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	<title>Das Journal &#124; Woltersdorf &#187; Stasi</title>
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	<description>Woltersdorf und die Welt</description>
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		<title>Ein Stasilein aus Cottbus</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 19:38:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stasi]]></category>

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		<description><![CDATA[Polizisten sind für unsere Sicherheit und den Schutz der Demokratie da, so sollte es auch in Brandenburg sein. Kann unsere Landespolizei das, mit rund 700 Beschäftigten aus seligen Stasizeiten. Die 700 mögen ihre Spitzeltätigkeit zwar zugegeben haben, sind sie aber durch die Beichte zu Demokraten mutiert? Wir haben da noch die vielen Stasi‘s und IM‘s, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Polizisten sind für unsere Sicherheit und den Schutz der Demokratie da, so sollte es auch in Brandenburg sein. Kann unsere Landespolizei das, mit rund 700 Beschäftigten aus seligen Stasizeiten. Die 700 mögen ihre Spitzeltätigkeit zwar zugegeben haben, sind sie aber durch die Beichte zu Demokraten mutiert?</p>
<p>Wir haben da noch die vielen Stasi‘s und IM‘s, <span id="more-6329"></span>die nichts zugegeben haben, die jetzt ungeschoren unter uns leben. Ab und zu geht mal so ein IM ins Netz, wie jetzt der Polizeisprecher von Cottbus, Berndt Fleischer, der sich früher IM Fritz nennen durfte. Zwanzig lange Jahre hat er eine Maske getragen, nun muss er gehen.</p>
<p>Ist der IM ein besserer Mensch, der sagt: ich war ein Spitzel, als der IM, der seine Schande verschweigt. Wahrlich nicht, ob gebeichtet oder geschwiegen, beide Sorten tragen an der gleichen Schuld. </p>
<p>Es sind nicht nur die bekannten 700 belasteten Polizisten, da gibt es noch ein Parlament in Potsdam, wo einstige IMs wohlgelitten sind und uns wieder regieren dürfen.</p>
<p>Vor dem Hintergrund frage ich, wozu die Aufregung  über IM Fritz? Er ist doch in Brandenburg in allerbester Gesellschaft.</p>
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		<title>Schießen Sie doch vorbei</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 15:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stasi]]></category>

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		<description><![CDATA[Hände falten Köpfe senken und dabei an Lenin denken Harald Rabes Frau war Kindergärtnerin in der DDR und sollte dort die Kleinsten an den sozialistischen Götzendienst heranführen. Die 10 Gebote der Kommunisten, die jeder bei der Jugendweihe erhielt, kenne ich, dass sich die Perversität noch steigern ließ, war mir neu. Für eine Familie, in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hände falten<br />
Köpfe senken<br />
und dabei an Lenin denken</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 180px"><a href="http://www.bernds-journal.de/schiesen-sie-doch-vorbei/"><img class=" " title="Harald Rabe in Woltersdorf" src="/img/rabe.jpg" alt="Harald Rabe in Woltersdorf" width="170" height="181" /></a><p class="wp-caption-text">Harald Rabe</p></div>
<p>Harald Rabes Frau war Kindergärtnerin in der DDR und sollte dort die Kleinsten an den sozialistischen Götzendienst heranführen. Die 10 Gebote der Kommunisten, die jeder bei der Jugendweihe erhielt, kenne ich, dass sich die Perversität noch steigern ließ, war mir neu. Für eine Familie, in der christliche Werte hochgehalten wurden, eine schwere Bürde. Harald Rabe war, wie sein Neffe Peter Schäfer erzählte, etwas vorlaut, christlich  und zu allem auch noch westlich orientiert, er musste zwangsläufig eines Tages mit der Stasi  kollidieren. Über diesen Zusammenprall berichtete Harald Rabe, nach seiner Vorstellung durch Pfarrer Trodler, in der Woltersdorfer St. Michael Kirche.</p>
