Akteneinsicht erfordert wochenlanges Warten

Anfang Februar schickte die Bürgerinitiative (BI) Schleusenstraße einen Brief an das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, Frau Ministerin Kathrin Schneider. Ich habe mich entschlossen, daraus Teile zu publizieren, weil es aufzeigt, wie die Führungsspitze im Rathaus Woltersdorf mit seinen Bürgern umspringt.

„Nach wochenlangem Bemühen ist es uns erst heute gelungen, Weiterlesen

Hauptausschuss Febr. 2017-Teil 2; Sommerfest und Bürgerversammlung

Noch Punkt 4
Nun kam Amtsleiterin Jenny Loponen auf das Sommerfest 2017 zu sprechen. Wie sie berichtete, hatte die Ausschreibung, die bis zum 31. Januar 2017 lief, trotz sechs Interessenten keinen Erfolg. Der eine Interessent wollte Eintritt nehmen, der andere fragte nach Zuschüssen der Gemeinde. Die Einnahme von Spenden als Grundlage war allen zu unsicher. Auch die ehemaligen Ausrichter winkten ab, solange die Gemeinde keinen Fixbetrag in den Haushalt einstellen würde. Auch die Ausstellungen der Spendenquittungen sind vom Finanzamt moniert worden, da die Angaben der Spendenbegründung nicht korrekt wären. Jenny Loponen sprach nun Möglichkeiten an. Die erste Variante, die Gemeinde richtet das Sommerfest aus, aber dafür gebe es keine Haushaltsmittel. Weiterlesen

Hauptausschuss Febr. 2017-Teil 1; eine applige Verschwendung

30 iPads für junge Wissenschaftler der Grundschule
Nach langer Winterpause haben sich unsere Gemeindevertreter zu einer Sitzung eingefunden. Viel gab es nicht zu bereden. Karl-Heinz Ponsel mahnte die fehlende Aufschlüsselung der Kosten für die IPads an. Stefan Grams vermisste das Medienkonzept der Grundschule. Allen beiden erklärte Margitta Decker kurz und bündig, dass dazu Jenny Loponen antworten wird.

Punkt 4. Informationen der Bürgermeisterin zu verschiedenen aktuellen Themen
Margitta Decker hatte es eilig und raste in Stenografiestil los. Weiterlesen

Woltersdorf – Dreihundert Wohnungen sollen es werden


Text aus einen im Internet veröffentlichten Schreiben der Gemeinde Woltersdorf an das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Berlin-Brandenburg vom 15. Dezember 2016. Nun wissen wir, weshalb die Gemeinde mit einer unvorstellbaren Geschwindigkeit Bauvorhaben, wie die Seniorenresidenz oder das Hospiz durchpeitscht. Die Zeit drängt, denn es kann passieren, das solche Monumentalverschandelungen ab Ende 2018 nicht mehr möglich sind.

Noch sind acht Bebauungspläne in Arbeit, davon Sechs, bei denen die Gemeinde irgendwelchen Investoren behilflich sein darf. Bis zu 300 Wohneinheiten wollen sie aus dem Boden stampfen. Woltersdorf wird nach der Ära Decker / Marsand nicht mehr das Woltersdorf sein, das wir jetzt noch kennen.

Wer möchte kann bei mir das ganze Dokument anfordern: info at bernd-wohlers.de

Eisglatter Spaziergang in Woltersdorf


Rüdersdorfer Straße – Querung zur Sebastian-Bach-Straße

Steil ansteigender Fußweg – Rüdersdorfer Straße – Querung zur Sebastian-Bach-Straße.
Hier gelingt das Weiterkommen nur dem, der sich mit beiden Händen am Zaun festklammert.

Rüdersdorfer Straße gegenüber Containerdienst Hamann
Ein aufgegebenes Grundstück. Die Gemeinde leistet keinen Ersatzdienst. Unser Ordnungsamt scheint auch im Winterschlaf versunken zu sein.
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Unser vereister Kalksee im Februar



Heute früh am Kalksee in seiner Düsternheit. Noch ein wenig Klimawandel, noch einige Grad weniger Durchschnittstemperaturen und wir können aus dem Weltraum eine ebenso erstarrte Welt betrachten. Für die Erde wäre es wohl eine Erlösung von vielen Übeln.

