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	<title>Das Journal &#124; Woltersdorf &#187; Job</title>
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	<description>Woltersdorf und die Welt</description>
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		<title>Plädoyer für Einen mit Einkommen</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 12:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt in unserem Staat, wie überall auf der Welt, Menschen, deren Auskommen, mit einem guten Einkommen abgesichert ist. Von denen verlangt unser Finanzminister viel, er der Gutverdienende soll abgeben, am besten immer mehr. Er soll es mit Freuden geben und sich jeder Klage enthalten. Unserem Staat fehlt, seitdem er, erfolglos, die ganze Welt retten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt in unserem Staat, wie überall auf der Welt, Menschen, deren Auskommen, mit einem guten Einkommen abgesichert ist. Von denen verlangt unser Finanzminister viel, er der Gutverdienende soll abgeben, am besten immer mehr. Er soll es mit Freuden geben und sich jeder Klage enthalten. Unserem Staat fehlt, seitdem er, erfolglos, die ganze Welt retten wollte, Geld &#8211; Money &#8211; Penunse. Er, der Staat hat deshalb keinerlei Bedenken, ihn, den Gutverdiener zur Kasse zu bitten. Wer ist der Gutverdiener? Wo kommt er her? Warum verdient er eigentlich mehr als Andere?<span id="more-4135"></span></p>
<p>Schon in der Schule war Max anders als die anderen Jungs, anstatt mit ihnen Blödsinn zu verzapfen, ging er eigene Wege, hatte eigene Vorstellungen. Während seine Schukameraden sich mit dem Ball vergnügten, besserte Max sein Taschengeld als Kegeljunge auf. Er jobbte beim örtlichen Käseblatt als Zeitungsjunge und füllte im Supermarkt Regale auf. Für größere Anschaffungen jobbte Max in den Ferien in einer Möbelfabrik. Nach der Schule, die Armee wollte ihn nicht, arbeitete er viele Monate als Zivi in einem Altersheim, stand jeden Morgen um fünf auf. Genug seiner Kumpels waren da noch in den Kneipen am Bechern und ließen sichs gut gehen.</p>
<p>In seiner ersten Festanstellung arbeitete Max jeden Tag weit über die üblichen acht Stunden hinaus. Wochenenden, regelmäßiger Feierabend kannte er nicht. Freie Tage gabs auch nicht so viele, war der Krankenstand zu hoch, wurde er in den Betrieb geholt. Mit dem Siegeszug des Handys bekam auch Max eines und war seitdem für seinen Arbeitgeber immer erreichbar, auch im Urlaub.</p>
<p>Max hat immer den vollen Betrag geblecht, für Kindergarten, Schulbücher, Klassenfahrten, Beiträge für Vereine, Bibliotheken, Eintrittskarten, für ihn, den Gutverdiener, gab es nie eine Ermäßigung.</p>
<p>Max weiß, dass er eine Menge Glück hatte, nur Leistung allein reicht nicht aus. Er kennt Einige, die ohne Mühsal ein gutes Einkommen haben, durch Erbe, Steuertricks, Vitamin B oder durch Glück. Er kennt welche, die sich anstrengen und nichts verdienen, weil Leistung in Deutschland immer geringer geachtet und bezahlt wird. Max weiß auch, dass man ihm und anderen Gutverdienern automatisch unterstellt, dass da etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann, dass sie die Mitarbeiter ausbeuten und dunkle Geschäfte betreiben. Er weiß, dass es auch Neider gibt, die ihm sein Einkommen nicht gönnen, weil sie nicht erkennen wie hart es erarbeitet wurde.</p>
<p>Max hat von Geburt an, bis heute nie etwas vom Staat bekommen. Über die Hälfte von seinem Salair geht Monat für Monat für Steuern und Sozialabgaben drauf. Es gibt viele Maxe in unserem Land, sie sind es die dafür sorgen, dass diejenigen, die kein Auskommen mit dem Einkommen haben, zumindest bescheiden leben können.</p>