<p>Wie kam es, dass die Stasi sich für ihn interessierte? <span id="more-5594"></span>Der Anlass war banal, kein Ausreiseantrag, kein illegales Flugblatt, es war ein angetrunkener Anhalter zur nächtlichen Stunde. Harald Rabe hielt an, ließ ihn einsteigen und während der Fahrt erzählte der Fremde ihm, dass er Soldat bei der Grenztruppe sei. Hier nun begab sich der vorlaute Chauffeur in Gefahr, er wollte dem Grenzer seine Meinung sagen. &#8220;Junge wenn du wieder an der Grenze bist, dann sei so gut, lass die Leute gehen, die gehen wollen. Schieß vorbei.&#8221; Das war&#8217;s, der Grenzer, am nächsten Tag wieder nüchtern, erzählte die Geschichte seinen Vorgesetzten und so bekam die Stasi Wind von dem gefährlichen Satz.</p>
<p>Acht Wochen bespitzelte sie alles rings um ihn, dann schlugen die Häscher in seinem Heim zu, sie ergriffen ihn, stießen ihn in ihr Auto, befahlen: Hände unter den Arsch und drohten mit dem Gebrauch der Schusswaffe, falls ihm einfallen sollte zu türmen. Nach 20 entsetzlichen Minuten stoppten die Greifer in der U-Haftanstalt Chemnitz. Dort musste er sich nackt ausziehen, alle möglichen Körperöffnungen wurden begutachtet und er bekam seine Häftlingsmontur und eine kratzige Wolldecke.</p>
<p>Vier Tage Einzelhaft, zum Weichklopfen, war der Einstieg in einen täglichen Verhörmarathon von morgens um neun bis in den späten Nachmittag. Unmengen von Personal der Staatssicherheit schnüffelten sich durch sein Leben, seine Wohnung, seine Bücher und insbesondere Tagebücher. Wenn der Stasiauftrieb einer produktiven Arbeit nachgehen würde, vielleicht würde es uns dann etwas besser gehen in der DDR, dachte Harald Rabe. Gedanken sind frei und unsichtbar, Tagebucheintragungen nicht und da standen Dinge, die für den Häftling, aus der kruden Sicht der SED Truppe, mörderisch waren. Er klagte dem verräterischen Buch sein Leid, dass seine Kinder zurückgesetzt wurden, weil sie nicht bei den Jungen Pionieren, bei der FDJ waren, sie keine Jugendweihe erhalten hatten. Ein Eintrag, der Wunsch nach einem vereinten Deutschland, brachte das Tagebuchfass zum Überlaufen. Wo er denn seine aufwieglerischen Reden geschwungen habe, etwa bei Freunden, Familie oder Kollegen wollten sie von ihm wissen. Jetzt sei es nicht mehr staatsfeindliche Hetze, nein mehr, etwas, das sie noch ausgiebig beleuchten müssten, aber 3 bis 10 Jahre seien da durchaus drin, beschieden sie dem unglücklichen Rabe.</p>
<p>In der Haft wurde er in die Verbrecherkartei aufgenommen, Fotos von allen Seiten, Fingerabdrücke genommen und ein Profil erstellt. An Schlaf war des Nachts nicht zu denken, die Schließer schauten immer wieder durch eine Türklappe und das Licht weckte den, der endlich einmal schlafen wollte. Morgens um fünf ging das Licht an  in der winzigen Zelle und er hörte wie sie schrieen: wieviel, wieviel. Es ging darum wieviel Scheiben des alten Brotes jeder haben wollte, zwei, acht, zwölf hörte er. Ein junger Zellengenosse, immer hungrig, hortete seine Brotscheiben unter der Bettdecke, er hatte sie nie lange, beim Freigang durchwühlten die Schließer die Zelle und konfiszierten das Brot wieder. Ebenso selbstgemachte Spielkarten aus den Deckeln von Zigarettenschachteln, lange gesammelt und mühsam mit Zahlen gezeichnet, wurden sofort, wenn sie entdeckt wurden, eingezogen. 50 Mark konnte jeder Häftling im Monat von draußen bekommen, für Zigaretten, Schokolade, eben Dinge, die die Haft einen Augenblick versüßten, etwas Luxus eben. Bücher gab&#8217;s reichlich, die rote Literatur war Pflichtlektüre, sollte sie dem Gefangenen doch vor Augen führen: Mensch, du bist zu recht hier, seh&#8217;s ein, du bist ein schlechter Mensch. Ein Buch gabs aber nur selten, zweimal in der Woche für 20 Minuten und auch nur nach ausgiebigen betteln, die Bibel.</p>
