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	<title>Das Journal &#124; Woltersdorf &#187; Wirtschaft</title>
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	<description>Woltersdorf und die Welt</description>
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		<title>Das Rätsel Targobank hat sich gelöst</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 08:16:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Targobank hat meine Geburtsurkunde richtig gelesen, gezielt haben die mich angeschrieben. So ändern sich die Zeiten, bis gestern wurden Grauhaarige, verirrten sie sich in einen Tempel des Mammon, misstrauisch von deren Priestern beäugt. Jetzt lauern die Geldverleiher an der Eingangstür, um ja keine Gelegenheit zu verpassen, den einst gemiedenen Senioren, eine einst drittklassigen Kundschaft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Targobank hat meine Geburtsurkunde richtig gelesen, gezielt haben die mich angeschrieben. So ändern sich die Zeiten, bis gestern wurden Grauhaarige, verirrten sie sich in einen Tempel des Mammon, misstrauisch von deren Priestern beäugt. Jetzt lauern die Geldverleiher an der Eingangstür, um ja keine Gelegenheit zu verpassen, den einst gemiedenen Senioren, eine einst drittklassigen Kundschaft, mit hohem Ausfallrisiko,<span id="more-9976"></span> einen Kredit überzuhelfen.</p>
<p>Die Ausleihe von Geld an über 60 jährige ist seit 2001 kräftig gestiegen, bei den über 74 jährigen sogar um satte 113 Prozent. Die Banken haben bemerkt, die Rückzahlung ist für diese Altersklasse eine Selbstverständlichkeit und es hat sich herumgesprochen, die Alten waren noch nie so gut bei Kasse wie heute. Die schlapp 22 Millionen Alten werden auf eine Kaufkraft von knapp 430 Milliarden Euro jährlich veranschlagt und obendrein verfügt ein Zehntel über bezahltes Wohneigentum.</p>
<p>Meine Hausbank muss den Trend verschlafen haben, die Targobank nicht. Was mach ich nun? Nett sein zu denen im Nadelstreifen und einen Kredit in Höhe ihrer Wunschvorstellung nehmen, den ich eigentlich nicht brauche und hoffen, dass die Bank bei der Wette aufs Ausfallrisiko verliert.</p>
<p><a href="http://www.bernds-journal.de/die-targobank-mag-mich/" target="_blank">So begann mein Wundern über die Targobank</a></p>
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		<title>Die Targobank mag mich</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 12:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[„…wenn Sie einen Kredit aufnehmen möchten, sollten Sie nur auf echte Sieger setzen &#8211; auf Test-Sieger! Der Online Kredit der TARGOBANK,…“ so wirbt die Targobank um meine Gunst und kann noch nicht einmal meinen Namen richtig, mit einem großem Buchstaben am Anfang, schreiben. Geld soll ich mir leihen, von der ehemaligen Citybank, die sich vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„…wenn Sie einen Kredit aufnehmen möchten, sollten Sie nur auf echte Sieger setzen &#8211; auf Test-Sieger! Der Online Kredit der TARGOBANK,…“ so wirbt die Targobank um meine Gunst und kann noch nicht einmal meinen Namen richtig, mit einem großem Buchstaben am Anfang, schreiben. Geld soll ich mir leihen, von der ehemaligen Citybank, die sich vor Jahrzehnten die Kundenkreditbank einverleibte. Letztere kannte ich. Ein Verwandter stotterte dort regelmäßig seine Schrottlauben ab und wurde nie fertig mit den Raten.<span id="more-9972"></span> Ein Vereinskamerad stöhnte allzeit zum Ende eines Monats über den satten Obolus, den er jeden Ersten bei der Citybank auf den Tisch legen durfte und nimmer Licht am Ende des Tunnels sah. Beide hatten keine Wahl, näherten sie sich den Dependancen anderer Banken, verriegelten die ihre Türen. </p>
<p>Wieso bietet mir so eine Bank, die nicht mal meinen Namen schreiben kann, die mich gar nicht kennt, einen Kredit an? Die Frage finde ich berechtig, im Angesicht dessen, dass mir meine Hausbank wohl keine müde Mark mehr leiht. Ich bin denen schlicht und einfach schon zu lange auf der Erde und sie fürchten um ihr Kapital, falls, ja falls ich wegen biologischer Kriterien eines Zahltages als Schuldner ausfalle. Angefangen hat es Jahre zuvor als ich ins Pensionärsleben wechselte. Von da an beobachtet die Bank meinen Gesundheitszustand und das Datum meiner Geburtsurkunde peinlich genau. Alle Anzeichen zunehmender Vergreisung wie Haarausfall, graue Haare, gebeugter Gang, Gehhilfe und vieles andere, registriert mein Geldhaus und reagiert mit freundlichen Briefen des Inhalts: Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir Ihren Dispo um Dingsbums kürzen müssen, bleiben Sie uns noch recht lange erhalten.</p>
