Emmely und kein Ende

Mittwoch, Juli 1st, 2009 von Bernd

Emmely kann ihren Fall vielleicht vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt verhandeln lassen. Sie hatte Beschwerde eingereicht gegen einen Beschluss des Landesarbeitsgerichts. Das Landesarbeitsgericht Berlin hatte keine Revision dagegen zugelassen. Ganz tolle Rechtsprechung kann man da nur sagen, was die Richter sich wohl dabei gedacht haben? Emmely soll 1.30 Euro Pfandbons bei Kaiser’s geklaut haben, nach 30 Jahren Betriebszugehörigkeit. Das war Kaiser’s eine fristlose Kündigung wert, da fragt man sich, haben die sich was dabei gedacht? Das werde ich wohl nie erfahren, geh ich doch seit dem nicht mehr bei Kaiser’s einkaufen.

Unter dem Titel “ich, du, er-sie-es, wir, ihr, sie haben geklaut” habe ich hier davon berichtet.

3 Kommentare zu „Emmely und kein Ende“

  1. renate sagt:

    Ich denke, Kaisers hat nur auf so eine Gelegenheit gewartet. Jemanden wegen 1.30 Euro fristlos zu kündigen, ist lächerlich.

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    Bernd Reply:

    Lächerlich schon, aber doch renditeträchtig. Altgediente Mitarbeiter so zu entsorgen, das spart enorm Penunse. Neue Sklaven sind deutlich billiger und williger. Die kann man noch schneller zum Teufel jagen. Es lebe der Sozialstaat à la SPD und CDU/CSU.
    Liebe Grüße an den Ammersee
    Angelika und Bernd

    [Antwort]

  2. renate sagt:

    Ja, hoch lebe die Ethik in unserem Sozialstaat.

    Lieber Gruß an Dich und den HD – von Renate

    [Antwort]

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