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		<title>Emmely</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 09:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaiser&#8217; s, eine Lebensmittelkette von Tengelmann, muss Emmely weiter beschäftigen. Ihre seltsame Kündigung wegen zweier Pfandbons im Wert von 1.30 Euro ist vom Bundesarbeitsgericht in Erfurt kassiert worden.  Emmely ist engagierte Gewerkschafterin, die Vermutung sie sollte mit der Kündigung wegen einer Bagatelle abserviert werden, ist bis heute nicht entkräftet worden. Hoffentlich gehören nach dem Urteil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaiser&#8217; s, eine Lebensmittelkette von Tengelmann, muss Emmely weiter  beschäftigen. Ihre seltsame Kündigung wegen zweier Pfandbons im Wert von 1.30 Euro ist vom Bundesarbeitsgericht in Erfurt kassiert worden.  Emmely ist engagierte Gewerkschafterin, die Vermutung sie sollte mit der Kündigung wegen einer Bagatelle abserviert werden, ist bis heute nicht entkräftet worden. Hoffentlich gehören nach dem Urteil die miesen Kündigungen aus nichtigen Grund bald der Vergangenheit an.</p>
<p>Muss ich eigentlich bei Kaiser&#8217;s oder anderen Ketten der Tengelmanngruppe kaufen?</p>
<p>Über Emmely finden Sie hier noch zwei weitere Artikel:<br />
<a href="http://www.bernds-journal.de/emmely-und-kein-ende/">Emmely und kein Ende</a><br />
<a href="http://www.bernds-journal.de/ich-du-er-sie-es-wir-ihr-sie-haben-geklaut/">ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie haben geklaut</a></p>
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		<title>Zwei Maultaschen Urteil</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 16:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job]]></category>

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		<description><![CDATA[Da hat sich doch vor einiger Zeit, eine Frau erdreistet, zwei für den Müll bestimmte Maultaschen zu nehmen, die ihrem Brötchengeber gehörten. Was für eine blendende Gelegenheit für den Boss, sich einer langgedienten Angestellten zu entledigen. Schnell eine fristlose Kündigung geschrieben und weg mit der zu teuren Mitarbeiterin. Wie oft wurde uns im letzten Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da hat sich doch vor einiger Zeit, eine Frau erdreistet, zwei für den Müll bestimmte Maultaschen zu nehmen, die ihrem Brötchengeber gehörten. Was für eine blendende Gelegenheit für den Boss, sich einer langgedienten Angestellten zu entledigen. Schnell eine fristlose Kündigung geschrieben und weg mit der zu teuren Mitarbeiterin. Wie oft wurde uns im letzten Jahr vorgeführt, welchen Ideenreichtum Arbeitgeber entwickeln, wenn sie am Personal sparen können.</p>
<p>Hier sind dem Chef, hoffe ich, die Maultaschen quer im Hals stecken geblieben. Das Landesarbeitsgericht konnte sich nicht so recht für das unternehmerische Denken begeistern. In einem Vergleich wurde der freigesetzten Küchenfee eine Abfindung und Lohnnachzahlung von 42.500 Euro zugesichert (AZ.: 9 Sa 75/09). Da kann man nur beten, dass damit die Welle der fristlosen Kündigungen bei Bagatellen abebbt.   </p>
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		<title>Die Frikadellen des Bauverbands Westfalen</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 08:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einmal vor langer Zeit, da gab es ein Boss und eine Praktikantin &#8211; Bill Clinton und Monika Lewinski und eine Geschichte. Der Geschäftsführer des Bauverbands Westfalen ist erst seit einer gut übersehbaren Zeit im Dienst. Er wurde in der Zeit von der alten Sekretärin eingearbeitet und wie ich aus einem Kommentar erfahren habe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal vor langer Zeit, da gab es ein Boss und eine Praktikantin &#8211; Bill Clinton und Monika Lewinski und eine Geschichte.</p>
<p>Der Geschäftsführer des Bauverbands Westfalen ist erst seit einer gut übersehbaren Zeit im Dienst. Er wurde in der Zeit von der alten Sekretärin eingearbeitet und wie ich aus einem Kommentar erfahren habe, arbeitete er eine  Praktikantin ein. <span id="more-1954"></span> Weiter konnte ich lesen, dass der Herr Geschäftsführer nun eine neue glückliche Chefsekretärin hat. Da fiel mir doch spontan die Oval Office Geschichte ein, schwappt doch alles mit Zeitverzögerung von den Amis zu uns herüber.</p>
