Sommerfest für Touristen und Investoren

Woltersdorf ist ein Sandpistenvillage im Brandenburgischen und ganz dicht bei Berlin gelegen. Solche Nähe zur Millionenstadt lässt jedes Investorenherz höher schlagen, wenn denn in dem nahen Ort noch Wälder, Wiesen und schnucklige Biotope mit dicht aneinandergereihten Häusern geschmückt werden können.
Woltersdorf hat noch bebaubare Flächen, einige nennen sich Naturschutzgebiete, andere wieder sind Landschaftsschutzgebiete, wieder andere sollen nur zur Freizeit und Erholung genommen werden. Die Maiwiese ist auch noch nicht zugebaut. Dann sind da noch Flächen, die aus der Sicht von Baulöwen völlig falsch deklariert sind, Weiterlesen

Finanzausschuss Februar 2017 – Teil 2; Lehrstunde Jahresabschluss

Punkt 5. Beschlussempfehlung über den geprüften Jahresabschluss der Gemeinde Woltersdorf für das Jahr 2011 BV 03_2017
Gerd Tauschek wies auf die Unterlagen hin. Er sagte dazu, dass er die wichtigsten Dokumente kopiert habe, da das eigentlich Werk sehr umfangreiche wäre. Es wurden deshalb vom Rechnungsprüfungsamt nur wenige Exemplare gekauft. Zwei würde die Kämmerei benötigen, Eins bekäme die Bürgermeisterin und Eins der Landkreis. Es kann bis zum 16. März in der Kämmerei Einsicht genommen werden. Der Jahresabschluss 2011 wurde noch unter seiner Vorgängerin bearbeitet und wurde uneingeschränkt bestätigt. Der Jahresabschluss 2011 weist einen Überschuss von 292.963 Euro aus. Er bat um Zustimmung.

Siegfried Bronsert fand den Satz „….dass die Bürgermeisterin der Gemeine Woltersdorf entlastet wird…“ als seltsam, Weiterlesen

Finanzausschuss Februar 2017 – Teil 1; Das Sommerfest

Es gab eine Änderung. Der Punkt 9 wanderte aus zeitlichen Gründen hinter den Punkt 4.

Punkt 4. Bericht des Amtsleiters und Anfragen
Gerd Tauschek sagte, er werde nur eine Kurzfassung vortragen. Der Jahresabschlussbericht 2011 vom Rechnungsprüfungsamt stehe jetzt zur Verfügung. Ebenfalls liegt der Haushaltsplan 2017 auf dem Tisch (ein separater Punkt). Zum Spendenaufkommen für das „Fidusdenkmal“ teilte er mit, dass 7.778 Euro eingingen. Die Erstattung der Kosten für die Landratswahl wurde beantragt. Weiterlesen

Bauausschuss Februar 2017 – Teil 8; Die Mehrzweckhalle

Punkt 12: Überlegungen zur Nachrüstung einer Belüftungsanlage in der Sporthalle auf dem Gelände Sport- und Freizeitanlagen Woltersdorf


Jelle Kuiper fand, dass jetzt der richtige Zeitpunkt wäre, über die 2013 nicht in die Sporthalle eingebaute Lüftungsanlage zu sprechen.

Kerstin Marsand ist der Meinung, dass, wenn es keine Anregungen aus den Reihen der Fraktionen gegeben hätte, diese Anlage untergegangen wäre, da die am 13. Februar 2013 erteilte Baugenehmigung nach 6 Jahre ihre Gültigkeit verliert. Es wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, zum Nachrüsten.

