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	<title>Das Journal &#124; Woltersdorf &#187; Inland</title>
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	<description>Woltersdorf und die Welt</description>
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		<title>Was ist an Wulffs Schäppchen zu tadeln?</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 18:14:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inland]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist eigentlich daran so verwerflich, sich von seinem Freund, Geerkens, Geld zu leihen und von anderen ihre Ferienwohnung, ihr Fahrrad oder Flugzeug auf Zeit zu bekommen. Jeder versucht doch ein Schnäppchen zu machen und das ist völlig legitim. Auf dem Wochenmark feilschen Händler und ich um jeden Cent. Brauche ich einen Handwerker, nehme ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist eigentlich daran so verwerflich, sich von seinem Freund, Geerkens, Geld zu leihen und von anderen ihre Ferienwohnung, ihr Fahrrad oder Flugzeug auf Zeit zu bekommen. Jeder versucht doch ein Schnäppchen zu machen und das ist völlig legitim. Auf dem Wochenmark feilschen Händler und ich um jeden Cent. Brauche ich einen Handwerker, nehme ich den, dessen Preis ich drücken konnte. In der Ferienwohnung eines Freundes urlaubte ich auch schon mal und zu einem Essen wurde ich auch schon von einem Geschäftspartner eingeladen. Für mein Haus kamen nur Bausparkassen mit den günstigsten Konditionen in die engere Auswahl. Freunde, die so viel Überflüssiges ihr Eigen nennen, habe ich nicht,<span id="more-9246"></span> sonst hätte ich’s gern von ihnen genommen, erspart es doch den Eintrag bei der Schufa.</p>
<p>Menschen handelten schon bevor das Geld erfunden wurde und so wird auch bleiben, solange es auf dieser Welt etwas zu schachern gibt. Warum soll „handeln“ einem Ministerpräsidenten oder jetzigen Bundespräsident versagt sein? Seinem Freund wird er Zinsen zahlen und der BW Bank auch, bei der Bank zwischen 0.9 bis 2.1 Prozent. Das ist nicht viel, aber Geld ist momentan Ramschware und Wulff ein Kunde, der jede Menge kostenlose Reklame mitbringt. Auch Otto Mustermann kann durchaus bei einer Bausparkasse ein Darlehen mit einem Zinssatz zwischen 3 und 4 Prozent bekommen, wenn es denn an wohlhabenden Kumpels mangelt.</p>
<p>Ein Fehlverhalten in Christian Wulffs Geschäften ist, so glaube ich, beim besten Willen nicht zu erkennen, nur politisches „Zu kurz denken“ und das ist sehr in Mode, er befindet sich da in bester Gesellschaft. Dumm war es, seinen Freund, Sprecher und Berater Olaf Glaeseker als Bauernopfer vorzuschieben und dumm war es, wenn man selbst kein Heiliger ist, Moralin zu versprühen. Wie er über Johannes Rau’ s Flugticket Affäre sagte: „Ich leide physisch darunter, dass wir keinen unbefangenen Bundespräsidenten haben.“ Der damalige Ministerpräsident von Niedersachsen, Gerhard Glogowsi, ließ sich1999 Festgelage spendieren und reiste mit Geschäftsfreunden. Wulff ganz hart: „Er hat sich verheddert in einem Geflecht von Beziehungen, zu denen er nicht die notwendige Distanz hat. Eine wichtige Voraussetzung für das Amt.“ Wer selber schachert, sollte sich nicht über Anderer Schnäppchen aufplustern, aber auch das ist typisch menschlich.</p>
<p>Im Großen und Ganzen, Christian Wulff ist ein guter Präsident für uns Deutsche &#8211; er ist wie sein Volk.</p>
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		<title>Ökostrom wird teuer</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 03:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inland]]></category>

