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	<title>Das Journal</title>
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		<title>Deutschland schafft sich ab</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 15:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[lautet der Buchtitel von Thilo Sarrazins neuestem Werk. Jede Menge Buchbesprechungen im Vorfeld haben den Wälzer schon vor seinem Start in den Buchläden zum Bestseller gemacht. Der Spiegel brachte im Vorab einen Auszug und in der 35ten Ausgabe einen Artikel mit der Überschrift: Deutschland, deine Amokläufer. Die Debatte beginnt mit einem Beitrag des Spiegel Autors, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>lautet der Buchtitel von Thilo Sarrazins neuestem Werk. Jede Menge Buchbesprechungen im Vorfeld haben den Wälzer schon vor seinem Start in den Buchläden zum Bestseller gemacht. Der Spiegel brachte im Vorab einen Auszug und in der 35ten Ausgabe einen Artikel mit der Überschrift: Deutschland, deine Amokläufer. Die Debatte beginnt mit einem Beitrag des Spiegel Autors, Erich Follath. Schon der erste Satz nennt das Ziel: &#8220;Der Rattenfänger von Hameln wußte, wie man der Plage Herr werden konnte.&#8221; <span id="more-4503"></span>Es folgt ein Aufsatz des Fraktionsvorsitzenden der Grünen in Hessen, Tarek Al-Wazir mit der Überschrift: &#8220;Ein rassistischer Unsinn&#8221;. Als dritter schrieb Reiner Klingholz, Direktor des Berlin Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, seine Ansicht, Titel: &#8220;Ausländer her&#8221;. Von den drei Beiträgen halte seinen Artikel für den einzig  lesenswerten.</p>
<p>Ich habe den Vorabdruck und diverse Rezensionen für und gegen das Buch und seinen Autor gelesen und bin der Ansicht, Sarrazin hat Recht, er hat untertrieben. Der Mann hat da etwas angestoßen, das schon lange in der Diskussion sein sollte, nur keiner wollte und will sie führen, jeder hat Angst sich an dem Thema zu verbrennen. Obwohl ich Sarrazin zustimme, werde ich das Buch nicht kaufen. Der Grund ist einfach, ich wohnte rund 50 Jahre lang in den beiden Problembezirken Kreuzberg und Neukölln. Hautnah, täglich live, erlebte ich unsere arabischen und türkischen Migranten, eines Tages konnte ich sie nicht mehr ertragen und bin aus meiner Heimat geflohen. Jeder, der in den mit Migranten übervölkerten Bezirken lebt, weiß, es ist viel schlimmer als Sarrazin es je beschreiben könnte. Unsere deutschen Politiker sind nur zu feige oder bequem das Kind beim Namen zu nennen.</p>
<p>Blickt der Leser des Buches nach Frankreich, so sieht er in die deutsche Zukunft: Dort gibt es migrantisch geprägte Vororte, da geht kein Polizist mehr rein. Die Bezirke werden sich selber überlassen, weil die Polizei die Probleme nicht lösen kann. Beseitigt werden sie auch nicht, französiche Politiker verhalten sich genau wie ihre deutschen Kollegen. Nur, keine Antworten rufen die Radikalen von Rechts und Links auf den Plan, deren Problembeseitigung wollen wir aber nicht. So sollten Politiker begreifen das Buch von Sarrazin als Anstoß zu sehen, als Start in eine fruchtbare Debatte. Deutschland sollte dem Verfasser für seinen Mut danken.</p>
<p><strong>Hier noch etwas von Helmut Schmidt (SPD):</strong></p>
<p><em>„Es war sicher ein Fehler, so viele Ausländer ins Land zu lassen.“<br />
Helmut Schmidt (SPD), Bundeskanzler, Filder-Zeitung v. 5.2.93</p>
<p>„Wenn das so weitergeht, gibt´s Mord und Totschlag, denn es sind zu viele Ausländer bei uns“<br />
Helmut Schmidt (SPD), Bundeskanzler, Frankfurter Rundschau v. 28.11.94</p>
<p>„Wir brauchen eine eindeutige und schnelle Abschiebepraxis für alle Fälle, in denen der Antrag abgelehnt wird. Der Art. 16 GG verlangt nicht, daß Asylbewerbern die volle Sozialhilfe zusteht, einschließlich vollständiger Sanierung ihrer Zähne auf Kosten der Sozialämter.“<br />
Helmut Schmidt (SPD), Bundeskanzler, Neue Revue v. 13.10.92</p>
