Bauausschuss Nov. 2016 – Die Brücke am Stolp

Brücke am Stolpkanal in Woltersdorf
Im Punk 7 geht es um die Brücke, dort finden Sie auch eine Bauzeichnung

Punkt 5. Bericht der Amtsleiterin und Anfragen
Kerstin Marsand zeigte einige Bilder der öffentlichen Grünfläche im Demos-Gebiet. Sie sprach von Vandalismusschäden im öffentlichen Raum und über die Zerstörungen an Bushaltestellen. Der dadurch entstandene Schaden an einer Bushaltestelle wird auf 800 Euro geschätzt. Auf den Bildern waren demolierte und marode Bänke zu sehen, die nicht mehr nutzbar sind. Im kommenden Jahr sind neue Bänke für die Anlage geplant. Sie stellte die neuen Bänke namens „Luisa“ aus verleimtem Bambusholz vor. Eine Bank wird ca. 400 Euro kosten. Es werden sechs Stück für insgesamt 3.500 Euro angeschafft.

Dann beantwortete sie Anfragen aus der letzten Sitzung. Da ging es einmal um abgestellte Autowracks auf dem GWG-Gelände. Im Rahmen einer Feuerwehrübung wurden diese zerlegt und werden durch eine Firma abtransportiert.
Aus dem Bauamt wurde das sehr umfassende Werk Bauleitplanung an die Ausschussmitglieder versandt. Kerstin Marsand bat darum, dieses Werk zu lesen und zu verinnerlichen.
Der Bebauungsplan Naturerlebnisgarten Woltersdorf liegt noch bis zum 22. November in Rathaus aus, die Besucherströme halten sich allerdings sehr in Grenzen.
Für die Seniorenresidenz liegt der Bauantrag vor und können das Einvernehmen der Gemeinde erteilen, da der Bebauungsantrag dem Bebauungsplan entspricht.
Bei der Kita Weinbergkids fand der erste Spatenstich für den U3-Erweiterunsbau statt. Ebenfalls wurden dort die Baumfällarbeiten durchgeführt. Für den Rohbau wird es eine Ausschreibung geben. Erfreulich sei, dass der Antrag auf Fördermittel von 2016 auf das Jahr 2017 übertragen wurde.
Für den Straßenbau Baltzerstraße erfolgte die Vergabe der Bauleistungen, der offizielle Baubeginn war der 12. Oktober 2016. Die Einrichtung der Baustelleneinrichtung fand am 7. November statt. Die Vorausleistungsbescheide werden noch im Laufe der Woche erstellt und den Grundstückseigentümern zugestellt. Für den Straßenbau Eichbergstraße – Grünstraße und dem restlichen Gebiet, da ist es das Ziel, die Ausschreibung im Januar/Februar 2017 durchzuführen.
Die Pflasterarbeiten an der Schleuse sind erledigt und die GWG hat bei der Freiarchenbrücke (kleine Brücke direkt hinter der Schleuse) das Holz gereinigt und mit Holzschutz angestrichen.

Das Wasserloch, das sich bei Starkregen auf dem Gehweg Richtung Bushaltestelle in der Beethoven/Weberstraße bildet, wurde mit einem provisorischen Ablauf versehen. Die Reparatur Werderstraße wird ins Jahr 2017 verschoben, da schlichtweg das Geld für dieses Jahr, 100 TE, ausgegeben ist.
Die Zuwegung Bauersee wurde am 13. November 2016 abgenommen. Das Pflaster muss allerdings noch gerüttelte werden und im nächsten Frühjahr erfolgt noch die Strauchbepflanzung und Wieseneinsaat. Im April 2017 ist die offizielle Freigabe des Geländes geplant.
Weiter berichtete Kerstin Marsand, dass die Russische Botschaft für die Reinigung des Russendenkmals Geld geben wird.
Zur Ersatzpflanzung von 30 Bäumen, die jetzt da sind, erklärte sie, dass die GWG das günstigste Angebot und damit den Zuschlag erhalten habe und die Arbeit aufnehmen wird.

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Die weltweite Ausschreibung für den „Alten Krug“ endete am 11. November 2016. Es gab einige Angebote, die im Beisein von Frau Totel geöffnet wurden und die Auswertung erfolgt noch.
(Anmerkung: jetzt ist sie wohl auch Notar, wird doch sonst zu solchen Ausschreibungen ein richtiger Notar zugezogen, um keinerlei Zweifel aufkommen zu lassen. So ist es doch nur eine Farce, Filz, Korruption, Vetternwirtschaft sind so nicht unvorstellbar. Eben alles wie von früher gewohnt).