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		<description><![CDATA[In Deutschland sind 17 Kernkraftwerke in Betrieb. Im Jahr 2010 erzeugten sie insgesamt 140,6 Milliarden kWh Strom (brutto). Ganz schön viel Strom, der da wegfällt, wenn diese 17 Kraftwerke abgeschaltet werden. Für 140 Milliarden kWh Atomstrom brauchen wir 140 Milliarden Ökostrom als Ersatz, ob das möglich ist? In unserer Republik gibt es bereits 21.164 Windenergieanlagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland sind 17 Kernkraftwerke in Betrieb. Im Jahr 2010 erzeugten sie insgesamt 140,6 Milliarden kWh Strom (brutto). Ganz schön viel Strom, der da wegfällt, wenn diese 17 Kraftwerke abgeschaltet werden. Für 140 Milliarden kWh Atomstrom brauchen wir 140 Milliarden Ökostrom als Ersatz, ob das möglich ist?</p>
<p>In unserer Republik gibt es bereits 21.164 Windenergieanlagen (Stand Febr. 2010) mit einer installierten Leistung von 25.777 Megawatt. Um ein Atomkraftwerk durch Strommühlen zu ersetzen,<span id="more-7716"></span> wären rund 4400 Windräder nötig. Die benötigten eine Fläche von 322 Quadratkilometer, eine Fläche so groß wie der Stadtstaat Bremen. Für 17 Atomkraftwerke bräuchte man dann eine Fläche die doppelt so groß wie das Saarland ist. Durch Kollision mit Windkraftanlagen kommen jährlich um die 1000 Vögel um, sagen die Windmüller, es werden tatsächlich deutlich mehr sein. Wie viele Vögel müssen sterben, wenn der Windstrom Boom richtig losgeht? </p>
<p>Strommühlen reichen nicht aus, es werden auch Photovoltaik, Wasserkraft und Geothermie nötig sein, um den Bedarf zu decken, nur diese Erzeuger sind sehr teuer. Photovoltaik hat obendrein eine sehr schlechte Energiebilanz bei der Herstellung der Zellen.</p>
<p>Strom wird teuer werden in Deutschland, vielleicht zu teuer, um überleben zu können. Wir, die Deutschen, leben von Exporten, die müssen konkurrenzfähig bleiben und das wird schwerer, falls unsere Nachbarn ihre Wirtschaft weiter mit Atomstrom konkurrenzfähig halten.</p>
<p>Deutschland liegt im Zentrum Europas und unsere europäischen Nachbarn betreiben rings um uns rund 200 Atomkraftwerke, wenn da ein kleines Land im Zentrum seine Atommeiler abschaltet, bringt das rein gar nichts. Fliegt bei den Nachbarn ein Mailer in die Luft, der Wind verteilt die Strahlung demokratisch auch bei uns.</p>
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		<title>Vergewaltigung, ein Problem für die Justiz</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 12:51:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inland]]></category>

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		<description><![CDATA[Jörg Kachelmann wurde vor Gericht geschleppt, er soll seine Freundin vergewaltigt haben. Jetzt wurde er freigesprochen, sein Ansehen ist hin, das justiziable Trauerspiel kostet ihm ein Vermögen und ob er seine Firma retten kann, steht noch in den Sternen. Dominique Strauss-Kahn wurde in New York angeklagt, er solle ein ehrbares Zimmermädchen vergewaltigt haben. Der dortige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jörg Kachelmann wurde vor Gericht geschleppt, er soll seine Freundin vergewaltigt haben. Jetzt wurde er freigesprochen, sein Ansehen ist hin, das justiziable Trauerspiel kostet ihm ein Vermögen und ob er seine Firma retten kann, steht noch in den Sternen.</p>
<p>Dominique Strauss-Kahn wurde in New York angeklagt,<span id="more-7710"></span> er solle ein ehrbares  Zimmermädchen vergewaltigt haben. Der dortige Staatsanwalt nutzte die Gelegenheit, stylte die Story  zu einer eindrucksvollen Show. Jetzt rudert der Staatsanwalt gewaltig zurück, seine Eigenwebung ging voll in die Hose, dass ehrbare Opfer nahm es nicht so genau mit der Wahrheit. Der Täter, jetzt Opfer hat sein Ansehen und seinen Job verloren, ob er für die französische Präsidentschaft kandidieren würde, blieb noch offen. Flugs tauchte ein neues Vergewaltigungsopfer auf. Es ist zwar schon fast ein Jahrzehnt her, aber nun muss es an die Öffentlichkeit. Mal sehen wie viele Opfer noch auftauchen bis Strauss-Kahn endlich den Gedanken an eine Kandidatur aufgibt.</p>
