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	<title>Das Journal &#124; Woltersdorf &#187; Erzählungen</title>
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	<description>Woltersdorf und die Welt</description>
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		<title>Verspäteter Aprilscherz des Gerd N</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 13:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erzählungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Telefon bimmelte, vom Nachbar Gerd N. der Sohn Torsten N. hing an der Strippe. „Jungs, die auf der Straße mit Feuerwerk hantierten, hätten vor vier Tagen, am Freitag seinem Erzeuger einen Böller aufs Dach geschmissen und wir, seine Nachbarn, seien dafür verantwortlich und möchten uns doch gefälligst dafür vor dem Alten in den Staub [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Telefon bimmelte, vom Nachbar Gerd N. der Sohn Torsten N. hing an der Strippe. „Jungs, die auf der Straße mit Feuerwerk hantierten, hätten vor vier Tagen, am Freitag seinem Erzeuger einen Böller aufs Dach geschmissen und wir, seine Nachbarn, seien dafür verantwortlich und möchten uns doch gefälligst dafür vor dem Alten in den Staub werfen<span id="more-10037"></span>, gehörig barmen und um Verzeihung flehen. Würden wir dem nicht nachkommen, müssten sie Strafmassnahmen überdenken. Das Strafmass wurde auch sofort durch die Leitung gebellt: Wir werden dann nicht den, in einem Schiedsverfahren geschlossenen, Vergleich erfüllen und den von uns einst angerichteten Schaden, wie demolierte Terrasse und Buddelkiste, ja und den umgesetzten Zaun, wodurch sie sich ein Stück unseres Grundstücks einverleibten, wieder an die Stelle setzen, wo er zuvor stand, nee ihr könnt uns mal ereiferte sich der Sohnemann. Das uns, was auf der Straße passiert, nichts angeht, dass ging weit über sein Fassungsvermögen hinaus.</p>
<p>Nachdem wir den Hörer auf die Gabel legten, fragten wir die beschuldigten Knaben, habt ihr? Nein, wir waren auf der Straße, bei eueren Nachbar hat keiner geknallt und es war auch keiner in eurem Garten. Das hatten wir zwar gesehen und das Tor ist verschlossen, aber Fragen bildet. Das gute Dutzend Jungs wird selber bei ihm vorsprechen, die Beschuldigungen müssen ja aus der Welt geräumt werden.</p>
<p>Nur will er seine angerichteten Schäden nicht bezahlen, einst beschuldigte er kleine Buben, sein Dach mit Steinen beschädigt zu haben, da hat der Vater eines der Kleinen den vorgeblichen Schaden von ca. 500 DM beglichen, ein anders Mal sind beim Zaunstreichen einige Spritzer Farbe auf seine fast vom hohen Alter her zerfallende Bootsplane gekommen, wurde auch beglichen, nicht den gewünschten halben Tausender aber immerhin die Hälfte. Was kann es jetzt sein, muss sein Dach neu gedeckt werden?</p>
<p>Wie hat der Nachbar einmal gesagt: alles was ich mache, muss was einbringen, na ja, mal sehen was es ihm einbringt.</p>
<p>Sabrina B.</p>
<p>Nachtrag 6.4.12:die Jungs waren bei Ihnen, sie blaffte durch die Sprechanlage: wir haben Anzeige bei der Gemeinde gestellt. Die Jungs gingen, später kamen die Beiden hinterhergewetzt. Wir hörten sie bis ins Dachgeschoss schrill keifen, ihr Dach ist beschädigt. Ein Junge fragte wie es sein kann, dass ein Böller von 20 &#8211; 30 Gramm an die 60 Meter fliegen kann und punktgenau auf seinen Dach explodiert. Da muss man doch vorher die Länge der Zündschnur, Gegenwind usw. berechnen, wie er sich das vorstellt. Stutzen, grübel, grübel, der Böller verwandelte sich flugs in erst drei, später fünf Raketen und Schaden war plötzlich auch nicht mehr entstanden, nun hieß es: hätte entstehen können. Wir, die zuhörten fragen uns, wie kommt es, das Einer, der immer und sofort die Ämter bemüht, vom Freitag bis zum folgenden Montag wartet. Ich finde, die Geschichte ist schlecht erfunden, die reicht nicht als Aprilscherz.</p>
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		<title>Sternwarte Eichberg</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 17:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erzählungen]]></category>