<p>Weiter: „500.000 Menschen jährlich, das ist einfach zuviel“…“ „Kein Volk der Welt würde es ertragen, wenn jedes Jahr eine halbe Million Ausländer dazukommt, wie bei uns…Dieses Land ist führungslos und es ist nicht anzunehmen, daß die Dilettanten, die zur Zeit regieren, dazulernen.“<br />
Helmut Schmidt (SPD), Bundeskanzler, Bild v. 6.9.92</em></p>
<p>Erklärung zum unbekannten Wort &#8220;Ausländer&#8221; in den Schmidt Zitaten: Früher wurden Migranten noch Ausländer genannt.</p>
<p>Weitere Artikel in diesem Weblog, die sich mit Sarrazin befassen:<br />
 <a href="http://www.bernds-journal.de/sarazzin-migranten-und-integration/" target="_blank">Sarazzin, Migranten und Integration</a><br />
<a href="http://www.bernds-journal.de/die-spd-immer-noch-nicht-weise/" target="_blank">Die SPD, immer noch nicht weise</a><br />
<a href="http://www.bernds-journal.de/turken-sind-sauer-auf-sarrazin/" target="_blank">Türken sind sauer auf Sarrazin</a></p>
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		<title>Die MOZ und Leserbriefe</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 11:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[MOZ]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch machte die Märkische Oderzeitung (MOZ) mir eine besondere Freude, sie druckte einen Leserbrief ab, der sich kritisch mit der Leserbriefpraxis des eigenen Blattes beschäftigt. Ich mag es mir nicht verkneifen, ihn hier zu zitieren:
Von Ostalgie geprägte Jammerei
Zu Leserbriefen in der MOZ:
Ich lese seit Jahren Ihre Zeitung und schätze das für eine Regionalzeitung beachtliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch machte die Märkische Oderzeitung (MOZ) mir eine besondere Freude, sie druckte einen Leserbrief ab, der sich kritisch mit der Leserbriefpraxis des eigenen Blattes beschäftigt. Ich mag es mir nicht verkneifen, ihn hier zu zitieren:</p>
<p><strong>Von Ostalgie geprägte Jammerei</strong><br />
Zu Leserbriefen in der MOZ:<br />
Ich lese seit Jahren Ihre Zeitung und schätze das für eine<span id="more-4493"></span> Regionalzeitung beachtliche Niveau, wenn Sie nicht immer wieder dieselben Leserbriefschreiber mit ihren von Ostalgie geprägten Jammereien und Kritiken an den Institutionen der Bundesrepublik zu Wort kommen ließen. Bitte ersparen Sie nicht nur mir, ich glaube auch vielen Ihrer treuen Leser, diese Wortpamphlete mit fast immer der gleichen Ex-DDR-Grundierung.<br />
Helmut W&#8230; aus Bernau</p>
<p>Ja, da wären unter anderem der Voker L. aus Frankfurt/Oder und seine Göttergattin, wenn die beiden schreiben, oh Jemine! Was für einen roten Mist die von sich geben. Der Leser fühlt sich gleich zurückversetzt auf einen SED Parteitag, dessen Thema die Verteidigung des Ministeriums für Staatssicherheit ist.</p>
<p>Dann haben wir da noch Henning H&#8230; aus Schiffsmühle. Schon manchmal wollte ich gerne wissen, ob er von der MOZ zum Schreiben engagiert wurde. Täglich sein flaches Geschreibsel und das am frühen Morgen, das ist hart. Im Moment ist er nicht mehr jeden Tag zu lesen und wir müssen auf sein hohles Weltbild verzichten. Sicher bin ich mir nur &#8211; der kommt wieder.</p>
<p>Vor längerer Zeit steckte ich der MOZ einige wenige Namen von Leserbriefschreibern, die nur anödeten. Sie sind verschwunden, da muss sich Einer bei der MOZ aufgerafft haben, den Redakteur für Leserbriefe auf die Finger zu schauen. Vielleicht sollte die Redaktion öfters prüfen, welch blühender Unsinn da veröffentlicht wird.</p>
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		<title>Vortrag von Harald Rabe</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 18:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Woltersdorf]]></category>

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		<description><![CDATA[Harald Rabe erzählt, wie er von der Stasi gegriffen und eingesperrt wurde. Seine dann folgenden Erfahrungen mit der Firma möchte er uns am 18. November 2010, ab 19:30 Uhr in der St. Michael Kirche näher bringen.