<p>Der Geschäftsführer Hermann Schulte-Hiltrop berichtet, die olle Sekretärin hat sich seit Jahren an den Schrippen und Bouletten gelabt. Über die Aussage wird sich aber der Anwalt der Sekretärin riesig freuen. Was seit Jahren erlaubt ist, dass ist auch kein Kündigungsgrund. Die Sekretärin konnte davon ausgehen, dass der Bauverband Westfalen diese Imbisse nicht nur duldetet, sondern erlaubte.</p>
<p>Der Hiltrop ist im Moment der Mann mit dem größten Negativimage Deutschlands. Auch in seiner Stadt, seiner Straße, an seiner Kinder Schule. Ob er einmal überlegte, was er da seinen Kindern zumutet; Kinder sind grausam. Wenn seine Frau einkaufen geht und die Schlange an der Kasse zischelt: &#8220;Das ist die, sie wissen doch, deren Mann hat doch.&#8221; Er sollte einen Schlussstrich ziehen, die Kündigung widerrufen und selber seinen Hut nehmen. Oder der Bauverband Westfalen sollte ihm den Stuhl vor die Tür stellen.</p>
<p>Weitere Artikel zum Thema:<br />
<a href="http://www.bernds-journal.de/gekundigt-vom-bauverband-westfalen/">Gekündigt vom Bauverband Westfalen</a><br />
<a href="http://www.bernds-journal.de/frikadellen-kundigung-zuruckgezogen/">Frikadellen Kündigung zurückgezogen</a> und unter dem Tag &#8220;Arbeit&#8221;</p>
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		<title>Frikadellen Kündigung zurückgezogen</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 11:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem Bauverband Westfalen müssen wohl die Wellen der Empörung nicht bekommen sein. Spiegel-Online berichtet, dass Magdalena H. offensichtlich weiter beim Bauverband jobben darf. Mein Rat, sie sollte in Zukunft immer leicht überfressen zur Arbeit gehen, mit vollem Bauch jucken einem Bouletten nicht. Was passiert eigentlich mit dem Chef des Bauverband Westfalen, der seinen Laden für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Bauverband Westfalen müssen wohl die Wellen der Empörung nicht bekommen sein. <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,654512,00.html">Spiegel-Online</a> berichtet, dass Magdalena H. offensichtlich weiter beim Bauverband jobben darf. Mein Rat, sie sollte in Zukunft immer leicht überfressen zur Arbeit gehen, mit vollem Bauch jucken einem Bouletten nicht.</p>
<p>Was passiert eigentlich mit dem Chef des Bauverband Westfalen, der seinen Laden für Jahrzehnte lächerlich gemacht hat? Sein Verhalten sollte mit einem HartzIV Ticket belohnt werden, meine ich.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Nachtrag 17.15 <span style="color: #000000;">Der Boss hat sich in einem offenen Brief entschuldigt und sucht nach einer verträglichen Lösung, denn die Kündigung bleibt bestehen. Meine Lösung steht einen Absatz höher.</span></span></p>
<p>Weitere Artikel zum Thema:<br />
<a href="http://www.bernds-journal.de/die-frikadellen-des-bauverbands-westfalen/">Die Frikadellen des Bauverbands Westfalen</a><br />
<a href="http://www.bernds-journal.de/gekundigt-vom-bauverband-westfalen/">Gekündigt vom Bauverband Westfalen</a> und unter dem Tag &#8220;Arbeit&#8221;</p>
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		<title>Gekündigt vom Bauverband Westfalen</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 12:36:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kündigungsgründe werden immer grotesker, widerlicher. Nicht einmal Lächerlichkeit ist den Unternehmern peinlich, wenn sie die Möglichkeit haben im Betrieb grau gewordene Mitarbeiter vor die Tür zu setzen. Über einige habe ich hier berichtet. Bauverbands-Geschäftsführer Hermann Schulte-Hiltrop hat nun alle getopt. Da gibt es in Deutschland zwei Frauen denen soll der Stuhl vor die Tür [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kündigungsgründe werden immer grotesker, widerlicher. Nicht einmal Lächerlichkeit ist den Unternehmern peinlich, wenn sie die Möglichkeit haben im Betrieb grau gewordene Mitarbeiter vor die Tür zu setzen. Über einige habe ich hier berichtet. Bauverbands-Geschäftsführer Hermann Schulte-Hiltrop hat nun alle getopt.</p>