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		<description><![CDATA[es wird sie wohl nie geben, es war nur ein schöner Traum zum 1. April. Die schlimme Chemikalie Dihydrogen-Monoxid (DMHO) ist auch nicht so schlimm, nur für die, die Angst vor Wasser haben. „Di“ bedeutet „Zwei“, „Mono“ bedeutet „Eins“ = zwei Wasserstoffatome und ein Sauerstoffatom ergibt H2O. In chemischen Stoffen mit Wasserstoff wird dieser mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>es wird sie wohl nie geben, es war nur ein schöner Traum zum 1. April. Die schlimme Chemikalie Dihydrogen-Monoxid (DMHO) ist auch nicht so schlimm, nur für die, die Angst vor Wasser haben.  </p>
<p>„Di“ bedeutet „Zwei“, „Mono“ bedeutet „Eins“ = zwei Wasserstoffatome und ein Sauerstoffatom ergibt H2O. In chemischen Stoffen mit Wasserstoff wird dieser mit seinem griechisch-lateinischen Namen als Hydrogenium „Hydro“=griechisch für „Wasser aufgeführt. Also  Leitungsheimer, wie aus der Liebesquelle</p>
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		<title>Betreiberkonzept Eichberg</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 22:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erzählungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Für den Eichberg gibt es ein neues Betreiberkonzept, ein Freund aus Berlin schickte es mir. Das europaweit agierende Konsortium Tycho Brahe hat sich in den 73 Meter hohen Berg verguckt und möchte mit Fördermitteln auf dem 14 Hektar großen Gelände peu à peu eine Jugendherberge mit angegliederter Sternwarte errichten. Falls die Planungen rechtzeitig zum Abschluss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für den Eichberg gibt es ein neues Betreiberkonzept, ein Freund aus Berlin schickte es mir. Das europaweit agierende Konsortium Tycho Brahe hat sich in den 73 Meter hohen Berg verguckt und möchte mit Fördermitteln auf dem 14 Hektar großen Gelände peu à peu eine Jugendherberge mit angegliederter Sternwarte errichten. Falls die Planungen rechtzeitig zum Abschluss kommen,<span id="more-10008"></span> soll nach der Rekultivierung des Eichbergs, spätestens im März 2015 der erste Spatenstich erfolgen.</p>
<p>In Planung ist eine Jugendherberge mit 74 Betten, Erlebnisspielplatz, Spielwiese, Beachvolleyball und vieles mehr. Für astronomische Kurse wird es zwei Seminarräume, einer für 80 und ein weiterer für 40 Personen geben. Angestrebt sei auch ein barrierefreier Zugang. Die Kosten werden für die Teilnehmer bei acht bis zehn Euro pro Tag liegen.</p>
<p>Zeitgleich mit der Jugendherberge wird der Bau der Vereinssternwarte beginnen. Der Eichberg wird wegen seiner  Nähe zur Stadt, die dennoch ein abgelegenes, komfortables Beobachten ermöglicht, favorisiert. Der Berg musste folgende Bedingungen erfüllen: Dunkelheit, Ferne von größeren Industrieansiedlungen, passende Grenzgröße im Zenit, Horizonthelligkeit, Rundumsicht und eine gute Verkehrsanbindung. Es werden zwei Teleskope errichtet, ein Spiegelteleskop, dessen Primärspiegel einen Durchmesser von 508 mm (20 Zoll) und einen Sekundärspiegel von 191 mm hat. Die Brennweite des Systems beträgt 3454 mm, dies entspricht einem Öffnungsverhältnis von f6.8. Der parabolische Spiegel wird mit Quecksilber bedampft und eignet sich optimal für die Astrophotografie. Neben dem Spiegelteleskop wird es einen Refraktor mit einer Objektivöffnung von 152 mm (6 Zoll) und einer Brennweite von 1300 mm geben.</p>
<p>Die Straßenbeleuchtung muss in einem Umkreis von fünf bis sieben Kilometern auf Niederdruck Natriumdampflampen umgestellt werden. Im Nahbereich von zwei Kilometern bleibt die Straßenbeleuchtung aus und wird erst um Mitternacht wieder zugeschaltet. Als problematisch, aber lösbar, gilt das Abregnen des für den Betrieb des Spiegels benötigte Dihydrogen-Monoxid (DHMO). Die sogenannte Hydroxylsäure ist als Hauptbestandteil des sauren Regens anzusehen. DMHO wird in der Wissenschaft gerne benutzt, da es ein konkurrenzlos billiges Universallösungsmittel darstellt. DHMO dient vielfach als „Trägersubstanz“ für eine unbekannte Anzahl weiterer Giftstoffe. Die Einleitung von DHMO ins Abwasser wurde bislang gesetzlich nicht verboten, obwohl keine Technologie existiert, die es aus dem Abwasser entfernt. Dennoch sind die Behörden bislang nicht bereit, die Konzentration von DHMO im Abwasser systematisch zu messen.</p>
