Sommerfest 2016 in Woltersdorf

Die Sommerfeste der letzten Jahre, genauer, seit sie nicht mehr auf der Maiwiese gefeiert werden, sondern im fließenden Straßenverkehr an der Schleuse stattfinden, litten und leiden schwer unter Besuchermangel. Woran der rasante Rückgang an Besuchern, außer dem ungünstigen Veranstaltungsort lag, darüber könnte ich hier erfolgreich spekulieren. Solche Rückschau wird von Einigen ungern gesehen, also lassen wir’s diesmal.

Bilder eines Besuchers vom Samstag


Dieses Jahr wollten die Schildbürger der Pleite ein Schnippchen schlagen und setzten das Sommerfest für den Juni an, einen und einen halben Monat früher als sonst üblich. Sie begründeten das damit, dass dann noch keine Schulferien seien und somit mehr Woltersdorfer im Ort sind, die dann zum Feiern an die Schleuse kommen.
Ob die Strategie der Feststrategen aufgegangen ist, mag jeder selber beurteilen. Die Bilder vom Festumzug vom Rathaus zur Schleuse zeigen eine, im Vergleich zu früher, kläglich geschrumpfte Minigruppe. An Platzmangel litten die Protagonisten jedenfalls nicht. Zuschauer waren auch in diesem Jahr keine zu sehen, links und rechts, die Schleusenstraße hoch und runter, zeigen die Bilder die absolute Leere. Scheinbar ging den Woltersdorfern das Ereignis am Dingsbums vorbei. Uns auch, bei der Hitze am Samstag verzichteten wir auf eine persönliche Bestandsaufnahme. Unsere Bürgermeisterin, Margitta Decker, verzichtete ebenfalls auf den anstrengenden Fußmarsch zur Schleuse, Zahnweh quälte sie. Gute Besserung Frau Bürgermeisterin.

Traditionell, wenn der Zug dann die Schleuse erreicht, wird ein Fass Bier vom Bürgermeister(in) angestochen. Trotz ihres Leidens war die Bürgermeisterin dann doch zur Stelle und schlug fachmännisch den Zapfhahn ins gefüllte Fass. Auch hier zeigen die Bilder eine betrübliche Leere. Die MOZ brachte 69 Bilder, man sah es den Fotos deutlich an, der Fotograf versuchte wohl krampfhaft, die gähnende Leere zu verdecken. Eine tolle Leistung, da gratuliere ich.
Herzuheben sei, so sagte uns unser Gewährsmann, die Tanzgruppe des Sportvereins, die mit ihrer Vorführung ein Highlight setzte. Die Gruppe bekam für ihre Leistung von Frau Viktor eine Freifahrt in einer historischen Straßenbahn spendiert.

Bilder vom Sonntag


Heute am Sonntag besuchten wir das Sommerfest. Wir schossen einige Bilder vom gering frequentierten Fest. Das Gebotene lud nicht zum Verweilen ein und so machten wir uns schnell davon.

Die Macher sind wohl mit ihrer Idee das Sommerfest zeitlich zu verlegen, voll gegen die Wand gefahren. Zu gönnen ist es ihnen allemal, ist die örtliche Verlegung des Sommerfestes durch die Macher, von der Maiwiese direkt vor die Tür der Schleusenwirtschaft, von den Woltersdorfern noch nie so richtig gebilligt worden. Die Bürger von Woltersdorf sollten sich dem Willen der Macher unterwerfen und da feiern, wo die es wollen, vor der Schleusenwirtschaft. Scheint so, als spielen die Woltersdorfer nicht jedes Spiel mit. In Anbetracht der kurzen aber aussagekräftigen Historie der Schleusenwirtschaft durchaus verständlich.

Anmerkung: Wer es genauer wissen will, in die Suchmaske „Sommerfest“ oder „Schleusenwirtschaft“ oder „Löwe“ eingeben. Sie werden Artikel finden, die sich genauer mit dem Sommerfest, der Schleusenwirtschaft und dem Rathausmitarbeiter Herrn Löwe auseinandersetzen.

  1. der Verstärker

    Moins….

    Naja, in der Presse wird wahrscheinlich dem Wetter dann die Schuld in die Schuhe geschoben, für das nicht vorhandene Konsumenten-dasein.
    Die Mehrheit der Woltersdorfer wird aber wissen woran es tatsächlich lag…..!!!

    Vielleicht sollten mal zu gewissen Sachen im Ort Umfragen gestartet werden. Funktioniert im Nachbarort Rüdersdorf ganz gut so. Hier der Link mal dazu:
    https://www.ruedersdorf.de/news/1/307421/nachrichten/307421.html

    Ich finds ne prima Sache, wenn man so aktiv in seinem Ort mitgestalten darf und soll!

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