<p>Da gibt es in Deutschland zwei Frauen denen soll der Stuhl vor die Tür gesetzt werden;  ihr Verbrechen, sie haben am kaltem Buffet genascht. Eine von den beiden, mit 25 Jahren beim &#8220;Bauverband Westfalen&#8221; angefangen, nun lasten 59 Jahre auf ihrem Buckel, <span id="more-1912"></span>schuftete 34 Jahre für den Bauverband Westfalen. Ihr wirft der Arbeitgeber vor &#8211; zwei Brötchenhälften und eine Frikadelle verspeist zu haben &#8211; Kapitalverbrechen am Bauverband Westfalen. Das Angebot eines Richters, der Bauverband Westfalen möge sich doch mit einer Abmahnung bescheiden, wurde vom Bauverband Westfalen abgelehnt. Sie wollen sie los werden, die Altgediente. So gibts im November den nächsten Boulettentermin beim Arbeitsgericht Dortmund.</p>
<p>Warum wollen  Arbeitgeber eigentlich eine Fachkraft loswerden, jemand der den Laden aus dem FF kennt? Nach unendlichen Dienstjahren ist es schwer jemanden zu kündigen, der sich nichts zuschulden kommen lässt. Wenn die Alte -teure- weg ist, kann man eine Neue -billig- einstellen und auch die Arbeitsbedingungen neu festsetzen. Das bringt richtig Kohle: Weniger Lohn und sparen beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Neue, für den Arbeitgeber, freundliche Kündigungsregeln und die Angst des/der Neuen vor einem Rausschmiss. Der Neue macht alles, alles was man der/dem Altgedienten nicht mehr unterjubeln kann. Angst werden auch die verbliebenen langjährigen Angestellten haben &#8211; vor dem gleichen Schicksal. Was für ein Gewinn für den modernen Feudalherren.</p>
<p>Da gibts natürlich in manchem Unternehmen noch einen anderen triftigen Grund um ältere Damen loszuwerden, die nicht mehr ganz so frisch aussehen. Der Chef möchte von jungen Damen mit glatten, faltenlosen Gesichtern umgeben sein. Damen mit großen Ti&#8230;, Verzeihung Busen und blondem Haar. Da kommen einem ein paar Schrippen, Pfandbons oder Frikadellen ganz gelegen. Chef, brauchst du eine Neue &#8211; stell der Alten was zum futtern hin. </p>
<p>So viele Vorteile wiegen die Häme, den Spott, die Lächerlichkeit über den Kündigungsgrund für die Alten bestimmt auf. Armes Deutschland, wenn ich an dich denk, da graust es mir!</p>
<p>Wetere Artikel zum Thema:<br />
<a href="http://www.bernds-journal.de/frikadellen-kundigung-zuruckgezogen/">Frikadellen-Kündigung zurückgezogen</a><br />
<a href="http://www.bernds-journal.de/die-frikadellen-des-bauverbands-westfalen/">Die Frikadellen des Bauverbands Westfalen</a> und unter dem Tag &#8220;Arbeit&#8221;</p>
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		<title>Emmely und kein Ende</title>
		<link>http://www.bernds-journal.de/emmely-und-kein-ende/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 18:48:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job]]></category>

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		<description><![CDATA[Emmely kann ihren Fall vielleicht vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt verhandeln lassen. Sie hatte Beschwerde eingereicht gegen einen Beschluss des Landesarbeitsgerichts. Das Landesarbeitsgericht Berlin hatte keine Revision dagegen zugelassen. Ganz tolle Rechtsprechung kann man da nur sagen, was die Richter sich wohl dabei gedacht haben? Emmely soll 1.30 Euro Pfandbons bei Kaiser&#8217;s geklaut haben, nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Emmely kann ihren Fall vielleicht vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt verhandeln lassen. Sie hatte Beschwerde eingereicht gegen einen Beschluss des Landesarbeitsgerichts. Das Landesarbeitsgericht Berlin hatte keine Revision dagegen zugelassen. Ganz tolle Rechtsprechung kann man da nur sagen, was die Richter sich wohl dabei gedacht haben? Emmely soll 1.30 Euro Pfandbons bei Kaiser&#8217;s geklaut haben, nach 30 Jahren Betriebszugehörigkeit. Das war Kaiser&#8217;s eine fristlose Kündigung wert, da fragt man sich, haben die sich was dabei gedacht? Das werde ich wohl nie erfahren, geh ich doch seit dem nicht mehr bei Kaiser&#8217;s einkaufen.</p>