<p>Ist doch schön, wenn die all ihre Bauprobleme gelöst haben, können wir Sterne gucken gehen. </p>
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		<title>Woltersdorf krallt sich 1704</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 08:55:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erzählungen]]></category>
		<category><![CDATA[Woltersdorf]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Verantwortung für all das was die Verwaltung einer Gemeinde so anstellt, trägt der Erste Verwaltungsbeamte, hier in Woltersdorf ist es Dr. Rainer Vogel. So mache ich den Bürgermeister für die folgende Begebenheit verantwortlich. Gestern bekam ich einen Brief von der Gemeindeverwaltung Woltersdorf, ohne Aktenzeichen, unterzeichnet von Herrn Löwe In dem Brief teilt er er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Verantwortung für all das was die Verwaltung einer Gemeinde so anstellt, trägt der Erste Verwaltungsbeamte, hier in Woltersdorf ist es Dr. Rainer Vogel. So mache ich den Bürgermeister für die folgende Begebenheit verantwortlich.</p>
<p>Gestern bekam ich einen Brief von der Gemeindeverwaltung Woltersdorf, ohne Aktenzeichen, unterzeichnet von Herrn Löwe<span id="more-9920"></span> In dem Brief teilt er er mit, dass das Grundstück, welches ich vor einem Jahrzehnt kaufte, mir nicht zur Gänze gehört, sondern ein Teil der Liegenschaft Eigentum der Gemeinde Woltersdorf sei. Es gab zuvor kein Gespräch, keinen Briefwechsel, keine Vermessung. Einfach so aus dem Handgelenk enteignete Herr Löwe mich, es erinnert doch stark an die Bodenreform der DDR, als alles LPG wurde.</p>
<p>Bei der Enteignung geht es um das Flurstück 1704 der Gemarkung Woltersdorf. 1704 ist der Stolpgraben oder auch Mühlenfließ genannt, einschließlich der Vorlandflächen. Das Flurstück 1704 ist eine Bundeswasserstraße, dessen Eigentümer, die Bundesrepublik Deutschland ist. Geregelt wird das im § 89 Grundgesetz (GG) Die Bundeswasserstraßen werden vom Wasser und Schifffahrtsamt (WSA) verwaltet, dargestellt wird das im Bundeswasserstraßengesetz (WaStrG). In Anlage 1, Verzeichnis der dem allgemeinen Verkehr dienenden Binnenwasserstraßen des Bundes finde ich unter der Nummer 48 die folgende Bundeswasserstraße: Rüdersdorfer Gewässer (Strausberger Mühlenfließ, Hohler See, Stolpgraben, Kalksee, Flakensee, Dämeritzsee) mit Stichkanal Langerhanskanal (Kriensee).</p>
<p>Somit ist bewiesen, das Flurstück 1704, der Stolpgraben, inclusive seinem Vorland, auf das der Bürgermeister von Woltersdorf Anspruch für die Gemeinde erhebt, gehört weder der Gemeinde Woltersdorf noch mir, sondern dem Bund. Das Vorland des Stolpgrabens hat hier eine Breite von genau 50 cm, nämlich die Kaimauer aus Beton und für dieses Vorland genannte Stück habe ich mit dem WSA am 26.08.04 einen Nutzungsvertrag Nr. 3-263.4-RüG/207 abgeschlossen.</p>
<p>An dieses 50 cm breite Vorland des WSA grenzt mein Flurstück 675/1 laut Auszug aus dem Liegenschaftskataster, Landkreis Oder-Spree vom 27.10.2006 nahtlos an. Die Eigentumsverhältnisse sind klar, wie kommt die Gemeinde Woltersdorf zu dem Entschluss mich ohne Anhörung zu enteignen? Wollen wir doch einmal das Garn bis zum Anfang zurückverfolgen.</p>
<p>Im Herbst 2011 bekam ich Post von meinem Nachbarn Gerd Ni. Er beanspruchte aus heiterem Himmel den Zugang zu meinem Grundstück auf einer Fläche von ca. 12 qm, angrenzend an den Stolpgraben, und begründete sein Begehr, mit einer Erlaubnis des Eigentümers. Die wollte ich sehen, er zeigte sie jedoch nie vor. Im gleichem Herbst, er wartete bis ich im Urlaub war, ließ er meinen Zaun abbauen und nahm Erdarbeiten auf meinem Grundstück vor und ließ den Zaun später zu meinem Nachteil an eine andere Stelle wieder errichten. Der Ärger war da, Polizei, Staatsanwalt, Rechtsanwalt, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, Kosten etc.</p>