Am 5. November 1986 wird er von einem Greiftrupp der Stasi verhaftet,
der Tag zählt seitdem zu einem der schwersten in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Harald Rabe erzählt, wie er von der Stasi gegriffen und eingesperrt wurde. Seine dann folgenden Erfahrungen mit der Firma möchte er uns am 18. November 2010, ab 19:30 Uhr in der St. Michael Kirche näher bringen.</p>
<p>Am 5. November 1986 wird er von einem Greiftrupp der Stasi verhaftet,<br />
der Tag zählt seitdem zu einem der schwersten in seinem Leben. Er soll sich herabwürdigend über die DDR ausgelassen haben. Neun Monate blieb er in Untersuchungshaft, während der Zeit wird der Tatvorwurf verschärft, nun war &#8217;s staatsfeindliche Hetze und Aufwiegelung.</p>
<p>An ihm, seiner Familie und Kollegen zeigt der Apparat, wie er reagiert, wenn er jemanden zum Schweigen bringen möchte. Harald Rabe hat über die schwere Zeit ein Buch mit dem Titel &#8220;Schießen Sie doch vorbei!&#8221; geschrieben, das er uns in der Rezension ebenfalls vorstellen möchte.</p>
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		<title>In den Alpen erfroren</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 20:22:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Woltersdorf]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Frau aus Woltersdorf ist in der Nacht zum Dienstag in den Alpen erfroren. Die BZ berichtet darüber: zum Artikel
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Frau aus Woltersdorf ist in der Nacht zum Dienstag in den Alpen erfroren. Die BZ berichtet darüber: <a href="http://www.bz-berlin.de/bezirk/umland/frau-aus-woltersdorf-in-alpen-erfroren-article965197.html#bzRSS" target="_blank">zum Artikel</a></p>
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		<title>Ein Hartzler und sein Amt &#8211; Teil 1</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 16:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[HartzIV]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Haste mal nen Euro&#8221;, so begann unsere Bekanntschaft mit Uwe in einem U-Bahn Waggon. Er erzählte, dass er obdachlos geworden war und sein Bett mal die Hasenheide, mal die U-Bahn oder S-Bahn sei. Er war uns symphatisch oder wars sein schwanzwedelnder Terrier. Uwe erzählte aus seinem verkorksten Leben, in dem all das was schiefgehen konnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Haste mal nen Euro&#8221;, so begann unsere Bekanntschaft mit Uwe in einem U-Bahn Waggon. Er erzählte, dass er obdachlos geworden war und sein Bett mal die Hasenheide, mal die U-Bahn oder S-Bahn sei. Er war uns symphatisch oder wars sein schwanzwedelnder Terrier. Uwe erzählte aus seinem verkorksten Leben, in dem all das was schiefgehen konnte auch schief gegangen ist, meist durch gekonnte Eigentore. Plötzlich, der Zug hielt quietschend, zog er die Tür auf, weg war er und die Unterhaltung verflüchtigte sich bei uns.</p>
