Das Amt Woltersdorf im Wandel der Zeiten

Das Amt Woltersdorf ist ein interessantes Amt. Jedenfalls für diejenigen, die dort arbeiten. Gucken wir einmal in die Wolterdorfer Amts-Vergangenheit der Bürgermeisterin Margitta Decker und wagen einen Blick in die Zukunft des -Bäumchen wechel dich- Spiels.

Ex-Bürgermeister Vogels Doppelamtsleiter Hannes Langen verschwand 2016 ganz langsam und leise aus dem Amt.

Auf der Bildfläche erschien am 1. Juli 2016 für Ordnung und Soziales, Jenny Laponen.

Fürs Bauamt tauchte am 2. Mai 2016 Kerstin Marsand, aus dem Bauamt Eggersdorf – Petershagen kommend, auf.

Kurz nach Inthronisierung der neuen Bauamtsleiterin wimmelten hier Investoren, Planer und ein Rechtsanwalt herum, die man zuvor auch in Eggersdorf – Petershagen finden konnte und machten sich fürs Bauamt nützlich und im Ort breit. Sicherlich wird die muntere Truppe und die Bürgermeisterin den Ort neu gestalten. Wie wird er dann aussehen? Sehe ich die hässlichen Klötzer an der Schleuse, die Seniorenresidenz, das kommende Hospiz, die Wünsche der Investoren von: Im Krähenwinkel, TLG und Ertel-Werft, dann wird Woltersdorf in einigen Jahren sehr viel anders aussehen als heute.

Anfang 2017 wurde es brenzlich für den Kämmerer der Gemeinde. Das WBF bezweifelte seine Fähigkeiten beim Aufstellen des Haushalts. Das WBF, zusammen mit der Bürgermeisterin, bastelten einen neuen Haushalt, der ihnen gefiel. Dem Kämmerer gefiel das Resultat der Amateure absolut nicht. Gerd Tauschek, ein guter Kämmerer, verschwand langsam und leise aus dem Amt.

Seit längerer Zeit vermisse ich Amtsleiterin Sigrid Weber in den Ausschüssen und in der Gemeindevertretung. Sigrid Weber ist auch Stellvertreterin der Bürgermeisterin, sagt jedenfalls Google. Google aktualisiert seine Seiten recht schnell, nur mit den flotten Wandlungen in unserem Rathaus kommt Google scheinbar nicht mit. Sigrid Weber ist nicht mehr stellvertretende Bürgermeisterin. Den Job erledigt jetzt die Neue aus dem Bauamt. Kerstin Marsand ist jetzt Stellvertreterin der Bürgermeisterin.

Ende Mai 2017 erwischte es unseren Gemeindebrandmeister Ralph Utecht. Anfang des Monats hat er, so sagt die Deckersche Verwaltung, seinen Posten hingeschmissen. Die Bürger von Woltersdorf munkeln anderes. Eine Verabschiedung durch die Bürgermeisterin, nach über 25 Dienstjahren bei der Feuerwehr, fand wohl nicht statt. Nun warten wir auf den neuen Gemeindebrandmeister. Da soll ein Arbeitsloser ganz scharf auf den Job sein und eine sehr Wohlgesonnene, aus der Gemeindevertretung, ist da kräftig am Mitmischen. So die Gerüchteküche. Ja, wir haben seit Vogel so eine Küche, die sich seit Decker nur etwas vergrößerte. Vielleicht liegt’s an einem eklatanten Mangel an Transparenz in den Kochtöpfen der Verwaltung.

Ebenfalls dieses Frühjahr trat Katrin Fleischer als Vorsitzende des Vereins „Kulturhaus Alte Schule“ zurück. Sie will weiter für den Verein schaffen, aber nun auf Honorarbasis. Da trifft es sich bestens, das dem Verein gerade im Dezember letzten Jahres 10.000 Euro für Betriebskosten von der Gemeindevertretung bewilligt wurden. Neuer Vereinsvorsitzender ist Daniel Kämpfe, der einst Bürgermeister von Woltersdorf werden wollte. Hier im Blog ist einiges über ihn zu finden.

Soweit über die vom Winde Verwehten. In die Zukunft schauen ist schwer möglich. Zu sehen ist aber, wie sich der Sportverein um die Sport- und Freizeitanlagen kümmert. Auch da reißt sich ein Gemeindevertreter beide Beine aus, um dem Verein Vorteile zu verschaffen. Mal schauen, ob die Sport- und Freizeitanlagen nicht auch über kurz oder lang eine neue Leitung bekommen.

Unter Vorbehalt:
Katrin Totel, ist Mitregentin im Rathaus geworden. Zwei Bürgermeisterinnen hat der Ort jetzt.

Das finde ich sehr gut, zeigt doch die Verwaltung, wie sehr sie sich mit dem Senat des antiken Rom auf eine Stufe stellt. Zwei Konsule regierten Rom in Friedenszeiten bis zur Kaiserzeit.
Wie die Thronbesteigung von Katrin I abgelaufen ist, ist nicht bekannt, aber auf der Webseite der Gemeinde wurde es so veröffentlicht und unsere Verwaltung lügt ja nicht, behaupten Einige.