St. Martin Schulz und die heiligen Abfindungen

Der heilige St. Martin hat es immer schwer gehabt. Da wandert er seit rund 1700 Jahren durch die Welt und teilt seinen Mantel mit den Armen, Bedürftigen, eben all denen, die am Ende der sozialen Sicherung leben. Heuer kommt einer seiner Namensvettern, Martin Schulz von Brüssel daher gewandert und möchte seine deprimierte sozialdemokratische Herde weiden. Auch dieser St. Martin verspricht seinen Mantel mit den Ärmsten der Republik zu teilen. Das rhetorische Naturtalent wendet sich gegen üppige Abfindungen und Boni von Managern. Öfters schon hat er die Kluft zwischen Gehältern von Managern und gewöhnlichen Arbeitnehmern beklagt und verspricht Änderung, wenn er sich denn auf dem Thronsessel im Kanzleramt niederlassen darf.

St. Martin macht so aus der fernen Provinz beschaut, Weiterlesen

Überfallen in Rüdersdorf


Das erste Mal, dass ich ihn bewusst registrierte, ist 15 oder mehr Jahre her. Damals ging ich mit Schäferhündin Dasy einen mit Schlaglöchern vollgestopften Weg entlang. An einem gemauerten Torpfeiler blieb Dasy interessiert stehen, fing an den Pfeiler zu beschnuppern. Zeit spielte für sie keine Rolle beim Lesen der interessanten Nachrichten, die von den Steinen dufteten.
Auf dem zu dem Tor gehörenden Grundstück sah ich einen Mann hantieren. Der sah zu uns hinüber, schmiss irgend ein Werkzeug weg und stürmte brüllend auf uns zu. Ich war auf einen Typen gestoßen, der keine Hunde mag und nun den an seinem Tor, seine Steine beschnüffelnden Hund als Beleidigung oder Bedrohung ansah. Verbal ermordete er mich, der Mann verfügte über einen gewaltigen Vorrat an ausdrucksstarken Wörtern Weiterlesen

Straßenbaubeiträge

Straßenbaubeiträge führen oft zu erbitterten Streit zwischen Anliegern und Kommune. Wofür muss der Anlieger zahlen und wofür nicht. Nicht in jedem Fall dürfen die Gemeinden und Städte dafür Beiträge erheben.

Für die Instandhaltung einer Straße ist die Kommune zuständig, sie ist ja auch der Eigentümer. Als Beispiel, für die Füllung von Schlaglöchern ist der Eigentümer zuständig. Richtig fette Löcher sind jetzt in der Asphaltdecke des Berkaer Wegs zu bewundern, das ist Aufgabe der Kommune.

Für Erneuerungen und Verbesserungen kann die Kommune die Anlieger mit zur Kasse bitten, sie muss es aber nicht. Voraussetzung ist, das die übliche Nutzungsdauer abgelaufen ist. Für Hauptverkehrsstraßen können das 25 Jahre sein. Bei gering frequentierten Straßen in Wohngebieten kommen wir schon mal auf 40 Jahre. Weiterlesen

ProArbeit in Erkner – Besuch vom Landrat

Landrat Rolf Lindemann kümmerte sich persönlich und das war gut so.

August, September, Oktober, November, Dezember und Januar ohne Arbeit, ohne Einkommen, dass kann, wird zum Kampf ums nackte Überleben. Gisela hat verloren, die Ärzte kämpfen um ihr Leben. Inwieweit die entsetzliche Angst, die mit der Zeit zur Panik wurde, der Auslöser dieser plötzlich zuschlagenden Krankheit war, weiß niemand.
In der Bundesrepublik Deutschland haben wir soziale Sicherungssysteme, Krankenkassen, Rentenkassen, Sozialämter, und ALG1. Dieses dicht gespannte Netz hat Gisela aufgefangen, ihr eine Existenz ohne Hunger ermöglicht. Dann Ende August letzten Jahres musste sie raus aus dem funktionierenden System und sich in einem Neuen anmelden. Wir alle kennen ALG2, Hartz 4 oder ProArbeit. Viele Namen für das letzte Glied in der Kette der sozialen Absicherung, geschaffen vom „Kanzler der Bosse“.

Wie Gisela und später auch ich, mit diesem System konfrontiert wurden, Weiterlesen