<p>Unter dem Titel &#8220;ich, du, er-sie-es, wir, ihr, sie haben geklaut&#8221; habe ich hier davon berichtet.</p>
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		<title>Lohnverzicht macht konkurrenzfähig</title>
		<link>http://www.bernds-journal.de/lohnverzicht-macht-konkurrenzfahig/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 16:10:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job]]></category>

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		<description><![CDATA[Englische Manager wiesen ihre Bergleute auf deren belgische Kollegen hin, die nicht mehr Lohn verlangten und nicht mehr Lohn erhielten, als gerade nötig, um für ihre Masters zu leben. Die englischen Grubengesellschaften müßten nun ihre Arbeiter auf deren Lohnniveau drücken, um konkurrenzfähig bleiben zu können. Na, kommt euch das nicht sehr bekannt vor. Vor kurzem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Englische Manager wiesen ihre Bergleute auf deren belgische Kollegen hin, die nicht mehr Lohn verlangten und nicht mehr Lohn erhielten, als gerade nötig, um für ihre Masters zu leben. Die englischen Grubengesellschaften müßten nun ihre Arbeiter auf deren Lohnniveau drücken, um konkurrenzfähig bleiben zu können.</p>
<p><span id="more-1057"></span></p>
<p>Na, kommt euch das nicht sehr bekannt vor. Vor kurzem noch heulten hier in Deutschland die Konzerne landab &#8211; landauf ein ähnlich schauriges Lied. Unterstützung fanden sie reichlich bei allen Parteien, denn da sitzen ja die Experten, heute für dies &#8211; morgen für das. Die Gewerkschaften spielten das böse Spiel mit, ging doch auch die SPD mit solchen Sprüchen hausieren und der Partei wollte man auf keinen Fall schaden. Gebracht hat es nichts, nicht ein einziger Arbeitsplatz wurde durch den Lohnverzicht gerettet. Im Gegenteil, die Bosse haben sich verschluckt an dem zu großen Bissen und eine neue Weltwirtschaftskrise ausgekotzt. So war es immer &#8211; so wird es bleiben &#8211; immer!</p>
<p>Die Meldung über die englischen Manager und ihre Lohndrückerei stammt von 1863. Die belgischen Bergleute hatten dann genug und 1867 gestreikt. Der Streik wurde blutig mit Pulver und Blei unterdrückt. Das ist wohl das einzige, was sie sich heute nicht mehr trauen würden.</p>
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		<title>Oh,Weh! Mein Brotaufstrich ist weg</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 11:27:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job]]></category>

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		<description><![CDATA[Da wird einer Kassiererin wegen zweier Pfandbons gekündigt, die sie vielleicht genommen hat, vielleicht auch nicht. In Italien ist letztens eine Arbeiterin entlassen worden, weil sie beim werkeln zu laut gesungen hat. Nun sollen sich zwei Mitarbeiter einer Bäckerei-Kette auf ihre Schrippen den Brotaufstrich ihres Brötchengebers gekratzt haben. Mann, oh Mann was für ein Verbrechen! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da wird einer Kassiererin wegen zweier Pfandbons gekündigt, die sie vielleicht genommen hat, vielleicht auch nicht. In Italien ist letztens eine Arbeiterin entlassen worden, weil sie beim werkeln zu laut gesungen hat. Nun sollen sich zwei Mitarbeiter einer Bäckerei-Kette auf ihre Schrippen den Brotaufstrich ihres Brötchengebers gekratzt haben. Mann, oh Mann was für ein Verbrechen! Den Leuten müsste man doch glatt die Pfoten abhacken, treiben sie doch einen, der sein Vermögen in einem Menschenleben nicht mehr verprassen kann, fast in den Ruin. Pfui Spinne!<span id="more-747"></span></p>