<p>Seelisch war die Haft kaum zu verkraften, die Gedanken fuhren Karussell, kein rationaler Denkvorgang war möglich. Der Gefangene fühlte sich wie ein Frosch, vor dem sich die Schlange  aufgerichtet hatte, bereit zum tödlichen Hieb. Drohungen der Schließer machten es noch schlimmer, ein kleiner Offizier machte ihm klar, wenn da draußen einer von seiner Haft erfährt wird&#8217;s schlimm, die holen wir uns dann, hier ist genug Platz.</p>
<p>Harald Rabe wurde nach 5 Monaten intensiver Verhöre zu 3 Jahren und 8 Monaten wegen staatsfeindlicher Hetze verurteilt und wurde 8 Wochen später in den Knast von Cottbus gebracht. Amnesty raunte es eines Tages durch die Zellen. Honnecker wollte die BRD besuchen und musste, bevor er das durfte, seine politischen Gefangenen entlassen. So kam Harald Rabe, sechs Wochen nach seinem Einzug in den Cottbusser Knast zurück nach Chemnitz, die Kompasszahl West &#8211; spätestens 31. Dezember 1987 vor Augen.</p>
<p>Am 12. August 1987 war&#8217;s soweit, in zwei Bussen wurden an die 50 Gefangene verladen. Rechtsanwalt Dr. Vogel aus Berlin, der sie verabschiedete, nannte den Menschenhandel zwar humanitäre Hilfe, aber das waren nur hohle Worte. In Herleshausen ging es über die Grenze, totenstill war es in den Bussen, kein Gefühl der Freude kam auf, sie fühlten sich nur ihrer Heimat beraubt.</p>
<p>Ganz genau kann es Jeder nachlesen, in Harald Rabes Taschenbuch &#8220;Schießen Sie doch vorbei&#8221; für 8.90 Euro im Buchhandel zu bekommen.</p>
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		<title>Die Linke und ihre Stasis</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 13:34:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stasi]]></category>

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		<description><![CDATA[Im April 1946 haben sie sich vereint, die Kommunisten (KPD) mit den Sozialdemokraten (SPD), zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). Als der Ostblock 1989 wankte, zerbröselte auch die stalinistische Zwangspartei. Jahre später war sie wieder da, die SED, allen bekannt als &#8220;Die Linke.&#8221; Jetzt sitzt sie in der Regierung einiger Bundesländer, so auch in Brandenburg. Ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im April 1946 haben sie sich vereint, die Kommunisten (KPD) mit den Sozialdemokraten (SPD), zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). Als der Ostblock 1989 wankte, zerbröselte auch die stalinistische Zwangspartei. Jahre später war sie wieder da, die SED, allen bekannt als &#8220;Die Linke.&#8221; Jetzt sitzt sie in der Regierung einiger Bundesländer, so auch in Brandenburg. Ohne Not ist die brandenburgische SPD die Ehe mit der SED Nachfolgerin eingegangen. Vier Millionen Menschen sind vor dieser SED aus der DDR geflohen, unzählige wurden auf SED <span id="more-2203"></span>Weisung hin ermordet, verschleppt und eingesperrt. Jetzt werden die einstigen Opfer der SED wieder von den Tätern mitregiert, die Steigbügel hielt Ministerpräsident Matthias Platzeck und seine brandenburgische SPD.</p>