Kerstin Marsand erklärte weiter, dass die Denkmalschutzbehörden keine schützenwürdigen Räume gefunden hätten. Die Keller wären überbaut und erweitert worden. Allerdings bestehe ein Erhaltungsgebot für den „Alten Krug“ selbst.
Stefan Bley wollte wissen, ob die vorgestellten Parkbänke auch am Berliner Platz montiert würden und ob es neue Mülleimer gebe und was mit dem Haufen Holzspäne passiere, die da schon ewig rumliegen. Kerstin Marsand erwiderte, dass die Mülleimer wegkämen, es im Moment keine Bänke gebe und wem die Holzspäne gehören, wisse sie nicht.

Hans Hoch fragte nach dem Ergebnis der 2. Submission (?), da ja die Angebotssummen aus der Ersten fiel zu hoch ausgefallen waren. Kerstin Marsand sagte, dass das günstigste Angebot nur noch 7 Prozent über der geplanten Summe liege.

Karl-Heinz Ponsel interessierte sich für den Fahrgastanleger, da sei bisher nichts passiert. Kerstin Marsand meinte, dass der Pächter erst einmal alle Genehmigungen einholen muss und es im Frühjahr 2017 losginge.
Ulf Brümmel schlug vor, doch das Thema Vandalismus im nächsten Mitteilungsblatt mit aufzunehmen. Er bekam dafür eine Zusage.

Jens Mehlitz wollte wissen, ob die Körnerstraße abgeschlossen wäre und wer für die Reinigung in der Rosenbergstraße zuständig wäre, GWG oder Eichbergdeponie. Beate Hoffmann verneinte, die Körnerstraße wäre noch nicht abgeschlossen, da es noch einige Restdinge rechtlich zu klären wären.

Punkt 6. Beratung zur Haushaltsplanung 2017
Das jährlich wiederkehrende unendliche Thema. Diesmal noch etwas komplizierter, im Moment ohne Kämmerer. Der Haushalt wird nun mit vereinten Kräften erstellt.
(Anmerkung: Im Sozialausschuss wurden schon über eine Stunde lang einzelne Positionen von einer Selbstdarstellerin, ziemlich überflüssig, hinterfragt. Hoffentlich geht es in dem Stil nicht weiter).

Kerstin Marsand erläuterte, dass die aus den vorigen Sitzungen diskutierten Einsparungen im Haushalt eingearbeitet wurden. Ilona Rauch aus der Kämmerei dazu, der Haushaltsplanentwurf wirft ein positives Ergebnis von 2.242,00 Euro aus. Durch die Beschlüsse im Sozialausschuss, satteste Vereinsförderungen und neuer Mitgliedsbeitrag in einem Tourismusverband, von zusammen rund 10.605 Euro, falls die GV sie bestätigt, wandelt es sich aber wieder ins Negative.
Heinz Vogel fand das positive Ergebnis zwar erfreulich, wollte aber gleichzeitig wissen, wieso nicht die im Werkvertrag der GWG festgeschriebene Summe, sondern eine höher im Haushaltsplan ausgewiesen werde. Auch monierte er, dass es keine Legende zu den verschiedenen Abkürzungen im Haushaltsplan gebe, das wäre aber zum Lesen des Plans hilfreich. Denn was bedeutet Festw. dieser Wert in mit 10 TE fortlaufenden hinterlegt. Christian Ohlrich klärte auf, dahinter versteckt sich die Ersatzpflanzung der Bäume und Festw. bedeute Festwert. Heinz Vogel hinterfragte nun, wieso die Transferleistungen an die Straßenbahn um 10 TE von 261 TE auf 271 TE gestiegen wären. Er habe keine Begründung zu den 10 TE gefunden. Kerstin Marsand versprach die Prüfung des Sachverhaltes.