<p>Zwei Wochen später hörte ichs wieder, <span id="more-4467"></span>diesmal vor dem Portal eines Berliner Bahnhofs: &#8220;Haste mal nen Euro&#8221;. Die Stimme kannte ich doch und die kurzbeinige Fußhupe auch. Ich nahm die beiden mit nach Hause, gab ihnen zu essen und trinken und dann wollte ich wissen, ob er sein restliches Leben als Penner auf einer Parkbank verbringen wolle. Uwe wollte gern ein eigenes Zuhause, aber wie?  Sein gesamter Besitz hatte bequem in einem kleinen Backpack Platz. Kein Ausweis, fast keine Unterlagen, keine Kleidung, dafür hatte er einen grandiosen Schuldenberg errichtet, dessen Kuppe noch nicht erforscht ist.</p>
<p>Ich mietete ein billiges Zimmer in einer Wohngemeinschaft und Uwe konnte sich in einem Berliner Bürgerbüro anmelden. Er bekam einen vorläufigen Ausweis für 14 Euro. Jetzt wußte ich, weshalb er keinen Ausweis hatte, der Betrag war für Einen der vom Betteln lebt zu hoch. 14 Euro bedeuteten zwei Tage keinen Hunger zu spüren, wer gibt da Geld für ein Stück Papier aus. Den richtigen Ausweis hat er gleich mit beantragt und zwei Wochen später abholen können. Die erste Hürde war genommen, nun galt es eine kleine, billige Wohnung zu finden. Wir haben die Behausung in Rüdersdorf bekommen, es war nicht leicht, schließlich glänzte Uwes Biographie mit einigen Einträgen in der Schufa und die wurden noch von einer Eidesstattlichen Versicherung getoppt. Nun hat sich Uwe im Ort angemeldet und seinen Erstantrag bei der ARGE-Strausberg abgegeben.</p>
<p>Seit zwei Wochen wohnt Uwe in seiner kleinen Wohnung und fühlt sich wie neugeboren. Heute waren wir in Strausberg bei der ARGE oder wie der Volksmund es nennt, beim HartzIV Amt. Alles, Personalausweis und Wohnung haben wir in die Reihe bekommen, wir haben es fast geschafft. Nur fast, jetzt am Ende des Tunnels türmt das HartzIV Amt, die ARGE-Strausberg Probleme auf, vom Amt liebevoll selbstgebastelte Probleme und deren versalzene Suppe soll der Antragsteller auslöffeln, möglichst jeder. Über all das was wir mit dem Amt erleben, möchte ich hier in lockerer Folge, wie es sich ergibt, berichten. Es wird das Tagebuch eines HartzIV Antragstellers, der seinen Antrag stellt und was er dabei so alles erlebt, von Anfang an.</p>
<p>Auf die Idee bin ich gekommen, als ich bei <a href="http://www.sozialhilfe24.de/hartz-iv-4-alg-ii-2/arge_Strausberg.html" target="_blank">Sozialhilfe24</a> einen Beitrag über die ARGE-Strausberg gelesen habe. Soviel Negatives, von so vielen Menschen, zu einem bestimmten Amt, konnte ich noch nie lesen.</p>
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		<title>Choriner Musiksommer 2010</title>
		<link>http://www.bernds-journal.de/choriner-musiksommer-2010/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 15:29:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angies Eck]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Choriner Musiksommer ist für dieses Jahr zu Ende. Wir waren noch einmal da, Samstag Abend zum vorletzten, dem 14. Konzertes, wollten uns noch einmal mit klassischer Musik pur and live verwöhnen lassen.