<p>Was hat nur die Targobank gebissen, so einem Ausfallrisiko wie mich einen Kredit anzubieten? Ich fühl mich zwar hochgeehrt, das freundliche Angebot muss ich dennoch ablehnen, könnte es doch sein, dass der Chef da oben den Ratenplan als zu lang empfindet und die Targobank als Verlierer traurig aus der Wäsche guckt.</p>
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		<title>PEARL und sein Geschenk</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 08:48:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, so der Volksmund. PEARL, ein großer deutscher Versandhändler, nimmt das Sprichwort ernst. Seit ich dort einige Kleinigkeiten erwarb, bekomme ich des Öfteren eine Email von Frau Anja Weber, dem Engel des Unternehmens für kleine Geschenke, die PEARL und mich zu Freunden machen soll. Vor einigen Tagen kam wieder eine Mail [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, so der Volksmund. PEARL, ein großer deutscher Versandhändler, nimmt das Sprichwort ernst. Seit ich dort einige Kleinigkeiten erwarb, bekomme ich des Öfteren eine Email von Frau Anja Weber, dem Engel des Unternehmens für kleine Geschenke,<span id="more-9741"></span> die PEARL und mich zu Freunden machen soll. Vor einigen Tagen kam wieder eine Mail von PEARL, frohe Botschaft: </p>
<p>Lieber Herr Wohlers (das bin ich)<br />
*Sparfüchse aufgepasst!* Als absolutes Highlight<br />
*schenken* wir Ihnen heute eine *Verbatim 8 GB SDHC-Speicherkarte </p>
<p>nur das Porto von 4.90 Euro solle ich doch selber tragen. Einem geschenkten Gaul guckt man nicht ins Maul, so fragte ich nicht nach, welche Geschwindigkeit die SDHC Karte erreicht und schrieb zurück, her damit. Gestern kam ein Brief von PEARL, frankiert mit 30 Cent, in dem Kuvert befand sich die Speicherkarte und die Rechnung mit 0 Euro, aber Porto von 4.90 Euro. Nun sah ich es, die SDHC hatte zwar die 8 GB, dafür aber die für Videocams unbrauchbare Geschwindigkeit von „Class 4“. Rechne ich mal das wirkliche Porto von dem von mir gezahlten Porto ab, so hat PEARL immer noch einen Gewinn von 4.60 Euro gemacht. </p>
<p>Neugierig tippte ich die Kartendaten in eine Suchmaschine und wurde bei Amazon, nicht berüchtigt für niedrige Preise, fündig. Ganze 5 Euro wollten die für das gute, aber lahme Stück kassieren.</p>
<p>Verbatim Secure Digital (SD) 8GB Speicherkarte (Class 4 T-Blister) von Verbatim<br />
Neu kaufen: EUR 5,00 </p>
<p>Den Verkaufswert des Geschenks hat PEARL sich über das Porto reingeholt, mit einem klitzekleinen Rabatt gegenüber Amazon. Von Geschenk kann da keine Rede mehr sein und ob solche Geschenke die Freundschaft erhalten, so richtig kann ich mir das nicht vorstellen.</p>
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		<title>Solarbranche klagt zum Gotterbarmen</title>
		<link>http://www.bernds-journal.de/solarbranche-klagt-zum-gotterbarmen/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 08:45:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Schneller als gedacht begann das Gejammer der Solar Fördergeldjäger. Frank Asbeck von Solarworld sieht das AUS für viele Unternehmen. Eine Pleitewelle erwartet er in den nächsten Monaten und alles wegen der bösen Absenkung der Fördergelder. Vor zwei Tagen schrieb ich hier, nun werden sie jammern und mit Abbau von Arbeitsplätzen drohen, denn was anderes beinhalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schneller als gedacht begann das Gejammer der Solar Fördergeldjäger. Frank Asbeck von Solarworld sieht das AUS für viele Unternehmen. Eine Pleitewelle erwartet er in den nächsten Monaten und alles wegen der bösen Absenkung der Fördergelder. </p>
<p>Vor zwei Tagen schrieb ich hier, nun werden sie jammern<span id="more-9698"></span> und mit Abbau von Arbeitsplätzen drohen, denn was anderes beinhalten die Worte über die befürchtete Pleitewelle nicht. Armselige Branche, denen nicht mal da was Neues einfällt. Armselige Branche, die nur mit Fördermitteln existieren kann. Armselige Branche, die Fettlebe auf Kosten der Zwangszahler machte und davon nicht lassen möchte.</p>
