

  2. Carsten

    Hier wird etwas oberflächlich diskutiert und argumentiert. Bei der sogenannten Förderung geht es um zweckgebundene Mittel, die 1:1 zur Finanzierung der Kosten an den Eigenbetrieb der Gemeinde weitergeleitet werden. Der Verein behält von dieser „Förderung“ keinen einzigen Euro.
    Hier werden also Kosten, die eigentlich im Haushalt der Gemeinde für deren eigenen Eigenbetrieb abgebildet sein müssten nur von einer Tasche in die andere umverteilt.
    Wenn in der Bilanz ein Gewinn dargestellt wird, heißt das noch lange nicht, dass deshalb automatisch die Zuschüsse für den Eigenbetrieb gekürzt werden müssen, so lange die zweckgebundene Ausgabe der für diesen Punkt erhaltenen „Fördermittel“ nachgewiesen werden kann. Diese Gewinne können im Folgejahr wieder zielgerichtet für Aktivitäten des sportlichen Betriebs im Verein ausgegeben werden.
    Als dieses Konstrukt vor Jahren beschlossen wurde, gab es eine Zusage an den Verein, dass diese Kosten gefördert werden. Diese Förderung wurde im Laufe der Jahre immer weiter nach unten gekürzt.
    Mittlerweile wird der Verein dazu verpflichtet, mehr als 50% dieser im Eigenbetrieb entstehenden Kosten aus eigenen Mitteln zu tragen.
    Vergleicht man die Kosten, die der Verein für die Nutzung der Sportstätten zu bezahlen hat mit denen in anderen benachbarten Gemeinden oder in Berlin, dann besteht für den SV Woltersdorf eine deutlich höhere Belastung als für andere vergleichbare Vereine. Deshalb haben die Beiträge auch ein deutlich höheres Niveau als in anderen vergleichbaren Vereinen.
    Und ja sicher wäre es für die Diskussion förderlich, wenn die Buchführung für alle Seiten transparenter wäre.

    1. Bernds Journal

      Lieber Carsten,
      Zitat: „Hier wird etwas oberflächlich diskutiert und argumentiert. Bei der sogenannten Förderung geht es um zweckgebundene Mittel, die 1:1 zur Finanzierung der Kosten an den Eigenbetrieb der Gemeinde weitergeleitet werden. Der Verein behält von dieser „Förderung“ keinen einzigen Euro.“

      Hier, bei diesen Ausschussberichten, geht es nicht darum einen Hintergrundbericht mitzuliefern. Es soll einzig und allein ein Abbild der Sitzung erfolgen. Um die Spiegelung so wenig wie möglich subjektiv zu befrachten, fasse ich meine Meinungen in Klammern und kennzeichne sie als Anmerkung oder Kommentar.
      So gesehen könnten Sie höchstens sagen, die Beiträge der Abgeordneten waren oberflächlich. Das trifft aber auch nicht den Kern Ihrer Aussage. Der Gemeindevertreter Hauke hat in dieser Sitzung darauf hingewiesen, dass die Beiträge 1:1 an den Eigenbetrieb zurückgehen.
      Das Thema Förderung und auch die des Sportvereins kommt erst in Punkt 8 zur Sprache. Da ich die Sitzungen chronologisch aufarbeite, kommt die Förderung eben auch nur da vor. Ich schaffe es aber nicht Sitzungen, die von Jahr zu Jahr länger werden, in einem Beitrag zu fassen. Deshalb, lieber Carsten, es kommt noch, aber eben nur in dem Duktus wie es vorgetragen wurde. Von dieser Generallinie meiner Berichte möchte ich mich auch nicht entfernen.

      Der Sportverein und seine Förderung wurde hier über die Jahre in diversen Artikeln erwähnt. Diese sind mit der Suchfunktion leicht erreichbar und dort finden Sie auch Hinweise auf die Geschichte der Förderung.

      Persönlich würde ich sagen, das Konstrukt Förderung ist überarbeitungsbedürftig. Es kann nicht immer mehr knappes Steuergeld an eine bestimmte Interessengruppe fliessen, die sich nicht einmal bemüht, eine vernünftige Buchhaltung zu führen. Zudem kann die Gemeinde erwarten, dass auch der Fördermittelempfänger, der mehr Anstrengung vom Geldgeber erwartet, seine Anstrengungen erhöht. Die da wären, höhere Beiträge für Mitglieder die ein bestimmtes Mindesteinkommen überschreiten. Es gäbe auch noch die Möglichkeit, mit Eigenleistungen die Kosten zu drücken oder Sponsoren zu gewinnen, Werbung für Firmen zu machen und vieles mehr.
      Der Verein darf sich ruhig auch selber bei der Ideenfindung zu seiner Finanzierung beteiligen. Da glänzt er eigenartigerweise mit einer unverständlichen Zurückhaltung.
      Vielleicht sollte der Verein aber auch einmal über seinen Vorsitzenden nachdenken, dessen optisches Auftreten, dessen wurstige Buchhaltung und dessen Vorträge nicht gerade vertrauensfördernd sind.

  3. Christian

    Sprechzeiten für die Jugend 2 x unter der Woche 10-12???? Dachte das die Jugend da in der Schule oder im Lehrbetrieb sind….
    Und ein Sportverein mit zahlenden Mitgliedern sollte man das Vertragsrecht nochmal in verständlichem Deutsch zukommen lassen. Vereine sollen gefördert werden,aber nicht um jeden Preis.

    1. Martina Reetz

      Also ich dachte, das Kinder/Jugendliche von 10.00-12.00 Uhr in der Schuke sind,oder? Wird es auch noch Angebote für Kinder so ab 9/10 Jahren geben. Denn das ist die Altergruppe, die sich so langsam aus dem Hort verabschieden und bis zur Rückkehr der Eltern von der Arbeit auf sich gestellt sind. Was ist mit Hausaufgabenbetreuung, Nachmittagsangebote usw. Bis jetzt hab ich von dem Sozialarbeiter im Ort oder Schule nichts bemerkt. Schade.

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