Das Brandenburgische Staatsorchester unter Leitung des Dirigenten Howard Griffiths spielte auf. Es startete flott mit der Ouvertüre zum &#8220;Babier von Sevillan&#8221; von Gioacchino [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="/img/chorin.jpg" alt="Chorin Musiksommer 2010" width="250" height="188" />Der Choriner Musiksommer ist für dieses Jahr zu Ende. Wir waren noch einmal da, Samstag Abend zum vorletzten, dem 14. Konzertes, wollten uns noch einmal mit klassischer Musik pur and live verwöhnen lassen.</p>
<p>Das Brandenburgische Staatsorchester unter Leitung des Dirigenten Howard Griffiths spielte auf. Es startete flott mit der Ouvertüre zum &#8220;Babier von Sevillan&#8221; von Gioacchino Rossini.<span id="more-4444"></span> Wir konnten uns dann an einem &#8220;Katzenduett&#8221; von Rossini und Pearsall erfreuen. Danach wurde es freurig, dass Saxophon Solo der Solistin Asya Fateyeva in &#8220;Fantasie brillante sur des airs de Carmen&#8221; von Francoise Borne war überragend. Über die &#8220;Blaue Donau&#8221; kamen wir dann mit der &#8220;La-Grande-Vitesse-Polka&#8221; von Emile Waldteufel zur &#8220;Morgenstimmung&#8221; aus Peer Gynt von Edvard Grieg. Fehlen durfte bei Griffith die &#8220;Fantasie on British Sea Songs&#8221; von Henry Wood nicht. Ein etwas ungewöhnliches Stück wurde uns von dem Komponisten Malcom Arnold mit &#8220;A Grand Grand Ouverture&#8221; (für 3 Staubsauger, 1 Bodenpolierer, 4 Gewehre und Orchester) geboten. Mit der &#8220;Tritsch Trasch Polka&#8221; von Johann Strauß jr. und dem &#8220;Pomp and Cicumstance Marsch Nr. 1&#8243; von Edward Elgar ging der gelungene Abend zu Ende. Schade, jetzt müssen wir auf den Choriner Musiksommer 2011 ein Jahr lang warten.</p>
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		<title>Stasi Vortrag in St. Michael</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 08:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angies Eck]]></category>
		<category><![CDATA[Stasi]]></category>
		<category><![CDATA[Woltersdorf]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie kommen Sie nur auf die Idee, ein Spitzel zu sein? Nein, wir vom Ministerium für Staatssicherheit tun uns niemals mit Spitzeln zusammen. Wir arbeiten immer nur mit ehrlichen Menschen, niemals mit Lügnern und Denunzianten. So beantwortete ein Stasi Offizier die Frage eines neu angeworbenen Informellen Mitarbeiters (IM): Nun bin ich wohl ein Spitzel? Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="/img/mfs.jpg" class="alignleft" width="78" height="95" />Wie kommen Sie nur auf die Idee, ein Spitzel zu sein? Nein, wir vom Ministerium für Staatssicherheit tun uns niemals mit Spitzeln zusammen. Wir arbeiten immer nur mit ehrlichen Menschen, niemals mit Lügnern und Denunzianten. So beantwortete ein Stasi Offizier die Frage eines neu angeworbenen Informellen Mitarbeiters (IM): Nun bin ich wohl ein Spitzel? Die Antwort zeigt deutlich das verquastete Weltbild derjenigen, die für den einst weltweit größten Geheimdienst alles und jeden bespitzelten.</p>
<p>In der gutbesuchten Woltersdorfer St. Michael Kirche <span id="more-4443"></span>begann um 19.00 Uhr der Vortrag des Politologen Helmut Müller-Enbergs zu Aktivitäten der Staatssicherheit in der Region und Woltersdorf. Der locker und gutaufbereitete Vortrag hat mich inspiriert, hier meine Schlüsse aus dem Gehörten wiederzugeben.</p>