<p>Dabei verlieren doch die Chinesen, als größter Lieferant, am meisten. Die müssten barmen, kann die Diktatur doch nun weniger Gefängnisse, von unseren Fördergeldern, für Bürgerrechtler bauen.</p>
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		<title>Solarförderung wurde gedeckelt</title>
		<link>http://www.bernds-journal.de/solarforderung-wurde-gedeckelt/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 09:34:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Missionare der Sonnenindustrie haben versagt. Es gelang ihnen nicht, sich den CDU Sonnenjünger Röttgen vollständig einzuverleiben. In ihren Augen muss der Umweltminister wohl als Versager angesehen werden, hat er sich doch mit dem nicht bekehrbaren Wirtschaftsminister Rösler eingelassen, zum Schaden der chinesisch, deutschen Jagdgesellschaft. Von 24.4 auf 19.5 Cent/Kilowatt, soll die Einspeisevergütung sinken, für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Missionare der Sonnenindustrie haben versagt. Es gelang ihnen nicht, sich den CDU Sonnenjünger Röttgen vollständig einzuverleiben. In ihren Augen muss der Umweltminister wohl als Versager angesehen werden, hat er sich doch mit dem nicht bekehrbaren Wirtschaftsminister<span id="more-9675"></span> Rösler eingelassen, zum Schaden der chinesisch, deutschen Jagdgesellschaft. Von 24.4 auf 19.5 Cent/Kilowatt, soll die Einspeisevergütung sinken, für die Fördergeldjäger ein Minus von 20 Prozent. Den Solarparks, je nach Größe, geht es noch mehr an den Fördergeldkragen, bis zu 30 Prozent weniger. Ich sehe die Modulhersteller schon barmen und drohen. Ich rate mal, sie werden, wie immer, tausende Arbeitsplätze in Gefahr sehen, wie das wohl geht, wo doch über 80 Prozent der Ware aus China kommt, können sie nicht logisch erklären. Auch die Chinesen haben ihre Solarförderung drastisch eingeschränkt. Es scheint, Politiker in aller Welt haben erkannt, Sonnenenergie ist zu teuer, es gibt deutlich effizientere Energiequellen. Sie werden auch drauf gekommen sein, der überhitzten Branche geht es einzig um Rendite, zuletzt im zweistelligen Bereich.</p>
<p>Denk ich da an unser Woltersdorf und seinen grünen Bürgermeister, der unbedingt mit auf dem Fliegenfänger der Sonnenbauern kleben wollte, kann man vielleicht sagen, wir können vom volkswirtschaftlichen Glück reden, dass das Dach der FAW nicht rechtzeitig fertig war. Hier können nach dem Stichtag,´1. April, keine Nuggets gerafft werden.</p>
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		<title>Solarbranche barmt um Ihre Pfründe</title>
		<link>http://www.bernds-journal.de/solarbranche-barmt-um-ihre-pfrunde/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 08:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Betrifft auch Woltersdorf und sein Solartraum auf dem Dach der FAW. Es geht Ihnen schlecht, sie müssen sich zusammenscharren, ums Überleben kämpfen. Wer? Die verarmte Solarbranche fühlt sich falsch verstanden, der Bundeswirtschaftsminister, z.Z. Rösler, liebt sie nicht. Dabei wollen die Ökostromer doch nur unser Bestes, von dem wir uns nicht gerne trennen. So einen Jammertext [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Betrifft auch Woltersdorf und sein Solartraum auf dem Dach der FAW.</p>
<p>Es geht Ihnen schlecht, sie müssen sich zusammenscharren, ums Überleben kämpfen. Wer? Die verarmte Solarbranche fühlt sich falsch verstanden, der Bundeswirtschaftsminister, z.Z. Rösler, liebt sie nicht. Dabei wollen die Ökostromer doch nur unser Bestes, <span id="more-9657"></span>von dem wir uns nicht gerne trennen. So einen <a href="http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1008659-neustebeitraege/neuemission-q-cells-solar" target="_blank">Jammertext der verarmten Branche</a> habe gerade gelesen und fand, er sollte verbreitet werden. Mich habe ich auch gefunden, unter dem Text finden sich einige Links, von Ungläubigen, von solchen Typen, wie mich, die den Heilsversprechungen der Branche nicht glauben mögen.</p>
<p>Zitat eines der Goldgräber, bei den Links zu finden: &#8220;&#8230;das andere Problem ist der PV-Schlussverkauf, der einsetzen wird, wenn die Kürzungen zu früh durchsickern. Also muss man das Ganze unter Verschluss halten und möglichst kurzfristig durchdrücken.&#8221; </p>