<p>Die Sache kam zum Schiedsmann von Woltersdorf, Dr. Udo Harms und der schaffte es einen Vergleich herzustellen. Gerd Ni verpflichtete sich im Vergleich den Zaun wieder dorthin zu stellen, wo er zuvor stand und die Sachschäden, die seine Arbeiten hervorgerufen hatten, zu beseitigen. Nur Gerd Ni konnte sich mit dem Schiedsspruch nicht abfinden und suchte Helfer und die fand er im Bürgermeister und Herrn Löwe, sie enteigneten mich mal auf die Schnelle. Die Gemeinde Woltersdorf beansprucht mit Schreiben vom 14. März 2012 von meinem Grundstück ein Gebiet von ca. 3.7 m vom Stolpgraben ausgehend.</p>
<p>Herr Bürgermeister und Herr Löwe benutzten zur Durchsetzung dieses amtlichen Anspruchs eine amtlich aussehende Karte von einer Firma „Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg“. Nur diese Karte ist nicht amtlich, steht sogar mit dabei, ich tipp mal ab: „Dieser Kartenauszug stellt keine rechtsverbindliche Auskunft dar und darf nicht als amtlicher Auszug verwendet werden. Dieser Auszug ist urheberrechtlich geschützt. Er kann nur zur internen Verwendung oder zum eigenen Gebrauch kostenfrei genutzt werden, Vervielfältigung, Umarbeitung, Veröffentlichung, Weitergabe an Dritte sowie jede kommerzielle Nutzung bedürfen der Zustimmung der LGB“</p>
<p>Ja, was denn nun? Die Gemeinde Woltersdorf hat hier unerlaubtes privates Kartenmaterial als amtliches Dokument ausgegeben, es unerlaubt an Dritte, nämlich mich weitergegeben und die Karte unerlaubt umgearbeitet. Arbeitet so eine seriöse Verwaltung? Weiter hat die Gemeinde Woltersdorf das GG, welches den Anspruch des Bundes auf die Wasserstraße regelt, außer Kraft gesetzt und sich verstiegen, in einem Nachbarschaftsstreit mit unerlaubten Mitteln Partei zu ergreifen.</p>
<p>Ich bin Mitautor bei „Bernds-Journal“ einer Internetpublikation, die sich kritisch mit der Gemeindepolitik von Woltersdorf beschäftigt. Ob der Gedanke, es denen endlich mal zurückzuzahlen, bei dem beschriebenen Streich aus Schilda eine Rolle spielte, kann ich nicht sagen, könnte es mir aber, bei dieser Verwendung unerlaubter Mittel, lebhaft vorstellen. </p>
<p>Wie kommen wir da wieder raus, Herr Bürgermeister, Herr Löwe? Prozess oder Einsicht und Reparatur? Das liegt bei Ihnen! Wir werden auf jeden Fall die Firma über die unerlaubte Nutzung und Weitergabe des Kartenmaterials, welches Sie amtlich missbrauchten, informieren und dem WSA mitteilen, das Sie Anspruch als Eigentümer auf den Stolpgraben erheben.</p>
<p><a href="http://www.bernds-journal.de/urlaubsfreuden/" target="_blank">Urlaubsfreuden, so fing es an</a></p>
<p><a href="http://www.bernds-journal.de/neuer-schiedsmann-in-woltersdorf/" target="_blank">Neuer Schiedsmann in Woltersdorf</a></p>
<p><a href="http://www.bernds-journal.de/img/rathaus_schreiben.pdf" target="_blank">Schreiben vom Rathaus</a></p>
<p><a href="http://www.bernds-journal.de/woltersdorf-krallt-sich-1704-teil-2/" target="_blank">Der letzte aktuelle Stand</a></p>
<p>Geschrieben für S. Ba. von Bernd</p>
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		<title>Neuer Schiedsmann in Woltersdorf</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 11:20:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erzählungen]]></category>
		<category><![CDATA[Woltersdorf]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben ein Grundstück in Woltersdorf und so ein Stückchen Land grenzt an andere Parzellen, die anderen gehören – Nachbarn genannt. Nachbarn und Nachbarschaft sind so ein Ding, bei manchen geht es gut, bei einigen nicht so gut und bei wenigen verdienen sich Anwälte eine goldene Nase. Wir gehören zur letzteren Spezies, dieser Aufzählung, es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben ein Grundstück in Woltersdorf und so ein Stückchen Land grenzt an andere Parzellen, die anderen gehören – Nachbarn genannt. Nachbarn und Nachbarschaft sind so ein Ding, bei manchen geht es gut, bei einigen nicht so gut und bei wenigen verdienen sich Anwälte eine goldene Nase. Wir gehören zur letzteren Spezies, <span id="more-9682"></span>dieser Aufzählung, es ist ein Nachbar, mit dem wir uns ab und zu auseinandersetzen müssen. Gründe, Schuld, der oder der, will ich mal aus dieser Betrachtung ausklammern, fast jeder kann da auf einen eigenen Erfahrungsschatz zurückgreifen. </p>