Jens Mehlitz arbeitet sich am Werksvertrag der GWG ab, da wäre doch die Summe festgeschrieben, wieso steigt die Summe jetzt. Auch gab er seiner Verwunderung Ausdruck, dass die Sachverständigenkosten von 0.00 Euro auf 30.000 Euro gestiegen wären, das kann doch kaum an der Literatur liegen. Kerstin Marsand erklärte, dass die Bebauungspläne diese Kosten verursachen. Die wären sehr teuer. Beate Hoffmann ergänzte, dass Straßenbau zusammen mit Planern erarbeitet würden. Zum Werksvertrag meinte sie nur, dass dort Zusatzarbeiten aufgrund des neuen Straßenbaus erbracht wurden.
(Anmerkung: nur welche und wurden die beantragt und genehmigt, das blieb ihr Geheimnis. Eine recht dürftige Antwort, die es so nicht geben sollte).
Karl-Heinz Ponsel sah das anders, er meinte, dass die GWG immer wieder vergessen würde, die Rigolen/Mulden zu reinigen und fand deshalb, dass die Mehraufwendungen der GWG nicht ganz gerechtfertig wären. Hans Hoch widersprach, die GWG würde regelmäßig die Rigolen/Mulden vom Laub befreien, allerdings schmiss sein Nachbar kurz danach immer wieder seine Blätter und Holz hinein.
(Anmerkung: Premiere! Erstmals hat ein WBF-Mann hier öffentlich einen Nachbarn bezichtigt, eine Ordnungswidrigkeit begangen zu haben).

Punkt 7. Informationen zum Ersatzneubau der Brücke über den Stolpkanal im Verlauf der L 30
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Kerstin Marsand machte sich ans Thema. Zuerst kam ein bisschen Historie, denn das Verfahren läuft schon seit 2005. Nun wird das Planfeststellungsverfahren vorbereitet.

Die L30 (u.a. Rüdersdorfer Straße) ist eine Landesstraße und damit ist der Baulastträger der Landesbetrieb. Rüdersdorf und Woltersdorf sind mit Rad-Gehweg und Bushaltestellen involviert. Perspektivisch sollte der Rad-Gehweg als durchgängig an der L30 geplant werden. Die Gemeinde Rüdersdorf beschloss 2016, dass der Rad-Gehweg bis auf die Brücke beidseitig gehen soll. Ehe das Planfeststellungsverfahren läuft, sollte sich Woltersdorf darüber klar werden, welche Rad-Gehweg-Variante sie bauen wollen.

Anne-Katrin Seehaus vom Landesbetrieb Straßenwesen aus Frankfurt/Oder, die im Zuge des Brückenbaus mit der Straßenplanung betraut wurde, erläuterte die Pläne. Die Brücke selber wird länger, dadurch verändern sich die lichte Breite und Höhe. (Anmerkung: Messbegriff aus dem Bauwesen) Weiter stellte sie fest, dass im Bereich des Ristorante Roma die Bushaltestelle wäre.
(Anmerkung: Stimmt, seit über zwei Jahr nicht mehr, die in Richtung Woltersdorf, steht vor unserem Haus Rüdersdorfer Str. 67 auf unserem Grund. Wir haben dort zwei Parkplätze für die Behelfshaltestelle freigeschaufelt).
Die Haltestellen sollen weiter Richtung Woltersdorf in Höhe Edelstahl Haese mit einer kleinen Insel und Geh-und Radwegen verlegt werden. Dadurch entsteht eine kleine Korrektur in der Straßenführung und zusätzlich kommen Hochborde. Die Entwässerungskanäle werden Richtung Stolpkanal geleitet. Auf der Rüdersdorfer Seite findet das Gleiche statt. Der Durchgangsverkehr für die Bauzeit wird über den Berghofer Weg geleitet. Damit die Anlieger der Straße Am Stolp/ Hochstraße und der Rüdersdorfer Straße sowie dem Privatweg ihre Grundstücke verlassen können, wird die Straße einseitig befahrbar bleiben. Da so ein Planfeststellungsverfahren an die zwei Jahre dauert, können die Arbeiten frühsten im Jahr 2019 beginnen.
Jelle Kuiper fragte nach den finanziellen Aspekten. Anne-Katrin Seehaus, es wird mit 123 TE für die Geh-Rad-Wege und Bushaltestellen und 19 TE, alles brutto, für die Zufahrten gerechnet, die die Gemeinde stemmen muss. Wann alles genau über die Bühne gehen kann, ob Mitte 2019 oder an einem anderen Termin, kann sich nicht sagen, da auch Privatgrundstücke von der Maßnahme betroffen wären. Zum Brückenbau selber erläuterte Anne-Katrin Seehaus nur, dass es für Fußgänger und Radfahrer in der Bauzeit eine Behelfsbrücke geben wird.