Ohne Belüftungsanlage sind Veranstaltungen bis 199 Personen möglich, Weiterlesen

Reger Reisebetrieb von Eggersdorf nach Woltersdorf

In Woltersdorf haben wir wenig Sehenswürdigkeiten, dafür aber viele Merkwürdigkeiten. Ganz viel Merkwürdigkeit bietet unser Bauamt. Ich habe einmal versucht alle Merkwürdigkeiten aufzulisten, die auch zu einem regen Reiseverkehr von Petershagen-Eggersdorf nach Woltersdorf führten. Ob die Bürgermeisterin im Rathaus wohl eine Notbremse hat, fragt sich nicht nur Bernds-Journal.
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Bauausschuss Februar 2017 – Teil 7; Maiwiese und Straßenreparatur

Jens Mehlitz monierte eingangs, dass er, obwohl die Sitzung nur fortgesetzt wurde, vier neue Tischvorlagen auf seinem Platz lagen. Seiner Meinung nach wäre so etwas nicht in Ordnung, da es sich hier nur um das Fortfahren der Sitzung handeln würde. Diese Vorlagen hätten schon am Dienstag dem 21. Februar da sein müssen und gab sie demonstrativ an den Vorsitzenden zurück. Gleichzeitig kündigte er an, wenn diese Punkte behandelt würden, würde er den Saal verlassen.
(Anmerkung: Da hat er vollkommen richtig gehandelt. Es ist vom Vorsitzenden nicht gerade die feine Art noch Tagesordnungspunkte nachzuschieben).

Punkt 10. Anfrage zu einer Nutzung auf der Maiwiese
Kerstin Marsand kam auf den Punkt zu sprechen, zu dem es am 6. Januar 2017 eine Anfrage von Lara Jahnke, Gründerin von „Blattwerk Naturpädagogik“ Berlin. Sie würden gerne, außer den fünf geplanten Veranstaltungen auf der Maiwiese, ständig vor Ort sein. Das Konzept der naturpädagogischen Veranstaltungen würde gut zum Waldkindergarten passen. Dazu gab es nun eine bauliche Anfrage, denn Lara Jahnke von „Blattwerk“ würde gerne dauerhaft einen Zirkuswagen Weiterlesen

Bauausschuss Februar 2017 – Teil 6; Kahlschlag Schnieber Im Krähenwinkel

Punkt 9: Bebauungsplan „Stolp Nordost“ – Vorstellung und Diskussion des Entwicklungskonzepts

Vorsitzender Bauausschuss

Jelle Kuiper stellte fest, dass die ganze Tagesordnung wahrscheinlich in der heutigen Sitzung nicht mehr zu schaffen wäre.

Kerstin Marsand kam nun auf den Bebauungsplan „Stolp-Nordost“ zu sprechen, der die Gemeinde schon länger verfolgen würde. Für zwei Flächen gab es schon einen Aufstellungsbeschluss, einen Vorentwurf und Bürgerbeteiligung. Wolfram Schnieber als Vertreter einiger Grundstückseigentümer wäre nun wieder an die Gemeinde herangetreten. Es wurde ein neues Entwicklungskonzept erstellt, das Wolfram Schnieber nun vorstellen möchte.

Wolfram Schnieber meinte, da es eine neue Bürgermeisterin und eine neue Bauamtsleiterin und neue Gemeindevertreter gebe, wolle er sein Projekt noch einmal präsentieren. Im letzten Herbst habe er sich deshalb in der Verwaltung mit Margitta Decker und Kerstin Marsand getroffen und dann gemeinsam die Resettaste für einen Neustart gedrückt.

Der juristische Part von Schniebers Projekt werde von RA Frank Reitzig übernommen.
Wolfram Schnieber fand es nicht gut, dass immer wieder auf dem Thema Kahlschlag in diesem Zusammenhang herumgeritten wird.

Im März 2013 gab es lediglich eine Waldernte, die in Abstimmung mit der Gemeinde und dem Forst vorgenommen wurde. Das Flurstück 660 und auch die Biotope wären nicht davon berührt gewesen. Auch sind wertvolle Bäume stehen geblieben.
(Anmerkung: Wo?)
Er fragte nach den Wünschen und Bedenken, die die Gemeinde hätte, um dieses Projekt weiter zu führen und gab damit das Wort an Frank Reitzig ab.

Vorstellung: Sein Name sei Frank Reitzig, er ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht in Berlin und beschäftigt sich ausschließlich mit Bauplanungs- und Umweltrecht. Er ist Mitglied in der Akademie für Raumforschung und Landesplanung und macht Vorlesungen zum Baurecht an der Schule für Wirtschaft und Baurecht. Gleichzeitig ist er Ausschussvorsitzender in der Nachbargemeinde Petershagen/Eggersdorf.