<p>Mit unserem Nachbarn kam es wie es kommen musste, eines Tages ging nichts mehr, Funkstille. Wir ahnten, in nächster Zeit werden wir zu denen gehören, die Anwälte reicher machen, schließlich, unser Nachbar ist Rechtschutz versichert und irgendwie will man ja einen Gegenwert für die Beiträge.</p>
<p>In Brandenburg muss, bevor geklagt werden kann, ein Schiedsmann konsultiert werden. Ist der Schiedsmann gut, ist es eine feine Sache. In Woltersdorf hatten wir bis zum September Herrn Meindl als Schlichter, der hat für uns und unserem Nachbarn schon einmal, die aufs Eis getriebene Kuh von da zurückgeholt. Jetzt haben wir Februar und die Kuh war wieder auf dem Eis, nur Herr Meindl war nicht mehr da, sie zu bändigen. Der neue Schiedsmann, Dr. Udo Harms, durfte sich mit dem hoffnungslosen Gezerre plagen.</p>
<p>Vorab, auch er hat die Kuh behutsam und professionell vom Eis geholt, beide Parteien können mit seinem erarbeiteten Kompromiss leben, bis zum nächsten Mal. Allen Woltersdorfern, die mit Nachbarschaftsstreit gesegnet sind, möchte ich unseren Schiedsmann als guten Schlichter empfehlen, obendrein wird es deutlich billiger als Anwalt und Gericht zu bemühen. Mit ihm hat unser Ort einen guten Ehrenamtlichen bekommen.</p>
<p>Nachtrag: Unser Nachbar hat kaum den Raum verlassen, eine neue Kuh aufs Eis getrieben: <a href="http://www.bernds-journal.de/woltersdorf-krallt-sich-1704/" target="_blank">Woltersdorf krallt sich 1704</a></p>
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		<title>Kolumne zum Sonntag</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 16:54:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Abgesägt, ganz langsam, warum? Er hat doch nur geschachert, wie alle. Einer hat den Fliesenleger schwarz bestellt, der wiederum handelt um den Preis des Wunschhandys, der Nächste schachert um seinen Urlaub und ein weiterer verfliegt im Urlaub Bonusmeilen seiner Firma. Es gibt Politiker, die lassen sich vom Frühstück bis zum Nachtmahl von Lobbyisten verpflegen. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abgesägt, ganz langsam, warum? Er hat doch nur geschachert, wie alle. Einer hat den Fliesenleger schwarz bestellt, der wiederum handelt um den Preis des Wunschhandys, der Nächste schachert um seinen Urlaub und ein weiterer verfliegt im Urlaub Bonusmeilen seiner Firma. Es gibt Politiker, die lassen sich vom Frühstück bis zum Nachtmahl von Lobbyisten verpflegen. Es gibt Journalisten, die kaufen sich Presseausweise,<span id="more-9649"></span> damit können sie billiger fliegen, bei Autos und Möbel sparen, alles normal, keiner redet mehr darüber in unserer Bananenrepublik.</p>
<p>Wolfi ist nun mal ein ausgehungerter, gieriger Leitwolf seiner Bananenrepublik, Er will mehr, er will Freunde, Freunde von denen da ganz oben. Er hat sie gesammelt, einen Pulk Kumpels, einer spendabler als der andere, darunter auch Distel den Chefkritzler von „Blöd“. „Blöd“ war immer für Wolfi da, Kolumnisten, Feuilletonisten und sonstige Federfechter des blöden Blattes bejubelten den ersten Wolf unserer Nehmen und Geben Gesellschaft. Eines Tages glaubte Wolfi, dass stimmt alles was „Blöd“ über ihn herzt und sein Innerstes wuchs und wuchs über Distel hinaus. Sanft warnte „Blöd“ seine Kreation, komm runter, auf den Teppich, sonst wirst du zum Bettvorleger. Wolfi, der sich für den Auserwählten hielt, hörte schon lange nicht mehr was gewöhnliche Untertanen von sich gaben. Wie es so ist, Hochmut kommt vor dem Fall. Wolfi beschloss, bei Chefkritzler Distel gegen die Schelte zu intervenieren. Ehrenmann Wolfi schickte deshalb eine Nachricht an den privaten Ehrenmann Distel. Ein Gentleman hausiert nicht mit Privatem, dennoch, Distel wollte Wolfi eine reinwürgen, kräftigst, nur die Leute sollten nicht merken, das er es war, der Wolfis Zettelchen weiterreichte, wollte Distel doch weiterhin als Gentleman angesehen werden.</p>