Askell Kutzke fragte sich, was dass soll. Es werden von der Brücke beginnend 100 Meter Geh-Rad-Wege gebaut, die dann im Nirgendwo enden. Es gibt keinen durchgängigen Radweg an der Rüdersdorfer Straße in Woltersdorf und fragte sich, ob so etwas überhaupt sinnvoll wäre. Er schlug vor, doch besser dafür einen Geh-Rad-Weg am Berghofer Weg zu bauen, denn der hätte Anschluss an weiterführende Wege. Heinz Vogel fand die Idee Rad-Geh-Weg am Berghofer Weg auch nicht schlecht, da dort eine Anbindung nach Schöneiche bestünde.

Kerstin Marsand warf ein, dass es 230 Meter sind, und gab zu bedenken, dass diese Brücke etwa 80 Jahre halten werde. Es sollte also für die Zukunft und nicht nur für das Jetzt geplant werden. Allerdings meinte sie auch, dass es noch nicht sicher wäre, auf welcher Seite der Rüdersdorfer Straße der Rad-Geh-Weg verlaufen soll. Vielleicht gebe es irgendwann auch mal wieder Fördermittel dafür. Es sollte allerdings das städtebauliche Konzept nicht aus dem Auge verloren werden, denn in absehbarer Zeit werden die freien Grundstücke an der Rüdersdorfer Straße, Hochstraße und Im Winkel alle bebaut sein. Carsten Utke widersprach und meinte die Gemeinden um Berlin herum werden versuchen dahin zu lenken, dass hauptsächlich im Innenbereich und nicht im Außenbereich gebaut wird. Heinz Vogel warf ein, dass die eine Seite der Rüdersdorfer Straße biotoplastig wäre.

Karl-Heinz Ponsel fragte, welche Möglichkeit die Gemeinde Woltersdorf sieht, auf den Plan Einfluss zu nehmen. Anne-Katrin Seehaus erklärte, dass die Gemeinde natürlich noch Einfluss nehmen könne. Allerdings wurde geprüft und ermittelt, wo sind die Bushaltestellen am besten zu planen. an der angedachten Stelle ergibt sich dann eine leichte Achsverschiebung der Straße. Ebenfalls müssen Höhenunterschiede ausgeglichen werden. An der Brücke selber ist alles sehr eng, da gibt es bebaute Grundstücke. Es gibt eine Anhörung zu dem Planfeststellungsverfahren, und wenn dann der Beschluss steht, ist er fünf Jahre gültig. Damit wird Bausicherheit geschaffen. Danach käme dann die Ausführungsplanung mit den genaueren Kosten. Das Ganze wird vom Landesstraßenwesen als ein Komplex angeboten. Die Gemeinde hat aber das Recht zu sagen, wir wollen nur die Bushaltestellen bauen und nicht die Geh-Rad-Wege. Sie könne nur einen Vorschlag unterbreiten mehr nicht.
(Anmerkung: Das Aufkommen an Fußgängern und Radfahrern ist auf der Brücke so extrem gering, das selbst ein einseitiger Fuß- und Radweg nie ausgelastet sein wird. Obwohl die Gemeinde sparen muss, soll dafür Geld ausgegeben werden.).

Dirk Hemmerling fragte sich, warum muss ein Geh-Rad-Weg immer an der Straße lang laufen, er kann doch auch hinter dem Weft- und dem ehemaligen TLG-Gelände Richtung Strandbad verlaufen.

Michael Schultz wollte wissen, wo die neuen Bushaltestellen angeordnet werden und bekam zur Antwort etwa in Höhe von Edelstahl Haese.
(Anmerkung: Fünf Minuten zuvor wurde das breit und lang erklärt. Soweit zur Fähigkeit anderen Ausführungen zuzuhören).

Kerstin Marsand hatte es extrem eilig die Sache durch ein Votum der Ausschussmitglieder absegnen zu lassen. Es kam nicht dazu.
(Anmerkung: extrem eilig ist immer extrem verdächtig).

Punkt 8. Diskussion zum Entwurf des vorhabenbezogenen B-Plans „Hospiz Woltersdorf“
Kerstin Marsand beschrieb noch einmal den Werdegang des Projektes. Am 13. September Empfehlung zur Aufstellung des Bebauungsplans, 22. September Besichtigung des Baugeländes in der Schleusenstraße, am 29. September Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans. Jetzt noch einmal eine detaillierte Vorstellung des Projekts von Markus Legiehn von der Projektfirma.

