Der Kostenansatz der Gemeinde für die Weinbergkids

Kommen wir zu den von dem Bürgermeister angegebenen Kosten für die Herrichtung der Kita „Weinbergkids. In der der Öffentlichkeit verweigerten Beschlussvorlage vom 26.06.2014 wird eine haushälterische Auswirkung von 25.000 Euro angegeben. Kein weiteres Wort zu den Kosten, kein -wofür – wird das Geld benötigt. So wird erst einmal suggeriert, das sind die zu erwartenden Kosten. Habe ich auch gedacht, bis ich den Artikel in der MOZ las, dort hat Dr. Vogel angegeben, es handele sich in erster Linie um Planungskosten. Das hat er in seiner Beschlussvorlage für die Gemeindevertreter nicht gesagt. Zu den baulichen Maßnahmen, die ergriffen werden müssten, wollte der Bürgermeister nichts sagen.Er versteckt sich hinter ein laufendes Verfahren.

Die baulichen Maßnahmen kosten Geld und da möchte sich der Bürgermeister nicht festlegen, er möchte erst einmal bei der harmlosen Summe von 25.000 Euro bleiben. Dann wollen wir dem Bürgermeister einmal beim Rechnen helfen.

Die Honorarsätze von Planern und Architekten sind bekannt, ob ein pauschales Honorar ausgemacht ist dagegen nicht. Die angepeilte Ausbaustufe verschweigt der Bürgermeister. So bleibt meine Rechnung, die sich auf die Gebührenordnung für Architekten stützt, mit einigen Unbekannten behaftet.

Ein Beispiel aus der Baubranche: Nettoherstellungskosten 200.000 Euro, Ausbaustufe 100 Prozent, Honorar 11.51 Prozent macht 23.020 Planungskosten.. Hinzu kommen noch Kosten für die örtliche Bauaufsicht, hier bei dem Beispiel in Höhe von 5.16 Prozent. Das wären noch einmal etwas über 10.000 Euro. Damit haben wir eine Hausnummer.

Nachtrag: Die Angaben in der MOZ zu den Planungskosten waren falsch, mit den neuen Zahlen halbiert sich der Betrag.
Um die offenliegenden Mängel bis zum 31. Juli 2014 abzustellen, werden rund 25.305,00 Euro gebraucht. Für die Bauantragsunterlagen zur Nutzungsänderung veranschlagt das Planungsbüro 11.305 TE, die Prüfung des Brandschutzkonzeptes schlägt mit 2.000 Euro zu Buche. Für die Auslagerung der Garderoben sollen zwei Container für 9.000 Euro über einen Zeitraum von zwei Jahren angemietet werden. Die Installation einer geforderten Hausalarmanlage kostet 3.000 Euro.