<p>Die Federkielspitzer von „Blöd“ suchten und fanden allerhand Schreiberlinge im ganzen Land, die sich gerne vor Distels Karren spannen ließen und sie begannen ihr Werk, kauften Mengen von Tinte und Gänsekiele ohne Zahl. Als sie alles beisammen hatten, begannen sie ihr monatelanges Trommelfeuer, heute ein bisserl Nichts und morgen ein bisserl Unwichtiges, jeden Tag ein bisserl mehr, nur „Blöd“ hielt sich zurück, schließlich, Distel ist ein Ehrenmann.</p>
<p>So kam es dann, wie es kommen musste, Distels Fuchsschwänze haben den Ast, auf den der Wolfi der Bananenrepublik hockte, abgesägt. Das ist zu verkraften, Wolfi stellte sich reichlich dämlich an. Schwerer wiegt, die Macht von „Blöd“, wer konnte sich bis dato vorstellen, das „Blöd“ bestimmt, wer Leitwolf ist und wer nicht, in unserer Bananenrepublik.</p>
<p>Alle Namen von Personen, Orte und Unternehmen, sowie verwendete Titel sind rein zufällig gewählt, die Geschichte ist durch und durch erfunden und betrifft keine lebenden Personen. Muss ich so schreiben, glaube ich. Wer weiß, vielleicht gibt es ja irgendwo auf der Welt eine Bananenrepublik und eine Postille mit den Namen „Blöd“, einen Chefkritzler Distel und einen Leitwolf Wolfi, dem man das Fell abgezogen hat, weil er nicht so spurte wie &#8220;Blöd&#8221; es sich vorstellte.</p>
<p>Prof. Dr. Wolfgang Stock (CDU) freut sich auf den <a href="http://www.cdu-woltersdorf.de/lokal_1_1_213_Wir-freuen-uns-auf-den-naechsten-Bundespraesidenten!.html ">neuen Bundespräsidenten</a></p>
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		<title>Neues aus dem Palais des Präsidenten</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 11:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundespräsident Wulff soll die Hamster seiner Kinder mit Gras aus dem Garten von Bellevue gemästet haben, obwohl er weiß, dass das Schloß nur für dienstliche Zwecke genutzt werden darf, meldet das Satiremagazin Titanic.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundespräsident Wulff soll die Hamster seiner Kinder mit Gras aus dem Garten von Bellevue gemästet haben, obwohl er weiß, dass das Schloß nur für dienstliche Zwecke genutzt werden darf, meldet das Satiremagazin Titanic. </p>
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		<title>Urlaubsfreuden</title>
		<link>http://www.bernds-journal.de/urlaubsfreuden/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 07:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erzählungen]]></category>
		<category><![CDATA[Woltersdorf]]></category>

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		<description><![CDATA[Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt. (Schiller; Wilhelm Tell IV,3). Ob Schiller damit seine Erfahrung mit Nachbarn in einen Satz ausdrückte, weiß ich nicht. Dass der Satz auch heutzutage seine Berechtigung hat, erlebte ich jetzt life. Vor geraumer Zeit schrieb mir ein Anwalt, dass mein Nachbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt. (Schiller; Wilhelm Tell IV,3). Ob Schiller damit seine Erfahrung mit Nachbarn in einen Satz ausdrückte, weiß ich nicht. Dass der Satz auch heutzutage seine Berechtigung hat, erlebte ich jetzt life.</p>
<p>Vor geraumer Zeit schrieb mir ein Anwalt, dass mein Nachbar <span id="more-8538"></span>an seinem Hafen arbeiten will und ich gefälligst meine 30 jährige Buchsbaumhecke zeitweise umsetzen soll. Kommt nicht in Frage, schrieb ich ihm zurück. Dann trat Ruhe ein, bis ich vor Tagen ein Einschreiben von meinem Nachbarn bekam. Tenor, wie sein Anwalt, nur noch frecher. Im Befehlston verlangte er, ich solle Baufreiheit schaffen, auf meinem Grundstück, das mir am Wasser nicht gehört, er habe die Erlaubnis vom Wasser und Schifffahrtsamt (WSA) das Land zu betreten. Die Genehmigung wollte ich sehen, vorzeigen konnte er sie nicht. Nachfrage beim WSA, nein wir geben grundsätzlich keine Genehmigungen anderer Leute Eigentum zu betreten.</p>
<p>Wir wollten, wie jedes Jahr, um diese Zeit nach Dänemark. Wie schützen wir unsere Buchsbaumhecke? Wir besorgten uns eine Videokamera, die sendet direkt ins Internet und schrieben unserem Nachbarn, lass die Finger von unserem Grundstück, lass Buchsbaumhecke und Zaun in Frieden, setze keinen Fuß auf unser Land, es wird von einer Cam überwacht.</p>