Markus Legiehn beamte den Bebauungsplan an die Wand und hatte freundlicherweise auch ein Modell zur Ansicht mitgebracht. Das Grundstück ist rund 4.000qm groß und weist einige topografischen Schwierigkeiten, sodass sich sehr schnell herausstellte, dass eine zweigeschossige Bebauung nicht möglich ist. Deshalb gab es nun eine Grundfläche von 29×29 Metern. Jedes Zimmer wird über eine vorgelagerte Terrasse verfügen, um den Garten zu genießen. Der Grundriss besteht aus windmühlenartigen Flügeln mit einem Tagesraum in der Mitte. Ein kleiner Teil hat ein Obergeschoss, in dem sich die Verwaltung und ein Zimmer für Angehörige der Gäste befinden. Die Höhe des Gebäudes wird bis auf den kleineren Teil ca. 3.70 betragen. Der Bau wird in Massivbauweise durchgeführt. Das Gebäude wurde wegen der Sonneneinstrahlung nicht gerade, sondern leicht schräg zur Schleusenstraße angeordnet. Die letzte Ecke des Gebäudes ist etwa 6 Meter von dem Steilhang der zum Kalksee abfällt entfernt.

Jelle Kuiper monierte, dass es nur vier Parkplätze gebe, dies sei zu wenig. Markus Legiehn erklärte, dass für vier Zimmer ein Parkplatz zur Verfügung stehen muss. Das Haus wird über 16 Zimmer verfügen und deshalb die vier Parkplätze. Kerstin Marsand warf ein, dass die Anzahl der Parkplätze auch im städtebaulichen Vertrag geregelt werden kann. Markus Legiehn gab zu bedenken, dass das Projekt unter einem starken Kostendruck stehe.

Karl-Heinz Ponsel konnte sich nicht so richtig mit dem Flachdach anfreunden. Markus Legiehn meinte, er hätte auch lieber ein anderes Dach gebaut, aber das Gelände ließ es nicht zu. Außerdem gebe es bei neuen Hospizen jetzt die Vorschrift, dass alle Betten auf einer Ebene angeordnet sein müssen.

Heinz Vogel fand es nicht gut, dass die Arbeitsgruppe Schleusenplan dieses Gebiet nicht bewertet hat. Margitta Decker erklärte, dass es um ein geschlossenes Bild im Schleusenbereich ging und die Arbeitsgruppe nur dieses Gebiet beplant habe, um die Sanierungsziele umzusetzen. Alle anderen Bereiche standen nicht zur Debatte und wären auch zu teuer geworden.
(Anmerkung: Ich höre noch heute Frau Decker bei der Installation der Arbeitsgruppe, die Mitglieder der Arbeitsgruppe, von Frau Decker handverlesen, arbeiten alle ehrenamtlich. Was ist denn da nun zu teuer? Oder ist das Ehrenamt hier wie beim Verein Kulturhaus Alte Schule zu verstehen, wo das ehrenamtliche inzwischen mit 10.000 Euro Vereinsförderung bewertet wird).

Punkt 9. Beratung zum Sitzungsplan und zum Arbeitsplan 2017
Nach einer kurzen Diskussion, ob der Sozial- und der Bauausschuss die Tage tauschen und der Finanzausschuss vielleicht eine Woche später tagt, blieb der Sitzungsplan so, wie er ist.

Punkt 10. Vorbereitung der nächsten Sitzung (Febr. 2017)
Karl-Heinz Ponsel fragte nach dem Sachstand Campingplatz. Kerstin Marsand trug bei, dass das Projekt im nächsten Bauausschuss vorgestellt werden soll. Sie fuhr fort, dass der Campingplatz am Flakensee eigentlich ein Zeltplatz wäre und die geplante bauliche Errichtung nicht zulässig ist. Es wurde zwar schon ein Sanitärgebäude errichtet, aber es könne nicht bei allem ein Auge zugedrückt werden. Denn dass, was da entstehen soll, ist kein Rezeptionsgebäude mehr, sondern es geht in Richtung Gaststätte mit 20 Plätzen. Das muss mit dem Bauordnungsamt abgeklärt werden.

Teil 1/1