Naturerlebnisgarten und Baugrundstücke, wohl bekomms

T&K Immobilien- und Vermietungs GmbH Toralf Kisan bietet Grundstücke in Woltersdorf an.

In Woltersdorf werden Grundstücke von Toralf Kisan verkauft.

831 qm für 149.000 Euro
Baugrundstücke in Waldnähe

und ein Weiteres: 890 qm für 128.000 Euro
Baugrundstück in top Lage!

Bald auch Grundstücke, auf, neben, um einer ehemalige Müllkippe, dann als Naturerlebnisgarten deklariert. Dann wurden mit viel Brimborium einige Grundschulklassen und Kitas durchs Gelände gescheucht, womit die soziale Komponente ausreichend gewürdigt wurde.

Die Flächen waren bis vor kurzem wohl eher unverkäuflich, weil Herr Kisan nur einen vorhabenbezogenen Bebaungsplan genehmigt bekam. Hatte, denn im Bauausschuss im Dezember 2016 kam durch unsere äußerst rührige Bauamtsleiterin Kerstin Marsand und die noch viel rührigere Bürgermeisterin Margitta Decker ein Punkt auf die Tagesordnung, der aus dem monitär eher mauen vorhabenbezogenen Bebauungsplan einen ganz stinknormaler Bebaungsplan werden lassen soll, mit dem gewaltigem Vorteil, hier darf dann gebaut werden, hier darf richtig Kasse gemacht werden.

Bauausschuss Dezember 2016
Im Dezember habe ich dazu unter anderem geschrieben:
Punkt 5. Beschlussempfehlung für die Weiterführung des Bauleitplanverfahrens gemäß § 2 BauGB sowie die Bestätigung des Entwurfs und seiner öffentlichen Auslage zum vorhabenbezogener B-Plan „Naturerlebnisgarten Woltersdorf“ – Auswertung der Stellungnahmen zum Vorentwurf
Kerstin Marsand führte kurz ein. Am 30. Juni wurde der Vorentwurf in der Gemeindevertretung bestätigt. Am 8. August wurde mit den Trägern öffentlicher Belange und Nachbargemeinden dieser Entwurf abgestimmt. Dann gab es am 22 September eine Ortsbesichtigung mit Erklärungen des Planers. Für die Öffentlichkeit lag dann der Entwurf vom 1. bis 22. September in der Verwaltung der Gemeinde aus. Es gab dazu eine Stellungnahme aus der Öffentlichkeit. Das Planungsbüro habe die Anregungen mit in den Entwurf eingearbeitet und die Beschlussvorlage liege vor. Das Verfahren wurde als vorhabenbezogener Bebauungsplan begonnen und soll nun als Angebotsbebauungsplan weitergeführt werden.

Kommentar: Das Verfahren wurde als vorhabenbezogener Bebauungsplan begonnen und soll nun als Angebotsbebauungsplan weitergeführt werden, sagte Bauamtsleiterin Kerstin Marsand.
Wie? Was? Der vorhabenbezogene Bebauungsplan ist eine Sonderform des Bebauungsplanes. Dieser findet Anwendung, wenn ein bereits präzise umrissenes Projekt von einem Investor realisiert werden soll. Der Vorhabenträger erarbeitet die städtebauliche Planung und verpflichtet sich zu Ihrer Verwirklichung sowie zur Übernahme der Planungs- und Erschließungskosten.
Ganz anders der angebotsbezogene Bebauungsplan, dieser ist ein Bebauungsplan ohne verbindlichen Vorhabensbezug. Das heißt unter dem Label kann nach Herzenslust gebaut werden, niemand muss sich mehr an die scheußliche Vorhabensbezogenheit halten.
Das Ganze wurde ganz leise, still ohne Aufsehen dem Bauausschuss untergejubelt und der hat es unwissentlich oder was übel wäre wissentlich abgenickt.
Betrachtet man dabei die verwandschaftlichen Linien des Grundstückseigentümers Toralf Kisan dann versteht man die notwendige Umwidmung vom Vorhaben- zum Angebotsbebauungsplan plötzlich viel besser. Der Herr Kisan hat eine Mutter und diese soll die Schwester eíner Frau sein, die im Vorstand des Woltersdorfer Bürgerforums (WBF) die Strippen zieht.
Nun kann ich mich beruhigt zurücklehenen, hat sich doch das WBF in den letzten zwanzig Jahren einen sagenhaften Ruf als Grundstücksspezialist erarbeitet.

  1. woltersdorfer

    Gemeindevertreter sind dem Einwohner der jeweiligen Gemeinde verpflichtet und nicht einzelnen Investoren ,das scheint aber zumindest am WBF vorbei gegangen zu sein.
    Wie kann man das beenden?
    Es entsteht immer wieder der Eindruck Verwaltung und Gemeindevertreter gegen die Bewohner des Ortes zum wohle einzelner.

  2. Theo Mütze

    Und was hat unser Woltersdorf von diesen Grundstücksspielereien ?
    Gar Nichts !
    Bei den Bürgern kommt nichts an.

    Für mich stinkt das alles zum Himmel.
    Am meisten aus Richtung Rathaus.

  3. D. Kl.

    Für einen Händler von Grundstücken ist es doch von Vorteil im Besitz einer Tante zu sein, die in einer Partei das Sagen hat und deren Partei in allen NICHTÖFFENTLICHEN Ausschüssen, auch im Bauausschuss, vertreten ist. Das ist ein nicht zu verachtender Vorteil gegenüber Händlern, die niemanden in irgendwelchen Ausschüssen haben.
    Wer mag wohl der Vorbesitzer der beiden Grundstücke gewesen sein?

  4. Friedrich

    Da wird Herr Kisan durch Abstimmung zum reichen Mann gemacht und Woltersdorf geht leer aus.

    Ich nenne das Grundstücksspekulation mit freundlicher Unterstützung der Gemeindevertreter.

    Wann hört das endlich auf ?

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