Abpumpen in den Bauersee – Teil 2

Hannes Langen, Amtsleiter für Ordnung und Sicherheit und Bauamtsleiter hat in der gestrigen Gemeindevertretersitzung, als dieses Thema zur Sprache kam, die Abgeordneten falsch informiert.

Er sagte, dass das Abpumpen von Grundwasser genehmigungsfrei sei und er deshalb keinen Gund für ein Eingreifen habe. Das ist aber eine falsche Aussage! Richtig ist, Grundwasser darf ohne Genehmigung höchstens bis 30 Tage abgepumt werden. Hier wird also seit mindestens 60 und höchstens 90 Tagen das Grundwasser illegal (falls keine Genehmigung vorhanden ist) in den Bauersee gepumpt.

Warum hat Hannes Langen hier durch Weglassen die Gemeindevertretung belogen?

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Es gibt eine erlaubnisfreie Grundwasserentnahme (§46 Abs. 1WHG und §55 BbgWG) z.B. als Grundwasserabsenkung bei einer Baumaßnahme in geringen Mengen (maximal 10m3/h), für einen vorübergehenden Zweck. Diese darf nicht länger als 30 Tage erfolgen.

  1. Wolfgang Stock

    Auch die Ausschilderung und Sondernutzung der Straße ist natürlich genehmigungspflichtig! Ich habe Herrn Langen offiziell um Auskunft gebeten und werde, wenn diese bis Fristende Montag gar nicht oder nicht befriedigend ausfällt, den Landrat als untere Naturschutz-, Bauaufsichts- und Straßenbehörde einschalten.

    1. Friedrich

      Kompliment Herr Prof. Stock, das nenne ich Einsatz !
      Als CDU-Kreistagstagsmitglied haben Sie sicher einen kurzen Draht zum Landrat und gute Möglichkeiten dem Wildwuchs in Woltersdorf ein Ende zu bereiten.
      Eigentlich wäre es ja die Aufgabe unseres Amtsleiters, Herrn Langen gewesen etwas zu unternehmen. Wäre schön, wenn Sie die Untätigkeit des Herren Langen auch ansprechen könnten.

  2. Paula

    Wieder einmal ein Patzer von unserem Herrn Langen. Ein Mensch, der nicht in unserer Gemeinde wohnt, sich hier auch nicht engagiert, und bislang nicht durch Glanzleistungen aufgefallen ist.

    Ein Mensch der scheinbar nur ungern seiner Arbeit nachgeht, vielmehr die Annehmlichkeiten des öffentlichen Dienstes nutzt, wie etwa Babyurlaub, großzügige Krankheitsregelungen und Kündigungsschutz.

    Ein Mensch, der sich „Dienst nach Vorschrift“ auf seine Fahne geschrieben hat und für den die steuerzahlenden Woltersdorfer Bürger scheinbar eher lästig sind.

    Ich habe den Eindruck, dass Herr Langen mit seiner Tätigkeit emotional wie fachlich gänzlich überfordert ist. Einen lahmen Ackergaul kann man ja auch nicht als Rennpferd einsetzen. Evolutinär war der Sprung in die Verantwortung für unseren Herrn Langen einfach zu viel. Ich traue dem Herrn Langen maximal einfache Sacharbeitertätigkeiten zu.

    Unglaublich, wie Herr Langen immer wieder nicht zur Kenntnis nimmt, dass er ordnungsrechtlich zuständig ist und eingreifen muss. Ich nenne das Arbeitsverweigerung. Dringend geboten sehe ich ein Eingreifen unserer Gemeindevertreter, am Besten dienstrechtlich.

    Wie lange wollen die Gemeindevertreter sich noch auf der Nase herum tanzen lassen und wie lange sollen wir Bürger dieses Elend noch ertragen?

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