<p>Ein Glück, dass ich da raus bin, aus der heutigen, modernen Arbeitswelt. Wie oft wäre ich gefeuert worden. Ich hab es nie gewußt, ich bin ein notorischer Dieb. Hab mir da mal ne Tasse Kaffee eingeschenkt und da eine Scheibe Salami aufs Brötchen getan. Hi und da verschwand vielleicht ein Kugelschreiber in meinen diversen Taschen. Es waren eben andere Zeiten, so vor 30 Jahren. Da durfte man sich den Kaffee, die Scheibe Salami und den Kugelschreiber nehmen, oder hat&#8217;s geduldet. Kein Hahn hat danach gekräht.</p>
<p>Heute, da wird anders gekrächst, wie z.B. der deutsche Einzelhandelsverband (HDE). Deren Geschäftsführer, Hubertus Pellengahr, findet, dass hier nicht Arbeitgeber gegen Arbeitnehmer, sondern Ehrliche gegen wenige Unehrliche kämpfen. Das fällt mir schwer zu glauben. Warum heuer und nicht schon immer? Liegt&#8217;s dran, dass der Kommunismus kaputt ist und man nun wieder volle Pulle den Kapitalisten raushängen lassen kann? Pellengahr meint, ein Vergleich von Managern, die für satte Verluste verantwortlich sind und Verkäufern die gestohlen haben, sei nicht möglich. Das eine sei Unfähigkeit, dass andere Diebstahl. Unfähigkeit sei nicht strafbar.</p>
<p>Er, der Herr Pellengahr, verwechselt hier Unfähigkeit mit Gier, unbändiger nicht zu bremsender Gier nach Moneten in jeder Form, Pensionen, Vergütungen und Bonuse. Diese Gier hat Unternehmen ins Taumeln gebracht. Tausende ihre Jobs gekostet. Nicht ein paar Gramm Brotaufstrich, über die man nicht mal nachdenkt, warum auch? Mann, oh Mann, mir graust vor den Pellengahrs und ihren allzu glatten Einsichten.</p>
<p>Nachtrag: Die beiden Bäcker wurden von dem Schwerverbrechen freigesprochen, der eine war im Betriebsrat. Ein Schelm, wer da Arges denkt <img src='http://www.bernds-journal.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>ich, du, er-sie-es, wir, ihr, sie haben geklaut</title>
		<link>http://www.bernds-journal.de/ich-du-er-sie-es-wir-ihr-sie-haben-geklaut/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 14:32:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.bernd-wohlers.de/?p=712</guid>
		<description><![CDATA[Da soll Frau Emmely, die bei der Lebensmittelkette Kaiser&#8217;s seit über 30 Jahren beschäftigt war, geklaut haben, sage und schreibe 1,30 Euro. Die Betonung liegt auf soll, Beweise gibt es nicht, nur einen Verdacht. Das Urteil beruht auf einen Anachronismus der Gesetzgebung. Ein Verdachtsurteil dürfte es nicht geben: In dubio pro reo (Im Zweifel für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da soll Frau Emmely, die bei der Lebensmittelkette <span style="text-decoration: underline;">Kaiser&#8217;s </span>seit über 30 Jahren beschäftigt war, geklaut haben, sage und schreibe 1,30 Euro.  Die Betonung liegt auf soll<strong>, </strong>Beweise gibt es nicht, nur einen Verdacht.<span id="more-712"></span></p>
<p>Das Urteil beruht auf einen Anachronismus der Gesetzgebung. Ein Verdachtsurteil dürfte es nicht geben: In dubio pro reo (Im Zweifel für den Angeklagten) ist ein Grundsatz der Strafrechtspflege. Das deutsche Arbeitsrecht richtet aber nach dem Grundsatz: In dubio contra reum (Im Zweifel gegen den Angeklagten). Das Urteil war auch nicht, lus congens (zwingendes Recht). Die Richterin hätte durchaus anders entscheiden können. So drängt sich unausweichlich die Frage auf, spielte die gewerkschaftliche Vergangenheit der Beschuldigten bei der Urteilsfindung eine Rolle?</p>
<p>Wäre die Kündigung nicht auf Verdacht, sondern auf Grund von Tatsachen erfolgt, dann wäre die Kündigung rechtlich nicht anzufechten. Jede Firma hat aber auch die Möglichkeit selber zu entscheiden, ob das notwendig ist. In dem Betrieb, in dem ich zu sozialeren Zeiten als heute werkelte, wurde dem Deliquenten zuerst eine Umsetzung innerhalb des Betriebes mit einen neuem Arbeitsvertrag angeboten. Das bedeutete Wegfall aller Besitzansprüche und meist ein geringeres Anfangsgehalt als vorher gezahlt wurde. Strafe genug, bei 1,30 Euro?</p>
<p>Einkaufen bei Kaiser&#8217;s &#8211;  Danke, muss nicht sein!</p>
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