Bericht eines Hofnarren

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Der Hofnarr erzählt
eine kleine Fabel aus der Gegend von den Seen vor Berlin.

Es gibt eine Gegend in unserer Nähe, mit wunderschönen Seen und einer kleinen Stadt und einem kleinen Dorf gleich nebenan. Da geschehen manchmal recht wunderliche Dinge, die würden hier bei uns nicht passieren.

Es war einmal vor langer Zeit ein kleiner Narrenstaat in einer schönen kleinen Vorstadt von Berlin mit einem netten Dorf nebenan, dem war sein rechtmäßiger Präsident durch viele böse Intrigen abhanden gekommen. Stattdessen machte sich ein Möchtegern breit, der mit List, Lügen und Tücke auf diesen Präsidententhron gelangte weil er meinte alles besser zu wissen und vor allem auch alles besser zu können. Bis heute behauptet er ja zum Beispiel es hätte nie ein Schriftstück gegeben mit dem der alte Präsident aus dem Amt gejagt werden sollte, obwohl es wohl verwahrt in einem schönen Aktendeckel die Runde machte und mit jeder Menge Unterschriften versehen war. Nun legte er los der Neue mit den vielen, vielen Erneuerungen.Denn das alte, von den langjährigen, erfahrenen Narren mit viel Liebe aufgebaute war nicht mehr zeitgemäß. Er hatte da so seine Erfahrungen mit einem anderen Narrenstaat weit weg von hier, den kannte er und wollte nun auch so etwas hier zum spielen haben.

Nun bildete er erst einmal einen wahren Hofstaat, jeder bekam einen schönen Posten mit einem schönen Titel, natürlich nicht ohne Gegenleistung, er oder sie musste nur immer schön den Mund halten und seiner „Überheblichkeit“ in allem Recht geben und den Ideen des neuen Herrschers über die bunte Narrenschaar immer zustimmen. Auch einen Hofnarren hatte er sich auserkoren, sagte ihm immer wieder wie wichtig er wäre, gab ihm auch noch einen schönen Posten mit Titel damit er nicht mehr so traurig wäre weil es nur zum Hofnarren reichte und machte ihn zum Anführer der Narrenräte. Am Anfang glaubte der arme Hofnarr auch noch daran das er was bewegen könne, er war ja schließlich aufgewachsen in einer Gegend mit ganz vielen Narrenstaaten. Aber eigene Ideen oder Gedanken waren in diesem kleinen Narrenstaat von seiner „Aufgeblasenheit“ nicht so beliebt. Da hieß es dann oft: „du hat ja Recht, aber ich meine …..“ Da konnte es schon einmal dazu kommen das dann wichtige Informationen nicht weiter gegeben wurden und das Abstellgleis als Aufenthaltsort winkte.

Zuerst wurde in dem kleinen Narrenstaat eine neue Zeit ausgerufen: „alles Alte muss raus“. Wer alles besser kann und weiß, kann sich natürlich nicht mit alten Traditionen belasten. Also Fenster auf und alles Alte, Schöne und Bewährte fliegt raus!

Es wurden auch neue Namen verteilt, manch alter Narr blickte da schon nicht mehr durch.

Etwas, dass immer schon zur Narrenzeit gehörte, dass aber „seine Überheblichkeit“ überhaupt nicht mochte waren Schunkeln und Stimmungslieder. Also raus damit! Damit konnte er dann auch den Hofnarren abservieren, der war nämlich sehr beliebt bei allen mit seinen Liedern. Aber das neben dem großen Präsidenten ein anderer erfolgreich und beliebt wäre, nee das geht ja nun mal gar nicht. Es kann nur einen geben der im Rampenlicht steht!

Das es auch Leute gab die gerade deswegen diese lustige Zeit und die alten Narren so mochten, wen interessiert’s. Das die dann auch wegblieben, wen interessiert’s. Das dann auch manche alte und neue Narren sagten „so geht’s nicht“ und auch wegblieben, wen interessiert’s. Das aus den ehemals elf Narrenräten immer weniger wurden und es schon ziemlich traurig war, wenn dann statt der stattlichen 11 auf einmal nur noch wenige Narrenräte erschienen, wen interessiert’s. Es ging halt immer nach dem Prinzip: der Präsident hat immer Recht! Das erinnert auch an was, aber was war das bloß?

Und nun? Mit Pracht und Prunk wurde dann noch einmal groß gefeiert, sogar eine kleine weiße Kutsche wurde verlost, zu den Sitzungen des Narrenstaates wollte dann aber keiner mehr kommen, die Prunksäle blieben bis auf einige wenige Wackere leer und damit auch die Kassen.

Und nun? Die besten Narren weggelaufen, die Kasse leer und viele Rechnungen noch im Briefkasten!

Und nun? Nun steht der Präsident da und sagt immer noch: „Was sind wir für eine tolle Truppe“ obwohl so viele Narren schon das Weite gesucht haben. Und immer noch ist er davon überzeugt, dass ihn alle lieben und er doch auch alle so lieb hat. Das war auch schon mal da, oder? Vielleicht kann ihn mal jemand aus seinem Traum wecken und ihm sagen: „Einer wird gewinnen“, das gab es nur im Fernsehen. Um hier zu gewinnen müssen viele lustige, fähige Narren zusammen an einem Strang ziehen und nicht ein größenwahnsinniger Möchtegern alles bestimmen!

