Paukenschlag im Rathaus von Woltersdorf

Hannes Langen als Sozialamts-Chef abgesetzt!
Bürgermeister will Kitas und Schulen selbst verantworten…
Das wurde aber auch Zeit!

Das Desaster der Schul- und Kita-„Planung“ hat zu einem ersten Paukenschlag geführt: Der Bürgermeister hat den dauer-abwesenden Doppel-Amtschef Langen als Chef des Schul- und Kita-Ressorts abgesetzt.Jetzt will der Bürgermeister die Verantwortung dafür selbst übernehmen. Die CDU fragt: Ob das angesichts seiner objektiven Unkenntnis in diesen Themen sinnvoll ist…?

Hintergrund:
Kurz nach der Kommunalwahl musste der Bürgermeister eingestehen, dass die CDU im Wahlkampf Recht hatte: Es fehlen weit mehr als 100 Kita-Plätze im Ort, und die Schulen brauchen auch mehr Räume. Zudem erwies sich die von Bürgermeister und Hr. Langen heimlich durchgeführte Umwidmung des Schulgebäudes Weinbergstraße zu einer Kita als illegal.

Kämmerer legt Amt als 2. Stellvertreter des Bürgermeister nieder!
Umstrittener Grundstücksverkauf „Bürgermeistergattin / Körnerstraße“ damit gestoppt
Und noch ein Donnerschlag: Der Kämmerer, Gerd Tauschek, hat gestern sein Amt als 2. Stellvertreter des Bürgermeister niedergelegt.
Gründe dafür kann man sich reichlich vorstellen: Kürzlich hatte der Bürgermeister ihm – erkennbar unzutreffend – in öffentlicher Sitzung eine Täuschung bei der Haushaltserstellung unterstellt.
Außerdem müsste Herr Tauschek in den nächsten Tagen den umstrittenen Grundstücksverkauf „Körnerstraße“ an die „Bürgermeistergattin gegenzeichnen, den eine Mehrheit („Unser Woltersdorf“ & Linke) kürzlich, trotz der vom Landrat festgestellten Rechtsverstöße, „geheilt“ hatte.
Einzige verbliebene Stellvertreterin des Bürgermeisters ist jetzt die Hauptamtsleiterin Sigrid Weber.

  1. Bernd

    Seltsam, seit eine neue Gruppe die Gemeindevertretung dominiert und ich über die Gaga Auftritte dieser Gemeindevertreter berichte, wird meine Webseite aus dem Internet angegriffen. Zusätzlich bekomme ich seit der Wahl laufend Emails mit Viren etc. Ist natürlich reiner Zufall , dass meine Webseite, die letzte kritische Stimme gegen den Bayern und seine Anhänger, gerade jetzt, wo man in Ruhe seine Beute verzehren will, verschwinden soll.
    Also, wenn meine Seite mal zusammenbricht, könnt ihr darüber nachdenken, wer endlich Totenruhe im Ort haben will, um jeden Preis.

  2. Sigriid Br.

    Dieser letzten Aussage stimme ich zu, würde aber ergänzen: Der Anfang vom Ende!? Wie lange kann das alles noch vom LOS geduldet werden? WÄre es nicht an der Zeit einzugreifen? Der jetzige Zustand wird noch schlimmer als vor den Wahlen. Die Bürger von Woltersdorf werden “ gespalten“ und gegenseinander aufgehetzt. So etwas hat es in diesem Ort noch nie gegeben, da kann man auf Jahrzehnte zurückblicken!

  3. Richard B.

    Der Kämmerer ist ein sachlicher u. kompetenter leitender Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung. Ihn in der öffentlichen Gemeindevertretersitzung der „Täuschung“ zu bezichtigen, ist eine nicht zu rechtfertigende Zumutung. Ein BM, dem die Basiskompetenz fehlt ist auf die Mitarbeit von „Hausfrauen im Rathaus u. nun auch noch auf einen ihn täuschenden Kämmerer “ angewiesen! Die neuen Abgeordneten von „UW“ stellen sich selbst ein schlechtes Zeugnis aus, in dieser Frage den BM zu unterstützen. Und die Abgeordneten „Die Linke“ sind wie in alten Zeiten nur noch „Ja-Sager“.
    Herr Tauschek, Ihnen gebührt Hochachtung!

    1. Hintze

      Das ist echter demokratischer Mut, ist doch unser Woltersdorf in der Gemeindevertretung und im Sozialausschuss heftig über den Kämmerer hergefallen. Jetzt noch dieser Vogel das ist doch eine geplante Miesmacherei und Anpöbelei unerwünschter Mitarbeiter der Verwaltung durch Vorgenannte .

  4. Minerva McGonagall

    Wenn Mitarbeiter um ihrer Verpflichtung dem Rechtsstaat,
    Recht, Gesetz und Allgemeinheit gegenüber nur noch die Möglichkeit des Rücktritts
    oder wie bereits in der Vergangenheit beobachtet, der Kündigung, sehen,
    dann stinkt es gewaltig.
    Und bekanntlich stinkt der Fisch vom Kopf her.
    Fisch ? Nee. Vogel.
    Bravo, Herr Tauschek !!!

    M.

  5. Thomas

    Es ist schon interessant , was sich ein bayrischer Grünenpolitiker in einer ostdeutschen Provinzgemeinde (Grossstadt sind wir ja nicht) erlauben kann, ohne das jemand dies reguliert! Selbst sein bayrischer Kollege hat dies nun verstanden und zieht seine persönliche Konsequenzen. Wann wacht das wohl eingeschüchterte Woltersdorf auf? PS: in Bayern hätte dieser Herr Dr. ( äh in welchem Fach, mit welcher öffentlichen Qualifikation ???) nie eine Chance gehabt und müsste wie jeder Bürger eeeehrlich arbeiten gehen! In seinem wohl privatinteressiertem Handeln kann man weder die Arbeit eines Bürgermeisters, nicht einmal das Wahlprogramm seiner, der Grünen Partei, erkennen! Aber langsam wird die Luft wohl dünn und die ersten Bauernopfer scheinen gefunden. Tolle Leistung!

  6. Eule von Spiegel

    Objektive UNkenntnis in diesen Themen – das ist aber geschmeichelt, gibt es überhaupt ein Thema, dem er gewachsen ist, außer Intrigen.
    Der Kämerer hat Mum, hat die Amtsleiterin Weber den auch oder unterschreibt sie den offentsichtlichen Rechtsbruch, den Vogel und sdie Seinen nun zu Recht erklären wollen.
    Hätte der Vogel ein wenig Anstand gehabt, würde er das Grundstück zurückgeben und sich entschuldigen. Dann könnte er seinen Bürgern wieder gerade in die Augen schauen.

    1. Norman

      …hätte Vogel Anstand gehabt, wäre er bei Zeiten zurück getreten!!! Dann hätten wir nicht son Desaster….

    2. Bernd

      Interessant wäre jetzt noch zu wissen, welche Gemeindevertreter den Bürgermeister geheilt haben. Dann wüßten wir genau, welche Damen und Herren, wie der Bürgermeister ticken und die Gemeinde als Selbstbedienungsladen verstehen. Solche Gemeindevertreter stellen Unrecht über das Recht und gehören aus dem Tempel der demokratischen Gemeinschaft gejagt

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