<p>In Kassel wurde 2002 ein Biologielehrer  verurteilt, er war beschuldigt eine Kollegin vergewaltigt zu haben. Jetzt musste das Gericht ihn freisprechen, es ist davon auszugehen, dass die Kollegin nur seinen Job wollte.</p>
<p>Die Justiz will Frauen vor Vergewaltigung bewahren, nur wer bewahrt Männer vor Frauen die den Vorwurf der Vergewaltigung als Waffe einsetzen.  </p>
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		<title>Grüne hie und da</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 07:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Neue will das Verhältnis von Staat, Markt und Bürgergesellschaft neu justieren. Ganz schön viel, was Winfried Kretschmann bei seinem Amtsantritt als Ministerpräsident von Baden-Württember da erreichen will. Einsprüche von Bürgern sieht er nicht als Behinderung, sondern als politische Errungenschaft. Bürger und Staat begegnen sich auf Augenhöhe und bei einer Volksabstimmung zu Stuttgart 21 könne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Neue will das Verhältnis von Staat, Markt und Bürgergesellschaft neu justieren. Ganz schön viel, was Winfried Kretschmann bei seinem Amtsantritt als Ministerpräsident von Baden-Württember da erreichen will. Einsprüche von Bürgern sieht er nicht als Behinderung, sondern als politische Errungenschaft. Bürger und Staat begegnen sich auf Augenhöhe und bei einer Volksabstimmung zu Stuttgart 21 könne er auch eine gegensätzliche Meinung der Bevölkerung akzeptieren. Süß wie der Klang von Schalmeien<span id="more-6715"></span> klingen die Worte des Grünen und gerne würde ich&#8217;s glauben.</p>
<p>Die Grünen, ich kenne sie anders, jedenfalls hier in Woltersdorf. Der Grüne Bürgermeister versprach uns auch Offenheit, Transparenz, Mitbestimmung und was weis der Kuckuck noch alles. Nur versprechen und die dann einhalten, das sind zwei paar Schuhe. Transparenz fordern wir schon lange, aber vergeblich. Selbst das Mitteilungsblatt hat er zur Farce verkommen lassen. Seine neue Webseite <img src='http://www.bernds-journal.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  , darüber lachen die Hühner. Unterlagen für Bürger bei den Gemeindesitzungen, wozu &#8211; müssen die alles wissen. Bürgerbeteiligung &#8211; Volksabstimmung, ähnliches gab&#8217;s, erinnert sei an die Weinbergstraße und den Schulweg durch diese Straße &#8211; nun machen wir grad was ganz anderes. </p>
<p>Bei den Grünen, da bin ich ganz vorsichtig geworden. Die beurteile ich nur noch nach ihren Taten und nicht nach ihren Worten, denn die sind bei ihnen nur Schall und Rauch.</p>
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		<title>Ein schwarzer Tag für die schwarze Partei</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 07:47:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stefan Mappus (CDU), war Ministerpäsident in Baden-Württemberg. Ein Hardliner, wie er im Buche steht, Atomkraft, Schwule, Gewalt gegen das Volk. Mappus fand für seine konservative Klientel immer die richtigen Worte. Schade, dass es nicht bei Worten blieb, da gibt es noch Stuttgart 21 und den 30. September 2010. Da zeigte uns Stefan Mappus mal so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stefan Mappus (CDU), war Ministerpäsident in Baden-Württemberg. Ein Hardliner, wie er im Buche steht, Atomkraft, Schwule, Gewalt gegen das Volk. Mappus fand für seine konservative Klientel immer die richtigen Worte. Schade, dass es nicht bei Worten blieb, da gibt