Geplatzter Umzug

27. Februar 2010 von Angelika

Es schrillt laut in meinem Traum hinein. Fünf Uhr am Morgen, alles ist duster, kein Leben auf der Straße. Am Samstag so früh aus den Federn kullern, es gibt keinen Ausweg, wir sollen um acht in Dresden sein. Hastig schlürfen wir Pötte mit heißen Milchkaffee und klettern fröstelnd in unseren Ford. Wir rollen auf leerer Autobahn der Elbstadt entgegen.

Dort, an der Elbe, hocken in einem ehrwürdigen, alten Haus, Janina, Angelikas Tochter, der vierjährige Etienne und die 12 Monate alte Felicite auf zerlegten Betten und Schränken, Diesen Beitrag weiterlesen »

Daniel Kämpfe in Woltersdorf

26. Februar 2010 von Bernd

Unser Bürgermeisterkandidat Daniel Kämpfe hat mir einen Flyer in den Briefkasten gesteckt.

Daniel Kämpfe Woltersdorf

Da verspricht er uns Transparenz, wenn – ja, wenn er denn Bürgermeister wird. Er erzählt von seinem beruflichen Werdegang und seiner Woltersdorfer Zeit. Wie sieht es denn nun wirklich mit Daniel Kämpfe aus? Versuchen wir doch mal uns ein Bild aus den mir bekannten Fakten zu bilden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Gespräch über Söhne

25. Februar 2010 von Angelika

Ab und zu fahre ich mit der Bahn zu meiner Tochter nach Dresden. Bei meiner letzten Fahrt wurde ich ungewollt Zeuge eines Telefonat einer älteren Dame. Es drehte sich um zwei Söhne, die am anderen Ende der Leitung wohl miteinander verglichen wurden. Die Frau wurde bei diesem Gespräch immer aufgeregter, ich sah, dass sie den Tränen nahe war.  Leid tat sie mir und so sprach ich sie zögernd auf die mitgehörte Unterhaltung an.

Als wenn ein Stöpsel aus dem Becken gezogen wurde, sprudelte die ganze Geschichte mit den Söhnen aus ihr heraus. Diesen Beitrag weiterlesen »

Treberhilfe, Diakonie und Senat

24. Februar 2010 von Bernd

Die Diakonie stellt sich als edelmütige Hilfsorganisation dar. Ein Zitat auf  ihrer Webseite zeigt die hohe Meinung, die sie von sich selber hat:

“Zusammengefasst könnte man die Diakonie als evangelische Sozialarbeit bezeichnen. Aber dies ist nur ein Teil von ihr. Den Vätern und Müttern der heutigen Diakonie ging es neben der Hilfe, Unterstützung, Betreuung und Begleitung von Menschen am Rande der Gesellschaft auch um ein zweites: Sie wollten ihnen das Evangelium bringen, ihnen von Jesus Christus erzählen”

Schön, dass es in Deutschland solche edlen Mitglieder der Gesellschaft gibt. Gibt es sie wirklich?  Bei der Diakonie, stellen sich da Zweifel ein. Gehört nicht zu ihrer Organisation die Treberhilfe? Die Treberhilfe hat sich in der letzten Zeit einen üblen Ruf zugelegt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Linke, ohne Manieren

23. Februar 2010 von Bernd

In meinem Artikel “Wahlkampf nach Woltersdorfer Art” habe ich überlegt, warum die Linken in Woltersdorf ihre Besucher so unterschiedlich freundlich einladen. Jetzt weiß ichs und wer es auch gerne wissen möchte, der lese bei Andreas Heinitz über das eigenartige Treffen.

Treberhilfe Berlin

23. Februar 2010 von Bernd

Wer die Webseite der Treberhilfe betritt, sieht die kommerzielle Webseite eines straff durchorganisierten Unternehmens, das sich um die Schwachen, um die in Not Geratenen, um die Ausgegrenzten kümmert. Froh und glücklich sollten wir sein, dass es solche selbstlosen Organisationen gibt. Ein Zitat von vielen auf ihrer Webseite:

“Sozialberatung
Hierzu gehören insbesondere:- Obdachlose und von Obdachlosigkeit bedrohte Personen- Mietschuldner- Mittellose und Personen mit unzureichendem Einkommen- Personen mit Schwierigkeiten im Umgang mit Behörden”

Jeder der Ihnen gibt, gibt den Armen, wirklich?

Da ist noch eine andere Seite der Treberhilfe, die wird nicht auf einer glänzenden Webseite veröffentlicht, darüber spricht man nicht, das betreibt man eher im Verborgenen.