<p>So beim Blättern stieß ich auf die <a href="http://www.wallstreet-online.de/aktien/solon-aktie" target="_blank">Aktienkurse von Solon</a>, einem in die Knie gegangenen Solarriesen. Für uns in Woltersdorf interessant, Gisela Berndt wollte ja mit Siegfried Wendt, unserem Gebäudemanager, beide im Blitzverfahren zu Solarprofis ausgebildet, das Dach der FAW mit dem Zeug, zum Wohl einiger weniger und zum Nachteil des Zahlvolkes, bestücken. Wo wären wir mit den beiden Spezialisten gelandet? Wie der Aktienkurs, im Keller?</p>
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		<title>Am Fliegenfänger der Solarlobby</title>
		<link>http://www.bernds-journal.de/am-fliegenfanger-der-solarlobby/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 11:40:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Sommer 2011 verabschiedete unsere Regierung die Gesetze zur Energiewende. Atomstrom sollte Ökostrom weichen. Ein nationales Gemeinschaftswerk solle es werden, meinte Umweltminister Norbert Röttgen. Das betrifft aber nur die Kosten, die ganze Nation soll seine Euros für das gigantische Projekt auf dem Tisch legen. Für die Planung wurde die Nation nicht belästigt, das erledigte Röttgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommer 2011 verabschiedete unsere Regierung die Gesetze zur Energiewende. Atomstrom sollte Ökostrom weichen. Ein nationales Gemeinschaftswerk solle es werden, meinte Umweltminister Norbert Röttgen. Das betrifft aber nur die Kosten, die ganze Nation soll seine Euros für das gigantische Projekt auf dem Tisch legen. Für die Planung wurde die Nation nicht belästigt, das erledigte Röttgen im kleinen Kreis. Im letzten Jahr würfelte der Minister die Einspeisetarife, Mitspieler waren die Vertreter der Solarlobby. Wie sollte es auch anders kommen, einvernehmlich gewann die versammelte Solarrunde, nur der Verlierer, der Endverbraucher, der die Subventionsmilliarden bezahlen soll war nicht vertreten. Böse Zungen behaupten, im Ministerium wurden vorab die Wünsche der chinesischen Modulbauer<span id="more-9617"></span> in die Planung eingebaut, liefern sie doch über 80 Prozent der Module.</p>
<p>Norbert Röttgen glaubte den Missionaren der Sonnenindustrie, die ihm glauben machten, hier in unseren Breitengraden, viel Schatten, wenig Sonne, da hält sich das Ganze in vertretbaren Grenzen. Glauben ist gut, Wissen ist besser, jedenfalls bei einem der Entscheidungen treffen soll. Der Minister ist den Geschäftemachern von Sonne &#038; Co. auf den Fliegenfänger gegangen. Die Tinte unter den Gesetzen war noch nicht trocken, da krempelten die Solarbauern die Ärmel hoch und begannen die goldene Gans, Verzeihung natürlich den Endverbraucher, zu rupfen. Alle Rekorde brachen die Ökostromer, zum Jahresende kamen stolze 7500 Megawatt Zubau zusammen. Die Solarbauern rieben sich die Hände, der Minister glaubte und glaubt, nur die Endverbraucher fielen vom Glauben ab, auf sie kommen langfristige Belastungen von mehr als 100 Milliarden Euro zu.</p>
<p>Dem Minister wurde klar, bei dem Eifer der Branche, muss er sich rühren. So lud er die ein, denen er schon mal auf dem Leim gegangen ist, die Solarbranche. Nach eifrigen missionieren der chinesischen, sorry, deutschen Branche war der Bruder Minister wieder im Glauben gefestigt und  sang deren hohes Lied: Schuld sei einzig der Dezember, in dem die Solarbauern besonders heftig zuschlugen, in fiebriger Gier wollten sie sich die bis Ende des Jahres gültigen, höheren Einspeisegebühren sichern. Die halbjährlichen Tarife müssten weg und eine monatliche Anpassung angepeilt werden.</p>
<p>Mit so einer monatlichen Anpassung der Einspeisegebühr, da liegen die Modulhersteller auf der richtigen Seite, da können sie unaufhörlich Druck auf Investoren ausüben: Leute kommt in die Puschen, nächsten Monat gibt’s schon wieder weniger. Geht’s nach den Wünschen der Fabrikanten aus China, eh Deutschland, wird die monatliche Anpassung den Bauboom beschleunigen, um so schneller das Dach bestückt ist, umso mehr Euros klingeln in der Kasse. Können die Ökofabrikanten ihr Ziel durchsetzen werden wir in einem Jahr weitere 20 Milliarden hinblättern dürfen.</p>