es noch Stuttgart 21 und den 30. September 2010. Da zeigte uns Stefan Mappus mal so richtig was er von denen hielt, die er regieren durfte. Kanonen gegen das aufmüpfige Volk, seine Kanoniere schossen zwar nur mit Wasser, die Wirkung war dennoch verheerend. Ein schwerverletzter Rentner, Dietrich Wagner, blieb im Schlossgarten auf der Strecke. Verheerend waren auch die Bilder der Gewalt im Fernsehen, die das schockierte Volk sehen musste und sie werden dem Stefan Mappus wohl das Mandat gekostet haben. Herzlichen Glückwunsch an das Volk, das den Mappus abgeschossen hat.  </p>
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		<title>Flugrouten über Berlin</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Dec 2010 11:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die CDU wollte wissen, seit wann der Berliner Senat die geplanten Flugrouten des neuen Flughafens in Schönefeld kennt. Der Senat versicherte, erstmals am 6. September 2010 von den Plänen der Flugsicherung erfahren zu haben. Dabei existiert ein Brief des ehemaligen Chefs des Flughafens Götz Herberg von 1998, darin ist von abknickenden Flugrouten die Rede. Hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die CDU wollte wissen, seit wann der Berliner Senat die geplanten Flugrouten des neuen Flughafens in Schönefeld kennt. Der Senat versicherte, erstmals am 6. September 2010 von den Plänen der Flugsicherung erfahren zu haben. Dabei existiert ein Brief des ehemaligen Chefs des Flughafens Götz Herberg von 1998, darin ist von abknickenden Flugrouten die Rede. </p>
<p>Hat der Senat nun gelogen oder nicht?<span id="more-5819"></span> Vielleicht hatte Wowereit ja noch keine Zeit, die Post von 1998 zu lesen &#8211; kann doch sein. Wo die fliegenden Kisten einmal langfliegen, der Bauherr von solchen Flughafen, der erfährt so ein unwichtiges Detail als Letzter. Braucht er ja auch nicht zu wissen &#8211; oder?</p>
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		<title>Merkels Versprechen</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 17:40:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inland]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht mittels einer großformatigen Zeitungsanzeige zu uns, gibs wieder Wahlen? Die Überschrift: &#8220;Vier Versprechen, doch zuerst ein Dank&#8221;, mehr mochte ich von der CDU Dame nicht lesen. Das Wort &#8211; Versprechen &#8211; aus dem Mund von Politikern hinterläßt meist einen schalen Geschmack. Mehr Netto vom Brutto, dass tönerne Versprechen der Koalition aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht mittels einer großformatigen Zeitungsanzeige zu uns, gibs wieder Wahlen? Die Überschrift: &#8220;Vier Versprechen, doch zuerst ein Dank&#8221;, mehr mochte ich von der CDU Dame nicht lesen. Das Wort &#8211; Versprechen &#8211; aus dem Mund von Politikern hinterläßt meist einen schalen Geschmack.</p>
<p>Mehr Netto vom Brutto, dass tönerne Versprechen<span id="more-5579"></span> der Koalition aus CDU-CSU-FDP klingt noch heute in meinen Ohren. Ja, sie hielten was sie versprachen, Ärzten, Apothekern, Pharmaindustie, Hotelbesitzern, Pleitestaaten und Bänkern, denen gehts gut, dank dieser Koalition der Gutbetuchten.</p>
<p>Da gibts aber noch die Millionen, viele Millionen, denen wurde genommen und wird weiter genommen von der CDU-CSU-FDP Bundestruppe. Die, die schon vorher nicht viel hatten, die haben heute &#8220;Weniger Netto vom Brutto&#8221;. Irgendwo, liebe Frau Merkel sollten Sie sich mal den Unterschied zwischen MEHR und WENIGER vor Augen führen, falls Sie es denn können.</p>
<p>20. März 2011 Sachsen-Anhalt; 27. März 2011 Rheinland-Pfalz; 27. März 2011 Baden-Württemberg &#8211; geht die Versprecherei fürs Kreuzchen jetzt schon los, Frau Merkel?</p>
