Hospiz und Sonne im Wandel der Jahreszeiten

Die Gemeindevertretung von Woltersdorf versucht gerade die optimalste Ausrichtung des Hospizes zur Schleusenstraße zu bestimmen. Es gibt mehrere Vorschläge, bis auf Einen halte ich alle für diskutierbar.

Agenda:
Bild Links : Tag- und Nachtgleiche am 21. März und am 21. September
Bild Mitte : Sommersonnenwende am 21. Juni
Bild Rechts: Wintersonnenwende am 21. Dezember
Gelber Teilkreis: Bereich der von der Sonne beschienen wird.

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So möchte der Architekt bauen, das Hospiz um ca. 16.5 Grad zur Schleusenstraße gedreht, um die optimale Sonnenmenge über das gesamte Jahr auf das Haus zu lenken. Nicht ganz so optimal sind die Verengungen der Bodenbreite im Norden und Süden, mit dem entstehenden Winkel. Sie könnten bei Rettungsmaßnahmen hinderlich sein. Vergessen soll auch nicht sein, Architekten sind auch Künstler und Kunst liegt im Auge des Betrachters.

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Es wurde in der Gemeindevertretung von UW der Vorschlag gemacht, das Hospiz gerade zur Schleusenstraße in Bauflucht zu bauen. Für Rettungsfahrzeuge optimal, gerader, breiter Weg ohne herausstehender Ecke. Die Verringerung der Sonnenmenge ist so minimal, das sie bequem vernachlässigt werden kann.

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Ein weiterer Vorschlag. Das Hospiz bekommt eine Drehung von 8 Grad. Der Zugang für Rettungsfahrzeuge ist sehr gering eingeengt und es gibt eine Sonnenmenge die mittig zwischen dem Vorschlag des Architekten und des von UW liegt. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Ausrichtung optimal ist und die Abweichung von der Baufluchtlinie ist kaum zu sehen.

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Frau Bürgemeisterin redete im Bauausschuss immer wieder von einer Drehung von 45 Grad. Ob sie das im Ernst meinte, ich weiß es nicht. Es ist jedoch kein ernstzunehmender Vorschlag. Hier bekommt das Hospitz die geringste Sonnenmenge und hier ist auch die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge am wenigsten optimal.