  1. Alte Woltersdorferin

    Hallo lieber Bernd, ich verstehe nicht, warum Du bei meinem kritischen Kommentar über die hinterhältige Kaderpolitikerin nun den tief betroffenen Löscher mimst, wo Du doch selbst immer die Lokalzeitung, deren Namen man ja nicht nennen darf, wegen ihrer Löschaktionen unserer Kommentare, zu Recht angeprangert hattest. Selber aber andere Meinungen Deines Journals zensierst ?
    Und was soll dieser den Leser verwirrende Pseudo-Quatsch, der nun unter meinem Postdatum (14. Juni 2017 um 14:06) und unter meinem Nicknamen „Alte Woltersdorferin“ an Stelle meines meinungsfreiheitlichen Kommentares Du setztes ?
    Apropos Meinungsfreiheit : Weder ein maßloser Noch-SPD-Minister, noch die Lokalzeitung oder anderer seriöser Internetzbetreiber werden den Grundgesetzartikel 5, der Meinungsfreiheit, undemokratisch abschaffen oder andersartig selbstherrlich rechtsbeugen können. Und ebenso stellt sich die Frage, wie sich ein sog. Fake-News oder „Verschwörungstheoretiker“ definiert, das müsste erst mal wahrheitsgemäß er- und geklärt werden können. Ohne Beweise stünde da Aussage gegen Aussage.
    Die Wahrheitspille schmeckt oftmals bitter. Die alten Insider wissen dennoch, wer und was gemeint ist, wenn ich vom Spinnengewebe im Hinterhalt schreibe. „Nomen est omen !“ – sagt der Lateiner.
    Und: „Es ist nichts so fein gesponne, dass es nicht doch mal kommt ans Licht der Sonne !“ sagt ein deutsches Volkssprichwort. 😉

    1. Bernds Journal

      Liebe Alte Woltersdorferin,
      Meinungsfreiheit gestehe ich jedem zu, auch Dir. Dieses Grundrecht stößt aber an Grenzen, wenn es die Rechte eines anderen tangiert. Das ist hier geschehen, das möchte ich nicht. Solche, gelinde gesagt, bitterbösen Kommentare, die nicht die Sache betreffen sondern einzig und allein den Menschen treffen sollen, die werden immer ins Nirvana verschwinden.
      Schon einmal drohte ein nicht direkt Betroffener mit einer Anzeige auf einen deiner Kommentare, jetzt wieder und hier mit Recht. Nur schade, das der/die Betroffene den Beitrag vor mir gelesen hat.
      Jede Veröffentlichung, die einzig der Verunglimpfung einer Person dient, werde ich löschen und das ist keine Zensur, dazu bin ich verpflichtet.

  2. U. B.

    Ich stimme dem Beitrag von petruschka zu, auch unter Höhne gab’s so etwas. Wer nicht reinpasste, musste gehen. So ist es eben auch heute. Gut finde ich, dass darüber berichtet wird, dass es das Bernd Journal gibt.
    Ist schon traurig, dass unter der jetzigen Bürgermeisterin auch wieder so gehandhabt wird, wo doch zu Beginn viel Vertrauen in sie gesetzt wurde. Es gibt viele Bürger, die enttäuscht sind.

    1. Bernds Journal

      Schon vor der Wahl zwischen den letztlich übriggebliebenen beiden Kandidaten, ergab es sich, dass wir nur noch die Wahl zwischen Pest oder Cholera hatten. Bei den beiden letzten Wahlen, so fand ich, dass das Wahlverhalten kaum logischen Erwägungen folgt. Oft wählen Menschen, die rein nichts über die Kandidaten wissen. Da reicht es schon: ach eine Frau wäre doch mal etwas anderes oder nein SPD wähle ich grundsätzlich nicht oder ein Kandidat der überall im Ort umherrennt, alles verspricht und nichts halten kann. Das ist bei der letzten Wahl alles da gewesen. Nicht haltbare Versprechen wurden, erwartungsgemäß, nicht eingelöst und das allein der anatomische Unterschied zwischen Mann und Frau die Qualität des/der Gewählten beeinflußt, hat sich auch, als Nonsens erwiesen. Ausbaden müssen es Woltersdorfs Nachgeborene.

  3. Mario Göpfert

    … nach der Lektüre des Artikels habe ich doch glattweg den Eindruck gewonnen, daß es sinnvoll erscheint, diesen korrupten Sumpf schnellstens und nachhaltig trockenzulegen. 😉

  4. petruschka

    Ich bin erstaunt, das die Zeitrechnung so spät anfängt. Bereits unter Höhne wurden die Köpfe abgeschlagen die nicht paßten. Das WBF ist der letzte Rest aus der Zeit( siehe Tauschek). Die Köpfe sind natürlich nur Symbolisch gemeint. Um allen Dingen vorzubeugen. Na so was…… sind die neu hin zu gekommenen Vertreter nicht schnell auf KURS gebracht worden?

    1. Bends Journal

      Über Höhnes Zeit kann ich nicht viel sagen, da waren wir noch nicht dabei und wir schreiben doch, in Bezug auf unser Rathaus, nur über eigene Erlebnisse.

  5. Friedrich

    Interessant, was dort versucht wird.
    Das Lieblingswort unserer Bürgermeisterin scheint ja ohnehin „Investoren“ zu sein- so beginnt sie auch ihren Beitrag im letzten Mitteilungsblatt.

    Fragt sich nur, wem die Investoren etwas bringen sollen.

    Offensichtlich und durchschaubar ist die ganze Veranstaltung und alle haben es gemerkt, sagen es aber nicht.

    Jetzt ist eine neue Runde eingeläutet, ganz transparent und sogar mit Bürgerbeteiligung soll es dieses Mal zugehen. Nicht überrumpeln sondern langsam weichkochen ist die Losung.

    Aber keine Sorge, unsere Abgeordneten kennen auch dieses Spiel; hatten sie doch doch 5 Jahre lang das zweifelhafte Vergnügen einen Psychologen als gewählten Lehrmeister ertragen zu müssen.

    1. Kunigunde

      Lese ich den Beitrag, so frage ich mich, warum die Wählergruppe ihrer Gemeindevertreterin nicht einmal in den … tritt.

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