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		<title>Deutschland schafft sich ab</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 15:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[lautet der Buchtitel von Thilo Sarrazins neuestem Werk. Jede Menge Buchbesprechungen im Vorfeld haben den Wälzer schon vor seinem Start in den Buchläden zum Bestseller gemacht. Der Spiegel brachte im Vorab einen Auszug und in der 35ten Ausgabe einen Artikel mit der Überschrift: Deutschland, deine Amokläufer. Die Debatte beginnt mit einem Beitrag des Spiegel Autors, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>lautet der Buchtitel von Thilo Sarrazins neuestem Werk. Jede Menge Buchbesprechungen im Vorfeld haben den Wälzer schon vor seinem Start in den Buchläden zum Bestseller gemacht. Der Spiegel brachte im Vorab einen Auszug und in der 35ten Ausgabe einen Artikel mit der Überschrift: Deutschland, deine Amokläufer. Die Debatte beginnt mit einem Beitrag des Spiegel Autors, Erich Follath. Schon der erste Satz nennt das Ziel: &#8220;Der Rattenfänger von Hameln wußte, wie man der Plage Herr werden konnte.&#8221; <span id="more-4503"></span>Es folgt ein Aufsatz des Fraktionsvorsitzenden der Grünen in Hessen, Tarek Al-Wazir mit der Überschrift: &#8220;Ein rassistischer Unsinn&#8221;. Als dritter gab Reiner Klingholz, Direktor des Berlin Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, seine Ansichten wieder: &#8220;Ausländer her&#8221;. Von den drei Beiträgen halte ich seinen Artikel für den einzig  lesenswerten.</p>
<p>Ich habe den Vorabdruck und diverse Rezensionen für und gegen das Buch und seinen Autor gelesen und bin der Ansicht, Sarrazin hat Recht, er hat untertrieben. Der Mann hat da etwas angestoßen, das schon lange in der Diskussion sein sollte, nur keiner wollte und will sie führen, jeder hat Angst sich an dem Thema zu verbrennen. Obwohl ich Sarrazin zustimme, werde ich das Buch nicht kaufen. Der Grund ist einfach, ich wohnte rund 50 Jahre lang in den beiden Problembezirken Kreuzberg und Neukölln. Hautnah, täglich live, erlebte ich unsere arabischen und türkischen Migranten, eines Tages konnte ich sie nicht mehr ertragen und bin aus meiner Heimat geflohen. Jeder, der in den mit Migranten übervölkerten Bezirken lebt, weiß, es ist viel schlimmer als Sarrazin es je beschreiben könnte. Unsere deutschen Politiker sind nur zu feige oder bequem das Kind beim Namen zu nennen.</p>
<p>Blickt der Leser des Buches nach Frankreich, so sieht er in die deutsche Zukunft: Dort gibt es migrantisch geprägte Vororte, da geht kein Polizist mehr rein. Die Bezirke werden sich selber überlassen, weil die Polizei die Probleme nicht lösen kann. Beseitigt werden sie auch nicht, französiche Politiker verhalten sich genau wie ihre deutschen Kollegen. Nur, keine Antworten rufen die Radikalen von Rechts und Links auf den Plan, deren Problembeseitigung wollen wir aber nicht. So sollten Politiker begreifen das Buch von Sarrazin als Anstoß zu sehen, als Start in eine fruchtbare Debatte. Deutschland sollte dem Verfasser für seinen Mut danken.</p>
<p><strong>Hier noch etwas von Helmut Schmidt (SPD):</strong></p>
<p><em>„Es war sicher ein Fehler, so viele Ausländer ins Land zu lassen.“<br />
Helmut Schmidt (SPD), Bundeskanzler, Filder-Zeitung v. 5.2.93„Wenn das so weitergeht, gibt´s Mord und Totschlag, denn es sind zu viele Ausländer bei uns“<br />
Helmut Schmidt (SPD), Bundeskanzler, Frankfurter Rundschau v. 28.11.94</p>
<p>„Wir brauchen eine eindeutige und schnelle Abschiebepraxis für alle Fälle, in denen der Antrag abgelehnt wird. Der Art. 16 GG verlangt nicht, daß Asylbewerbern die volle Sozialhilfe zusteht, einschließlich vollständiger Sanierung ihrer Zähne auf Kosten der Sozialämter.“<br />
