Hauptausschuss Dezember 2013

Der Hauptausschuss bot nur einen einzigen Punkt, Diskussion und Beschlussempfehlung des Wirtschaftsplans 2014 für den Eigenbetrieb der Gemeinde „Sport- und Freizeitanlagen Woltersdorf“

Synke Altmann erläuterte den Fortgang ihrer Bemühungen zur Einbindung des Bistros in den Eigenbetrieb. Der Brauereivertrag kann unterzeichnet werden inklusive Mobiliar und Kühlanlagen. Auch der Vertrag mit der Firma Schöller, von der auch die Kühlanlagen übernommen werden, ist unterschriftsreif. Die Gastronomieausstattung, vom Kühlschrank bis Löffel inklusive Ware wurde abgeschlossen. Die Abstandssumme wird demnächst mitgeteilt.

Die Gewerbeanmeldung für das Bistro ist in Arbeit. Frau Lohburg arbeitet daran. Der Vorschlag für eine Satzungsänderung wird dem Beirat demnächst vorgestellt. Es wurden Stellen für das Bistro und die Minigolfanlage und Halle ausgeschrieben. Es liegen 23 Bewerbungen für 2 Servicekräfte und 70 Bewerbungen für die Hauswartstelle vor.

Die Wohnung auf dem Gelände bleibt weiterhin vermietet. Der Beirat konnte noch nicht tagen, es scheint, dass ein Teil der Mitglieder ihre Zustimmung in Einzelgesprächen mit Frau Altmann signalisierten.

Einnahmen: der Gesamtbetrieb, bestehend aus: Stadion, Mehrzweckhalle, Turnhalle, Veranstaltungsraum, Minigolfanlage, Mehrzweckgebäude, Gelände und Maiwiese soll 274.761.96 Euro jährlich erwirtschaften. Die Zahl ist eine Schätzung, die in mehrmonatlichen Abständen an die wirklichen Zahlen angepasst werden muss.

Ausgaben: Insgesamt werden Aufwendungen von 306.029,56 Euro jährlich erwartet. Die Abschreibungen mit Mehrzweckhalle belaufen sich 2014 auf 145 TE.

Auffällig sind die angesetzten Telefonkosten von 2320 Euro jährlich. Der Eigenbetrieb benötigt 4 Handys und einen Festanschluss. Das Festnetz kostet 50 Euro monatlich, ganz schön happig. Bei der als teuer verschrienen Telekom kostet ein ISDN Anschluss mit Internetflatrate um die 40 Euro, das ist deutlich billiger. Mit 36 Euro monatlich pro Handy sind auch diese Geräte zu teuer. Ich zahle zum Beispiel für Datenflat, Telefonflat in alle Netze, SMS-Flat und Datencloud ganze 30 Euro monatlich, darin ist auch noch das erworbene Telefon enthalten. Die gleiche Leistung wird inzwischen sogar noch günstiger angeboten. Die Frage ist brauchen diese 4 Betriebshandys Zugang zu allen Netzen, Internetzugang, SMS-Flat oder Cloud? Diese Diensthandys sollen doch zum Telefonieren genutzt werden, nicht zum Surfen im Internet. Da stellt sich gleich die nächste Frage, wozu 4 Handys? Müssen auch die auf dem Gelände Beschäftigten, wie beispielsweise die Servicekräfte ein Diensthandy bekommen? Diese Leute können doch bequem über das Festnetz erreicht werden oder man geht mal drei Schritte weiter ins nächste Gebäude und spricht miteinander, das fördert die Gesundheit und das Betriebsklima. Hier sollten sich die Geldgeber doch einmal Gedanken machen, wie der Betrag gesenkt werden kann, der Steuerzahler entlastet wird.