<p>Die Linke wird in Brandenburg von zwei ehemaligen Stasi Mitarbeitern (IM) geführt, Thomas Nord und Kerstin Kaiser, beide haben irgendwann &#8211; irgendetwas an die Stasi verraten. Sie haben es getan, obwohl sie es nicht mussten, sie wollten sich das Leben leicht machen. Mit der Wende, wendeten sie sich ebenfalls, ein paar Krokodilstränen, ein bisschen &#8211; tut mir leid &#8211; Gesäusel, das war &#8216;s. Frisch gewendet begannen sie an ihrer neuen politischen Karriere zu basteln. Dieser Tage taucht wieder ein Stasi Spitzel aus ihren Reihen auf, auch einer, der es sich leicht machen wollte in der DDR, wie Kaiser und Nord. Der Landtagsabgeordnete Gerd-Rüdiger Hoffmann, einst IM Schwalbe. Er kann sich nicht erinnern, dass er für die Stasi spitzelte, nicht erinnern, die altbekannte Politikerkrankheit. Der Höhepunkt menschlicher Wendefähigkeit ist, Nord und Kaiser verlangen den Rücktritt ihres einstigen Kollegen. Das sollten sie auch zu sich selber sagen und sich ins Private zurückziehen. Dort können die Stasis ungestört leben, im politischen Leben haben sie nichts mehr zu suchen.</p>
<p>Ohne Not hat die SPD die Linke mit ihren Stasis in die Regierung geholt und damit die Opfer der SED verhöhnt. Wir sollten es nicht vergessen, irgendwann stellen wir die Rechnung dafür.</p>
<p>Im Focus gelesen:<br />
<a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/brandenburg-die-schamgrenze-abgesenkt_aid_445680.html">Kerstin Kaiser: Ohne Scham</a></p>
<p>In Bild gelesen:<br />
<a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2009/10/19/sex-und-verrat-die-stasi-akte/von-platzecks-kaiserin.html">Sex und Verrat – die Stasi-Akte von Platzecks Kaiserin</a></p>
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		<title>Stasi fordert Rentengerechtigkeit</title>
		<link>http://www.bernds-journal.de/stasi-fordert-rentengerechtigkeit/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 19:10:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stasi]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der Wende ging es einem Personenkreis der ehemaligen DDR an die Rente. Sie gründeten einen Verein, die &#8220;Inititiativgemeinschaft zum Schutz der sozialen Rechte ehemaliger Angehöriger bewaffneter Organe und der Zollverwaltung der DDR&#8221; kurz &#8220;ISOR&#8221; genannt. Sie fordern Rentengerechtigkeit, wollten nicht sozial benachteiligt sein. Sie haben uns wie Ihren schlimmsten Feind schikaniert: die Zollverwaltung, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Wende ging es einem Personenkreis der ehemaligen DDR an die Rente.  Sie gründeten einen Verein, die &#8220;Inititiativgemeinschaft zum Schutz der sozialen Rechte ehemaliger Angehöriger bewaffneter Organe und der Zollverwaltung der DDR&#8221; kurz &#8220;ISOR&#8221; genannt. Sie fordern Rentengerechtigkeit, wollten nicht sozial benachteiligt sein.</p>
<p><span id="more-2053"></span></p>
<p>Sie haben uns wie Ihren schlimmsten Feind schikaniert: die Zollverwaltung, die Volkspolizei, die Staatssicherheit und die Grenztruppen der DDR. Jede Fahrt auf den Transitstrecken war ein Abenteuer. Bei der Ein- und Ausreise wurden die Papiere der verhassten Wessis von der Stasi gedreht und gewendet. Durchschnittliche Fahrzeiten von Grenzpunkt A nach Grenzpunkt B berechnet und wehe die Abweichung war zu groß. Die Volkspolizei lauerte Tag und Nacht auf Autos mit Westkennzeichen, sie schafften die Devisen ran, nach denen das Politbüro so gierte. Bei Verwandtenbesuche in die DDR kamen die besonders verhassten Zöllner zum Zuge, sie schnüffelten in allen Taschen. Mancher musste sich nackt ausziehen und unzählige Autos haben sie so zerlegt, dass die Karre danach an allen Ecken klapperte. Noch mehr haben sie die Ihnen voll ausgelieferten DDR Bürger drangsaliert, jedenfalls diejenigen, die freie Luft zum Atmen brauchten.</p>