<p>Wir sind seit Tagen in Jütland, auf unserem Bildschirm können wir sehen, der Zaun ist weg, er liegt an Bord einer Arbeitsschute, die vor dem Hafen unseres Nachbarn liegt. Was tun, Sorge um die Hecke treibt uns um. Unsere Rettung war die Internetwache Brandenburg. Um 6:00 Uhr schilderten wir der Polizei unser Problem. Schon um 12:00 Uhr landete unser Sorgenschreiben in der Revierwache Woltersdorf und dort wurde sofort gehandelt. Die Polizei besuchte unseren Nachbarn. Jetzt können wir Urlaub machen, ohne Sorgen.</p>
<p>Es wäre schade, wenn unsere Revierwache der Polizeireform zum Opfer fällt, wir brauchen sie hier in Woltersdorf. Herzlichen Dank an die beiden dort arbeitenden Beamten. Geschrieben für S.Ba</p>
<p><a href="http://www.bernds-journal.de/unser-polizeirevier-am-rathaus" target="blank">Unser Polizeirevier am Rathaus</a></p>
<p><a href="http://www.internetwache.brandenburg.de/sixcms/detail.php/land_bb_polizei_internet_test_01.c.548016.de" target="blank">Unser Wache in Woltersdorf</a></p>
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		<title>Schmarotzi und sein Parkplatz</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 17:20:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erzählungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor unserem Haus, da gibt‚s eine Straße, die einen Bürgersteig hat. Der Bürgersteig ist eine Sandpiste, aber besser einen Sandpisten-Bürgersteig als gar kein Bürgersteig. So ein Bürgersteig ist für die, die sich noch auf eigenen Beinen bewegen, so eine Art Schutzreservat für Fußgänger. Die Gemeinde hat die Schutzzone neben dem Asphaltband gebaut, die Gemeinde kannte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor unserem Haus, da gibt‚s eine Straße, die einen Bürgersteig hat. Der Bürgersteig ist eine Sandpiste, aber besser einen Sandpisten-Bürgersteig als gar kein Bürgersteig. So ein Bürgersteig ist für die, die sich noch auf eigenen Beinen bewegen, so eine Art Schutzreservat für Fußgänger. Die Gemeinde hat die Schutzzone neben dem Asphaltband gebaut, die Gemeinde kannte aber Schmarotzi nicht. <span id="more-8003"></span>Schmarotzi und seine Familie ist ein Clan, der immer nach einer Chance sucht, seinen Nächsten zu übertölpeln und Schmarotzi wird immer fündig. Wo ein Bürgersteig ist, da braucht er keinen Platz für die eigenen Autos und die des Besuchs von seinem täglich gebügelten englischen Rasen abzuzwacken. Der Schmarotzi Clan parkt seine Autos seitdem auf dem Bürgersteig, mitten drauf und dankt täglich im Abendgebet für das Geschenk der Gemeinde.</p>
<p>So war‚s bis vor einigen Tagen, da schlängelten sich zwei Grünlinge mit Block und Bleistift durch Schmarotzis Konvoi, auf dem seinem Zweck entfremdeten Weg der Fußgänger und schrieben und schrieben. Sie müssen sich auch an Schmarotzi gewandt haben, denn der Clan der Schmarotzis meidet seitdem den kostenlosen Parkplatz auf dem Bürgersteig. Grande Katastrophe, der Clanälteste berief eine Vollversammlung seiner Schmarotzis ein. Alle Schmarotzis, junge, wie alte kamen und quälten ihr gebündeltes Hirn bis zur Weißglut, mit Erfolg. Der alte Schmarotzer und seine Nachkommen fanden einen neuen Dummen auf dessen Kosten sie ihre Karren abstellen können.</p>
<p>An unserer Straße, da gibt es ein Restaurant und der Besitzer hat für seine Gäste eine Fläche als Parkplatz gemietet. Einen Zaun drumherum gezogen, Schotter und Kies angefahren und alle Woche mäht er den Rasen und sammelt alte Flaschen und Papier auf, seine Gäste sollen einen guten Platz für ihre Autos vorfinden. Der Patz war es, den fasste Schmarotzi ins Auge, ein idealer Platz, ein anderer zahlt die Miete und hält alles in Ordnung. Die Schmarotzis gingen munter ans Werk und parken jetzt ihre Autos auf des Wirtes Parkplatz. Ist der ganze Platz voll mit den Autos der Gäste und der der Schmarotzis, fahren die Gäste, die keinen Platz fanden weiter zu einem anderen Wirt, dass aber stört Parasiten überhaupt nicht.</p>
