Hauptausschuss Teil 1 – Nov. 2014; Halten Sie den Mund!

Die erste Amtshandlung des Bürgermeisters zu Beginn der Sitzung war es, die Besucher anzugiften: Halten Sie den Mund!“ Als Holger Dymke die Bitte äußerte, den Bürgern gegenüber doch etwas freundlicher aufzutreten, knurrte Rainer Vogel: „Das war freundlich.“

Dann erklärte der Bürgermeister, dass er einen Brief bekommen habe. Er enthielt die Kündigung des Kämmerers. Da der Kämmerer im Moment noch krankgeschrieben sei, dann noch seinen Resturlaub nehmen werde, blieben nur noch ein paar Tage übrig, über die würde man sich einigen. Kurzum, der Kämmerer kommt nicht wieder. Rainer Vogel hofft, dass er bis Ende März, Anfang April einen neuen Kämmerer findet.

Bei der Tagesordnung wurde gestrichen, der Punkt 6 fiel raus, dafür brachte der Bürgermeister einen neuen Punkt, die Förderung der Vereine.

Punkt 4. Information des Bürgermeisters zu verschiedenen aktuellen Themen
Der Bürgermeister berichtete, dass zwischen Stefan Grams, „Unser Woltersdorf“ und ihm ein Gespräch über den Haushalt 2015 stattgefunden habe, in dem man sich über das Verfahren, wie die Streichliste aussehen solle, einigte. Weiter resümierte der BM, dass das Leitbild ebenfalls dringend kommen müsse, um den Ort weiter zu entwickeln. Dann erzählte er, dass er am 11.11. beim Rathaussturm des Karnevalvereins WCV 06 anwesend war und die Kasse samt Schlüssel übergeben habe.

Des weiteren habe es konkretisierende Gespräche mit der BSG über verschiedene Kitastandorte gegeben, dabei kam auch wieder der Name „Alter Krug“ ins Spiel. Insbesondere wurde noch einmal empfohlen, das Angebot der AWO anzunehmen.

Der BM erwähnte so beiläufig, dass der Landkreis ihn über den akuten Kitamangel in Woltersdorf informiert habe und ihn aufforderte, kurzfristig Abhilfe zu schaffen, ansonsten würde der Landkreis den Mangel beseitigen. Die Kosten müsse dann die Gemeinde tragen.

Punkt 5. Fragen an den Bürgermeister
Sebastian Meskes (DIE LINKE/Grüne) wollte Auskunft über die 4000 qm zusätzliche Fläche am Schulcampus haben. Vogel erklärte, dass an dieser maximalen Fläche Abstriche gemacht werden.

WBF-Vogel möchte, dass der BM einen neuen Termin in Sachen Eichberg mit Herrn Müller verabredet, damit die Abgeordneten sich vor Ort ein Bild der Deponie machen können.

Punkt 6. Bericht zum Stand der Eichberg-Deponie
Gestrichen

Punkt 7. Vorstellung des Jahresabschlusses 2012 des Eigenbetriebes der Gemeinde Woltersdorf „Sport- und Freizeitanlagen Woltersdorf“ durch den Wirtschaftsprüfer Herrn Dirk Wilding.
Der Wirtschaftsprüfer trug vor das in 2012 für Investitionen und Planungskosten in Höhe von 163 TE entstanden sind und die Gemeinde davon 149 TE getragen hat. Es gab keine Investitionszuschüsse von Dritten. Der Eigenbetrieb hat ein kleines Minus, dass trotz Einsparung bei der Eigenbewirtschaftung von 30 TE nicht ausgeglichen werden konnte. In 2011 sind Instandhaltungskosten von 19.5 TE entstanden und die Einnahmen aus der Minigolfanlage von 21 TE sind ebenfalls weggefallen.

Punkt 8. Diskussion und Beschlussfassung zur Feststellung des Jahresabschlusses 2012, Ausgleich des Jahresfehlbetrages und Entlastung der Werkleitung des Eigenbetriebes der Gemeinde Woltersdorf „Sport- und Freizeitanlagen Woltersdorf“

Der Wirtschaftsprüfer, Dirk Peter Wildling, gab einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.
Der Beschluss zum Ausgleich des Fehlbetrages und zur Entlastung der Werksleitung wurde einstimmig gefasst.

Punkt 9. Diskussion und Beschlussfassung zur Beauftragung eines Wirtschaftsprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses 2013 des Eigenbetriebes „Sport- und Freizeitanlagen Woltersdorf“

Der Wirtschaftsprüfer, Dirk Peter Wilding, wurde wieder beauftragt die Prüfung des Jahresabschlusses 2013 durchzuführen.

  1. Minerva McGonagall

    Für jemanden, der gerade seinen wichtigsten Mitarbeiter verloren hat,
    reagiert Vogel ja ziemlich emotionslos, um nicht zu sagen: eiskalt.
    Könnte sein, könnte sein, er versteht einfach nicht, in welchem Film er spielt.
    Genauso gleichgültig steht er der Deponie Eichberg gegenüber.
    Sonst rennt doch der Grüne Kindergarten immer gleich los mit Luftballons oder macht Fackelzüge, Ringelpietz mit Anfassen und so, wenn irgendwo eine Brennnessel rausgerissen wird, oder ein Gen auftaucht.
    Wahrscheinlich bringt der Eichberg einfach nicht genug PR, oder es ist ihm zu klein –
    wenn schon, dann muss es um den Weltuntergang gehen, aber so ein Schuttberg…
    man kann sich schließlich nicht um alles kümmern…

    M.

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