<p>Ob sie sich je um die sorgten, die sie in Bautzen verschwinden ließen, die nach brutaler Haft seelische Krüppel waren? Wie viele Tote an der Mauer, wie viele wegen Republikflucht Verurteilte, wie viele Ihren Eltern weggenommene Kinder schleppen die Angehörigen der Organe der DDR mit Ihrem Gewissen herum? Millionen sind aus der DDR getürmt, diese DDR wurde u.a. von der Stasi, Volkspolizei, Zollverwaltung und Grenztruppen für sie ungenießbar, ein einziges ungeheuer großes Bautzen. Die Ex-Bewaffneten, die jetzt jammern, ob die sich Gedanken über die sozialen Leiden Ihrer Opfer machten? Sie haben mit Ihren Waffen 40 Jahre lang Ihre 18 Millionen Mitbürger eingesperrt und wollen nun zumindest mit Ihren Opfern sozial gleichgestellt werden. Nein! Das wäre zu viel des Guten. Fordern mögen sie, gewähren sollte man Ihnen nichts.</p>
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		<title>Schild und Schwert der Partei</title>
		<link>http://www.bernds-journal.de/schild-und-schwert-der-partei/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 07:01:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stasi]]></category>

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		<description><![CDATA[Als die Russen 1989 die DDR aus der Sklaverei entließen standen plötzlich viele Menschen dieses Staates vor dem Aus. Vorher gesicherte Existenzen waren auf einmal keinen Pfifferling mehr wert. Besonders hart vom Ende betroffen waren die, die dem System treu gedient hatten. Ganz loyal und wohl auch verhasst waren Mitarbeiter der Staatssicherheit, kurz Stasi genannt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als die Russen 1989 die DDR aus der Sklaverei entließen standen plötzlich viele Menschen dieses Staates vor dem Aus. Vorher gesicherte Existenzen waren auf einmal keinen Pfifferling mehr wert. Besonders hart vom Ende betroffen waren die, die dem System treu gedient hatten. Ganz loyal und wohl auch verhasst waren Mitarbeiter der Staatssicherheit, kurz Stasi genannt.<span id="more-770"></span> Nach der Einbindung der DDR in die BRD wurden in den Neuen Bundesländern Stellen eingerichtet, die sich mit dem Thema Stasi beschäftigten. Nur in dem Bundesland, in dem es die meisten Stasiangehörigen gab, in Brandenburg, da wurde das vermieden. Der erste Ministerpräsident Stolpe (SPD) wollte es so, ob das mit seiner Vergangenheit zu tun hatte, wer weiß. Die Beweggründe dafür sind nun auch egal.</p>
<p>Nach so vielen Jahren, 20 an der Zahl, da möchte man jetzt in Brandenburg auch auf Stasijagd gehen. Der Grund ist, dass ab und zu mal ein Dorfbürgermeister als ehemaliger IM enttarnt wird. Das ist peinlich! Dagegen muss man etwas tun. Was kann man tun? Die Stelle eines Stasibeauftragten schaffen, das möchte die SPD. Klar, so ein Posten bringt mit allem Drumherum ein gutes Salär und Parteien haben ja immer alte Kameraden zu versorgen.</p>
<p>Es stellt sich aber die Frage, was bringt das Ganze ein? Was hat man davon, wenn man nun Leute jagt, die vor 20 Jahren jemanden über die Klinge springen ließen. Welche Befriedigung bringt das den ehemaliges Opfern?</p>
<p>Es ist wohl zu spät &#8211; 20 Jahre zu spät. Die Leute in verantwortlicher Position waren damals so zwischen 40 und 50 Jahre alt. Sie sind fast alle im Rentenalter oder kurz davor. Aus welchen Positionen will man sie noch entfernen? Hat sich die ganze Angelegenheit &#8220;Stasi&#8221; nicht biologisch fast von selbst erledigt?</p>
<p>Im Focus gelesen:<br />
<a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/brandenburg-die-schamgrenze-abgesenkt_aid_445680.html">Kerstin Kaiser: Ohne Scham</a></p>
<p>In Bild gelesen:<br />
<a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2009/10/19/sex-und-verrat-die-stasi-akte/von-platzecks-kaiserin.html">Sex und Verrat – die Stasi-Akte von Platzecks Kaiserin</a></p>
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