<p>Bis dahin darf unser Minister sich zurücklehnen und seinen Glauben an die Solarbranche pflegen und wird’s ungemütlich, die Branche wird ihn wieder im Glauben festigen.</p>
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		<title>Beim Handel ist es schon Ostern</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 08:33:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Osterspaziergang Vom Eise befreit sind Strom und Bäche Durch des Frühlings holden, belebenden Blick, Im Tale grünet Hoffnungsglück; Der alte Winter, in seiner Schwäche, Zog sich in rauhe Berge zurück. &#8230;. So startet Goethe mit seinen Osterspaziergang in den Frühling. Es war einmal, die Zeiten änderten sich gründlich. Discounter krallten sich Ostern, wie Weihnachten als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="/img/ostern_2012.jpg" class="aligncenter" width="402" height="150" /></p>
<p>Osterspaziergang<br />
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche<br />
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,<br />
Im Tale grünet Hoffnungsglück;<br />
Der alte Winter, in seiner Schwäche,<br />
Zog sich in rauhe Berge zurück.<br />
&#8230;.</p>
<p>So startet Goethe mit seinen Osterspaziergang in den Frühling. Es war einmal, die Zeiten änderten sich gründlich. Discounter krallten sich Ostern, wie Weihnachten als ihr Monopol. Seit Mammon regiert, beginnt Ostern im Januar und Weihnachen<span id="more-9572"></span> spätestens im September. Heute schneits, Strom und Bäche sind vereist, Streuwagen überall* (*betrifft nicht Woltersdorf) und was machen die Einzelhändler, sie schippen eiligst Ostereier und Schokoladenhasen in die Regale, die Kasse muss klingeln. In einer dunklen, unbeachteten Ecke standen noch einige traurig blickende Weihnachtsmänner zum Ramschpreis. Ob unsere Kinder bei solcher Kommerzialisierung des Christentums noch die Ursprünge dieser Feste erkennen können? Bei uns kommt der Osterhase, ob&#8217;s den Discountern passt oder nicht, am 8. April. </p>
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		<title>Solar Riese am Abgrund</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 08:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In Bitterfeld, bei Q-Cells gibt’s bittere Mienen, Q-Cells war, ja, war der größte Hersteller von Solarzellen der Welt. Das Aushängeschild der deutschen Öko-Industrie hat sein ganzes Eigenkapital verbraten, ist am Ende. Im Februar wird eine Anleihe von 200 Millionen Euro fällig. Nur wenn die Schuldner auf Teile ihrer Forderungen verzichten, ist Licht am Ende des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Bitterfeld, bei Q-Cells gibt’s bittere Mienen, Q-Cells war, ja, war der größte Hersteller von Solarzellen der Welt. Das Aushängeschild der deutschen Öko-Industrie hat sein ganzes Eigenkapital verbraten, ist am Ende. Im Februar wird eine Anleihe von 200 Millionen Euro fällig. Nur wenn die Schuldner auf Teile ihrer Forderungen verzichten, ist Licht am Ende des Tunnels zusehen, kurzfristig, bis die nächsten Anleihen fällig werden. Erst traf es Solon aus Berlin, dann First Solar aus Frankfurt/Oder, jetzt den Riesen Q-Cells. Einen nach dem anderen räumt<span id="more-9510"></span> die chinesische Konkurrenz aus dem Wege, die mit Staatshilfe gewaltige Fabriken baute, gegen den die deutschen Produzenten wie Hinterhofkrauter aussehen. So gehen immer mehr der schönen deutschen Fördermillionen nach China, womit die Chinesen moderne Gefängnisse für Menschenrechtler bauen können. Deutsche Fördergeldjäger wissen eben, wen es zu unterstützen lohnt.</p>
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		<title>First Solar in Frankfurt (Oder)</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 11:45:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[will seine Kapazitäten auf 80 Prozent absenken. Der Photovoltaik Hersteller überlegt für seine Werke an der Oder Kurzarbeit einzuführen. Drei bereits geplante Produktionslinien in Frankreich, Vietnam und USA sind bereits gestrichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>will seine Kapazitäten auf 80 Prozent absenken. Der Photovoltaik Hersteller überlegt für seine Werke an der Oder Kurzarbeit einzuführen. Drei bereits geplante Produktionslinien in Frankreich, Vietnam und USA sind bereits gestrichen.</p>
]]></content:encoded>
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