Dann kam er auf den eigentlichen Zweck zu sprechen. Die rechtliche Ausgangslage dieses Bauvorhabens wäre der FLNP, in dem das Gebiet Stolper Weg/Kiesweg als Wohnbaufläche ausgewiesen wird. Es gab damals im Jahr 2013 vom Bauausschuss den Auftrag eine Nutzung vorzustellen. Es gab dann eine längere Planungspause.
(Anmerkung: von 2013 bis 2017)
Er fuhr fort, da nun der Bauausschuss, die Gemeindevertreter, die Bauamtsleiterin und die Bürgermeisterin alle neu wären, deshalb auch ein neuer Anlauf. Es gibt dafür noch kein Entwicklungskonzept?
(Anmerkung: Er meint wohl die Kahlschlag-Flächen im Krähenwinkel). Weiterlesen

Kostenloses Internet in Erkner

Gastbeitrag von Mario Hausmann, Die Linke Erkner
Mitte Februar wurde die erste Freifunk-Anlage in der gemeinnützigen Einrichtung der Gesellschaft für Arbeit und Soziales e.V. (GefAS) in der Fichtenauer Straße in Erkner aufgebaut.
Freifunk ist eine Initiative mit dem Ziel, ein flächendeckendes, freies und kostenloses WLAN-Netz aufzubauen. Dieses Netz kann unkompliziert ohne Anmeldung oder Passwort von jedem Bürger genutzt werden.
Nach unserer Auffassung gehört freies Internet zum alltäglichen Standard in unser aller Leben und sollte auch in Erkner verfügbar sein. Weiterlesen

Bauausschuss Februar 2017 – Teil 5; Bebauung TLG-Gelände – Ertel-Werft

Fortsetzung Punkt 8 # TLG-Gelände und Ertel-Werft aus Teil 4. Punkt 8 wird damit abgeschlossen.
Zum Einstimmen einige Bilder vom Gelände der Ertel-Werft.



Kerstin Marsand betonte noch einmal, dass der Aufstellungsbeschluss wichtig wäre. Eine Bürgerversammlung wird sie auf keinen Fall ohne Aufstellungsbeschluss ansetzen. Sie habe festgestellt, dass es in der Öffentlichkeit ganz große Defizite im Bereich Bauleitplanung gebe. Jelle Kuiper forderte, dass eine geplante Bürgerversammlung dazu nicht im April, sondern erst nach dem Aufstellungsbeschluss stattfinden werde. Kerstin Marsand nickte.
(Anmerkung: Es ist mir jetzt des Öfteren aufgefallen, wie kritiklos sich der Grüne den Wünschen von Frau Marsand anpasst).

Dirk Hemmerling sah bei den beiden Grundstücken ein Problem, Weiterlesen

Bauausschuss Februar 2017 – Teil 4; Bebauung TLG-Gelände – Ertel-Werft

Alleine dieser eine Punkt 8 ist so umfangreich, dass er nur in 2 Teilen zu bewältigen ist. Die Erklärung für den in diesem Bauausschuss praktizierten Irrsinn finden Sie in der Einleitung zu Teil 1
Punkt 8. Bebauungsplan „Rüdersdorfer Straße 44 – 46“ – Vorstellung und Diskussion des städtebaulichen Konzepts.
Jelle Kuiper stellte fest, dass zu diesem Punkt sechs Gäste, alles Architekten, anwesend wären.
Kerstin Marsand führte in diesen Punkt ein. Da dieses Projekt schon einmal besprochen wurde, hatte sich Kerstin Marsand nun ein Bild vor Ort gemacht. Im Jahr 2016 wurden bereits Bauanträge für das TLG-Gelände und der ehemaligen Ertel-Werft gestellt. Dafür wäre ein Bebauungsplan (B-Plan) für die beiden Grundstücke erforderlich, denn es handelt sich einmal um ein Sondergebiet Freizeit und Erholung (SO F+E), das in ein Wohngebiet umgewidmet werden soll und ein Gewerbegebiet (Werft). Das könne zu Konflikten führen, die vorher geklärt werden müssen. Weiterlesen