<p>Der Politologe begann seinen Vortrag mit einer Übersicht über die Staatssicherheit und seiner informellen Mitarbeiter. Nachdenklich stimmte mich das Zahlenverhältnis der IMs zur Bevölkerung. Auf die Gesamtbevölkerung gesehen, war statistisch jeder 84te DDR Bürger ein Zuträger des kommunistischen Nachrichtendienstes. Da Säuglinge, Kinder und Jugendliche nicht zur Spionage geworben wurden und daher von der Einwohnerzahl abgezogen werden müssen, ändert sich das Verhältnis, jeder 55te oder 60te beobachtete sein Umfeld für die ehrenwerte Firma &#8220;Schwert und Schild der Partei&#8221;. Frauen, so stellte die Stasi bald fest, waren für den Dienst nicht so gut geeignet wie Männer. Man sagt zwar Frauen hören das Gras wachsen und kriegen eh alles raus, nur bei der Umsetzung happerte es. Frauen gingen oft eigene Wege und auf Nachfrage stellte sich dann heraus, sie waren der Meinung es besser zu können als ihre Führungsoffiziere. Untragbar nicht wahr, Männer dagegen erledigten ihren Job genau wie es ihnen aufgetragen wurde. So lag der Anteil der weiblichen IMs bei unter 20 Prozent. Wieder verschiebt sich das Verhältnis, jetzt war jeder 40te bis 50te Mann statistisch ein IM.</p>
<p>Ein winziges Detail am Rande, ich fand, es zeigt deutlich, alle wußten um was es bei der Stasi ging. Jeder IM hatte einen Decknamen, den konnte er sich selber aussuchen. Jeder Name war erlaubt, bis auf einen &#8211; Judas.</p>
<p>Woltersdorf, war eine einsame Insel im Stasiland, geheimdienstlich unterversorgt. Es gab hier sehr wenige IMs, dafür hatte der Ort aber zwei Spitzel, die einer besonders wichtigen Kategorie angehörten, wovon einer zu denen gehörte, die Menschen ohne jeden Skrupel ans Messer lieferten. Den Namen konnte uns Müller-Enbergs noch nicht nennen, weil er noch nicht alle Akten ausgewertet habe. Die Aktenlage ist bei dieser, in der gesamten DDR nicht mehr als 3000 Personen umfassenden Gruppe übersichtlich, die Stasi hat erfolgreich viele Akten über den Personenkreis vernichten können. </p>
<p>Woltersdorf liegt idyllisch an mehreren Seen, ein beschaulicher Ort sich zu treffen. Die Staatssicherheit traf sich hier in ca. 40 konspirativen Objekten, wie in der Schleusenstraße, der Rüdersdorferstraße, An den Fuchsbergen und der Grenzstraße mit ihren geheimen Informellen Mitarbeitern.</p>
<p>Herr Müller-Enbergs hat uns mit seinen Vortrag, der mit vielen Zahlen und Daten gespickt war, sehr viel Information geboten und der Politologe der Gauck Behörde ist bereit, uns im nächsten Jahr in einem neuen Vortrag weitere Aufklärung über die Stasi zu geben und er hofft, uns dann auch reale Namen nennen zu können. </p>
<p>Einen weiteren, sehr informativen Beitrag zum Vortrag finden Sie auf der Homepage der CDU-Woltersdorf: <a href="http://www.cdu-woltersdorf.de/lokal_1_1_169_Die-Stasi-in-Woltersdorf.html">Die Stasi in Woltersdorf</a></p>
<p>Als ergänzende Information, ein Spiegel Artikel vom 22.06.1998 über den wohl berühmtesten IM &#8211; IM Sekretär: <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7923126.html">Ein starkes Stück</a></p>
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		<title>Tag des offenen Denkmals</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 15:59:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Woltersdorf]]></category>

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		<description><![CDATA[ Es gibt ihn bundesweit, den Tag des offenen Denkmals. Wenn jedes Jahr am zweiten Sonntag im September viele historische Bauten und Stätten, die sonst nicht zugänglich sind, ihre Türen öffnen, dann sind wir aufgefordert zu Streifzügen in die Vergangenheit. Das noch vorhandene fühlen, sehen, berühren, antworten geben, das ist das Ziel des Tages.
An diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="/img/fidus-denkmal.jpg" alt="Fidus-Denkmal" width="300" height="225" /> Es gibt ihn bundesweit, den Tag des offenen Denkmals. Wenn jedes Jahr am zweiten Sonntag im September viele historische Bauten und Stätten, die sonst nicht zugänglich sind, ihre Türen öffnen, dann sind wir aufgefordert zu Streifzügen in die Vergangenheit. Das noch vorhandene fühlen, sehen, berühren, antworten geben, das ist das Ziel des Tages.</p>
<p>An diesem Tag, dem 12. September 2010, könnte, wenn sie denn wollte, die Gemeinde Woltersdorf sich ihrer Denkmäler besinnen.<span id="more-4427"></span> Insbesondere das Fidus &#8211; Denkmal, welches hinter Brennnesseln und allerlei Wildwuchs, fast unerreichbar, verborgen liegt, würde es verdienen nach einem rund 70 jährigen kollektiven Vergessen der Woltersdorfer in die Gegenwart zurückzukehren. </p>
<p>Es würde ja schon viel bringen, den Platz frei zu schneiden, begehbar zu machen. Den Einwohnern zu zeigen, hier an diesem Ort wurde an die Schrecken des Krieges gedacht, dem auch 83 Woltersdorfer zum Opfer fielen. Es ist an der Zeit, dass die Gemeinde Woltersdorf und der Grundstückseigentümer zusammen eine würdige Lösung für das Denkmal suchen und finden.</p>
<p>Weitere Artikel: <a href="http://www.bernds-journal.de/das-letzte-denkmal/">Das letzte Denkmal</a></p>
<p>Wikipedia: <a href="<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tag_des_offenen_Denkmals">Tag des offenen Denkmals.</a></p>
<p>Veranstalter: <a href="http://www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm/"> Deutsche Stiftung Denkmalschutz</a></p>
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		<item>
		<title>Kassensturz</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 12:14:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Woltersdorf]]></category>

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		<description><![CDATA[Wolfgang Höhne hat im Frühjahr die Wahl verloren, der neue Bürgermeister heißt Dr. Rainer Vogel von den Grünen. Er tat uns vor allem Bürgerfreundlichkeit, Offenheit der Verwaltung, eine neue Webseite und ein lesbares Gemeindeblatt versprechen. Der Bürgermeister ist jetzt gute 100 Tage im Amt, das weckt meine Neugierde, was hat er erreicht unser Dr. Vogel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wolfgang Höhne hat im Frühjahr die Wahl verloren, der neue Bürgermeister heißt Dr. Rainer Vogel von den Grünen. Er tat uns vor allem Bürgerfreundlichkeit, Offenheit der Verwaltung, eine neue Webseite und ein lesbares Gemeindeblatt versprechen. Der Bürgermeister ist jetzt gute 100 Tage im Amt, das weckt meine Neugierde, was hat er erreicht unser Dr. Vogel, was ist aus seinen Visionen geworden? Mehr Bürgerfreundlichkeit, mehr Offenheit, ich hab sie gesucht und nicht gefunden. Eine neue Webseite, ebenfalls Fehlanzeige, ein besseres Gemeindeblatt, da müssen wir warten, bis eines erscheint.</p>
<p>Der Mangel an Offenheit betrifft auch die Schulden der Gemeinde, manches erfährt der Interessierte im öffentlichen Teil der Gemeindeausschüsse, vieles erfährt der Bürger nicht, es wird im nichtöffentlichen Teil abgehandelt. So bleibts beim Raten, na dann raten wir doch einmal.<span id="more-4419"></span> </p>
<p>Anfang März 2010, der Wahlkampf war im vollen Gang, fand im kommunalen Küchenbetrieb eine Wahlveranstaltung der MOZ statt. Dort erklärte der damalige Bürgermeister Höhne: auf jeder Woltersdorfer Schulter lasten 800 Euro Schulden, &#8220;nicht wahr&#8221;, wandte sich Höhne fragend an die Kämmerin. Frau Drawe, unsere Kämmerin, nickte zustimmend die Richtigkeit der Summe ab. Woltersdorf hat schlapp 8000 Einwohner und die mal 800 Euro macht 6.400.000 Euro Schulden, die die Gemeinde irgendwann zurückzahlen muss, natürlich mit zusätzlichen Zinsen.</p>