Und wenn dann mal wieder alles stimmt, dann kommen bestimmt auch wieder alle gern zu den Narrenspielen und singen und tanzen fröhlich mit.

Wenn der Hofnarr noch andere Geschichten aus diesem tollen Narrenstaat erfährt, dann wird es auch noch Fortsetzungen geben.

Aber wie gesagt, dies ist nur eine kleine Geschichte aus einer ganz anderen Gegend, hier bei uns wäre so etwas doch nicht möglich, oder?

  1. Jaco

    Da die Finanzen ungeklärt sind, macht man sich flugs an die Arbeit sich ein neues Problem zu schaffen. Mit einem Rundschreiben werden die Mitglieder aufgefordert nicht bei dem Caterer zu essen und zu trinken!!!!
    Nur der bezahlt fast alles. Man will eine Futterstation einrichten um so illegal zu kassieren. Herr Präsident wann greifen Sie ein. Oder weil ihre Tochter wieder mal übers Ziel hinaus schießt schweigen wir lieber.

  2. Quasselstrippe

    Ach, es ist doch so viel schöner in der Ferne den dicken Maxe zu markieren als in der Heimat die Arbeit zu machen! Das muss man doch wirklich verstehen, dort kann man glänzen weil ja keiner weiß wie es hier aussieht und der Pleitegeier kreist. Hoffentlich ist diese Reise auch selbst finanziert und nicht auf Kosten des Vereins gemacht. Und da ja alle anderen an den Problemen schuld sind, sollen doch auch andere zu Hause die Arbeit machen und die Probleme lösen, dies ist die Ansicht des Präsidenten der doch immer Recht hat. Außerdem, hat er sich schon jemals darum geschert was die Mitglieder wollen oder nicht? Wahrscheinlich wussten die Mitglieder nicht mal von dieser Tour, warum auch! Dieser Präsi macht doch eh nur was er will 🙁

    1. berti

      Laut dem Flyer zum Heimatfest ist jener Verein, um den es hier wohl geht, auch vertreten!!! Sehr mutig! Bin ja mal gespannt was verkündet wird. Dass jetzt alles besser wird? Man(n) aus Fehlern gelernt hat? Oder wird die Region vom Ende des Verein erfahren? Erklärt der stolze uneinsichtige Herr gar den Rücktritt???? Nein, er wird heucheln- so wie immer. Freude strahlend schwärmen. Nur: glaubt ihm noch einer? Nach alledem was hier zu lesen ist, weiß doch jeder was tatsächlich los ist. Ein erbärmlicher Haufen versucht sich zu retten. Ohne Rettungsring im tiefen Sumpf! Wie denken eigentlich die Mitglieder des Vereins? Warum lehnt sich dort keiner auf… Alle machen mit und schauen zu wie der Kapitän das Schiff versenkt. Ahoi…

  3. Jaco

    Da ist er wieder. Im Facebuck leuchtet das Grinsen des Generals wie eh und je. Er läßt sich feiern, ist als Vertreter der E.. aufgetreten. Wollten die Mitglieder das? Ist egal, er tut es, ob wohl jede Menge Probleme zu lösen wären. Da sind immer noch die Schulden der Senatoren offen, da sind keine Erklärunen für Geldflüsse. Aber wir glänzen. Präsi kläre endlich die Dinge.
    Jaco

  4. Jaco

    Ein Bahnfahrer wird Regiseur? Auch das war möglich, mit Unterstützung.
    Jetzt haben sie einen neuen Ehrepräsidenten eingesetzt, unter Druck. Den wollten sie aber nicht. Deshalb findet man unter Verein immer noch den Alten.
    Weiter hört man, das wieder Mitglieder den Verein verlassen wollen. Bei soviel „Ehre“ muß eigemndlich der Vorstand zurück treten, um den Verein zu retten.
    Antwort ? Lese oben.

  5. julia

    Wie sagt man so schön- wie der Herr so… da gibt es in diesem Verein einen Vize, der sich als Frauenversteher sieht. Nach einer Veranstaltung wurde er einem weiblichen Mitglied gegenüber, wie man hörte, handgreiflich. Als Frau sehe ich hier eine Vorbildfunktion, oder?
    Als vor einem Jahr Gäste vom Rhein hier waren, äußerte sich dieser Herr in der Garderobe sehr negativ über die Besucher. Ja er hetzte gegen den Initiator und den Gästen. Hinterher kroch er diese fast in den Ar…. Zum Gegenbesuch wurde so etwas von geheuchelt… oh Gott oh Gott

