Sozialausschuss 09. 2016 – Teil 3; Geld für die Feuerwehr

Punkt 6. Haushaltsplanung 2017
Jenny Loponen stellte nun die überarbeitete Version der damals radikal vorgenommen Kürzung der Mittel für die Freiwillige Feuerwehr von Woltersdorf vor. Sie meinte, dass die Mittelkürzungen damals wohl in der Öffentlichkeit teilweise etwas falsch angekommen wäre. Diese Version wurde nun gemeinsam mit Ralf Utecht und Corinna Brückner erarbeitet. Sie werde nur die Veränderungen/Alternativen vortragen, der Rest bliebe so.

Zuwendung für laufende Zwecke, dahinter verbergen sich Fördermittel des Landkreises z. B. für die Jugendfeuerwehr, Jugendarbeit, Freizeitgestaltung usw.

Mieten und Pachten bezieht sich besonders auf das Maifest der Feuerwehr, da stehen 1.000 Euro Einnahmen, denen 4.000 Euro Ausgaben gegenüberstehen, sodass es mit 3.000 Euro unterstützt werden muss. Sie wies darauf hin, dass die Kameraden keine Aufwandsentschädigung bekommen, was bedeutet, dass dieses Geld für die Feste, Maifest Oktoberfest und Jahreshauptversammlung, der einzige fühlbare Zuschuss für die Kameraden darstellt. Deshalb appellierte sie an die Gemeindevertreter dort nicht zu streichen.

Geräteausstattung – Ausrüstung dort stehen jetzt 14 TE statt 15 TE. Die Kürzung um 1.000 Euro konnte aufgrund der über Jahren gesammelten Zahlen erfogen.

Die Betriebs- und Instandhaltungskosten von 31 TE bleiben. Ebenfalls bleiben die Ausbildungskosten von 4.000 Euro.

Die Lohnausfallerstattungen werden auf 1.000 Euro gekürzt. Da die Kameraden größtenteils in Schichtbetrieb arbeiten, entstehen kaum Lohnausfallzeiten, so dass diese Kürzung gerechtfertig ist.

Die Geschäftsausgaben der Freiwilligen Feuerwehr wurden von 3.000 Euro auf 2.800 Euro reduziert, da sich diese Kosten kontinuierlich verringerten.

Die Aufwandsentschädigung für die Kameraden wurde im Jahr 2016 mit 3.600 Euro geplant, für 2017 steht in der Mittelanmeldung eine Summe von 6.600 Euro. Warum? Es werde die Meinung vertreten, dass z.B. der Gerätewart, der derzeit 480,00 Euro Aufwandsentschädigung im Jahr erhält, dem Jugendfeuerwehrwart und dem ersten und zweiten Zugführer, die 600,00 Euro erhalten, gleichgestellt wird. Ebenfalls sollte der Vorsitzende der Ehren- und Altersabteilung eine Aufwandsentschädigung von 600,00 Euro bekommen. Das bedarf einer Satzungsänderung.

Das First-Responder-Fahrzeug ist für 20 TE nicht zu bekommen, deshalb bleiben hier die 30 TE stehen.

Das zweite vorhandene Schneide-Spreizgerät, um z.B. Menschen aus Fahrzeugen zu befreien, muss nicht sein. Wichtig ist, da die Gemeinde bei der Leitstelle nur mit dem ersten Gerät gemeldete ist, die Erhaltung. Dafür wurden 9.500 Euro eingeplant.

Eine Hochwasserschutzpumpe wurde im Jahr 2012 angeschafft. Diese ist gut in Schuss und deshalb konnten die angesetzten Mittel für eine Neuanschaffung von 20 TE gestrichen werden.

Bei der Anschaffung einer neuen Drehleiter bleiben die 75 TE stehen, da die alte Drehleiter nicht reparabel sei. Das Problem wäre die veraltete Elektronik.

Auch die 40 TE für die Ersatzbeschaffung eines Motorbootes bleiben stehen, da das alte Boot nicht der DIN-Norm entspricht.

Jelle Kuiper wollte wissen wie hoch denn nun, nach diesen Sparmaßnahmen, die Einsparung wäre. Jenny Loponen hatte diese Summe nicht parat, bot aber an, diese in dieser Sitzung noch zu errechnen und am Ende der Sitzung noch nachzuliefern.

Kommentar: Die Mittelkürzungen sind damals in der Öffentlichkeit teilweise etwas falsch angekommen, sagte die amt. Amtsleiterin. Das hört sich so an, als ob die Zuhörer der damaligen Streichorgie alles falsch verstanden haben. Dem ist aber nicht so, die Zuhörer verstanden damals aufs Itüpfelchen genau, das dort ein Kahlschlag bei der Feuerwehr geplant war. Eine souveräne Verwaltung würde sagen: Entschuldigung liebe Woltersdorfer, wir sangen beim Sparen an der Feuerwehr die falsche Melodie und mussten kräftig zurückrudern. Eine Verwaltung, die ihr Handeln nicht selbstkritsch betrachtet, würde sagen: „Die Mittelkürzungen sind damals in der Öffentlichkeit teilweise etwas falsch angekommen“.

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Teil 3/4