Das Haus von Otto Tade


Vor einiger Zeit berichtete ich auf diesem Blog über Otto Tade, dem ein Gedenkstein an der Strandpromenade gewidmet war. Er gehörte in Woltersdorf zu den Gründern des Verschönerungsvereins, zu den Erbauern des Aussichtsturms und Initiatoren der Planung einer Straßenbahn. Mehr war uns über Otto Tade nicht bekannt und der Verschönerungsverein konnte da auch nicht weiterhelfen.

Vor kurzem nahm Jörg Kontakt zu uns auf. Er schickte mir einige 2012 aufgenommene Fotos eines alten Hauses. Die Überraschung war, es sollte das Haus von Otto Tade sein. Einige Wochen später hockten wir zusammen, betrachtetem alte Lage- und Grundrisspläne, geschrieben in einer feinen Süterlinschrift. Die Unterlagen beweisen es, das Haus war der Sommersitz der Familie Tade.

Zehn lange Jahre hat’s gedauert, bis Jörg das Haus kaufen konnte. Er hat viel unternommen, um das alte, kranke Haus zu sanieren. Das Haus, was jetzt dort steht, ist ein schöner Blickfang, zeigt wie das ursprüngliche Haus der Tades wohl einst aussah.

Das ganze Haus konnten wir nicht besichtigen, das Erdgeschoss ist bereits vermietet. Die Räume im Obergeschoss standen für eine Besichtigung offen. Auch hier entsteht eine 120 qm große 4 Zimmer Wohnung, die jetzt vermietet werden soll. Dem Mieter bekommt zwei PKW-Stellplätze und eine Gartenbenutzung ist ebenfalls möglich. Die Umbauarbeiten sind fast abgeschlossen. Ursprünglich wollte der Eigentümer hier einziehen, dann entschloss er sich, für sich eine kleine Wohnung im Souterrain auszubauen, auch die ist ein Leckerbissen geworden.

Dann führte uns Jörg auf die andere Straßenseite. Vor einem großen Gelände blieben wir stehen, zwei Pferde und einige Zwergseidenhühner tummelten sich dort. Auch dieses Gelände gehörte einst zum Besitz von Otto Tade. Dort befand sich zu Tades Zeit ein Tennisplatz.

Wer Interesse an der Wohnung hat, sie wird demnächst fertig, der kann sich gerne an Jörg wenden. (dr.schwert@me.com)

Die historisch Erkenntnisse werden auf Woltersdorf-Querbeet dargestellt.

  1. S.Riedel

    Hallo,
    Zur richtigen Darstellung:
    Die Familie Riedel lebte im Nebenhaus. Das die alte Frau Stange im Buchenwäldchen Kraft tankte wäre mir neu.
    Da haben Sie sich ja eine nette Geschichte ausgedacht. Mit freundlichen Grüßen S. Riedel

    1. Bernds Journal

      Liebe(r) Frau/Herr S. Riedel,
      in diesem Artikel erscheinen weder eine Frau Riedel noch eine Frau Stange. Zu diesem Artikel ist zu sagen, alle Angaben beruhen auf einer Erzählung des Eigentümers.
      Mit freundlichen Güßen
      Bernd Wohlers

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