Helmut Schmidt (SPD), Bundeskanzler, Neue Revue v. 13.10.92</p>
<p>Weiter: „500.000 Menschen jährlich, das ist einfach zuviel“…“ „Kein Volk der Welt würde es ertragen, wenn jedes Jahr eine halbe Million Ausländer dazukommt, wie bei uns…Dieses Land ist führungslos und es ist nicht anzunehmen, daß die Dilettanten, die zur Zeit regieren, dazulernen.“<br />
Helmut Schmidt (SPD), Bundeskanzler, Bild v. 6.9.92</p>
<p></em></p>
<p>Erklärung zum unbekannten Wort &#8220;Ausländer&#8221; in den Schmidt Zitaten: Früher wurden Migranten noch Ausländer genannt.</p>
<p>Weitere Artikel in diesem Weblog, die sich mit Sarrazin befassen:<br />
<a href="http://www.bernds-journal.de/sarazzin-migranten-und-integration/" target="_blank">Sarazzin, Migranten und Integration</a><br />
<a href="http://www.bernds-journal.de/die-spd-immer-noch-nicht-weise/" target="_blank">Die SPD, immer noch nicht weise</a><br />
<a href="http://www.bernds-journal.de/turken-sind-sauer-auf-sarrazin/" target="_blank">Türken sind sauer auf Sarrazin</a></p>
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		<item>
		<title>Schäubles Einsichten</title>
		<link>http://www.bernds-journal.de/schaubles-einsichten/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 08:59:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inland]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sieht so aus, als wenn das Schiff einen Eisberg getroffen hat und am sinken ist. Altgediente Erste Offiziere der CDU, wie Ole von Beust in Hamburg, Dieter Althaus in Thüringen, Günther Öttinger in Baden-Württemberg, Roland Koch in Hessen, Christian Wulff in Niedersachsen und Jürgen Rüttgers in NRW haben die Rettungsboote geentert und machen sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sieht so aus, als wenn das Schiff einen Eisberg getroffen hat und am sinken ist. Altgediente Erste Offiziere der CDU, wie Ole von Beust in Hamburg, Dieter Althaus in Thüringen, Günther Öttinger in Baden-Württemberg, Roland Koch in Hessen, Christian Wulff in Niedersachsen und Jürgen Rüttgers in NRW haben die Rettungsboote geentert und machen sich aus dem Staub, bevor sie der Sog des Untergangs mit in die Tiefe reißt.</p>
<p>Einer aber bleibt an Deck, Wolfgang Schäuble<span id="more-4261"></span> und der findet das Karussel an der Spitze ganz in Ordnung: &#8220;Wenn es keinen Wechsel gäbe, würden alle sagen, oh, das sind immer dieselben, da ist keine Innovation.&#8221; Herr Schäuble, Baujahr 1942 und seit 1972 im Bundestag, sollte seine Einsicht doch mal auf sich selber anwenden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Abwandern nach Westen</title>
		<link>http://www.bernds-journal.de/abwandern-nach-westen/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 12:10:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inland]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei den Temperaturen möcht ich glatt auswandern, weit weg, an einen Ort, wo es sich angenehmer leben läßt. Da fällt mir ein, viele sind ja schon weg; besonders die Jungen sind getürmt und sie machen sich auf den Weg, wie seit eh und jeh, Richtung Westen. Es ist nun über zwei Jahrzehnte her, da hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den Temperaturen möcht ich glatt auswandern, weit weg, an einen Ort, wo es sich angenehmer leben läßt. Da fällt mir ein, viele sind ja schon weg; besonders die Jungen sind getürmt und sie machen sich auf den Weg, wie seit eh und jeh, Richtung Westen. Es ist nun über zwei Jahrzehnte her, da hat Helmut Kohl den hier Lebenden, im Überschwang der Gefühle, blühende Landschaften versprochen. Vor zehn Jahren bin ich, zurück, gegen den Strom, von West nach Ost aufgebrochen, zurück in das Land, dem ich einst heimlich Tschüß sagen musste. In Brandenburg angekommen, suchte ich seitdem die blühenden Landschaften, bisher vergeblich.</p>
