Feuer am Stolp


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Feuerwehren aus Woltersdorf, Rüdersdorf, Erkner, Schöneiche und ein Gerätewagen aus Fürstenwalde waren dabei

In der Nacht vom 27. Oktober auf den 28. Oktober riss uns so gegen 0:30 Uhr ein ohrenbetäubender Knall aus den Schlaf. Ist die Stolp-Brücke abgestürzt? Wir, raus aus den Federn und zum Fenster. Nichts zu sehen. Plötzlich ein zweiter Knall. Etwas ist da in die Luft geflogen, aber wo.

Der zweite Knall schaffte die Beleuchtung. Am Stolp loderten die Flammen lichterloh, leuchteten gespenstisch durchs Astwerk einer kokelnden Baumkrone. Darunter ein großer Schuppen voller Boote, ein einziges Flammenmeer.

Ein Rettungswagen und die erste Feuerwehr rückten an. Immer wieder gab es kleine Explosion mit meterhohen Stichflammen. Funkenregen stieg weit über zehn Meter in die Höhe und Qualm hüllte alles ein.

Acht Feuerwehrfahrzeuge aus Woltersdorf, Rüdersdorf, Erkner, Schöneiche und ein Gerätewagen aus Fürstenwalde waren zu Hilfe geeilt, viele Stunden bekämpften unsere „Freiwilligen Feuerwehren“ den großen Brand.

Beim Zusehen fielen mir wieder die Gemeindevertretersitzungen ein, wo sich Gemeindevertreter und Verwaltung an möglichen Sparmaßnahmen bei der Feuerwehr hochzogen. Sogar ein paar tausend Euro für das Fest der Feuerwehr waren ihnen zuviel. Wer so viel leistet wie unsere Feuerwehr, dem sollte man auch ein bißchen Spaß gönnen, auch in Woltersdorf.

  1. Peter Hamann

    Ich verstehe nicht wer immer auf solche Ideen kommt. Wenigstens sind keine Personen zu schaden gekommen.

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