<p>Lieber Schmarotzi, falls du bis hierher gelesen hast, lese doch bitte auch noch hier: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parasitismus">Parasitismus</a></p>
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		<title>TÜV Plakette und polizeiliches Adlerauge</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 12:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erzählungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Parkplatz von Toni steht ein Sprinter, dicht neben meinem Auto, auf allen vier Seiten prankt in Fettdruck das Wort „Polizei“. Was ist denn da los, frage ich mich und bleibe am Fenster stehen. Viel zu sehen ist nicht mehr, ein Polizist klettert in den Wagen und macht sich von dannen. Was der wohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Parkplatz von Toni steht ein Sprinter, dicht neben meinem Auto, auf allen vier Seiten prankt in Fettdruck das Wort „Polizei“. Was ist denn da los, frage ich mich und bleibe am Fenster stehen. Viel zu sehen ist nicht mehr, ein Polizist klettert in den Wagen und macht sich von dannen. Was der wohl wollte, einige Tage später ist die Antwort da. Vom Woltersdorfer Revierpolizisten M…, <span id="more-7611"></span> einem Polizeikommissar, bekomme ich eine Anzeige. Den TÜV habe ich überschritten steht da drin und wenn ich wolle, könne ich dazu Stellung beziehen. Die spinnen die Römer, geht’s mir durch den Kopf und ich geh zu meinem Auto, will sehen, dass das, was da geschrieben stand, nicht wahr sei. Zu sehen bekam ich, der TÜV war seit acht Monaten abgelaufen. Nun frage ich mich, wie konnte der M… die winzige Plakette im Vorbeifahren aus 20 Metern Entfernung sehen? Die ist schon ab 10 Metern, selbst aus dem Stand, bei bestem Licht, nicht mehr zu erkennen. Woher hat M… seine Erkenntnisse gewonnen, hat ihm eine delphische Pythia erleuchtet? Nun ja, ich hatte allerhand zum nachdenken. </p>
<p>Tage später, ich werfe einen Blick aus dem Fenster, sehe ich, wieder steht der Polizei Sprinter mit offenen Türen auf Tonis Parkplatz und niemand ist zu sehen. Plötzlich kommen zwei Polizisten, einer mit einer Kamera bewaffnet, aus meinem Carport und wollen still und leise verschwinden. Fenster auf und sie auffordern zu bleiben wo sie waren war eins. Polizeikommissar M.. und Polizeioberkommissar P…, beide von der Revierwache Woltersdorf blieben wo sie waren. Warum die Beiden mich nun alle paar Tage neu anzeigen wollten, mochten sie nicht erklären. Meinen Einwand, dass ich auch ohne gültige TÜV Plakette fahren darf, weil ich eine Permit des TÜV habe, wischte P.., weg: das glaube ich Ihnen nicht. Nun gut nach dem Studium des Papiers, war sein Glauben gewachsen und die beiden machten sich von dannen. Dem P.. schien es egal zu sein, ob er einen anzeigen kann oder nicht, aber der M…, dem merkte ich deutlich an, es war für ihn eine schwere Enttäuschung, dass er mir keine reinwürgen konnte. </p>
<p>Unter Revierpolizisten stellte ich mir bisher immer Beamte vor, die ein gutes Verhältnis zu den in ihrem Revier wohnenden Eingeborenen knüpfen sollen, schließlich braucht die Polizei immer wieder die Hilfe der Bürger. Ein sich in seinem Revier wohlfühlender Polizist hätte eine Vergesslichkeit mit einem Hinweis aus der Welt geschafft. In Woltersdorf ist es anders, da rücken hochdotierte, mit unzähligen Sternchen dekorierte Schwerbewaffnete an, alles wegen einer TÜV Plakette. Das schafft Vertrauen zum Bürger, alle Achtung, ihr Beide seid Super!</p>
<p>Wieder Tage später kommt Sabrina, Angelikas Tochter von der Bushaltestelle und erzählt, dass sie sah, wie ein Nachbar im Carport ihrer Mutter umher kroch und das Nummernschild ihres Wagens studierte. Nun war das Rätsel gelöst, nicht den Adleraugen der beiden Polizisten, keinen delphischen Pythias, nein der rastlosen Aufmerksamkeit eines Nachbarn hatten wir die liebevolle Betreuung durch unsere Revier Polizei zu verdanken. Dankbar sind wir ihm auch, fahren wir doch oft nach Polen und was täten die auf deutsche Autos dressierten polnischen Polizisten wohl mit uns anstellen, hätten sie die ungültige TÜV Plakette wahrgenommen.</p>
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