  6. petroschka

    Jetzt hört man sogar, das die Mitglieder den Rechenschaftsbericht des Vorstandes und den Finanzbericht abgelehnt haben. Die Finanzgebarden des Chefs, der er sein möchte sollen extrem sein. Er hat sogar neue Begriffe im Finanzwesen eingebracht. Toll keiner kannte diese bisher in der Buchführung.
    Die größten Probleme wird er mit den Senatoren bekommen, denn in seinem Wahn alles neu zu machen, hat er die Senatoren zu offz. Mitgliedern berufen. Nur diese wissen nichts davon. D h , diese Herren und Damen hätten seit 3 Jahren Beiträge zahlen müssen!!! Laut Statut des möchte Gern werden Mitglieder nach 6 Monaten Zahlungsrückstand ausgeschlossen. Was wird der Diener einiger Herren zu seinen Schulden sagen?
    Auch sind neue Austritte bekannt geworden und einige tragen sich mit diesen Gedanken.
    Ein altes Sprichwort sagt : Alles was Du tust, komme auf Dich zurück.
    Auch ist die weiße Kutsche noch nicht durch, man sieht gespannt in Richtung Finanzamt.
    Einen schönen Tag

    1. Harlekin

      Ein Bericht eines Hofnarren – ich hatte mich auf etwas Lustiges zwischen all diesen – den Blutdruck hoch treibenden Berichten über den Woltersdorfer Wahnsinn – über dauerhaftes Wasserabpumpen, extra zum Sommerfest abgesägte Äste von schönen alten Bäumen und kaputte Straßen usw. gefreut!
      Und dann lese ich den närrischen Bericht, lache lauthals los – und dann bleibt mir doch das Lachen im Halse stecken!
      Denn Lustig ist das nicht was man da lesen kann, weiß Gott nicht, eher sehr, sehr traurig. Aber, wie hat mir mal ein alter, weiser, norddeutscher Karnevalist gesagt: „Karneval ist über das ganze Jahr gesehen nicht wirklich lustig sondern harte Arbeit und ganz viel ehrenamtliches Engagement von vielen, im positiven Sinne bekloppten, Leuten!“
      Ich ahne, dass er da Recht hatte und hier ist vielleicht auch nicht alles im positiven Sinne gelaufen, eher ist sehr viel schief gelaufen.
      Wie das so ist, wenn einzelne Personen das eigene Ego über die Sache stellen und nur davon reden das sie das alles ja nur für den Verein tun. In Wirklichkeit tun sie es um selbst im Mittelpunkt zu stehen und zu glänzen!
      Schade eigentlich……..
      Also schließt sich auch dieser närrische Bericht wunderbar an den Woltersdorfer Wahnsinn an!!!!!

      Der Harlekin

  7. musicfan

    Hat denn dieser Regent auf dem Thron daran geacht, dass in seinem kleinen Staate auch ein paar Kinder das närrische Volk unterhalten? Und sie tun dies mit Leib und Seele und viel Spaß an der Sache..wo sollen die Kleinen hin, wenn ihnen dieser Obernarr diese Möglichkeit nimmt?? Er zerstört so manchen Lebnstraum der Mariechens……aber nein: stimmt- das ist ja einem Machthaber egal was aus seinem Volke wird..Er strebt nach Ruhm, Ehre, Anerkennung und glaubt bis zuletzt an den Sieg.. hatten wir schon mehrmals, oder?? wenn dieser Machthaber doch nur lesen könnte.. er würde Geschichtsbücher lesen und erfahren, das man die alleinige Macht nie erreichen wird, das man ohne sein Volk ein „garnichts“ ist!!!!
    Viele berühmte Persönlichkeiten musten dies erfahren und es nahm-ohje- ein schlimmes Ende….
    Lieber Präsident: ergebe Dich freiwillig und bekenne dass Du nicht regieren kannst. Du bringst das Volk gegen Dich und sie werden dich stürzen, steinigen und vom Hofe jagen. Wilst Du das ?????
    Stelle dein Amt zur Verfügung und tue dem Volk was Gutes. lass deinem Volke das was ihm Spass macht. lss sie wiedr singen, schunkeln, tanzen und lachen… ein zufriedenes volk ist auch zu spenden bereit und die kassen könnten sich wieder füllen.. aber bitte nicht berreichern sondern tue Gutes…. und nun räum Deinen Thron für einen König der es kann….

    1. poet

      Es Wird Grausam
      Es gab mal eine Zeit
      da war ich zum Fasching gern bereit
      es war kein langweiliger Käse
      denn es gab Musik und Tanz und Polonaise.
      Den Reiter und sein rotes Pferd
      hat man immer wieder gern gehört.
      Denn der Mann mit Mikrofon
      kannte seine Leute und wusste schon
      Ich werde jetzt nicht geizen
      und mal kräftig Einheizen
      Alles war gut organisiert
      und ich hab mich mächtig amüsiert.
      Doch das letzte Mal– oh Graus
      wie siehts denn heute aus?
      Von Stimmung und guter Laune nur
      weit und breit mehr keine Spur
      nur eines noch blieb ganz
      der Garde-und Mariechentanz.
      Das rote Pferd ist weg
      und leider auch oh Schreck
      die ganze Karnevalskultur.
      Oh je was macht er nur!!
      Drum solltet Ihr es wagen und den König
      schnellstens vom Hofe jagen.
      Man soll ja nicht an Altem kleben
      doch ich möchte wieder KARNEVAL erleben!!!!!!

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