Der Geschäftsführer und Autoliebhaber der Treberhilfe, Harald Ehlert, leistet sich als Dienstwagen, ganz bescheiden, einen Maserati. Neugierig frage ich mich, was kostet denn so ein Maserati, im Internet finde ich schnell Antwort:

Maserati Granturismo
€89.900,00 gebraucht

Nun bin ich aber doch platt, 90 Tausend Euro, gebraucht, Diesen Beitrag weiterlesen »

Wahlkampf nach Woltersdorfer Art

22. Februar 2010 von Bernd

Auf Seite 15 der MOZ-Ausgabe von heute springt es mich dick und fett an: “Daniel Kämpfe bei den Linken” und es folgt ein kurzer Artikel in dem versucht wird, lang und breit, zu erzählen, was der Daniel Kämpfe dort so alles von sich geben wird. Das Thema von Herrn Kämpfe: “Mehr Identifikation der Woltersdorfer mit der Gemeindepolitik.” Na ja, für einen Mann der erst zwischen zwei und vier Monaten hier wohnt, genau das richtige Thema.

Soweit so gut, liebe Redaktion von der “MOZ”, nur warum habt ihr Andreas Heinitz, ebenfalls Bürgermeisterkandidat mit keinem Wort erwähnt. Der ist von den Linken, durch Frau Dr. Böhm, ebenfalls eingeladen worden. Da muss ich schon sagen: NOT FAIR

Den Linken kann ich auch nur sagen: NOT FAIR
Auf der Web-Seite der Linken wird ebenfalls nur der Neubürger Daniel Kämpfe erwähnt. Den anderen von ihnen eingeladenen Kandidaten erwähnen sie mit keinem Wort. Peinlich, geht man so mit eingeladenen Gästen um? Verantwortlich für diese üble Unhöflichkeit zeichnet Peter Hochmuth – Vorsitzender der Linken in Woltersdorf.

Nachtigall, ick hör dir trapsen!

Nachtrag 26. 02. 10: Ich habs richtig trapsen gehört. Die Grünen kuscheln nun mit den Linken. Dr. Rainer Vogel (62) solls richten, obwohl der am Ende der Amtszeit 70 Lenze auf dem Buckel haben wird.

Für ein besseres Klima in Woltersdorf

22. Februar 2010 von Bernd

mit dem Titel flatterte mir ein Fax auf dem Schreibtisch. Ein Fax des Wahl-Flyers der Grünen von Woltersdorf. Das Flyer ist wohl nur im Ortskern verteilt worden, der Rand der Gemeinde ist, wie immer wenn es um Woltersdorf geht, vergessen.

Für die Grünen tritt Dr. Vogel als Bürgermeisterkandidat an. Seltsam, im Mitteilungsblatt der Gemeinde vom September 2008 werden die Wahlvorschläge für die Wahl zur Gemeindevertretung veröffentlicht. Ein Dr. Vogel – Fehlanzeige, da werden fünf andere Namen genannt. Kann ich das so verstehen: für die Gemeindevertretung war den Grünen der Dr. Vogel nicht so der richtige Kandidat, Diesen Beitrag weiterlesen »

Amerika killt seine Wölfe

20. Februar 2010 von Angelika

Ich kann nicht glauben, was ich mit meinen eigenen Augen in der Zeitung lese.

35 Jahre standen die Wölfe in Amerika unter Schutz. Sie waren fast ausgerottet und wurden damals mit Hilfe von Millionen US-Dollar wieder angesiedelt. Die Population hat sich gut erholt, so dass heute, so berichtet die Zeitung, allein in Idaho und Montana etwa 1300 Wölfe leben. Jetzt wird der dort Wolfsschutz mit der Begründung aufgehoben, Diesen Beitrag weiterlesen »

Mann braucht Viagra

19. Februar 2010 von Bernd

Wenn Mann in die Jahre kommt, bekommt er steife Glieder, bis auf eins. Ein noch rüstiger Frührentner von 45 Jahren wollte dem Problem vorbeugen und raffte 4000 der begehrten blauen Tabletten. Im Glauben, dass die Tabs gut versteckt im Koffer lagen, hievte er das gute Stück auf das Fließband des Münchner Flughafens. Langsam zog dieser hinter Handtaschen, Rucksäcken und allerlei Schachtel her und verschwand in dem gefräßigen Schlund einer Blackbox. Dort tastete sich der durchdringende Blick des Röntgengeräts durch die Lederhülle und fand die gut versteckten Pillen.

Der fürsorgliche Jungrentner verklickerte den neugierigen Taschenkrebsen, “er brauche die Aufrichter für sich ganz alleine.” Unser nun verhinderter Fluggast hatte die Zukunft seines Pillemanns weit vorausschauend geplant. Mit ein bißchen Arithmetik und der Annahme, dass unser Frührentner die Behandlung seiner erektilen Dysfunktion dreimal pro Woche für nötigt hält, kann er rund 24 Jahre an der Standfestigkeit seiner Erektion herumlaborieren. Mit Einnahme des letzten Scharfmachers hat er 69 Lenze auf dem Buckel und vielleicht will der störische Phallus bis dahin ja auch seine Ruh.