<p>Der Erweiterungsbau des Rathauses liegt bei 2.5 Millionen Euro.</p>
<p>Jetzt werden für die Sanierung des alten Rathauses Angebote eingeholt, da gibts noch keine Zahlen.</p>
<p>Der Umbau und Sanierung der Alten Schule ist mit einer Obergrenze von 775.000 Euro veranschlagt worden. Die Gemeinde hofft auf eine 100 prozentige Förderung. Was aus der Hoffnung wird, wir werden es vielleicht erfahren.</p>
<p>Der Erweiterungsbau der Gesamtschule ist mit 2.85 Millionen Euro im Haushalt eingeplant. Dabei sind schon 350.000 Euro aus dem Kulturpaket der Bundesregierung mit berücksichtigt. Ob die Abrißkosten für den kommunalen Küchenbetrieb in der Summe enthalten sind, oder extra aufgebracht werden müssen, im Rathaus gibt man sich karg.</p>
<p>Dann gibts da noch die Vision unserer Gemeindevertreter, sie möchten gerne eine Mehrzweckhalle an den Fuchsbergen. Die Kosten für die Vision unserer Ratsherrn werden mit 2.5 Millionen Euro angesetzt, ob damit das Ende der Fahnenstange erreicht ist, das weiß heute noch keiner. Wir wissen aber mit Sicherheit, dass  die abgelegene Sport und Freizeitanlage ein Zuschussbetrieb ist und bleiben wird und jetzt einen Liquiditäts-Zuschuss von 30.000 Euro brauchte. Steht die Mehrzweckhalle, wird der Zuschuss bestimmt nicht bei den 30.000 Euro bleiben, wo da das Limit ist, keiner redet drüber.</p>
<p>Der Ausbau der Fontanestraße kostet so um die 400.000 Euro, wovon rund 70.000 Euro bei der Gemeinde hängen bleiben.</p>
<p>Rund 15 Millionen Euro stehen da im Raum für Schulden, für beschlossene und geplante Vorhaben, wieviel Fördermittel fließen werden, steht noch in den Sternen. Bleibts bei der Summe, kommen irgendwann auf jedes Einwohner Schulter 1875 Euro, das wäre ein rasanter Anstieg zu den im März beim MOZ Wahlforum genannten 800 Euro/Einwohner.</p>
<p>Das sind so die bekannten Größen, alle anderen Verbindlichkeiten kenne ich nicht. Die Gemeinde könnte uns darüber ja mal informieren, irgendwo auf ihrer Homepage. Bestimmt interessiert es die Einwohner wie ihre Gemeindevertreter das Wohl und Wehe der Gemeinde planen und bezahlen wollen. An den Zahlen wollen wir sie erkennen. </p>
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		<title>Literaturagent Poldner</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 10:32:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Da gibts einen Literaturagenten in Deutschland, sein Name ist Poldner. Jeder, der ein Buch schreiben möchte, sollte sich den Namen &#8220;Poldner&#8221; gut merken und seine Agentur mit Vorsicht genießen. Poldner und seine Geschäftsmethoden können für Kunden teuer, zu teuer werden.
Renate hat über den Literaturagenten Poldner sehr viel geschrieben und jetzt gibt es auch noch eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da gibts einen Literaturagenten in Deutschland, sein Name ist Poldner. Jeder, der ein Buch schreiben möchte, sollte sich den Namen &#8220;Poldner&#8221; gut merken und seine Agentur mit Vorsicht genießen. Poldner und seine Geschäftsmethoden können für Kunden teuer, zu teuer werden.</p>
<p>Renate hat über den Literaturagenten Poldner sehr viel geschrieben und jetzt gibt es auch noch eine spezielle Internetseite, die sich nur mit Poldner beschäftigt. Suchen Sie einen Literaturagenten, dann belesen Sie sich erst einmal bei <a href="http://www.renateblaes.de/blog/und-schon-wieder-poldner/">Renate.</a> </p>
<p>Die Antifanseite ist nicht mehr im Netz, deshalb habe ich den Link dahin entfernt </p>
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