<p>Gefunden habe ich Arbeitsämter, die waren voll von Menschen <span id="more-4227"></span>die einen Job brauchten. Die hinter dem Schreibtischen saßen hatten keine Jobs zu vergeben, da hat sich bis Heute nichts geändert. Woher auch, wirtschaftlich lag noch immer alles am Boden. Das Einzige, dass sie großzügig gaben, war der Rat &#8211; Verschwinde Richtung Westen, dort gibts Arbeit und damit dir die Entscheidung leichter fällt, gibt dir der Staat noch 5000 DM Reisegeld. So machten sich Viele auf den Weg, sie sind weg, für immer. Die, die blieben wurden miserabel behandelt. Die Einen leben bis heute von der Sozialhilfe, die Anderen jobben für deutlich weniger Lohn als Ihre Kumpels an der Ruhr. Sie werden die Treue zur Heimat, dann, wenn sie Grau geworden sind, mit deutlich geringeren Renten als im Westen bezahlen.</p>
<p>Die Jungen, die jedes Jahr von den Schulen kamen und kommen, bekamen und bekommen keine Ausbildung. Lehrstellen waren und sind rar wie Golddukaten und das wurde und wird kräftigst ausgenutzt, missbraucht von denen, die Verantwortung trugen und tragen für das Land, auch von den Unternehmern. Wochenlange unbezahlte Praktika und unbezahltes Probearbeiten war und ist Usus auf dem neuen Sklavenmarkt Brandenburg. Die Anforderungen an die eine Ausbildung Suchenden wurden in schwindelerregende Höhe getrieben, Abitur mit Durschschnitt 1.3 oder doch zumindest Mittelschule sollte es sein. Hauptschule, Mathe nicht mindestens zwei, die Bosse winkten ab. Da frag ich mich, wozu muss ein Bäckerlehrling Abitur vorweisen, wozu braucht der Kaminkehrer die Integralrechnung, wie hilfreich ist einem Steinsetzer das kleine Latinum, wozu  soll ein Klempner wissen, wie Literatur analysiert wird, ist es notwendig das der Fahrer einer Straßenbahn die Hexameter Homers in der Sprache der Ilias zitieren kann. Meiner Meinung nach nicht, hier ist allerhand schief gelaufen. Das Ergebnis ist allen bekannt, zwei Generationen sind auf der Strecke geblieben, ohne Ausbildung, ohne Zukunft, ohne je etwas für die Allgemeinheit zu bringen. Endstation  HartzIV!</p>
<p>Rin in de Kartoffeln, raus aus de Kartoffeln, jetzt 20 Jahre nach der Wende heißt es: JEDES DRITTE UNTERNEHMEN LEIDET UNTER DEM MANGEL AN FACHKRÄFTEN und es wird schlimmer kommen. In den Unternehmen wurde gar nicht oder deutlich zuwenig ausgebildet und die Alten gehen in Rente. Für die Dreh- und Hobbelbänke gibts alsbald keinen Nachwuchs mehr. Der Kampf um die verbliebenen qualifizierten Arbeitnehmer wird hart und besonders für kleine Unternehmen kaum zu gewinnen sein. Auf einmal geht deshalb, was vorher unmöglich war: Mitarbeiterbindung durch flexible Arbeitszeiten, Vereinbarung von Familie und Beruf, anständige Löhne, attrakives Umfeld und, und, und. Nützen wird es wenig, die Abgewanderten werden kaum zurückkommen und die Alten werden nicht jünger. Es bleibt noch das riesige bei HartzIV geparkte Heer der Hoffnungslosen, dessen Mehrheit aber eine vernünftige Schul- und Ausbildung verwehrt wurde. Sie, die seit vielen Jahren in die Ecke gestellt wurden zu mobilisieren, wird auch kein großer Erfolg beschieden sein, welcher fast 30 jährige ist gewillt jetzt noch eine Ausbildung zu beginnen, nach 10 Jahren angeordnetes Rumgammeln.</p>
<p>Die Zukunft sieht düster aus für Brandenburgs Unternehmer, die Chefs werden für viele Jahr kurzsichtiger Unternehmensplanung teuer zahlen müssen. Dabei geht die Abwanderung der Jungen, dem Humankapital unseres  Landes, ungebrochen weiter, Richtung Westen.</p>
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